Die Regierung Merz/Klingbeil plant für 2027 einen Haushalt von 543 Milliarden Euro (plus 30 Mrd bzw. 6 % gegenüber Vorjahr) bei einer weiter gestiegenen Neuverschuldung von nunmehr 200 Milliarden Euro. „Die Generation der Kinder wird noch lange zahlen müssen für all diese Zukunftsinvestitionen in Kanonen, Wind und Migration“ – so Frank Whlig (1) zur weiterhin atemberaubenden Schuldenpolitik.
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„Dieser Haushalt der Regierung Merz ist der Löffel Zucker für den Diabeteskranken“, denn:
I. Reformen mit Wirtschaftsaufschwung sind von Merz nicht zu erwarten, sondern nur das „weiter so“.
II. Eine Kürzung der Sozialausgaben ist nicht möglich, da dies zu Aufruhr auf den Strassen führt.
III. Die Umstellung der Markt- auf Kriegswirtschaft ist beschlossen.
IV. Schuldenaufnahme (Platzierung von Staatsanleihen) und Schuldendienst (Zinslast) wird zunehmend diffizil.
Als Ausweg ergeben sich nur zwei Möglichkeiten: Zum einen der Austritt aus dem Euro. Zum anderen die Zustimmung zu Eurobonds als gigantischem, gemeinsamem europäischem Schuldenpool.
Während der Coronazeit 2020 hat die EU im Zuge des NextGenerationEU-Progamms erstmals eine gemeinsame Anleihe über 800 Milliarden Euro begeben, primär zur Stützung der Staatshaushalte von Italien und Spanien. Damals funktionierte die Konsolidierung der EU-Finanzen im Schuldenpool, den man auch als Eurobonds benennen könnte.
Heute im Jahr 2026 funktioniert sie kaum noch, da Deutschland als ehemals Rating-starker Industriestaat bereits bei den oben beschriebenen Anleiheemissionen über mickrige 6 Mrd Euro ins Taumeln gerät.
Am 8.7.2026 scheiterte der Bund mit dem Versuch, eine 10-jährige Bundesanleihe von 6 Mrd Euro zu 3,09 % Rendite zu platzieren. Nur 3,9 Mrd Euro fanden Käufer und die Agentur blieb auf ca 2,1 Mrd Euro bzw. 35% des Volumens sitzen. Ein historisch einmaliges finanzpolitische Signal und Desaster (2): Deutschland als einstiger Exportweltmeister und so starke Industrienation scheitert bei der Emission von nur 6 Mrd Euro am Kapitalmarkt (4) Da bekommen es vor allem die Länder an der südlichen EU-Peripherie mit der Angst zu tun. Eine Griechenland-Rettung, die vor allem eine Rettung der französischen Banken war, wird es nicht ein zweites Mal geben. Ab jetzt muß Deutschland gerettet werden. Von wem?
11.7.2026
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Ende von Beitrag „Staatshaushalt 2027: Schulden“
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Beginn von Anlagen (1) – (4)
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(1) Klingbeils Zauberhaushalt: Viel Illusion, noch mehr Schulden
„Für ein starkes und krisenfestes Deutschland. Wir bringen den Haushalt in Ordnung“, behauptet der deutsche Finanzminister Lars Klingbeil. Damit keiner auf andere Gedanken kommt. Der Mann trägt einen biederen blauen, viel zu engen Anzug. Er hat einen Leitz-Ordner unter den Arm geklemmt, als er die Eckwerte des Haushaltes vorstellt. Der Ordner ist eine bloße Requisite, mehr nicht. Soll das Bild des ehrlichen Kaufmanns unterstreichen. Es ist ein Bild. Doch wenn man die Arbeit dieser Regierung bewertet, ist es eine Karikatur. Da gibt jemand den ehrlichen Kaufmann und trickst mit Worten, Zahlen und Behauptungen wie der Hütchenspieler in der Fußgängerzone.
Das Land ist in der Krise. Es ist müßig, aufzuzählen, wo es überall knirscht und kracht. Diese Schwachstellen liegen außerhalb der Scheuklappen dieser Regierung. Können in dieser Verbindung von linker Union und Funktionärs-SPD gar nicht angegangen werden. 543 Milliarden Euro beträgt der Haushalt Deutschlands im nächsten Jahr. 110 Milliarden Euro Neuverschuldung. Mit den Schulden soll es auch in Zukunft weitergehen, so lange, bis vielleicht eine Ratingagentur ein Haltesignal gibt und die Bonität des Landes herabsetzt. Nicht etwa weil der Schuldenstand zu hoch wäre, sondern weil diese Regierung in der Perspektive das Land nach unten in einen schuldenfinanzierten Ökosozialismus führt. Der Wähler kann dieses Zahlenwerk, diese Regierung nicht stoppen. Das Land und seine Wirtschaft bleiben krank.
Ein Löffel Zucker für den Diabeteskranken
Dieser Haushalt der Regierung Merz ist der Löffel Zucker für den Diabeteskranken. Steuern hoch, Abgaben rauf, Steuerreform versprochen und nicht gehalten. Die Transformation in Klima und Gesellschaft wird weiter fett finanziert, Subventionen buchstäblich weiter in den Wind geschrieben, und durch eine Aufrüstungsorgie wird den Bürgern Vermögen entzogen und auf Kriegsschauplätzen abgestellt. Der Russe ist schuld, der Ami ist schuld, das Wetter ist herausfordernd, und der Bürger nicht wohlwollend. Deshalb wird der Bürger weiter erzogen, durch diese missratenen Plagen der NGOs, der profitorientierten Klima- und Rüstungslobbyisten. Dem Bürger wird weiter Vermögen entzogen in Form von Steuern und Abgaben und Jobverlust. Schulden werden zu Zukunftsinvestitionen umgedeutet. „Wir müssen dreißig Jahre Versäumnisse in kurzer Zeit aufholen“, begründet Klingbeil die Ausgaben in Rüstung und Verteidigung. Nebenbei: Wer zum Teufel hat die letzten dreißig Jahre regiert oder mitregiert? Eben, die SPD.
Wir müssen dreißig Jahre des Wucherns des Sozialstaates beschneiden. Das ist richtig, aber das sagen sie nicht, das tun sie auch nicht. Auch der Sozialstaat entzieht dem Bürger Vermögen.
Die Generation der Kinder wird noch lange zahlen müssen für all diese Zukunftsinvestitionen in Kanonen, Wind und Migration. Die Budgets der Ministerien sind nicht wirklich interessant. Denn: Gespart wird nicht, gestaltet wird nicht. Die Minister weigern sich einfach, weniger auszugeben. Die Entwicklungshilfe macht weiter wie gewohnt. Waren einmal Fahrradwege in Peru oder klimagute Kühlschränke in Kolumbien ein Aufreger, werden jetzt ein paar Hundert Millionen für eine Straße im Senegal einfach so hingenommen. Milliarden für die Ukraine: Wird die Freiheit doch an der Wolga verteidigt? Alle machen weiter wie gewohnt. Sozialausgaben weiter so, Migrationsausgaben weiter so. Immer findet sich etwas, das noch nicht ganz gerecht ist und mit Geld gerechter gemacht werden muss. Jeder Finanzprüfer würde der Regierung die paar Blätter Haushaltsentwurf um die Ohren hauen.
Hütchenspieler in der Fußgängerzone
Die Sozialingenieure der Regierung bei der Arbeit. Auf dem Weg in die Deindustrialisierung werden Unternehmer weiter belastet. Jedes Entlastungsversprechen, das Finanzminister Klingbeil oder Kanzler Merz abgibt, bleibt Illusion. Dieser Haushalt ist, wie die gesamte Politik dieser Regierung, zauberisch. Eine Illusion. Ein Zahlenwerk magischen Denkens. Einwanderung in die Sozialsysteme gibt es nicht. Und wenn doch, dann wird sie eben bezahlt. Wind und Sonne schicken keine Rechnung. Aber die Energiebarone bekommen weiter Subventionen, und ihre Beutel werden prall gefüllt. Lars Klingbeil ist mangels beruflicher Qualifikation Politiker geworden. Jetzt gibt er den Finanzminister mit der Leitz-Requisite unter dem Arm. Da sind wir wieder beim Hütchenspieler in der Fußgängerzone. Da wartet das Publikum auf den Gewinn und wird getäuscht und betrogen. Für Politiker wie Klingbeil gehört das Zauberische zum Handwerk. So funktioniert der Haushalt Deutschlands 2027. Es ist ein Zaubern mit Zahlen.
… Alles vom 9.7.2027 von Frank Wahlig bitte lesen auf
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/kontrafunk-aktuell/kontrafunk-aktuell-vom-9-juli-2026
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(2) Schuldenkrise im Anflug: Finanzagentur muss Anleiheemission retten
Mit der wachsenden Staatsverschuldung Deutschlands ändert sich auch die Dynamik am Anleihemarkt. Am Mittwoch drohte erstmals das Scheitern einer Platzierung neuer Staatsschulden. Allein die Finanzagentur verhinderte Schlimmeres.
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Am Montag schwadronierte der Minister dann über weit fortgeschrittene Konsolidierungstätigkeiten. Legen wir den Begriff der Konsolidierung in seinem ursprünglichen Wortsinn aus, würde dies bedeuten, dass der ungezügelten und unseriösen Haushaltspolitik doch noch Ketten angelegt und wenigstens die Geschwindigkeit des Absturzes reduziert worden wäre. Dass dies mitnichten der Fall ist, bestätigte am Mittwochmittag der Kapitalmarkt. Dort ereignete sich aus finanzpolitischer Sicht beinahe Historisches. Deutschland geriet bei der Emission neuer Bundesanleihen https://www.bundesbank.de/resource/blob/1001728/7122c25f9f91008f1eb87afedf893fa0/472B63F073F071307366337C94F8C870/2026-07-08-tenderergebnis-download.pdf derart ins Taumeln, dass allein die Finanzagentur – verantwortlich für die Emission deutscher Staatsanleihen – als Retterin in der Not Schlimmeres verhinderte.
Was war geschehen? Um sich weitere Liquidität zu verschaffen, versuchte der Bund am Mittwoch, eine zehnjährige Bundesanleihe im Volumen von sechs Milliarden Euro zu platzieren. Dies ist bei stabiler Kreditwürdigkeit gewöhnlich ein Routinevorgang, da Großinvestoren wie Pensionskassen, Versicherungen, Banken und Hedgefonds hochwertige sowie währungsstabile Staatsanleihen zur Bilanzpflege und Absicherung ihrer Portfolios benötigen. Am Mittwoch war jedoch alles anders. Zu einer Rendite von 3,09 Prozent gingen lediglich Gebote über 4,022 Milliarden Euro ein. Tatsächlich zugeteilt wurden sogar nur 3,902 Milliarden Euro. Das bedeutete, dass die Agentur auf rund 2,1 Milliarden Euro beziehungsweise etwa 35 Prozent der gesamten Emission sitzen blieb und daraufhin selbst einsprang, um das überschüssige Volumen zunächst vom Markt zu nehmen.
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… Alles vom 9.7.2026 von Thomas Kolbe bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/finanzagentur-schuldenkrise-anleihe-emission/
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Einige Kommentare:
Wer verdient denn wirklich an den Schulden? Seit 2008 hat Aladdin von BlackRock die FED übernommen. 88 % des S&P gehören BlackRock und Co. Eigentlich gehört ihnen die gesamte westliche Welt, aber auch große Teile Chinas und Russlands. Eben global. Was soll man auch anderes erwarten von Globalisten. Deutschland in den Staatsbankrott zu führen, ist Teil des Spiels. Am Ende müssen wir BlackRock noch fragen, wenn wir auf die Toilette wollen. Unsere Politiker sind Teil von „We penetrate the cabinets“. Ohne Revolution wird das nichts. Cubus
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Ich stimme dem Text im Großen und Ganzen zu. Aber ich glaube nicht, dass man sich in der Bundesregierung darüber allzu viele Sorgen machen muss. Der Markt für (deutsche) Staatsanleihen ist sowieso stark verzerrt. Nur gut 30 Prozent, eher weniger, der Anleihen landen auf dem „freien Markt“; alle anderen werden sowieso von staatlichen Käufern, Zentralbanken und regulierten Institutionen gekauft. Das bremst nur die Ausgabegeschwindigkeit, aber nicht die Ausgabe an sich. Es gibt immer Teilnehmer am Markt, die kaufen müssen.
Man kann sich ja mal überlegen, was das für deutsche Pensionsfonds bedeutet. S.Leihkauf
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Es darf wohl nicht sein, daß Deutschland beim „Great Reset“ besser dasteht als andere.
Der deutsche Schuldenstand ist (noch) weit niedriger als der von Frankreich, Italien et c..
Das wird jetzt harmonisiert.
Das AAA-Rating der US-Ratingagenturen zeigt, daß das von den Finanzmächtigen genau so gewollt ist.
Mit der totalen Überschuldung wird die Voraussetzung zur alternativlosen Bargeldabschaffung und der Einführung von CBDCs geschaffen.
Die totale Diktatur steht in den Startlöchern und ist bereit, den 3.Weltkrieg zu führen. … teiresias
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Die EU steuert auf eine Schulden- und Eurokrise zu, die sich gewaschen hat.
Sobald Deutschland als Garant der Bonität ausfällt, wird es ernst. Kauft die EZB dann im großen Umfang Schulden auf, wird der Euro noch rascher wertlos als heute schon. Die Staaten können ihre Schuldenberge über Inflation reduzieren, aber die Zeche zahlen die Verbraucher und Sparer.
Das notwendige politische Umsteuern ist derzeit nicht in Sicht, eine falsche Finanz-, Klima-, Energiewende- und Militarisierungspolitik wird sogar noch forciert. Die nächsten Jahre sollen in Deutschland fast ungehemmt neue Schulden gemacht werden. Folge: steigende Zinsen bis der Schuldendienst fast unbezahlbar wird. BlackRock und Co. können sich dann die Hände reiben, die deutschen Bürger hingegen werden zusehends enteignet. Freigeistiger
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Alice Weidel (9.7.2026 im Bundestag als Antwort auf die Regierungserklärung von Friedrich Merz) meint, dass ein geordneter Ausstieg aus dem Euro nicht mehr möglich ist.
https://www.youtube.com/watch?v=fa3-iZxMKyo Thomas
Ende Kommentare
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(3) Bundeskabinett beschließt Haushaltsentwurf für 2027 – mit rund 200 Milliarden Euro Schulden
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Der Finanzminister veranschlagt 2027 Ausgaben in Höhe von 555,4 Milliarden Euro – das ist deutlich mehr als im laufenden Jahr, in dem 524,5 Milliarden Euro zu Buche stehen. Massiv mehr Geld soll in die Bundeswehr fließen. Im Kernhaushalt sind 2027 Ausgaben im Verteidigungsetat von rund 109,7 Milliarden Euro geplant – ein Drittel mehr als im Budget 2026. Ausgaben für Verteidigung und Sicherheit fallen nur bis zu einer Grenze von einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts unter die Schuldenbremse. Dazu sollen rund 30 Milliarden Euro aus dem „Sondervermögen“ für die Bundeswehr kommen.
Vorgesehen ist 2027 eine Nettokreditaufnahme von 118,7 Milliarden Euro – nach geplanten 98 Milliarden 2026. Dazu kommen neue Schulden aus den „Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität“ sowie für die Bundeswehr. Insgesamt soll die Neuverschuldung 2027 damit bei gut 200 Milliarden Euro liegen und auf 219,5 Milliarden Euro bis 2030 steigen. Mit den Ausgaben aus den Sondervermögen Infrastruktur sollen unter anderem marode Brücken, Straßen und das Bahnnetz saniert werden. Insgesamt plant der Bund 2027 Investitionen in Höhe von 117,5 Milliarden Euro. …
…. Alles vom 6.7.2026 bitte lesen auf
https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a4ba70bbfe786e9bb64cf0e/bundeskabinett-beschliesst-haushaltsentwurf-fuer-2027-mit-rund-200-milliarden-euro-schulden.html
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(4) Stell Dir vor, es ist Sondervermögen, und keiner geht hin …
Deutschland kommt an den Punkt, an dem uns keiner mehr Geld geben will. Jetzt wird das richtig eng und garstig. Ich hatte ja schon oft die Frage gestellt, woher die Bundesregierung mit ihren Schuldenaufnahmen eigentlich immer so sicher sein will, dass sie auch Geld bekommt. Ich kann ja auch nicht einfach mal sagen, ach, ich nehmen jetzt eine Million auf, sondern muss auch erst einmal eine Bank finden, die mir das Geld geben will. Nun gibt es zwar einige Möglichkeiten der „unfreiwilligen“ Kreditgabe, nämlich indem man die ganzen Pensionsfonds und Rentenkassen zwingt, Staatsanleihen zu kaufen, man plündert also die privaten Rentenkassen.
Das macht aber das nächste Problem. Staatsanleihen haben ein Ablaufdatum, die kann man nicht als ewigen Kredit dauerhaft stehen lassen, sondern man muss die irgendwann wieder zurückzahlen. Und wenn man dann keine neuen Kreditgeber findet, steht man da wie wenn das Schneeballsystem platzt. Und ich habe mich schon lange gefragt, wer eigentlich noch so doof ist, Deutschland freiwillig noch Geld zu leihen, von dem klar ist, dass Deutschland nicht einmal vor hat, das jemals zurückzuzahlen, aber auch die Zinsen nicht wird stemmen können. Nun schreibt mir ein Leser: “Das Ende ist nahe!” – Deutschland wird Anleihen nicht los
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Mit anderen Worten: Wir sind gerade schon haarscharf an der totalen Pleite vorbeigeschrammt. Wegen 6 Milliarden. Und aufnehmen wollen sie 200. Wenn da der Funke zündet, kommt es zu eben jener Kaskade, weil jeder fürchtet, dass Deutschland die Anleihen nicht mehr zurückzahlen kann, weil ja die nächste Kreditaufnahmen nicht mehr funktioniert. Und das heißt dann nicht nur, dass bei einem Nachfrage-Angebot-Verhältnis von 0,7 von den gewünschten 200 Milliarden 60 nicht reinkommen. Es heißt vor allem, dass die Zinsen wegen des Risikos gewaltig hoch gehen. Und es heißt, dass das Rating herabgestuft wird, und es dann immer schwieriger und teurer wird. Und dann wird es sehr schnell „zappenduster“. Wie man das nennt?
Naja, die Sache hat zwei Namen. Einer ist „Dummheit“. Der andere ist „Modern Monetary Theory“. Ist aber dasselbe. Nämlich die Überzeugung der Linken, dass ein Staat gar nicht pleite gehen könne, weil er ja beliebig viel Geld als Kredit aufnehmen kann. Nun haben die zwar auch mitbekommen, dass das schief geht, meinen aber, dass das beliebig geht, solange man die Zahl der Lohnempfänger proportional erhöht.
Die Idee hinter dieser MMT ist, dass der Staat beliebig viel Geld aufnahmen kann, und davon proportional viele Leute bezahlen muss, um irgendwas zu arbeiten, oder auch nichts zu tun. Es geht darum, dass die alle Gehalt bekommen. Davon könnten die sich dann nichts kaufen, weil ja keiner etwas produziert und keine Waren da sind. Das macht aber nichts, weil die Leute das Geld sowieso nicht ausgeben können, weil es ihnen nach der MMT kaum, dass sie es als Gehalt bekommen haben, als Steuer sofort wieder abgenommen werden muss. Damit der Staat die Schulden wieder zurückzahlen kann.
Also: Der Staat tut so, als hätte er Geld, das er nur geliehen hat. Dann tut er so, als gäbe er es Leuten, die ihrerseits so tun, als würden sie arbeiten, um es ihnen dann gleich wieder wegzunehmen, weil er es a) wieder braucht und b) die Leute nicht merken sollen, dass sie davon nichts kaufen können.
… Alles vom 9.7.2026 bitte lesen auf
https://www.danisch.de/blog/2026/07/09/stell-dir-vor-es-ist-sondervermoegen-und-keiner-geht-hin/