Auf dem Arbeitgebertag am Dienstag, 25.11.2025 hat Bärbel Bas zur „Haltelinie“ von 48 % bei der Rente bis 2035 gesagt: „Wir finanzieren diese Halteline aus Steuermitteln. Sie belasten damit die Beitragszahler nicht“. https://www.youtube.com/shorts/qXKb2qoA1ss Dass die versammelten Arbeitgeber an dieser Stelle in lautes Gelächter ausbrachen, ist verständlich. Schließlich sind doch Beitragszahler gleichzeitig auch Steuerzahler.
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Die Bundesarbeitsministerin ärgerte sich über dieses Lachen und sagte daraufhin auf dem Juso-Parteitag am Samstag, 29.11.2025 über die Arbeitgeber:
„Da saßen sie – ich sage es offen – überwiegend Herren in bequemen Sesseln, vereinzelt im Maßanzug, und die Ablehnung war spürbar. Während sie lachten, habe ich allerdings an die Menschen gedacht, die auf unsere Solidarität angewiesen sind. Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, oft körperlich hart, oft schlecht bezahlt, oft bis an die Grenzen ihrer Kraft. Und dieser Moment hat mir noch einmal gezeigt, wo die Linien in diesem Land wirklich verlaufen.“ Nicht etwa zwischen Jung und Alt, sondern zwischen Arm und Reich, wie Bas betonte. Beim Arbeitgebertag wurde für Bas „besonders deutlich, gegen wen wir kämpfen müssen“ (4).
Der Bundesministerin für Arbeit und Soziales obliegt es, für Arbeit und sozialen Ausgleich zu sorgen. Ihr oberstes Anliegen muß also sein, ein gutes Einvernehmen zwischen Arbeitnehmern (vertreten durch Gewerkschaften) und Arbeitgebern (Arbeitgeberverband) den sozialen Frieden im Land aufrecht zu erhalten: Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit.
Wenn Bärbel Bas die Tarifparteien gegeneinander ausspielt, indem sie die Arbeitgeber für dumm erklärt (Beitrag- und Steuerzahler sind nun mal identisch) und den Jusos erklärt, daß wir gegen die Arbeitgeber „kämpfen müssen“, dann ist dies dem Arbeitsfrieden wenig dienlich. Dermaßen konträr und geradezu feindlich gegen die eine Seite der Unternehmer bzw. Arbeitgeber hat sich seit 1950 wohl noch kein(e) Arbeitsminister(in) positioniert.
3.12.2025
Dieser Beitrag wurde ohne KI geschrieben.
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Ende von Beitrag „Bärbel Bas contra Arbeitsfrieden“
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Beginn von Anlagen (1) – (5)
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(1) Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) gegen Arbeitgeber
So weit ist es mit der SPD gekommen. Sie hat einen sensiblen Vizekanzler, Jungsozialisten, glatt wie Schneiderpuppen, und sie hat Bärbel Bas. In ihrem Auftreten spiegelt sich das Kämpferische der Siebzigerjahre-Barrikaden-SPD mit dem traditionellen Leiden an der Gegenwart. Gelitten wird immer, und Bärbel Bas stellt das aus. Eindringlich ihr Video aus der Corona-Zeit. Da war sie krank, die Kamera lief, Filter vorgeschaltet, und Bas bewegte die Lippen synchron zu einem quietschenden Kinderlied. „Ich komm bestimmt wieder auf die Beine“. Gesund machender Humor à la SPD-Ortsverein.
Sie kam wieder auf die Beine und wurde neben Unionskanzler Merz zur mächtigsten Politikerin. Wenn Merz sich von einem Wahlversprechen nach dem anderen verabschiedet, hat das auch mit Bärbel Bas zu tun. Ihre Sprache ist so Siebzigerjahre, schnoddriges Selbstbewusstsein, dem man die Kohleheizung des sozialen Aufsteigers anmerkt. Was sie nicht will, ist „Bullshit“, und sie verdreht die Absichten des Koalitionspartners ins sozialdemokratische Gegenteil. Bei der Rente, beim Bürgergeld. Ihr Denken, was sie politisch antreibt, sind die Arbeitskämpfe der Vergangenheit. Da war alles noch klar, der Himmel über der Ruhr noch nicht blau: die Ausbeuter hier und die ehrlichen Rackerer da.
Ruhrgebiets-Mood
Da gibt es immer noch den „Kampfauftrag“ aus der guten Vergangenheit. Da war das Ruhrgebiet, da kommt sie her, noch die Herzkammer der SPD. Der Infarkt ist längst geschehen. Da schlägt nichts mehr. Bärbel Bas ist das gleich. Die SPD wird in Umfragen bei 14 Prozent gesehen. Da wirbt sie bei den Jungsozialisten um „Kämpfer und Kämpferinnen gegen den Faschismus“. Sie sei nicht bereit, „dieses Land Neoliberalen und Faschisten zu überlassen“.
Nur aus solcher Verantwortung heraus sei die Koalition mit der Union überhaupt zustande gekommen. Da haben sich zwei gefunden: eine Organisation, die sich auf dem linksradikalen Abenteuerspielplatz zuhause fühlt, und eine Politikerin, die sich so burschikos forsch gibt. Das Milieu der Arbeiter und Angestellten ist zur AfD gewechselt. Der SPD bleiben die Nutznießer der Sozialsysteme und diejenigen, die nach auskömmlichen Betreut-werden barmen. Über 500 Arten der Förderung durch das Sozialsystem gibt es. Die SPD hat kräftig daran mitgearbeitet, dass es so gekommen ist. Die Systeme stehen vor lauter Auszahlungen vor dem Bankrott. Bärbel Bas wurde auf dem Arbeitgebertag in Berlin ausgelacht, weil sie so naive wie unmögliche Rentenberechnungen durchführte.
Von den Arbeitgebern ausgelacht
https://www.youtube.com/shorts/qXKb2qoA1ss
Die Arbeitgeber haben darüber gelacht. Das hat sie übelgenommen. Dass die Herren der Unternehmen, die Manager, ihr den Respekt verweigerten, hat sie in ihrem Bild von „Ihr da oben, wir da unten“ bestätigt. Den Jusos erzählte sie, dass manche Manager sogar Maßanzüge getragen hätten. Maßanzüge! Nicht solche von der Stange. Gegen diese Arbeitgeber „müssen wir gemeinsam kämpfen“. „Kein Unternehmer hat je freiwillig bessere Arbeitsbedingungen geschaffen, kein Konzern freiwillig die Löhne erhöht.“ Da sind Jahrzehnte sozialer und ökonomischer Entwicklung an ihr vorbeigegangen. Die Frau handelt aus einer längst obsolet gewordenen Sozialromantik heraus. Wenn es nicht Bösartigkeit ist.
Aus einem Regierungsamt heraus zum Kampf gegen Arbeitgeber aufzurufen: Bärbel Bas hat in diesem Job nichts verloren. Sie ist das Politik gewordene Nierentisch-Altmodische. Sie findet nicht den Weg in die Gegenwart, genauso wie ihre Partei. Deshalb passen beide so gut zusammen. Aber beide, die Partei und ihre Vorsitzende, passen nicht zum Regieren dieses Landes. Mit dieser Attitüde kann man im Ortsverein Duisburg für Furore sorgen. Am Büdchen mit einem Pülleken Bier stehen und die Welt besser machen wollen. Mit diesem Mindset ruiniert die Bas-SPD aber das Land noch weiter. „Bullshit“ eben.
Ein Kanzler, der solche Funktionäre eine solche Politik machen lässt, sollte gefragt werden, für wen er seinen Job ausübt. Wie er so etwas wie Führung anzeigt. Eine Bärbel Bas macht Klassenkampf von der Regierungsbank aus. Ein Merz macht Weltpolitik und überlässt die Innenpolitik einer altmodischen SPD, mit all ihren romantischen Parolen. Und Frau Bas, solange sie nicht wieder Erkältung bekommt, und Filmchen dreht, gibt weiter die revolutionäre Dame. Sie hat genug Geld sich Maßanzüge schneidern zu lassen. Aber wer so redet, sich so verhält, sieht auch im feinsten Zwirn nach SPD-Vorsitzendem aus. Mehr geht nicht.
… Alles vom 2.12.2025 von Frank Wahlig bitte hören auf
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/kontrafunk-aktuell/kontrafunk-aktuell-vom-2-dezember-2025
Beim Kontrafunk können Sie diesen Kommentar auch nachhören. Das bereitet noch einmal zusätzlich Freude über Wahligs treffende Worte .
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(2) Bärbel Bas bläst in die Schalmei des Klassenkampfes
Die Arbeitsministerin weiß bis heute nicht, weshalb sie ausgelacht wurde beim Arbeitgebertag. Das zeigt sie in ihrer Rede auf dem Juso-Kongress. Die SPD sollte darüber nachdenken, ob sie Bärbel Bas nicht aus dem Kabinett abberuft – und die Union muss wissen, dass sie mit dieser SPD keine Reform hinbekommen wird. Bas will eine andere Republik. Ostdeutsche kennen die schon.
… Alles vom 4.12.2025 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/baerbel-bas-blaest-in-die-schalmei-des-klassenkampfes/
Arbeitsministerin Bärbel Bas wird beim Arbeitgeberverband ausgelacht: https://www.youtube.com/shorts/qXKb2qoA1ss
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(3) Arbeitsministerin Bas eröffnet Jagdsaison auf Unternehmer
https://youtu.be/Y2vpcwpeddA
https://twitter.com/i/status/1994956317543600268
https://www.welt.de/politik/deutschland/video69301dbf1625eabef80e39b1/norbert-bolz-lachen-ueber-bas-der-kaiser-ist-nackt-aber-man-soll-es-nicht-sagen-duerfen.html
… Alles vom 30.11.2025 von Thomas Kolbe bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/arbeitsministerin-bas-juso-arbeitgebertag/
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(4) Beim Arbeitgebertag wurde für Bas „besonders deutlich, gegen wen wir kämpfen müssen“
Irritierende Aussage auf Juso-Kongress
SPD-Parteichefin und Arbeitsministerin Bärbel Bas hat am Samstag bei ihrer Rede auf dem Juso-Bundeskongress mit einer Aussage irritiert, bei der sie deutschen Arbeitgebern offenbar eine Kampfansage machte.
Bärbel Bas hat am zweiten Tag des Juso-Bundeskongress 2025
https://www.focus.de/politik/deutschland/fuer-ihren-drecksentwurf-kassiert-bas-bei-den-jusos-heftige-kritik_cd62d97e-bcad-4318-aa4d-8003d3081c7e.html
mit einer Aussage irritiert, die sich offenbar gegen die Arbeitgeber richtete. Die SPD-Chefin erklärte, ihr sei beim Deutschen Arbeitgebertag am 25. November „deutlich geworden, gegen wen wir eigentlich gemeinsam kämpfen müssen“. Der Tag sei für sie ein Schlüsselerlebnis gewesen und sie wolle „in der Tat diesen Kampf aufnehmen“. Ob ihre Kampfansage tatsächlich auf Arbeitgeber abzielte, ließ Bas offen.
Bas wütet auf Juso-Kongress gegen Herren „in ihren bequemen Sesseln“
Zuvor hatte die Arbeitsministerin darüber gesprochen, dass sie auf dem Arbeitgebertag über die Steuerfinanzierung des Rentenniveaus gesprochen habe. Sie habe sich dafür starkgemacht, „auch diejenigen Menschen nicht zu vergessen, die nur von der gesetzlichen Rente leben“.
Dafür sei sie ausgelacht worden, wie Bas weiter schilderte: „Da saßen sie, ich sage das jetzt einmal ganz offen, die Herren. Ja, meistens waren es Männer in ihren bequemen Sesseln, der eine oder andere im Maßanzug und die Ablehnung war deutlich zu spüren. Während sie lachten, habe ich allerdings an die Menschen gedacht, die auf unsere Solidarität angewiesen sind. Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, oft körperlich hart, oft schlecht bezahlt, oft bis an die Grenzen ihrer Kraft. Und dieser Moment hat mir noch einmal gezeigt, wo die Linien in diesem Land wirklich verlaufen.“
Nicht etwa zwischen Jung und Alt, sondern zwischen Arm und Reich, wie Bas betonte
… Alles vom 30.11.2025 bitte lesen auf
https://www.focus.de/politik/bei-arbeitgebertag-wird-fuer-bas-deutlich-gegen-wen-wir-kaempfen-muessen_71902125-f6ae-421f-9b17-7f3f3197c7a2.html
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(5) Lachen verboten in „UnsereDemokratie“
SPD-Mann Miersch will Spott über Politiker unterbinden
… Bärbel Bas hatte am Dienstag vor einer Woche auf dem Arbeitgebertag in Berlin für breites Lachen gesorgt mit ihrer Aussage, die „Haltelinie“ bei der Rente 48 Prozent, die von der SPD gefordert wird, werde aus Steuermitteln finanziert und würde die Beitragszahler nicht belasten. Eine Aussage, die klar machte, wie realitätsfremd die Funktionärin (und nicht nur sie) ist – denn die Beitragszahler sind schließlich auch Steuerzahler. Dass die Unternehmer hier lachten, ist die natürlichste Reaktion der Welt. Auch ich habe gelacht, als ich das hörte.
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In Wahrheit ist diese „UnsereDemokratie“ nichts weiter als eine Markenfälschung. Ein Etikettenschwindel mit Regierungslogo. Drin steckt kein freier Diskurs, sondern eine Mischung aus Bevormundung, Dünnhäutigkeit und Gesinnungskontrolle. Das hat mit Demokratie so viel zu tun wie Nordkorea mit Meinungsvielfalt.
Und warum trifft es ausgerechnet das Lachen? Weil das Lachen der größte Feind der Macht ist. Weil es die Angst nimmt – und damit die Kontrolle. Der große italienische Schriftsteller Umberto Eco hat das in seinem Buch „Der Name der Rose“ genial beschrieben: Das Lachen entwaffnet. Es macht die Mächtigen lächerlich. Es stellt Autorität in Frage. Deshalb musste das Buch über das Lachen in Ecos Roman verschwinden – weil es den Gehorsam gefährdete.
… Alles vom 3.12.2025 bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/lachen-verboten-in-unseredemokratie/