Linke und Feministinnen jubeln, Konservative äußern Kritik: Der US-Bundesstaat Massachusetts erlaubt die Abtreibung bis zur Geburt. Das Video mit den abtreibungsbegeisternd klatschenden Frauen um die Governeurin Maura Healey herum https://x.com/MassGovernor/status/2086843298811871564 ist nur schwer zu ertragen: Die Kultur des Todes breitet sich aus. Einfach eine Spritze in das Herz des ungeborenen Menschen. Es ist brutal, unethisch, es ist Euthanasie.
Doch auch vereinzelten Feministinnen geht dieser Abtreibungswahn zu weit, so Regula Stämpfli (1), die auf den Zusammenhang mit der Problematik der Leihmutterschaft hinweist: „Das neue Gesetz, … ist der Triumph der biopolitischen Logik, den Menschen zur ökonomischen Verfügungsmasse zu erklären. Das Kind wird zu „Menschenfleisch-Daten“ und … abgetrieben oder geboren. Die Frau ist in diesem Zusammenhang nur „Warenträgerin““.
Mit diesem Gesetz feiert der Grundgedanke der Eugenik, die Einteilung in lebenswertes Menschsein und lebensunwertes Menschsein, fröhliche Urständ. „Nur wird jetzt schon vor, nicht erst nach der Geburt entschieden, was lebenswert ist oder nicht“ (2).
In Deutschland wie in den USA gelingt es den Ärzten dank fortschrittlicher Medizintechnik, Frühchen bis zur 21. Schwangerschaftswoche zu retten – die Frühgeborenen sind also lebensfähig. In diesem Zusammenhang weist Anna Diouf auf die Unlogik und Unerhrlichkeit der Abtreibungsbefürworter hin: „Mit dem Argument, dass Abtreibung bis zur „Lebensfähigkeit“ des Fötus legitim sei, müssten sich die Fristen also den Möglichkeiten der modernen Medizin entsprechend nach vorn verschieben“ (3). Das geschieht aber nicht. Fakt ist, daß die Fristen umgekehrt immer weiter nach hinten geschoben werden, in Massachusetts jetzt also bis zum Geburtstermin.
14.8.2026
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Ende von Beitrag „Abtreibung bis zur Geburt“
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Beginn von Anlagen (1) – (3)
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(1) Frau Stämpfli, Sie sind Feministin und pro life. Wie passt das zusammen?
Ein US-Bundesstaat erlaubt Abtreibungen bis zur Geburt. Linke und Feministinnen jubeln, Konservative sind empört. Doch so einfach ist es nicht: Regula Stämpfli ist progressiv, gebildet und feministisch. Und kritisiert das neue Gesetz scharf. Im Interview erklärt sie, warum das sehr wohl zusammenpasst.
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Governor Maura Healey
As long as I’m Governor, abortion will remain safe, legal and accessible in Massachusetts. You have my word.
… Frauen um Massachusett’s Gouverneurin Maura Haeley applaudieren jubelnd:
Abtreibung bis zur Geburt …
10.8.2026
https://x.com/MassGovernor/status/2086843298811871564
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In sozialen und klassischen Medien feierten linke und feministische Gruppen das Gesetz. Konservative äußerten schwere Kritik. Aber nicht nur sie. Denn es gibt auch Feministinnen, die ein tiefes Störgefühl haben angesichts der sich brutal ausbreitenden Kultur des Todes. Eine von ihnen ist die promovierte Historikerin und Politikwissenschaftlerin Regula Stämpfli.
Die Schweizerin ist Privatdozentin, Kolumnistin, Designerin und betreibt zusammen mit Isabel Rohner den feministischen Wochenrückblick „Die Podcastin“ https://diepodcastin.de/. Im Interview mit Corrigenda erklärt die in München lebende Autorin, warum sie als progressive Frau und Feministin für das Lebensrecht ungeborener Kinder und gegen eine nur vermeintlich liberale Politik ist, wie sie von den Demokraten in den USA gerade gemacht wird.
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Frau Staempfli, Sie bezeichnen sich als feministisch und progressiv, sind aber pro life. Wie passt das zusammen?
Es ist total logisch! Frauen kämpfen seit Jahrhunderten dafür, Frauen und Kinder vor Gewalt, Ausbeutung, Vergewaltigung, Mord und ökonomischer Sklaverei zu beschützen. Lassen Sie sich von den sogenannten neuen Feministinnen nicht verwirren! Die haben so viel mit Feminismus zu tun wie der Islamismus mit der Katholischen Kirche! (lacht) Ich stehe in einer langen Tradition von Frauen, die sich weigern, Schwangerschaft, Mutterschaft und Kinder den Mächtigen zu überlassen. Früher waren dies die Adeligen, heute ist es eine neue technokratische Elite und eine Gesundheitsindustrie, deren Optimierungszwang in vielen Fällen zu einem regelrechten Totenkult mutiert ist. Eine wirklich fortschrittliche und feministische Gesellschaft huldigt der Mutterschaft und behandelt sie nicht als Optimierungs- und Störfall.
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Am Montag hat die demokratische Gouverneurin von Massachusetts, Maura Healey, unter großem Applaus und Lachen ein Gesetz unterzeichnet, das keine gesetzliche zeitliche Obergrenze für Abtreibungen mehr vorsieht. Sie sprechen von „industrieller Qualitätskontrolle“. Warum?
Weil es genau das ist. Das werdende Kind wird zwischen Arzt und „Auftraggeber“ verhandelt. Das neue Gesetz, von Dutzenden von ideologisch verblendeten Frauen beklatscht, ist der Triumph der biopolitischen Logik, den Menschen zur ökonomischen Verfügungsmasse zu erklären. Das Kind wird zu „Menschenfleisch-Daten“ und entsprechend gültiger medizinischer und sozial kompatibler Praxis abgetrieben oder geboren. Die Frau ist in diesem Zusammenhang nur „Warenträgerin“.
Dies kennen wir übrigens auch aus den kommunistischen Ländern, wo Kinder aus ideologischen Gründen massenweise abgetrieben, und nach der Geburt, ebenfalls aus ideologischen Gründen, sofort als sogenannte „Wochenkinder“ den Eltern entrissen wurden. Dass die Unterzeichnung eines solchen Gesetzes mit Lachen und Applaus von Frauen inszeniert wird, halte ich für eine nihilistische Entgleisung. Selbst wer Abtreibungsrechte verteidigt, müsste angesichts einer Abtreibung im letzten Schwangerschaftsdrittel verstummen. Eine Gesellschaft, die hier jubelt, hat ihr Gewissen entfernt.
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… Alles vom 13.8.2026 von Lukas Steinwandter bitte lesen auf
https://www.corrigenda.online/leben/abtreibung-bis-zur-geburt-massachusetts-frau-staempfli-sie-sind-feministin-und-pro-life-wie
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(2) Wertewesten, mir graut’s vor dir! Abtreibung bis zur Geburt‘
In Massachusetts hat die Gouverneurin Maura Healey ein Gesetz unterzeichnet, das Abtreibungen bis zur Geburt erlaubt. Während sie signierte, spendeten die sie umstehenden Damen erfreut Beifall. Bei diesem Bild hat mich das Grauen gepackt.
Sind Frauen die besseren Politiker, macht weibliche Politik die Welt sicherer, schöner, lebenswerter? Dreimal nein. Feministische Politik ist in letzter Konsequenz tödlich.
Das Kind kann bis kurz vor der Geburt mit einer Spritze ins Herz getötet werden. Ich nehme mal an, dass Healey und ihre Damen nicht dabei sein wollen, wenn das tote Kind dann zerstückelt aus dem Mutterleib geholt wird.
Keins der angeblichen Werte des Westens hat diese Feier des Mordes an Unschuldigen verhindert. So wie im 19. Jahrhundert der Wertewesten die Eugenik nicht verhindert hat.
Die Eugeniker weshalb der eugenische Grundgedanke nie verschwand. Er feiert mit Healey und ihren Damen im neuen Gesetz fröhliche Urständ. Nur wird jetzt schon vor, nicht erst nach der Geburt entschieden, was lebenswert ist oder nicht. Wer körperlich oder geistig behindert war, gehörte zu den Todeskandidaten, später kamen noch andere Kriterien hinzu. Es reichte, dass man der falschen Rasse angehörte, um als nicht lebenswert eingestuft zu werden.
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Welt entsetzt zur Kenntnis nehmen musste, wie die Nazis und ihre Helfershelfer (ja, die gab es!) den eugenischen Gedanken auf die grausame Spitze getrieben hatten, wollte keiner mehr Eugeniker gewesen sein. George Bernhard Shaw, gefeierter Schriftsteller, Leland Stanford, Gründer der nach ihm benannten Universität, Maurice Thorez, französischer Kommunistenführer, tilgten die Eugenik aus ihren Biografien. Es fand nie eine Aufarbeitung statt, weshalb der eugenische Grundgedanke nie verschwand. Er feiert mit Healey und ihren Damen im neuen Gesetz fröhliche Urständ. Nur wird jetzt schon vor, nicht erst nach der Geburt entschieden, was lebenswert ist oder nicht.
Menetekel: Azteken, Moabs Inkas haben ihre Kinder zu Opfern gemacht. Von ihnen kann man lernen: Wer das tut, geht unter.
Der Wertewesten, wenn er sich nicht endlich besinnt und den Healeys und ihren Gefolgsleuten ein deutliches Stopp signalisiert, wird ihnen folgen. Es reicht nicht, sich erschüttert, wütend oder angeekelt abzuwenden. Man muss ihnen in den Arm fallen!
… Alles vom 13.8.2026 bitte lesen auf
https://vera-lengsfeld.de/2026/08/13/wertewesten-mir-grauts-vor-dir/
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(3) Neues Abtreibungsgesetz in Massachusetts: Die Kaltblütigkeit der Frauen
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Wie üblich bei Grenzüberschreitungen dieser Art wird die Beseitigung der eindeutigen Bestimmungen mit medizinischen Not- und Härtefällen begründet. Betroffene sollen in Zukunft nicht mehr in einen anderen Staat ausweichen müssen, um eine Abtreibung durchführen zu lassen. Und das, obwohl auch bisher in Massachusetts Abtreibungen nach der 24. Woche durchgeführt wurden, etwa, um das Leben der Mutter zu retten.
Die Ausweitung von Abtreibung wird sich also auch hier als abschüssige Bahn erweisen, ganz abgesehen von der grundsätzlichen Problematik, dass das Recht auf Leben damit an Bedingungen geknüpft und die Menschenwürde zur Verfügungsmasse wird.
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Es ist ein Unterschied, ob man die Tötung ungeborener Kinder als notwendiges Übel betrachtet oder ob man sich darüber überschwänglich freut. Das gilt umso mehr in diesem Fall, da nur ein harter Kern fanatisierter Abtreibungsbefürworter einem Kind in der 24. Schwangerschaftswoche das Menschsein absprechen würde. Dank des medizinischen Fortschritts konnten in den USA bereits Frühchen in der 21. Schwangerschaftswoche gerettet werden. Mit dem Argument, dass Abtreibung bis zur „Lebensfähigkeit“ des Fötus legitim sei, müssten sich die Fristen also den Möglichkeiten der modernen Medizin entsprechend nach vorn verschieben.
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Wenn Frauen ihre Kraft nicht für das Leben von Kindern einsetzen, sondern ihren politischen Einfluss dazu nutzen, Kindstötung zu legalisieren, wird offensichtlich, dass nicht das Geschlecht korrumpiert: Macht und Egoismus gefährden die Menschlichkeit und Integrität von Frauen nicht weniger als die von Männern.
…. Alles vom 12,8,2926 von Anna Diouf bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/neues-abtreibungsgesetz-die-kaltbluetigkeit-der-frauen