Spahn: Doppelmoral Leihmutter

Auf die Kommerzialisierung des menschlichen Körpers, sei es durch Organhandel, Prostitution oder auch durch Leihmutterschaft, soll hier nicht eingegangen werden. Sondern nur auf das Problem von Doppelmoral, doppelten Standards bzw. zweierlei Maß.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke haben einen Jungen nmens Georg gegen Honorar aus den USA zu sich ins gemeinsame Haus nach Deutschland geholt.
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Jens Spahn hatte sich als CDU-Politiker nachweislich aktiv für das Verbot von Leihmutterschaften in Deutschland eingesetzt. Und zwar erfolgreich: Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Für alle Bürger – mehr dazu hier. Dieses Verbot jedoch hat Spahn jetzt für sich selbst nicht akzeptiert: Er hat diese Prozedur in einem Bundesland der USA, das die Leihmutterschaft erlaubt, durchgezogen und nach der Rückflug mit seinem in den USA geborenen Sohn Georg mit viel Publicity und Medienrummel öffentlich gemacht. Der Bundeskanzler freut sich, die Bundestagspräsidentin hat gratuliert (1) und auch wir Bürger sollen uns alle mit ihm und seinem Ehemann freuen.
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Birgit Kelle weist darauf hin (2), daß Jens Spahn sich noch im Januar 2026 auf einer CDU-Tagung für das Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland eingesetzt hatte – zu einem Zeitpunkt, als die Leihmutter des Ehepaares Spahn/Funke in den USA mindestens im fünften Monat schwanger war.

Im Klartext: Was für den normalen Bürger in Deutschland verboten ist und deshalb unterbleibt, das kann der Bürger Jens Spahn – weil er reich ist (ein sechsstelliger Dollar-Betrag ist geflossen), weil für ihn ein zweierlei Maß in der Gesetzgebung gilt und weil er einer Partei namens CDU angehört, die derlei Doppelmoral als normal hinnimmt. Unfassbar.
Mehr Verachtung kann man seinen Mitbürgern – oder sind es in Spahn’s Augen seine Untertanen – nicht entgegenbringen. Der Politiker Jens Spahn macht Gesetze, nach denen sich in Deutschland diejenigen zu richten haben, denen Geld, Einfluss und Macht fehlen. Gleichzeitig nimmt er für sich in Anspruch, diese Gesetze selbst ganz  selbstverständlich, offen und ohne Gewissensbisse zu umgehen.
17.7.2026
Dieser Beitrag ist ohne KI erstellt worden.
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Ende von Beitrag „Spahn: Doppelmoral Leihmutter“ ==============================================================
Beginn von Anlagen (1) – (2)
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(1) Leihmutterschaft: Die Empörung über Jens Spahn (CDU) kocht immer höher – stehen wohlhabende Politiker über dem Gesetz?

Jens Spahn und vorher der CDU-Politiker und Suchtbeauftragte der Bundesregierung Prof. Dr. Hendrik Streeck haben sich – entgegen der Gesetzes- und Beschlusslage in Deutschland und ihrer eigenen Partei – etwas in Deutschland Verbotenes herausgenommen – einfach, weil sie es sich leisten können.
Und das, dazu muss man kein Prophet sein, wird die Politikverdrossenheit weiter anheizen und wird weitere Menschen von der Union wegtreiben. Zumal in Berlin glaubhaft erzählt wird, dass Jens Spahn Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor der Veröffentlichung über den möglicherweise heraufziehenden Sturm informiert und dieser gratuliert habe.
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In (a)sozialen Netzwerken wird neben der Doppelmoral Reicher auch die Homosexualität von Spahn und Streeck herausgestellt, was ich für höchst abstoßend halte. Denn Leihmutterschaft ist kein „Homo-Thema“. Es ist ein Thema von Ethik und Moral. Auch heterosexuelle Paare, die sich ihren Kinderwunsch auf natürliche Art nicht erfüllen können, suchen sich Leihmütter im Ausland, die für materiellen Gegenwert ein Kind mit dem Sperma des männlichen Partners austragen. Und weil sich das alles in einer Grauzone bewegt, ist es schwer, das Thema konkret zu fassen. Experten und Lobbyisten schätzen, dass in Deutschland alljährlich mehrere hundert Kinder durch internationale Leihmütter geboren werden (Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren).
… Alles vom 7.7.2026 bitte lesen auf
https://denken-erwuenscht.com/leihmutterschaft-die-empoerung-ueber-jens-spahn-cdu-kocht-immer-hoeher-stehen-wohlhabende-politiker-ueber-dem-gesetz/
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(2) Birgit Kelle: Sind schwule Männer „gleicher“?
Gerne wird in der Debatte um Leihmutterschaft der Fehler begangen, private Sympathien für einen Menschen mit der Sache gleichzusetzen, so als dürfe man ein schwules Paar nicht kritisieren, nur weil es sympathisch ist, man befreundet, Kollege oder Nachbar ist. Sich durch Sympathie korrumpieren zu lassen, ist der sicherste Weg zur Auflösung aller ethischen Standards.
Mit Jens Spahn und Hendrik Streeck haben innerhalb weniger Monate zwei schwule CDU-Abgeordnete das deutsche Leihmutterschaft-Verbot umgangen und sich in den USA ein Kind besorgt. Spahn ist zudem nicht irgendwer, sondern Fraktionsvorsitzender der CDU im Deutschen Bundestag und damit Sprecher seiner Partei im zentralen Organ der legislativen Gewalt im Staate. Streeck ist ein etwas kleineres Licht, aber ebenfalls Bundestagsabgeordneter, Teil der Legislativen und Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen. Es sollte selbstverständlich sein, dass man sich in so einer Position an die Gesetze hält, die man selbst verantwortet.
Deutsches Gesetz mit Absicht zu umgehen, um im Ausland Dinge zu tun, die im eigenen Land verboten sind, ist in diesem Fall nicht nur eine gute Fallfrage für Juristen, sondern im Fall von Angeordneten auch eine von Glaubwürdigkeit als Vertreter des Rechtsstaates.

Gemessen an diesem Anspruch sollten Spahn und Streeck ihr Mandat zurückgeben, weil sie sich dessen nicht würdig erwiesen haben. Wer die Demokratie predigt, muss gesetzeskonform handeln. Welches Beispiel geben diese beiden Männer ab als Vertreter der Legislativen? George Orwell lässt in seinem Klassiker „Animal Farm“ die herrschende Klasse formulieren: „All animals are equal, but some animals are more equal than others“. Analog könnte man gerade sarkastisch hinzufügen: „All men are equal, but gay men are more equal“.

Spahn und Streeck demonstrieren wie ein Lehrbuchbeispiel, dass Gesetze zwar gemacht werden, sie aber offenbar nicht für alle gelten. Soll das Volk sich doch daran halten, denn wir haben Geld und kaufen uns Kinder im Ausland.

Weltweit ist bereits gut sichtbar ein Zurückrudern in dem hochproblematischen Feld der Leihmutterschaft zu beobachten, nachdem man jahrelang zugesehen hat, wie Lobbygruppen, Anwälte, Mediziner und Geschäftemacher Leihmutterschaft zu einem milliardenschweren globalen Markt haben wachsen lassen, bei dem die Interessen und Rechte von Kindern und Frauen mit Ansage mit Füßen getreten werden. Leihmutterschaft ist innerhalb der EU auf eine Stufe mit Menschenhandel und organisierter Kriminalität gestellt worden, gerade erst verurteilte die UN-Berichterstatterin für Gewalt gegen Frauen und Kinder die globale Praxis als Ausbeutung von Frauen und Handel von Kindern.
Spahn und Streeck zeigen nun im Praxistest, was sie vom deutschen Verbot der Leihmutterschaft halten: Frauen als Brutkästen zu benutzen, ist okay, solange man es im Ausland macht und nicht auf deutschem Boden. Mehr Opportunismus und Narzissmus geht kaum als Volksvertreter, aber auch als Mitglieder einer christlichen Partei.

Und noch im Januar dieses Jahres bekräftigte die CDU auf ihrem Parteitag das Verbot der Leihmutterschaft https://www.frauenunion.de/sites/www.frauenunion.de/files/downloads/antrag_o06_verbot_altruistischer_leihmutterschaft.pdf auf Antrag der Frauen Union in sogenannten „altruistischen“ Modellen, um „Missbrauch, Ausbeutung und gesundheitliche Risiken zu verhindern“. Zu diesem Zeitpunkt war der Produktionsprozess des Kindes von Jens Spahn bereits in vollem Gange und das Kind des gesundheitspolitischen Sprechers der Union, Hendrik Streeck, ebenfalls, der mit seinem Partner im April die Geburt eines Kindes in den USA vermeldete.

… Alles vom 17.7.2026 von Birgit Kelle bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/sind_schwule_maenner_gleicher
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Birgit Kelle arbeitet als freie Journalistin und Autorin. Sie wurde 1975 in Siebenbürgen, Rumänien, geboren und siedelte als Neunjährige mit ihrer Familie noch aus dem real existierenden Sozialismus nach Deutschland um.
In verschiedenen Landtagen und vor dem Familienausschuss des Deutschen Bundestages trat sie als Sachverständige für die Interessen von Müttern und Familie, sowie als Expertin im Themenkomplex Gender auf. Als regelmäßiger Gast in diversen Talksendungen im Deutschen Fernsehen zu den Themenfeldern Familien-, Frauen-, Genderpolitik und Feminismus-Kritik wurde sie einem breiten Publikum bekannt.
Im August 2013 erschien ihr erstes Buch zu Frauen- und Familienpolitik in Deutschland – „Dann mach doch die Bluse zu“ – im März 2015 ihr zweites Buch „Gendergaga“ – eine satirische Kritik an der aktuellen Gender-Mainstreaming-Politik, 2017 folgte ihr aktuelles Buch „MUTTERTIER. Eine Ansage“ im Fontis Verlag, Basel. Kelle schreibt für zahlreiche Print- und Onlinemedien in Deutschland und Österreich.
Kelle ist Vorsitzende der völlig genderunsensiblen Initiative Frau-Familie-Freiheit/Frau 2000plus e.V., begeisterte Mutter von vier Kindern, langjährig leidendes CDU-Mitglied und weibliche Feministin. Dazwischen neigt sie chronisch dazu, ihre Gedanken frei auszusprechen und sehr zum Leidwesen gendersensibler Bevölkerungsgruppen auch dazu, diese aufzuschreiben.
Weiterführender Link: http://www.vollekelle.de

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