Fussball-EM zeigt Niedergang

Viele ausländische Besucher der Fussball-EM 2024 stellen den überall sichtbaren Niedergang Deutschlands im Vergleich zur Zeit der WM 2006 fest. Dieser Niedergang in wirtschaftlicher (Deindustrialisierung) wie gesellschaftlicher Hinsicht (Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum) läßt sich auch durch ein herbeigeredetes neues Sommermärchen 2.0 nicht übertünchen. Deshalb ist das Ausscheiden der Nationalmannschaft nach der 1:2-Niederlage gegen Spanien gut, macht es den Blick doch frei für die ökonomische und sozial-kulturelle Realität im Land: Milliarden für Ukrainekrieg, Transformation, Weltrettung und Migration ausgeben – alles auf Kosten nachfolgenden Generation (Schulden) und zu Lasten der maroden technischen und sozialen Infrastruktur im Inland.
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Die Fussball-EM 24 im eigenen Land hält uns den Spiegel vor – nicht den des Hamburger Magazins, sondern den der Realität. Der Spiegel zeigt einen Niedergang in wahrlich großer Vielfalt: Meinungsfreiheit, Politisierung, Selbsthass, Medien, Identität, Werbung.

Fussball-EM und Politisierung
Die Ampel-Regierung hatte die Fussball-WM 2023 in Katar massiv politisiert: Regenbogen-Mode statt Schwarz-Rot-Gold. Nancy Faeser flog extra ein, um sich mit der Regenbogen-Binde am Oberarm au der Tribüne zu zeigen. Das Mund-zu-Bild der „Die Mannschaft“ (Nationalmannschaften hatten nur die anderen Länder) aus Protest gegen einen angeblichen Maulkorb der FIFA ging um die Welt. Doch das Trio aus Moral-Imperialismus, „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ und woker Haltung mißlang: Auf dem Sportplatz (die Fussballern scheiden früh aus, da ihnen der Biß fehlte), ökonomisch (Werbeeinnahmen gehen zurück) wie auch auf dem internationalen Polit-Parkett (die Deutschen werden ob ihres Sonderwegs geradezu verlacht).
Nach dem Reinfall von Katar wurde bei der Politisierung ein wenig zurückgeschaltet. Schwarz-Rot-Gold tauchte auf den Trikots wieder auf – aber ganz klein. Beim Wolfsgruß (in der Türkei nationales Symbol, wie der Bär in Russland. In Ö verboten. In D erlaubt) echauffierte sich die gleiche Bundesinnenministerin, die bei der WM noch die Katar-Muslime mit ihrem LTBQ-Symbol beleidigt hatte – was für eine Heuchelei (2).

Fussball-EM und Identität
Die Niederlage gegen Spanien hat die fehlende Bedeutung der Mannschaft für die Nation besiegelt: Trotz guter Leistung einzelner Spieler.. Das „Dies ist ein Schicksalstag der deutschen Nation“ unmittelbar nach Abpfiff ist dem TV-Reporter in seiner Enttäuschung über den nicht gegebenen Hand-Elfmeter wahrscheinlich versehentlich herausgerutscht.
Bei der EM 20026 noch waren solche Fussballevents identitätsstiftend, schließlich war der Chef bzw. Arbeitgeber genauso Fussball-Fan wie vielen kleinen Angestellten bzw. Bürger. Heute ist es anders. Für die Deutschen ist der Fussball nicht mehr identitätsstiftend (1) – ganz im Sinne von Rot-Grün.

Fussball-EM und Meinungsfreiheit
Es gibt böse Zeichen (der rechtsextreme Wolfsgruß von Demiral und türkischen Fans) und weniger böse Zeichen (der IS-Gruß von Rüdiger und Özil).

Fussball-EM und der Hass auf Deutschland
Die grüne Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt hat es geschafft, die EM mit ihrem woken Rassismus zu überziehen: „Stellt euch kurz vor, da wären nur weiße deutsche Spieler.“ So zieht man rassistisch über weiße Menschen her. Und in Medien und Politik gab es weder Kritik noch Aufschrei dagegen. Wie traurig. „Die Deutschlandverächter und Deutschlandhasser haben Deutschland besiegt.“ (1)
14.7.2024
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Ende von Beitrag „Fussball-EM zeigt Niedergang“
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Beginn von Anlagen (1) – (2)
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(1) Der leise Abschied der Deutschen von ihrem geliebten Fußball
Die Diskussionen um das Für und Wider deutscher Fahnen, die Sorge um eine Vereinnahmung des Fußballs durch die Regenbogen-Ideologen der Ampel, die Erinnerung an Nancy Faesers so furchtbar wurstigen Auftritt in Katar, der peinliche Versuch der Ampelpolitiker, sich via X mit Stadionhintergrund in Szene zu setzen und die schwarz-rot-goldenen Ladenhüter in den Discountern haben es offenbart: Die laue Begeisterung für die Nationalmannschaft hat mit der gestrigen Niederlage ihre Entsprechung gefunden. Ehrenwert bleibt das Aufbegehren Einzelner, die sich ihre Freude am Land und dem Wettbewerb der europäischen Mannschaften trotzdem nicht nehmen lassen wollten.

Die Deutschlandverächter und Deutschlandhasser haben Deutschland besiegt. Denn auch wenn es nur Fußball ist, so sind solche sportlichen Wettkämpfe der Nationen insbesondere für jüngere Deutschen das beste Trainingslager für ein gesundes patriotisches Verhältnis zum Eigenen. Dieser Erdung im Eigenen haben unsere Regierung und ihre Entourage den Kampf angesagt. Sie verachten die Idee eines Nationalstaates Deutschland. Sie sind damit übrigens automatisch auch Verfassungsfeinde. Deswegen war es ihnen auch so wichtig, den Verfassungsschutz zu unterwandern.
Nein, es ist nicht nur Fußball. Nein, es ist nicht egal. Ja, wir wissen, wer unsere Nation verachtet und wer sie bekämpft. Aber was sind wir bereit, dagegen zu tun?
… Alles vom 6.7.2024 bitte lesen auf
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/der-leise-abschied-der-deutschen-von-ihrem-geliebten-fussball#google_vignette
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Einige Kommentare:
Selber national eingestimmt, aber nicht überheblich, unfreundlich gegenüber andere Nationen- war ich gar mehr gut gelaunt über dem Spielausgang. Deshalb, weil die Politik in penetrantester Weise den Fußball – den Sport gesamtheitlich, für ihre Propagandaziele vereinnahmt. Sportler, Trainer versucht man erpresserisch zu manipulieren, ausgrenzen. Nur noch vergleichbar zu DDR Zeiten.. Der Spielausgang zerstörte ein mögliches Endspiel mit deutscher Beteiligung. Gut gelaunt also, weil kein Politiker, z.B. Kanzler Scholz , F.W. Steinmeier. u. Co. die ansonsten nichts mit Nation zu tun haben möchten, sich nicht in die Zuschaue-Ränge begeben -müssen !, um sich heuchlerisch „Volksnah“ zu präsentieren. Das sportl. Engagement der deutschen N-Elf, vergleichbar ich mit eingekauften Söldnern. Überdeutlich wird dies bei einigen, sie nutzten D. als Sprungbrett, sich abseilen ins Ausland und immer dort spielen wo es die beste Kohle gibt. K.W.
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179.607.233,30 € Verbindlichkeiten in der Bilanz des DFB zum 31.12.2022. In Worten knapp 180 Millionen € Schulden. Diese Schulden kommen nicht von heute auf morgen. Jahrelange Misswirtschaft! https://www.dfb.de/verbandsservice/publikationen/dfb-finanzbericht/
„Die Nation wird der Ausgangspunkt und das Ziel aller Politik bleiben, sei es in der inneren Gestaltung des öffentlichen Aufbaus, der dauerhafter Grenzen bedarf, sei es im Verhältnis der Staaten untereinander.” Theodor Heuss, Berlin 1919 Dieser Hass und die Hetze auf die Gestaltung der Nation und diese offenen Grenzen kommen nicht von heute auf morgen! Jahrelange Misswirtschaft! Noch Fragen! B.R.
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Ach, wenn es doch nur der deutsche Fußball wäre, von dem ich mich inzwischen verabschiedet habe.
Die letzten Spiele der Mannschaft schaute ich in dörflicher Runde bei Zapfbier und Erdnüssen.
Befremdlich, fast unheimlich wurde mir zumute, als ich realisierte, dass ich diese Spiele ohne jegliche Anteilnahme für Team und mein Geburtsland verfolgte. (Darf man eigentlich noch Vaterland schreiben ohne in Verdacht zu geraten?)
Nichts war mehr an ehemaligen Identifikationsgefühl mit „unseren“ (?) „deutschen“ … Spielern wie dem aufgestellten Team in mir. Gar nichts. Ob sie nun gewinnen oder verlieren mir so wumpe wie die Regierung, für die sie spielen. Vielleicht ja nur mein Gefühl, dass dieses Team bunter Millionäre mit schönem Haar im Grunde nichts weiter als zu Ball tretenden Angestellten von Regierung und Interessen wurde.
Aber letztendlich können die Spieler nicht wirklich etwas für dieses, mein Gefühl. Na, vielleicht ein wenig schon. Aber inzwischen mir fast egal. Sollen sie ihre Finger Allah zum Gruß erheben, sich befremdliche Wolftattoos stechen lassen, die Haare lila färben oder zur kommenden WM, sollten sie es zu dieser schaffen, in regenbogenfarbenen Tütüs aufs das grüne Spielfeld laufen. Sollen sie machen. Zur Freude welcher Regierung immer. Meinen Herzschlag wird ein deutsches Team nicht mehr beschleunigen. Den Puls erregen. Mich erreichen. Denn, wie ich zu Beginn meines Kommentars schrieb, wäre es doch nur der deutsche Fußball, von dem ich mich verabschiedet habe.
Verabschiedet habe ich mich längst auch vom kruden Wahn, in wenigen Jahren eine Rente beziehen zu können. Ein funktionierendes Gesundheitssystem in Anspruch zu nehmen. Pünktlich, sicher und zufrieden mit öffentlichen Verkehrsmitteln befördert zu werden. Ohne Ängste nach Einbruch der Dunkelheit Parks oder Innenstädte zu betreten und schon gar nicht mit einem silbernen Kreuz am Revier. Überhaupt Spätherbst bis Winter meines Restlebens in Frieden und Freiheit mit Bürgerrechten zu verbringen. All dies im besten Deutschland mit der besten Demokratie aller Zeiten. Sie wissen schon.
Tja und dann diese Fußballschaft gestern. Schuld am Ausschneiden war doch weniger der nicht gegebener Handelfmeter. Sondern das, wofür dieses Team heute steht, es instrumentalisiert wurde und aufläuft.
Und vielleicht, sollte auch nur ein Körnchen Wahrheit an der Theorie morphogenetischer Gedankenfelder dran sein, wäre mir klar, warum diese Mannschaft scheiterte. Scheitern musste. R.M.
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Vielleicht wäre das zarte Pflänzchen Patriotismus noch etwas gewachsen, wenn der englische Schiedsrichter ein Handspiel gewertet und Elfmeter gegeben hätte. Die Engländer machen immer alles kaputt.
Aber im Ernst: Die „Überwindung“ der Nationalstaaten ist ausgesprochenes oder unausgesprochenes Politikziel von UN, EU und vielen supranationalen Organisationen und wurde in vielen Ländern erfolgreich verankert, insbesondere in Deutschland. Und das nicht erst seit gestern oder seit die Grünen bestehen. Wer immer noch meint, das wäre nur eine fixe Idee von Olaf Scholz oder Ricarda Lang, macht das Thema ungewollt klein. StU
Ende Kommentare
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(2) „Fußball und Politik sollten nicht vermischt werden“ – jetzt auf einmal
Heuchelei und Moral-Imperialismus im Quadrat

Womit wir beim Wolfsgruß wären. Für die einen ist er ein rechtsextremes Symbol, vergleichbar mit dem Hitlergruß. In Österreich ist er sogar verboten. Andere wiederum machen geltend, er sei nur eine „nationales Symbol“ der Türkei wie der Bär in Russland. Ganz egal, welcher der beiden Meinungen man selbst zuneigt: Dass nun die selben Politiker und Journalisten, die in Katar noch lautstark das Zeigen der Regenbogen-Fahne begrüßten und bei der Europameisterschaft 2021 forderten, die Münchner Allianz-Arena in Regenbogen-Farben auszuleuchten, sich empören über die „Politisierung“ der Europameisterschaft durch den Wolfsgruß, ist eine unglaubliche Heuchelei.

Dass in den Augen der Moslems in Katar die Regenbogen-Fahne wohl genauso „linksextrem“ ist, wie der Wolfsgruß in den Augen der meisten Menschen hierzulande rechtsextrem – zu so viel Empathie und Einfühlungsvermögen sind offenbar die meisten rot-grünen Bessermenschen vor lauter Besoffenheit über die eigene, vermeintlich überlegene Moral gar nicht mehr fähig.
… Alles vom 8.7.2024 bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/fussball-und-politik-sollten-nicht-vermischt-werden-jetzt-auf-einmal/

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