Die von der NGO Correctiv initiierte Kampagne zum Potsdamer Geheimplan ist in ihrer Berichterstattung unwahr (siehe gestriger Beitrag). Die Medien (Mainstream wie ÖRR) haben die Bürger getäuscht und müssten bei ihnen um Entschuldigung bitten. Anbei der Entwurf eines solchen Entschuldigungsschreibens.
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Entwurf eines Entschuldigungsschreibens von Zeitung XYZ als Offener Brief
An die Leserschaft der Zeitung XYZ
Bitte um Entschuldigung
Am 10.1.2024 veröffentlichte die NGO Correctiv auf ihrer Website https://www.correctiv.org den Bericht „Neue Rechte: Geheimplan gegen Deutschland“. Darin wurde von einem geheimen Treffen am 25.11.2023 im Landhotel Adlon bei Potsdam berichtet, auf dem ein „Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger“ beschlossen worden sei. Wie Gerichte in Hamburg und Berlin geurteilt haben, entsprechen die in diesem dieser Bericht behaupteten Tatsachen nicht den Wahrheit, sie sind „nicht nur im Wesentlichen unwahr, sondern gleichzeitig unklar, ungenau und unvollständig“.
Die Zeitung XYZ hat den Fehler begangen, dem Correctiv-Bericht vom 10.1.2024 blind zu glauben, anstatt die darin geäußerten Meinungen gemäß einem rechercheorientierten Journalismus kritisch zu hinterfragen. Für diesen folgereichen und einmaligen Fehler bitten wir unsere Leserschaft um Entschuldigung. Die Zeitung XYZ fühlt sich auch in Zukunft zu objektiver und ausgewogener Berichterstattung verpflichtet.
Zur Formulierung „folgereicher Fehler“?
Wie unsere Zeitung XYZ übernahmen auch die reichweitenstarken Medien von Mainstream und ÖRR den Correctiv-Bericht und framten ihn medial weiter mit Begriffen wie „Geheimtreffen“, „Wannseekonferenz“, „Vertreibung von Millionen deutscher Staatsbürger“, „Deportation“, „Zwangsabschiebung von Flüchtlingen“, „Verschwörung“ und „Umsturz“. Am 17.1.2024 wurde ein Theaterstück zum „Geheimtreffen“ aufgeführt.
Diese Medienkampagne war folgereich: Durch sie wurden die Bürger derart in Angst und Panik versetzt, daß sie im Frühjahr 2024 deutschlandweit zu Hunderttausenden zu Demonstrationen auf die Straße gingen. Aus Angst bevorstehende Deportationen. Auch die Ampel-Regierung beteiligte sich an Demos.
Die Angst der Bürger ist verständlich, die Entrüstung über die ihnen durch Falschinformation angetane Täuschung auch.
Nach den Gerichtsurteilen bestätigt sich nun, daß die Angst der Bürger unbegründet war, da die von Correctiv publizierten Meinungsäußerungen nicht der Realität entsprechen. Unsere Zeitung XYZ hätte sich diesen Äußerungen nicht vertrauen und übernehmen dürfen.
Zu Ihrer Information:
Urteil des Landgerichts Berlin II vom 17.3 2026 (Az 27 0 379/25)
https://www.berlin.de/gerichte/presse/pressemitteilungen-der-ordentlichen-gerichtsbarkeit/2026/pressemitteilung.1653487.php
Urteilsbegründung des Landgerichts Berlin II vom 14.4.2026
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/so-begruendet-das-lg-berlin-ii-die-correctiv-niederlage
https://x.com/RABrennecke/status/2044006844922745314
https://www.hoecker.eu/news/die-kernaussagen-im-bericht-zum-potsdam-treffen-sind-glatt-gelogen-vernichtende-urteilsbegr%C3%BCndung-im-verfahren-gegen-correctiv
Datum …, Zeitung XYZ
Ende von Entwurf
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18.4.2026