Passend zum alljährlichen Weltfamilientag am 15.Mai hat INSA eine neue Umfrage veröffentlicht (1), nach der die klassische Familie zu einem letzten Zufluchtsort der Deutschen geworden ist. Als Folge der Wirtschaftskrise mit schrumpfendem Bruttosozialprodukt und fortschreitender Deindustrialisierung? Vor dem Hintergrund der linken Woke-, Queer– und Genderideologien? Weil man nur innerhalb der Familie seine Meinung noch offen äußern kann?
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Wer gibt Orientierung und Halt in diesen Krisenzeiten? 55 % nennen die Familie, gefolgt von Partner 38 %, Haustiere 21 % und Glaube/Religion 17%.
Die Familie ist für 87 % der Menschen ein – wozu auch immer – wichtiger Faktor. Die Familie wird also ganz und gar nicht als altmodische bzw. überholte Organisationseinheit betrachtet. Familie ist Anker und Sehnsuchtsort.
INSA-Chef Hermann Binkert in seinem aktuellen Newsletter: „Die Stärkung der Familie verdient meines Erachtens Priorität. Ohne sie gibt es nicht nur keine Zukunft, sondern auch eine schwächere Krisen-Resilienz in der Gegenwart.“
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Staatliche Familienpolitik sollte Vertrauen schaffen, erschöpft sich aber im wesentlichen in der Geldpolitik. Doch „Familie braucht Freiheit, nicht Fördergeld“, so Kevin Eßer (2): „Heute zerstört der Staat durch seine Geldpolitik dieselbe Grundlage auf andere Weise. Wer Inflation befeuert, Eigentum durch Steuern enteignet und junge Menschen in Mietknechtschaft hält, der zerschlägt die wirtschaftliche Basis, auf der Familien entstehen könnten. Familie braucht Raum, Eigentum, Stabilität. Keine steigenden Lebenshaltungskosten, keine verdeckte Zinsenteignung, keine Entwertung der Zukunft. Staatliche Familienförderung wird nicht nur missbraucht. Sie wäre selbst dann falsch, wenn sie funktionierte. Denn wer aus Geld Vertrauen machen will, verwechselt Politik mit Schöpfung. Wer Familie ernst nimmt, muss den Staat zurückdrängen. Keine Prämien, keine Kredite, kein Trick. Sondern Freiheit, Eigentum, Verantwortung. Dann entstehen Kinder aus Überzeugung, nicht aus Kalkül.“
Entgegen allen Anfeindungen: Die Familienstruktur ist nicht in Auflösung begriffen. Die Familie bleibt Stabilitätsanker.
60 % der 16-29jährigen sagen laut Shell-Studie “Meine Eltern waren immer sehr liebevoll zu mir” – und sie wollen es später zu ihren Kindern sicher auch genauso sein. Aber „über den Kinderbetten“ (Olaf Scholz) und innerhalb der Familie hat der Staat nichts zu suchen. Der Staat muß sich in seinem Besserwissens-, Vorschriften– und Regulierungswahn sowie der Indoktrinierung zurücknehmen und den Eltern wieder mehr Eigenverantwortung und Freiheit zugestehen.
9.8.2025
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Ende von Beitrag „Familie ist kein Auslaufmodell“
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Beginn von Anlagen (1) – (2)
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(1) INSA-Familienstudie 2024
Familie und Kinder zentraler Krisenstabilisator und Glücksgarant – Jugend zunehmend depressiv und einsam – schlechtes Zeugnis für Familienpolitik
Familie ist der überwältigenden Mehrheit das Wichtigste – Junge Menschen suchen Halt in Familie, sehen der Zukunft aber einsam und depressiv entgegen
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Familie ist für 87 Prozent wichtiger Faktor. Sie ist für 60 Prozent wichtigster Anker und Ratgeber aber auch soziale Absicherung in Lebens- und Krisensituationen, während staatliche Einrichtungen nur noch von 16 Prozent und Kirchen nur noch von 6 Prozent als Ansprechpartner in Krisen aufgesucht werden – ein eklatanter Bedeutungsverlust. Das Zusammenleben der Familie als klassische Vater-Mutter-Kind-Familie befürwortet die überwältigende Mehrheit von 86 Prozent als das wünschenswerte Lebensmodell mit Kindern. Auch hier zeigt sich ein konstanter Wert entgegen allen politischen und medialen Debatten über die Öffnung der Gesellschaft zur Vielfalt der Familienformen.
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Die Studie zeigt überraschend und besorgniserregend: Einsamkeit und auch Depression ist jung! In beiden Themenkomplexen zeigt die Generation der unter 30-Jährigen die höchsten Werte, während die Generation 70plus am wenigsten einsam ist.
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Vater-Mutter-Kind als klare Wunschkonstellation
Die klassische Familie aus Vater, Mutter und Kindern favorisiert die Mehrheit als optimale Lebensform der Familie mit Kindern. Ganze 86 Prozent aller Befragten finden es eher (33%) oder sogar sehr wünschenswert (53%), dass Kinder sowohl mit Vater als auch mit Mutter in einem Haushalt leben. Nur 5 Prozent der Befragten hält das für keine wünschenswerte Lebenskonstellation mit Kindern. Menschen mit einem religiösen Glauben favorisieren die klassische Familie deutlich häufiger (im Schnitt 90 Prozent bei allen christlichen und auch islamischen Glaubensgemeinschaften) als Konfessionslose, die diese Ansicht nur zu 72 Prozent teilen.
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Familie macht glücklich und ist Halt in der Krise
Familie bleibt weiterhin Glücksgarant Nummer Eins unter allen Befragten. Dreiviertel (76%) geben an, dass Familie sich positiv auf ihr Glücklichsein auswirkt, Menschen mit Kindern bestätigen dies sogar zu 87 Prozent. Familie ist zudem größter Halt in Krisenzeiten. 60 Prozent aller Befragten würden sich in einer Krise zuerst an die Familie wenden, weitere 38 Prozent an Freunde, nur 16 Prozent an staatliche Beratungsstellen, weit abgeschlagen stehen die Kirchen mit nur 6 Prozent, die dort einen Ansprechpartner suchen würden. Der Glaubwürdigkeitsverlust der Kirchen, der sich in konstant steigenden Austrittszahlen der großen Amtskirchen dokumentiert, wird auch hier bestätigt: Die Familie wird zehn Mal so häufig als Stütze in Krisensituationen genannt wie die Kirche!
Auch im Alter hält Familie zusammen, 50 Prozent geben an, sie wären bereit, Angehörige zu pflegen, 16 Prozent tut es bereits. Menschen mit Kindern sind zudem häufiger bereit zur Pflege der Elterngeneration (55%) als Kinderlose (45%).
Familie wird von drei Viertel (73%) als soziale Absicherung empfunden. Auch hier verstärkt sich diese Wahrnehmung auf bis zu 86 Prozent bei den Befragten mit Kindern im eigenen Haushalt.
… Alles vom 13.5.2025 bitte lesen auf
https://www.insa-consulere.de/news/pressemitteilung-insa-familienstudie-2024/
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(2) Familie braucht Freiheit, nicht Fördergeld
Die Familie stirbt nicht an Armut, sondern am Staat. Nicht der Wohlstand verhindert Kinder, sondern die politische Kontrolle. Überall dort, wo der Staat in die familiäre Sphäre eindringt, wo er sie zu planen, zu fördern oder zu steuern versucht, sinkt die Geburtenrate. Ob in China mit jahrzehntelanger Geburtenkontrolle, in Europa mit transhumanistischer Umerziehung oder durch die politisch instrumentalisierte Emanzipationswelle – nie war es der Markt, nie die Freiheit. Immer war es der Staat.
Und ausgerechnet in jenen Ländern, in denen Familie noch durch Religion, Tradition oder Eigenverantwortung getragen wird, gibt es keine demografische Krise – obwohl sie wirtschaftlich deutlich schwächer dastehen.
Vorher haben die Parteien mit Gender-Agenda, Migrationsdruck und Bürokratie-Wahn die Geburtenrate zerstört. Jetzt wollen sie diese durch mehr Geld korrigieren? Wer das glaubt, unterliegt einem gefährlichen Denkfehler.
Denn wer heute Kinder bekommt, tut es aus Überzeugung, nicht wegen einer Prämie. Doch genau das hat die Politik vergessen. Und genau das ist der Grund, warum jede neue Förderung das Gegenteil bewirkt: Sie belohnt die Falschen, sie untergräbt Eigenverantwortung und sie beschleunigt die kulturelle Schieflage. Und dann wächst, was keiner mehr stoppen kann.
42 Prozent der unter Sechsjährigen in Deutschland haben bereits Migrationshintergrund. In vielen Großstädten liegt der Anteil bei über 70 Prozent. Türkischstämmige Frauen bekommen im Schnitt 2,2 Kinder, arabischstämmige oft mehr. Deutsche Frauen hingegen liegen deutlich unter 1,3.
Frankreich gibt über 15 Milliarden Euro jährlich für Familienförderung aus. Die Folge: Französinnen bekommen weniger Kinder, Migrantinnen mehr. Japan hat über 200 Milliarden Euro in Geburtenanreize gepumpt – von Elterngeld bis kostenlosen Kitas. Die Fertilitätsrate liegt trotzdem bei 1,3.
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Das linke Spektrum schweigt grinsend dazu, weil es Umverteilung liebt und weiß, dass die Konservativen scheitern werden. Es braucht gar keinen Migrationsdruck von außen mehr. Die Verhältnisse im Inland sind längst so, dass man nur noch fördern muss, was bereits wächst. Während sie Genderideologie predigen, entziehen sie gleichzeitig durch Steuerpolitik, Mietrecht, CO₂-Bepreisung und Subventionsexzesse den arbeitenden Familien die Substanz. Sie fordern mehr Kinder und bekämpfen jede Form echter Eigenverantwortung. Das ist nicht nur widersprüchlich. Es ist zynisch.
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Wer Familie ernst nimmt, muss den Staat zurückdrängen. Keine Prämien, keine Kredite, kein Trick. Sondern Freiheit, Eigentum, Verantwortung. Dann entstehen Kinder aus Überzeugung, nicht aus Kalkül.
… Alles vom 7.8.2025 von Kevin Eßer bitte lesen auf
https://www.dersandwirt.de/familie-braucht-freiheit/