Mehrere Mädchen wollen am 26.5.2026 im Freibad von Freiburg-St.Georgen mit Baderöcken schwimmen. Dies wird ihnen verwehrt, da gemäß Haus- und Badeordnung unzulässig. Es kommt zu Auseinandersetzungen mit ihren Familien und sie müssen das Freibad verlassen. Nach Protesten der Familien (1) wie auch Sinti- und Migranten-Organisationen (2) geben die Regiobäder als Betreiber des Freibads am 1.8.2026 bekannt, daß nach Änderung der Badeordnung auch das Schwimmen mit Baderöcken sogar in „einer Länge über das Knie “ erlaubt ist (3).
Die Stadt Freiburg entschuldigt sich, die Protestierenden werden mit einer Saisiónkarte (90 Euro für Erwachsene) gratis belohnt und Regio Bäder laden mit dem „Sinti Verein“ zum gemeinsamen Fest ins Freibad St. Georgen ein“ (7).
Natürlich ist diese gütliche und vor allem friedliche Einigung zu begrüßen. Gleichwohl ist zu diskutieren, warum sich hier ein Konflikt auftut mit zwei Parteien, die sich zuweilen so unversöhnlich gegenüberstehen.
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1. „Den Mädchen geht es einfach nur darum, durch dem Tragen der Baderöcke ihre Scham zu bedecken“ – so Tomas Ward vom Roma-Büro Freiburg. Dieses Anliegen bzw. Empfinden gilt es zu respektieren, es hat Vorrang vor allem. Und es ist berechtigt – auch im Hinblick auf die derzeitige abstoßende Bikinimode: Hinten ein Schnürchen und vorne ein kleines Stoffdreieck.
2. Dieses Anliegen der jungen Frauen hat mit der Zugehörigkeit zu Sinti/Roma zunächst nichts zu tun, sondern mit menschlicher Empfindsamkeit. Die Schlagworte Rassismus und Antiziganismus wurden später von Erwachsenen hinzugefügt.
3. Dieses Anliegen hat – obwohl in den Mainstreammedien weit verbreitet – auch nichts mit Islamophobie zu tun. Die Roma/Sinti im Raum Freiburg gehören zumeist evangelikalen Glaubensgemeinschaften an, nach Osten hin ist mehr der Katholizismus und nach Süden der Islam vertreten.
4. Dem Anliegen der Mädchen nach Bedeckung der Scham könnte man auch durch Tragen knielanger Badehosen – entsprechend den knielangen Taucheranzügen, aber eben ohne Neopren – entsprechen.
5. Das Gebot „Eng anliegende Badebekleidung“ ist althergebrachte Freibadtradition, trägt den Anforderungen der Hygiene Rechnung und wird darüberhinaus von zahlreichen Bädern damit begründet, daß nichts darunter versteckt werden kann, wie etwa Unterwäsche, Messer und Waffen. Letzteres wurde in NRW und Berlin entdeckt.
6. Anmerkung: Im Strandbad traf ich gestern ein so zwischen 20 und 25 Jahre altes Pärchen, in Mulhouse geboren, Eltern aus Agadir/Marokko bzw. Sousse/Tunesien stammend. Auf die Frage, warum sie nicht im Elsass schwimmen, sondern den langen Weg nach Freiburg fahren? Weil in Mulhouse für Männer die häufig sehr weiten Badeshorts aus Gründen der Hygiene und Sicherheit verboten sind.
Résumée zu 1. bis 6.: Es muß Konfliktlösungen geben, die nicht immer nur einseitig auf ein Abändern der in Deutschland bestehenden Ordnungen, Regeln und Gesetzen hinauslaufen.
Wenn es in der in (1) angesprochenen Sinti/Roma-Petition heißt „In vielen unserer Familien gehört es zur Tradition und zum Schamgefühl, beim Baden einen Baderock oder ein Tuch zu tragen“, dann mag diese Tradition in Flüssen und Seen angemessen sein, nicht aber in den Bassins von Freibädern, in denen sich Massen von Menschen gleichzeitig tummeln.
Zudem haben Anforderungen der Hygiene und Sicherheit nichts mit Rassismus zu tun. Den Bademeistern von St. Georgen darf man keinen Rassismus unterstellen (1). „Die betroffenen Familien erleben den Vorfall als diskriminierend und haben den Vorwurf des Antiziganismus erhoben“ (2) – so der Migrantinnenbeirat der Stadt Freiburg. Diese Vorwürfe sind unberechtigt. Auf derlei Basis lassen sich keine Konflikte in einer Art und Weise lösen, die dem Inneren Frieden der Gesellschaft dienlich sind und die Bestand haben.
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In der medialen Diskussion um die Freibäder fällt immer wieder der Name Özoguz:
Die einen finden es nicht in Ordnung, daß die Regeln jedem, der nur laut genug fordert und gegen Diskriminierung schreit, angepaßt werden.
Die anderen stimmen Aydan Özoğuz, damals Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, zu, die 2015 das Leitmotiv der Masseneinwanderungsgesellschaft formulierte: „Unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden.“
Frau Özoguz erkennt außer der Sprache keine deutsche Kultur und deshalb müsse der Öffentliche Raum multikulti sein. Die Freibäder sind Kulturgut. Die autochthone schweigende Mehrheit verneint, aber die links-woke Elite bejaht und setzt durch. Doch Pessimisten sagen: nicht mehr lange. Denn der Niedergang aufgrund von Deindustrialisierung, Leistungsträger-Exodus und bildungsferner Einwanderung wird die Auseinandersetzung um Baderöcke und Schwimmburkas obsolet machen: Die Freibäder werden schließen müssen, da sie schlicht und einfach nicht mehr finanziert werden können. Traurig.
9.8.2026
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Ende von Beitrag „Freibad: Baderock Badeordnung“
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Beginn von Anlagen (1) – (7)
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(1) Rassistischer Vorfall im St. Georgener Freibad
Mehrere Sinti-Familien wurden gestern mit Polizei aus dem Schwimmbad verwiesen und Hausverbot erteilt. Der Grund weil die Frauen Baderöcke trugen. Wir dachten das dies Thema ein für alle Mal erledigt ist und es erlaubt ist in Baderöcken und Burkinis in Freiburger Bädern zu schwimmen. Ist es anscheinend doch nicht, der Bademeister von St. Georgen sieht es anders und fühlte sich im Gespräch von Sinti (12-13 jährige Mädchen) bedroht, so dass er die Polizei anforderte, die zu zwei Dutzend kam und den Schwimmbadverweis durchführte.
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Hier die Petition https://www.petitionen.com/auch_wir_sintis_haben_kultur , die die betroffenen Sinti Familien sofort gestartet haben:
mit den Forderungen
– Zulassung von geeigneten Baderöcken und bedeckter Badebekleidung aus Badestoff
– Respektvoller Umgang mit Sinti- und Roma Familien
– klare Regeln gegen Diskriminierung in öffentlichen Einrichtungen
– Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, am öffentlichen Leben teilzunehmen, ohne seine Kultur oder Würde aufgeben zu müssen.
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… Alles vom 27.5.2026 von Tomas Ward bitte lesen auf
https://www.roma-buero-freiburg.eu/aktuelles/rassistischer-vorfall-im-st-georgener-freibad/
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(2) Stellungnahme des Migrantinnenbeirats Freiburg zum Vorfall im Freibad St. Georgen
In den vergangenen Tagen wurde über einen Vorfall im Freibad St. Georgen berichtet. Dabei kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Badepersonal und mehreren Sinti-Familien im Zusammenhang mit der getragenen Badebekleidung. Der Vorfall führte zu einem Polizeieinsatz sowie zum Verweis der betroffenen Familien aus dem Freibad. Die betroffenen Familien erleben den Vorfall als diskriminierend und haben den Vorwurf des Antiziganismus erhoben.
Der Migrantinnenbeirat Freiburg verfolgt die Berichte über den Vorfall im Freibad St. Georgen mit großer Sorge. Die Schilderungen der betroffenen Sinti-Familien nehmen wir ernst. Gleichzeitig halten wir eine sorgfältige, transparente und unabhängige Aufarbeitung des Vorfalls für notwendig. Öffentliche Einrichtungen müssen Orte sein, an denen sich alle Menschen unabhängig von Herkunft, Kultur, Religion oder Lebensweise respektiert, sicher und willkommen fühlen.
Besonders besorgniserregend ist, dass die betroffenen Familien den Vorfall als diskriminierend erlebt haben. Dies verdeutlicht, wie wichtig ein sensibler und respektvoller Umgang mit kultureller Vielfalt sowie die konsequente Vermeidung von Diskriminierung in allen gesellschaftlichen Bereichen sind. Der Migrantinnenbeirat nimmt diese Wahrnehmung sehr ernst und setzt sich für eine sorgfältige Aufklärung sowie für ein diskriminierungsfreies Miteinander ein. Um das Vertrauen in ein respektvolles und gleichberechtigtes Zusammenleben zu stärken, sind Transparenz, Dialog und eine sorgfältige Aufarbeitung des Geschehens unerlässlich.
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… Alles vom 14.6.2026 bitte lesen auf
https://mbfreiburg.de/2026/06/14/stellungnahme-des-migrantinnenbeirats-freiburg-zum-vorfall-im-freibad-st-georgen/
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(3) Regiobäder GmbH Freiburg
Haus- und Badeordnung für die von der Regio Bäder GmbH betriebenen städtischen Hallen- und Freibäder
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In den Bädern ist Badekleidung aus geeigneten Badetextilien ohne Baumwollanteil zu tragen. Hierzu zählen Sonnenschutz-Badetextilien, sowie auch enganliegende Burkinis und Baderöcke. Das Tragen von längerer Badekleidung (Baderöcke, Burkinis) erfolgt auf eigene Gefahr, da insbesondere bei einer Länge über das Knie die Bewegungsfreiheit im Wasser eingeschränkt sein kann. Das Tragen von Unterwäsche unter jeglicher Badebekleidung ist nicht gestattet. Primäre Geschlechtsmerkmale müssen mit geeigneter Badebekleidung bedeckt werden.
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Pressemitteilung vom 1.8.2026.
„Ab sofort wird ausdrücklich klargestellt, dass das Schwimmen mit Baderöcken generell erlaubt ist, sofern sie aus geeignetem Badetextil bestehen. Badegästen wird bei der Wahl ihrer Badekleidung lediglich empfohlen zu berücksichtigen, wie sicher sie sich im Wasser bewegen können. Denn insbesondere im Schwimmerbereich können Länge, Schnitt und Sitz der Kleidung für die Bewegungsfreiheit und die individuelle Schwimmfähigkeit relevant sein. Damit ist für die Freiburger Bäder klar beschrieben, worauf es ankommt: Allein das geeignete Material (UV-Bekleidung, Elasthan, Polyamid, Neopren oder andere Kunstfasern) ist für die Zulässigkeit der Badebekleidung ausschlaggebend.“
Quelle: Pressemitteilung Regio Bäder vom 3. August 2026
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… Alles lesen auf
https://badeninfreiburg.de/haus-und-badeordnung-der-freiburger-schwimmbaeder/
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(4) Nach Streit um Baderöcke im Freiburger Freibad: Happy End am Beckenrand
Kaum dass man das St. Georgener Freibad am späten Donnerstagnachmittag betreten hatte, stiegen einem auch schon Waffel- und Würstchenduft in die Nase. Gleich hinterm Eingang wurde gefeiert. Gefeiert, dass man einen Konflikt gemeinsam bearbeitet und gelöst hat, der Ende Mai im Bad hochgekocht war, nachdem der Bademeister jugendliche Frauen in Baderöcken des Beckens verwiesen hatte. Diese waren in der damaligen Bäderordnung nicht explizit als zulässige Badebekleidung ausgewiesen. Die Jugendlichen allerdings – sie gehören der Freiburger Sinti-Gemeinde an – gaben an, den Rock aus „kulturellen Gründen“ tragen zu wollen. Sogar die Polizei musste damals anrücken.
Gut zwei Monate später ist das Thema vom Tisch. Endgültig. Baderöcke sind ab sofort erlaubt. Und die Parteien – der Badbetreiber Regio Bäder, der Sinti Verein Freiburg, die Antidiskriminierungsstelle der Stadt sowie die Landesvertretung Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg – feierten bei dem Umtrunk für das konstruktive Miteinander. Die Sache habe eine „erfreuliche Wendung“ genommen, sagte Matthias Müller, Geschäftsführer der Regio Bäder, der noch einmal betonte, dass Freiburgs Bäder allen offen stünden. Auch Ismael Reinhardt, stellvertretender Vorsitzender der Landesvertretung Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg, sprach von einem „Happy End“, mit dem man den Vorfall jetzt gut abschließen könne. Die Rassismusvorwürfe sind ausgeräumt.
Spontanes Lob gab es für das Fest auch: „Finde ich sehr gut, dass Sie das machen“, meldete ein Badbesucher Müller zurück. Das sei ein wichtiges und gutes Signal in Zeiten, in denen man sich um den Zusammenhalt der Gesellschaft tatsächlich Sorgen machen müsse. Die Idee zu dem Fest hatte Oliver Heintz, Geschäftsleiter von Freiburgs Bäder. Für ihn nach allem, was war, das „passende Zeichen“: Vielfalt unter freiem Himmel, so sei unsere Gesellschaft, sagte er.
Die beiden Gemeinderäte Katrin Kern (CDU) und Passar Bamerni (Grüne) waren ebenfalls vor Ort. Beide hatten die Gespräche begleitet, die – so Bamerni – wirklich „super-konstruktiv“ verlaufen seien. Das bestätigt auch Coralla Reinhardt vom Sinti-Verein. Worauf diese auch verweist: dass es für die Betroffenen des Vorfalls Saisonkarten gegeben habe. Das Geld aus dem Würstchen- und Waffelverkauf soll der Jugendarbeit des Sinti-Vereins zugutekommen.
… Alles vom 7.8.2026 von Stefanie Streif bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/nach-streit-um-baderoecke-im-freiburger-freibad-happy-end-am-beckenrand
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(5) Nach Streit mit Sinti im Freibad: Freiburg ändert Badeordnung
Das Zusammenleben muss jeden Tag neu ausgehandelt – und in der Folge führt es dazu, dass man sich wieder etwas weiter unterwirft: Junge Sintizze werden wegen knielanger Baderöcke aus dem Becken verwiesen. Die Polizei wird gerufen, Hausverbote folgen. Am Ende entschuldigt sich der Betreiber, hebt die Verbote auf und ändert die Regeln.
Die umstrittene Aydan Özoğuz, damals Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, formulierte 2015 das Leitmotiv der Masseneinwanderungsgesellschaft: „Unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden.“ Worunter Deutschland seither immer mehr zurückweicht, immer mehr öffentliche Plätze und innere Sicherheit verliert, liefert nun Freiburg ein jüngstes Beispiel dieses Aushandeln oder Handel: Aus Aushandeln wird Kapitulation.
Ende Mai kam es im Freibad St. Georgen zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Bademeister und mehreren Badegästen. Mehrere junge Frauen trugen knielange Baderöcke aus Badetextil über dem Badeanzug. Der Bademeister verwies sie aus dem Becken. Im anschließenden Streit rief er die Polizei; mehrere Personen mussten das Bad in Begleitung der Beamten verlassen und erhielten Hausverbot. Über den genauen Ablauf gibt es unterschiedliche Darstellungen.
Die jungen Frauen waren Sintizze und erklärten, die Baderöcke aus „kulturellen Gründen“ zu tragen. Auch die übrigen hinausgewiesenen Personen gehörten laut SWR zur Sinti-Minderheit. Danach wurden Rassismus- und Antiziganismusvorwürfe erhoben. Das Roma Büro Freiburg schrieb am 27. Mai, mehrere Sinti-Familien seien mit Polizei aus dem Bad verwiesen worden; der Bademeister habe sich im Gespräch bedroht gefühlt. Die Organisation sprach von rund zwei Dutzend Polizisten. Eine Petition verlangte geeignete Baderöcke und bedeckte Badekleidung, respektvollen Umgang sowie Regeln gegen Diskriminierung.
Es folgten Gespräche der Betroffenen mit Regio Bäder, der Landesvertretung Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg und der Antidiskriminierungsstelle der Stadt Freiburg. Deren Leiterin Coralla Reinhardt, zugleich Mitglied im Sinti-Verein Freiburg, bezeichnete die polizeiliche Begleitung aus dem Bad als „traumatisierend“. Die Nachricht habe sie im Urlaub erreicht, anschließend habe man sofort den Dialog mit der Stadt gesucht.
Dann kam der Freiburger „Kompromiss“: Regio-Bäder-Chef Matthias Müller entschuldigte sich für die Eskalation. Die Hausverbote wurden aufgehoben, die Betroffenen erhielten Saisonkarten als Entschädigung. Das Badepersonal bekam zusätzliche Schulungen. Und die Badeordnung wurde geändert. Müller erklärte, eine präzisere Regelung hätte den Vorfall vermeiden können.
Genau an dieser Stelle ist das tägliche Aushandeln wieder in Unterwerfung gemündet. Ein Mitarbeiter setzt die Regeln seines Arbeitgebers durch, der Streit eskaliert bis zum Polizeieinsatz, und am Ende entschuldigt sich der Arbeitgeber, nimmt die Hausverbote zurück, schult sein Personal und ändert die Vorschrift. Özoguz’ tägliches Aushandeln endet wieder damit, dass die deutsche Seite sich selbst herunterhandelt und unterwirft. Eine Integration in das gastgebende Land ist nicht erforderlich. Eine klumpige Verhandlungsmasse, die beim geringsten dagegen Pusten nachgibt.
Baderöcke und Burkinis sind in Freiburg nun ausdrücklich zulässig, sofern sie eng anliegen und aus geeignetem Badetextil ohne Baumwollanteil bestehen. Unterwäsche und Straßenkleidung bleiben verboten. Die neue Badeordnung warnt zugleich selbst: Längere Baderöcke und Burkinis würden „auf eigene Gefahr“ getragen, weil bei einer Länge über das Knie die Bewegungsfreiheit im Wasser eingeschränkt sein könne. Den Anordnungen des Badepersonals ist laut derselben Ordnung Folge zu leisten.
Auch die Hygienefrage lässt sich nicht einfach wegmoderieren. ARGE-Chef Necdet Mantar hält zwar vor allem das richtige „badeübliche“ Material für entscheidend. So, so. Lörrach und Weil am Rhein gehen dennoch strenger vor: Dort ist nur enganliegende Badekleidung erlaubt; Burkinis und Baderöcke sind ebenso verboten wie weite Badeshorts für Männer. Die Begründung: Lange Badekleidung könne mehr Schmutz und Partikel ins Wasser bringen und den Reinigungsaufwand erheblich erhöhen. Mal sehen, wie lange noch. Freiburg entscheidet nach dem Konflikt jedenfalls genau in die andere Richtung.
Die Debatte ist nicht neu. 2013 wurde einer Frau mit Burkini der Zutritt zu einem Konstanzer Hallenbad verweigert. Es folgten Klagedrohung und wissenschaftliches Gutachten; am Ende wurde der Burkini ausdrücklich erlaubt. Heute seien Burkinis laut Mantar in den meisten Bädern gelebte Praxis. Diskussionen über „übliche Badebekleidung“ gebe es allerdings so lange wie Freibäder. Gerade deshalb brauche das Personal klare Orientierung.
Am 6. August folgte die symbolische Krönung: Im Freibad St. Georgen feierten die Beteiligten gemeinsam „Vielfalt unter freiem Himmel“. Die Landesvertretung Deutscher Sinti und Roma erklärte, die Situation sei schwierig gewesen, man sei nun aber stolz auf das Ergebnis. „Abblocken, Anklagen, Gespräche verweigern“ gebe es bereits genug; man müsse sich zusammensetzen und Lösungen anpacken. Reinhardt hofft, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt. Zuvor seien die Betroffenen als Stadtgespräch so belastet gewesen, dass sie irgendwann nicht mehr gekonnt hätten.
Der SWR nennt das ein „versöhnliches Ende“. Für die Betroffenen durchaus. Für das Personal lautet die Lektion anders. Wer Regeln durchsetzt, kann am Ende selbst zur Schulung geschickt werden, während die Regel neu geschrieben wird. „Unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden.“ Freiburg hat ausgehandelt. Und Deutschland hat wieder einmal nachgegeben
… Alles vom 7.8.2026 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/freibad-freiburg-baederordnung
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Einige Kommentare
Wir sind so sensibel im Umgang mit Minderheiten, dass wir uns von Allen auf der Nase herumtanzen lassen, anstatt eine klare Ansage zu machen. Ich kann im Badehaus in Islamabad auch nicht auf FKK bestehen weil das meiner Kultur entspricht. Man hat sich kulturell anzupassen und nicht der Gastgebe Fatmah
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Merkt man denn den Widerspruch hier nicht? Sie reden von „Sinti“ aber weiter unten von „Antiziganismus„. Nennt doch die Zigeuner Zigeuner. Sie tun es auch. Ich tue es auch, auch mit den Strafbehörden mit denen ich beruflich zu tun habe. Noch nie eine Gegenreaktion bekommen. Es braucht mehr Mut um das Ruder herumzureissen. Marc Greiner
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Sinti sind seit Jahrhunderten Teil der deutschen Gesellschaft und haben sich weitgehend eingefügt. Ihre eigene Kultur blieb in der Familie ohne nach außen zu expandieren. Dieser Vorfall ist hoffentlich nicht der Anfang von mehr. Das schrieb ich weiter unten und bekam dislikes. Warum? Es ist doch Fakt.
Vielleicht sollte man sich allgemein besser informieren? So gehört z.B. Marianne Rosenberg den Sinti an. Ich hätte auch gerne gewußt, ob diese Sinti, um die es geht, erst kürzlich zugewandert sind und woher. Es gab doch in all den Jahrzehnten vorher mit dieser Minderheit nicht solche Probleme. Ich finde es auch nicht in Ordnung, daß die Regeln jetzt jedem, der nur laut genug fordert und Diskriminierung schreit, angepaßt werden. Am lautesten und forderndsten dabei sind wohl Muslime. Philokteta
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Wird die Badeordnung auch dann geändert, wenn sich ein Autochthoner nicht daran halten will? „Antidiskriminierung“ bedeutet unter einem linksgrünen Regime stets „Privilegierung“ der betreffenden Gruppe. Der Bademeister wollte die gängigen Regeln durchsetzen und wird zum Dank dafür von seinem Arbeitgeber gemaßregelt, ja gedemütigt. Es ist niemandem zu empfehlen, einen Beruf zu ergreifen, wo man gegebenenfalls Autorität ausüben muß. Man muß schon „bescheuert“ sein, unter den derzeitigen Bedingungen noch Bademeister, Zugbegleiter etc. zu werden.
Bin gespannt, wie die stoffliche Beschaffenheit der Schwimmburkas dann geprüft wird. Imapact
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Letztendlich alles ein Angriff auf die Kultur unserer Gesellschaft. Hand in Hand durch die, die sich Einlass verschaffen. Özoguz wird damit schreckliche Realität. Wiewohl die Sprache natürlich auch verschwinden wird – mit der Zeit. Imapact
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Fast das ganze Abendland ist betroffen, aber auch Kanada, die USA, Australien und Neuseeland. Und während für uns weiter hohe Einreisehürden zu überstehen sind, rutschen andere einfach hinzu. Hier Bilder aus Dearborn, Michigan: https://apollo-news.net/vollverschleierte-frauen-mit-kindern-zehntausende-muslime-bernehmen-die-straen-von-dearborn/ Kssandra
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„Wo immer der Islam hineingelassen wird, bleibt auf Dauer nur noch die Entscheidung zwischen Unterwerfung oder Bürgerkrieg, bestenfalls noch die Aufsplitterung des Staatsgebietes nach Enklaven“
„Diese „Balkanisierung“ könnte das Schicksal eines zugleich entgrenzten und multikulturellen Europas vorwegnehmen, in dem die Enklaven der verschiedenen Kulturen nur im Frieden leben, sofern es ihnen gelingt, sich voneinander abzugrenzen. Noch schlimmer wäre das Menetekel des Libanons“
„Die Chancen des Westens und damit Israels im Nahen Osten – und überhaupt des Westens in der Welt – liegen in der Ausweitung von Wissenschaft, Technik und Wirtschaft“
https://www.achgut.com/artikel/der_westen_kaempft_draussen_und_gibt_sich_drinnen_auf Schwabenwilli
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Frau Özoguz hatte sich auch damit ausgezeichnet, dass sie meinte, dass neben der Sprache eine spezifische, deutsche Kultur schlicht nicht zu definieren sei. Aus dieser Denkschule kommt die Meinung, dass die Einwanderungsgesellschaft im öffentlichen Raum wesentlich multikuturell sein müßte, was die großen Mehrheiten in allen europäischen Gesellschaften eigentlich ablehnen, auch wenn links-grüne “ Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsideologien “ in vielen Ländern eine andere, submissive, Rechtslage und -praxis geschaffen haben. Es gehört zu unserer Kultur, dass Regeln, auch Hausordnungen / Kleiderordnungen, die von der großen Mehrheit getragen werden, auch durchgesetzt werden können. Ein tägliches Neu-Aushandeln ist nicht nötig. bkkopp
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Abgesehen von den Kindern, bis sie dann Jugendliche waren bzw. sind, geht aus unserer Familie sei Jahren niemand mehr ins Freibad. Die Berichterstattung ist abschreckend genug. Es werden viele sein, die den Besuch dort vermeiden. Gibt das den Verantwortlichen etwa zu denken? Offenbar nicht. Nicht wir unterwerfen uns, die Unterwerfung wird von oben befohlen und gefördert. Kons
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„ Aydan Özoğuz, …..: „Unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden. Im selben Atemzug hat sie die Versklavung der aufnehmenden Gesellschaft, als verbindlichen Bestandteil des Grundgesetzes (eigentlich Abwehr gegenüber einem übergriffigen Staat) vorgeschlagen. Im Grundgesetz sollte stehen, dass Deutschland Einwanderungsland wäre und sich verpflichtet Migranten gegenleistungslos zu finanzieren. …Deutsche
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In unserer Landeshauptstadt gibt es reichlich Reiche, auch mit Swimming-Pool. Sie wählen grün und fühlen sich hierbei sehr gut, blicken von ihrem elitären Sockel auf das gemeine Volk herab, das teils so blöd war, in der Industrie zu malochen. Aliena
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Das ist ein typisches Bademantelthema. Jeder weiß wie sich das alles verhält. Das penetrante Drücken auf die Opfertube und das servile Hinterherschleimen der „Täter“ ist einfach nur noch unerträglich. Ich war übrigens letztens mal wieder in Freiburg. Die selbstzufriedene Gemütlichkeit ist dort auch bald am Ende. Die Realität kennt keine Grenzen. Montesquieu
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Eine recht präzise Beschreibung des „besten Deutschlands aller Zeiten“ im zehnten August nach der Grenzöffnung. Die Situation erinnert Nicolás Gómez Dávila, der einst prophezeite: »Der Bürgerliche übergibt die Macht, um das Geld zu retten. Danach gibt er das Geld, um sein Leben zu retten. Schließlich hängen sie ihn auf.« Raul Gutmann
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Als geborener Kurde, der hier Jahre lang arbeitet und dem es hier gefällt, bin ich dagegen, daß die Deutschen sich im eigenen Lnd alles kaputt machen lassen. Mit der bisherigen Ordnung konnte man so gut leben. Hündöl.
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Früher gab es klare Kleidungsvorschriften im Schwimmbad. Badehose und Badekappe. Wer eines von beiden oder beides nicht mitbrachte, kam nicht rein oder musste das Becken verlassen. Und wenn jemand aus „religiösen Gründen“ nicht den Kleidervorschriften entsprechen konnte, dann hatte er halt Pech gehabt und musste mit der heimischen Badewanne oder einem öffentlichen Gewässer zufrieden sein. … Lars Baecker
Ende Kommentare
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(6) Polizeieinsatz wegen Baderöcken: Das Problem sitzt tiefer
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Haus- und Badeordnungen sind keine Empfehlung
Ein Schwimmbad ist ein öffentlicher Raum. Dort treffen Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religionen, Kulturen und Lebensweisen aufeinander. Damit dieses Miteinander funktioniert, braucht es gemeinsame Regeln. Genau dafür gibt es Haus- und Badeordnungen. Sie regeln den Badebetrieb, schaffen Klarheit und sorgen dafür, dass Sicherheit, Hygiene und ein geordneter Ablauf gewährleistet werden können.
Wer ein Schwimmbad besucht, akzeptiert diese Regeln. Sie gelten nicht für einzelne Gruppen, sondern für alle Gäste gleichermaßen. Ohne diesen gemeinsamen Rahmen würde jeder nach seinen eigenen Vorstellungen handeln. Das kann in einer öffentlichen Einrichtung nicht funktionieren.
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Regeln gelten für alle – nur so können Bäder funktionieren
Öffentliche Schwimmbäder gehören zu den wenigen Orten, an denen Menschen mit völlig unterschiedlichen kulturellen Prägungen, religiösen Überzeugungen und gesellschaftlichen Vorstellungen auf engem Raum zusammenkommen. Gerade deshalb braucht es Regeln, die für alle gelten.
Die große Mehrheit der Badegäste respektiert diese Vorgaben problemlos. Konflikte entstehen meist nicht wegen unterschiedlicher Herkunft oder verschiedener Glaubensrichtungen https://www.focus.de/familie/sexueller-uebergriff-in-spassbad-wer-herkunftsdebatte-verweigert-ueberlaesst-sie-falschen_68b2546b-a6e6-474c-b530-d668c027b4a2.html. Konflikte entstehen dann, wenn bestehende Regeln infrage gestellt oder Ausnahmen eingefordert werden. Ein öffentliches Schwimmbad kann jedoch nicht für jede Gruppe eigene Regelwerke schaffen. Das würde zwangsläufig zu Ungleichbehandlung und neuen Konflikten führen.
Ein weiterer Irrtum hält sich hartnäckig: Viele Gäste glauben, dass die Mitarbeiter vor Ort nach persönlicher Meinung entscheiden. Das Gegenteil ist der Fall. Fachangestellte für Bäderbetriebe setzen die Vorgaben des Betreibers um. Sie vertreten die Haus- und Badeordnung und sorgen für deren Einhaltung. Sie handeln nicht nach Sympathie, politischen Ansichten oder religiösen Überzeugungen.
… Alles vom 1.8.2026 bitte lesen auf
https://www.focus.de/panorama/polizeieinsatz-wegen-baderoecken-das-problem-sitzt-tiefer_4c996230-0381-4a5a-8ae4-ff69fe6404b0.html
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(7) Eklat um Baderock-Vorfall in Freibad: Jetzt folgt die Wende in Freiburg
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Schwimmen mit Baderöcken in Freiburger Bädern ab sofort erlaubt
Genau diese Klarheit gibt es nun. Via Pressemitteilung wurde erklärt, dass sich die Regio Bäder, die Antidiskriminierungsstelle der Stadt Freiburg, der Sinti Verein Freiburg e. V. und die Landesvertretung Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg in einem direkten Austausch auf eine Konkretisierung der Haus- und Badeordnung verständigt haben. Ursache des Vorfalls sei gewesen, dass die bisherige Regelung zur Badekleidung nicht präzise genug gefasst war – auch weil einheitliche Empfehlungen der Bundesverbände fehlten.
Ab sofort gilt: Schwimmen mit Baderöcken ist erlaubt, entscheidend ist allein das Material – etwa UV-Bekleidung, Elasthan, Polyamid, Neopren oder andere Kunstfasern.
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Gemeinsames Fest im Freibad St. Georgen
Auch die Sinti- und Roma-Vertretung begrüßt die Einigung. „Klare Regeln helfen allen: den Badegästen, dem Personal und dem Miteinander im Bad“, so Ismael Reinhardt von der Landesvertretung. Coralla Reinhardt, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle und des Sinti Verein Freiburg, lobt, dass die Botschaft, Sinti und Roma seien in Freiburgs Bädern selbstverständlich willkommen, wichtig für die Stadtgesellschaft sei.
Als Zeichen der Verständigung luden Regio Bäder und der Sinti Verein zum gemeinsamen Fest ins Freibad St. Georgen ein. Ob der Konflikt damit endgültig beigelegt ist, wird sich im laufenden Badebetrieb zeigen.
… Alles vom 9.8.2026 bitte lesen auf
https://www.merkur.de/deutschland/in-freiburg-eklat-um-baderock-vorfall-in-freibad-jetzt-folgt-die-wende-94433310.html
