Brandmauer gegen die CDU

Bosch streicht über die 22.000 Arbeitsplätze hinaus noch 900 der 1.800 Stellen in Nürnberg (1). Der Verband der Automobilindustrie (VDA) wird bis 2025 rund 225.000 Arbeitsplätze gegenüber 2019 abbauen. Es sind furchtbare Meldungen, zumal mit jeder Stelle zusätzlich noch mindestens zehn Jobs in der Zulieferindustrie verloren gehen.
„Der VDA nennt hohe Steuern und Abgaben, teure Energie, hohe Arbeitskosten, Bürokratie und die strangulierende europäische Regulierung als Treiber des Stellenabbaus“. Für alle diese fünf Punkte sind weder Putin, Trump, Milei oder gar Xi ursächlich verantwortlich, sondern allein die Bundesregierung.
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In dieser höchst angespannten Lage der deutschen Wirtschaft pflegt die CDU ihre Politik des „Weiter so“ . Sie beschäftigt sich mit dem eigenen Machterhalt der Partei: CDU-MdB Jens Spahn schwänzt die Bundestagssitzungen und macht Urlaub auf Sardinien mit dem Leihmutterkind. CDU-Senkrechtstarter Philipp Amthor widmet sich der Strandkorb-Diskussion. Und um von der desolaten Innenpolitik abzulenken, wendet sich die CDU-Spitze der Aussenpolitik zu: Kriegswirtschaft (Merz: „Bundeswehr stärkste Armee in der EU“) und Weltrettung (Migration, CO2).
Von dieser CDU sind weder Reformen noch Politikwechsel zu erwarten.
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SPDCDUGrüne haben sich durch die undemokratische Brandmauer immer kleiner und die AfD immer größer gemacht. Hinter dieser Mauer trieben sie mit AKW-Ausstieg, CO2-Steuer, Corona-Grundrechteverletzungen, Gaspipeline-Ende, Kriegswirtschaft, Massenmigration und Target-Billion den wirtschaftlichen (Deindustrialisierung) sowie gesellschaftlichen (Ordnung/Sicherheit) Niedergang Deutschlands voran. Warum soll jetzt die AfD der CDU helfen, sich vom „Desaster“ (Friedrich Merz) ihrer Linkspolitik zu erholen? Nein, die CDU wird den Weg der Democrazia Cristiana Italiane (DCI) in den Untergang gehen. In Italien hat sich der Parlamentarismus ohne die DCI positiv zu mehr Stabilität entwickelt. Warum nicht auch in Deutschland?

Die CDU will die Brandmauer nicht für eine andere Politik einreissen (die konnte sie hinter der Brandmauer ja 11 Jahre lang realisieren), sondern um der AfD ihre Opferrolle zu nehmen. Es geht der CDU um Machterhalt und das reine Überleben der Partei. Zudem fehlt ihr das Führungspersonal – sie hat keine Alice Weidel und keinen Ulrich Siegmund.
Die AfD soll bis zur eigenen Mehrheit warten. Mit dem Eintritt in eine Koalition mit der CDU würden sich die Bürger fragen, „warum sie einer Partei Regierungsämter verschaffen sollte, deren Kurs seit Jahren für alle wesentlichen Fehlentwicklungen des Landes Verantwortung trägt. … Die CDU bekäme damit ausgerechnet durch ihren schärfsten Gegner die Möglichkeit, sich nach ihrem Absturz wieder im Regierungsapparat festzusetzen“ (2).

Die CDU wird von der schrumpfenden SPD erpresst (derzeit: Rente und Krankenversicherung) und den Grünen verspottet. Sie bricht unter ihrer seit 9/2015 aufgebauten gigantischen politischen Hypothek zusammen – irgendwann, vielleicht ganz rasch.
Die AfD hatte der CDU seit Jahren Zusammenarbeit angeboten. Nun aber entwickelt sich der wirtschaftliche Niedergang Deutschlands in einem derart rasanten Tempo, daß ein grundlegender Politikwechsel unumgänglich ist – und dieser kann nur ohne Mitsprache der CDU als dem Verursacher und Verantwortlichen des Niedergangs funktionieren.
29.9.2026
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Ende von Beitrag „Brandmauer gegen die CDU“
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Beginn von Anlagen (1) – (2)
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(1) Nächster Industrie-Schock: Bosch streicht 900 Stellen in Nürnberg
Deutschlands Autoindustrie blutet weiter aus
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Bosch beziffert deren jährliche Kostenlücke inzwischen auf rund 2,5 Milliarden Euro. Als Ursachen nennt das Unternehmen den Strukturwandel zur Elektromobilität, hohen Preis- und Wettbewerbsdruck, erhebliche Überkapazitäten sowie eine Nachfrage, die sich zunehmend in Regionen außerhalb Europas verlagert. Für Bosch Mobility hatte der Konzern zuletzt einen weiteren Abbaubedarf von etwa 13.000 Stellen angekündigt, insbesondere an deutschen Standorten und mit unterschiedlichen Zeitplänen bis 2030.
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Der VDA nennt
hohe Steuern und Abgaben, t
teure Energie,
hohe Arbeitskosten,
Bürokratie und die
strangulierende europäische Regulierung
als Treiber des Stellenabbaus. Die Folgen stehen inzwischen in den Personalstatistiken der Unternehmen: Zehntausende Industriearbeitsplätze sind bereits verschwunden, weitere Abbauprogramme laufen.
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Mit diesen Stellen verschwinden Fähigkeiten, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden. Fertigungsketten zerfallen, Zulieferer verlieren Aufträge, Facharbeiter suchen sich andere Branchen oder andere Standorte. Produktionswissen lässt sich nach einem solchen Abbau kaum auf Knopfdruck zurückholen.
Wenn Deutschland irgendwann wieder entdeckt, dass ein Industrieland auch Industrie braucht, kann ein großer Teil davon längst anderswo produzieren.
… Alles vom 28.9.2026 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/bosch-nuernberg-stellenstreichung/
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(2) Warum die Brandmauer stehen bleiben sollte
Bis zum Erreichen der absoluten Mehrheit
Warum sollte ausgerechnet die AfD der CDU dabei helfen, sich von einem politischen Fehler zu erholen, der die Union selbst immer kleiner und ihren Gegner immer größer gemacht hat? Diese Frage fehlt erstaunlicherweise fast vollständig in der gegenwärtigen Diskussion um die Brandmauer. Seit Jahren wird darüber gesprochen, wann die CDU sie endlich einreißen müsse, als verfüge sie noch immer allein über Schlüssel, Tür und Hausordnung. Das Bild stammt aus einer Zeit, in der die Union glaubte, sie könne die AfD durch dauerhafte Ausgrenzung politisch austrocknen. Die letzten Wahlergebnisse und die sich verstetigten Umfragen haben die Kräfteverhältnisse inzwischen massiv verändert und ins Gegenteil verkehrt. ….
Trotzdem wird die Brandmauer-Debatte weiterhin aus der Perspektive einer CDU geführt, die darüber befinden will, wann andere regierungswürdig werden.
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Nachdem die CDU in MeckPomm quasi ausradiert wurde, nimmt das panische Gekreische innerhalb der Sinkflug- und Strandkorb-Partei ohrenbetäubende Ausmaße an. Die Brandmauer sei gescheitert, die müsse eingerissen werden, man muss mit der AfD zusammenarbeiten. Als sei das eine Gnade, die man gewähre und nicht ein verfluchter Volkswille, dem man sich als Volksdiener entsprechend zu unterwerfen hat. Nein, stattdessen agiert man wie ein Großwesir aus irgendeiner Bananenrepublik und zieht sämtliche Tricks und Register, die AfD weiter von der Macht fernzuhalten. Und alle, alle, alle sehen das. So, wie alle gesehen haben und immer noch sehen können, welches Luxusleben man sich selbst im Universum Kanzleramt gönnt, während das Land ebenso wie die eigenen Umfragen weiter vor die Hunde geht.
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Die politische Verantwortung der Union an allen gesellschaftlichen Verwerfungen, der Spaltung im Land mitsamt aller Folgen darf nicht in einer Belohnung einer weiteren Koalitionsbeteiligung liegen. Eine solch desaströse Bilanz darf keineswegs mit neuen Ämtern belohnt werden.
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Die Bewegungen sind gerade so dynamisch, die Wut der Bürger so groß, dass die AfD hier nicht mehr auf eine Abssturzpartei wie die CDU zugehen muss. Die Entwicklungen und Ereignisse, alles Folgen von Union-Politik, galoppieren und laufen nun alle voll auf die AfD zu. Sie muss nichts mehr tun. Außer einen Moment zu warten. Sie sollte allen Versuchungen nach dem Abreißen der Brandmauer widerstehen bis zum Erreichen der absoluten Mehrheit. Das wird noch einige Jahre schmerzhaft für Land und Partei. Aber ohne absolute Mehrheit keine Umkehr, keine Erholung, kein Wandel.
… Alles vom 29.9.2026 von Sofia Taxidis bitte lesen auf

Warum die Brandmauer stehen bleiben sollte

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