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Rechts, rechtsradikal und rechtsextrem bitte auseinanderhalten =============================================================
Politische Trendwende zur Rechten
Warum die Linke verliert – und die Rechte siegt
Lange sonnten sich Linke in der Gewißheit ihres vermeintlichen kulturpolitischen Sieges. Doch das Gefühl betrog sie. Im ganzen Westen schlägt das politische Pendel in die andere Richtung aus. Die politische Rechte drängt den Kulturmarxismus zurück. Ein Kommentar.
Es war der große Coup des 20. Jahrhunderts: Die politische Linke hat es geschafft, ihre Ideen als moralischen Standard des Westens zu verankern. Ihre Dogmen durchdrangen Schulen, Medien, Universitäten und Parlamente. Kaum ein Lebensbereich blieb von ihrem kulturellen Zugriff verschont. Was einst als revolutionäre Theorie galt, ist heute Teil des institutionellen Alltags, von der Kindererziehung bis zur Außenpolitik. Linke Begriffe sind zum Alphabet der Gegenwart geworden: Vielfalt, Toleranz, Gleichheit, Inklusion. Worte, die auf den ersten Blick harmlos klingen, deren Inhalt sich aber längst von der ursprünglichen Bedeutung entfernt hat.
Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor der Westen seinen metaphysischen Halt. Religion galt als rückständig, Nation als gefährlich, Autorität als faschistisch. Tradition als verdächtig. In dieses geistige Vakuum drang eine neue Ideologie, ein Hybrid aus liberalem Fortschrittsglauben und marxistischer Heilslehre. Sie versprach die Erlösung des Menschen von allen Bindungen, von Geschlecht und Herkunft, von Familie, Volk und Tradition. Der Mensch sollte befreit werden, nicht durch Selbstverwirklichung, Schaffenskraft und Verantwortung, sondern durch Dekonstruktion. Diese Idee wurde zur Zivilreligion des modernen Westens. Sie ersetzte Gott durch das Individuum, Wahrheit durch Gefühl, Ordnung durch Moralismus.
So entstand, was man heute den „Kulturmarxismus“ nennt: eine Lehre, die sich als Humanismus tarnt, aber im Kern antihuman ist; ja wider die menschliche Natur. Denn sie leugnet alles, was den Menschen tatsächlich ausmacht. Der neue Liberalismus, der sich als tolerant versteht, ist zur Intoleranz gegenüber allem Gewachsenen geworden. Seine angebliche Offenheit richtet sich gegen jede Form von Beständigkeit.
Linke Träume scheitern an Realität
Wer an Nation, Familie oder Geschlecht festhält, gilt nicht als konservativ, sondern als Feind. Dieser Linksliberalismus ist keine Fortsetzung der Aufklärung, sondern deren Umkehrung. Er ist die säkulare Fortsetzung der alten marxistischen Utopie, wo der Glaube bestand, daß der Mensch „neu erschaffen“ werden könne. Wo einst der Klassenkampf tobte, herrscht heute der Kulturkampf. Der neue Marxismus ist nicht mehr ökonomisch, sondern anthropologisch. Sein Ziel ist nicht die Umverteilung des Reichtums, sondern die Neuschöpfung des Menschen. Und wie alle Ideologien, die sich gegen die Wirklichkeit richten, stößt auch diese irgendwann an ihre Grenzen.
Denn die Natur läßt sich nicht abschaffen. Sie existiert jenseits politischer Resolutionen. Der linke Traum vom grenzenlosen, geschlechtslosen, wurzellosen Menschen scheitert an der Realität des Lebens. Menschen brauchen Zugehörigkeit, Bindung, Sinn. Sie lieben das Eigene, schützen ihre Kinder, wollen Heimat und Sicherheit. Sie sind keine leeren Gefäße, die sich beliebig neu befüllen lassen.
Die heutige Linke reagiert auf dieses Scheitern mit Zorn. Weil ihre Utopie nicht funktioniert, versucht sie, die Realität zu bestrafen. Wer ihre Dogmen infrage stellt, wird moralisch gebrandmarkt, zensiert, aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Der moderne Liberalismus, einst Verteidiger der Freiheit, ist zur Zensurmaschine geworden. Die Gesellschaft wird in Gut und Böse geteilt, die Moral ersetzt das Argument, das Gefühl die Vernunft.
Linke Selbstüberhöhung kippt ins Lächerliche
Doch diese Mechanismen verlieren ihre Wirkung. Immer mehr Menschen spüren, daß sie in einer ideologisch aufgeladenen Simulation leben, die mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat. Sie merken, daß Sprache manipuliert, Geschichte umgeschrieben und Biologie geleugnet wird. Sie erleben, wie die, die sich „fortschrittlich“ nennen, in Wahrheit antiliberal sind, autoritär und belehrend. Die moralische Überhöhung der Linken kippt in Lächerlichkeit. Das ist der Moment, in dem sich das Blatt wendet.
Denn während die Ideologien der Linken zusammenbrechen, formiert sich weltweit eine neue Rechte, etwa nicht als reaktionärer Rückschritt, sondern als Rückkehr zur Wirklichkeit. Diese Rechte bejaht das, was ist. Sie erkennt an, daß der Mensch nicht grenzenlos formbar ist. Sie verteidigt Identität, Familie, Nation, Religion, Sprache – jene Fundamente, ohne die kein Gemeinwesen besteht. Sie sagt nicht „Nein“ zur Moderne, sondern „Ja“ zum Menschlichen und all seinen Fehlern. Sie akzeptiert, daß der Mensch fehlerbehaftet und sündig ist und daß Utopia nicht kommen wird.
In den Vereinigten Staaten drückt sich das in der erneuerten republikanischen Bewegung aus, im populären, oft derben, aber lebendigen Trumpismus. In Europa zeigt sich der gleiche Impuls in nationalkonservativen Parteien, die überall an Zustimmung gewinnen, egal ob in Italien, Frankreich, Schweden, Spanien und auch in Deutschland.
Linke Herrschaft endet in eigener Leere
Dieser Aufstieg ist kein Zufall, sondern Teil eines größeren kulturellen Musters. Er markiert die Rückkehr der Wirklichkeit in den politischen Raum. Die Rechte siegt, weil sie auf der Seite des Realen steht. Weil sie anerkennt, daß der Mensch nicht durch Ideologie erlöst, sondern durch Bindung gehalten wird. Sie spricht aus, was die Mehrheit längst denkt, aber kaum noch sagen darf: daß ein Volk ohne Identität, eine Familie ohne Geschlecht, eine Kultur ohne Grenzen keine Zukunft hat.
Dieser Prozeß ist noch nicht abgeschlossen, aber er ist unaufhaltsam. Der Zusammenbruch der linken Weltsicht ist kein spektakuläres Ereignis, sondern ein schleichender Erosionsprozeß. Er vollzieht sich in den Köpfen und Herzen der Menschen. Die linke Ideologie hat sich totgesiegt – sie hat alles erobert, aber nichts erfüllt. Ihre Herrschaft endet an ihrer eigenen Leere.
Die neue Rechte, so unterschiedlich ihre Ausprägungen sein mögen, vereint ein gemeinsames Fundament: die Rückkehr zum Realismus. Sie glaubt an die Natur des Menschen, an die Bedeutung von Herkunft, Verantwortung, Mut und Opferbereitschaft. Sie erkennt, daß Freiheit ohne Ordnung keine ist, und daß Gleichheit, wenn sie gegen die Natur gerichtet ist, zur Tyrannei wird.
Die Rechte will befreien
Was sich derzeit vollzieht, ist keine kleine politische Wende, sondern ein zivilisatorischer Korrekturprozeß. Die Menschen beginnen wieder, den Sinn im Bestehenden zu suchen, nicht in der Zerstörung. Sie begreifen, daß Tradition nicht das Gegenteil von Fortschritt ist, sondern dessen Bedingung. Daß Kultur nicht im Labor entsteht, sondern im gelebten Leben, in den Familien, Sprachen und Geschichten, die uns verbinden. Der Marxismus, in all seinen modernen Spielarten, wollte den Menschen befreien, indem er ihn entwurzelt. Die Rechte will ihn befreien, indem sie ihm die Wurzeln zurückgibt. Sie erkennt, daß der Mensch weder Gott noch Maschine ist, sondern ein Wesen, das Maß braucht, zwischen Körper und Geist, Freiheit und Pflicht, Selbstverwirklichung und Dienst.
Am Ende wird der Westen sich erneuern, nicht durch Dekonstruktion, sondern durch Erinnerung. Die Erinnerung daran, wer er ist. Daß er nicht aus Theorien, sondern aus Geschichte besteht. Daß seine Menschen nicht zu einem globalen Einheitswesen verschmelzen wollen, sondern als Nationen und Kulturen bestehen.
… Alles vom 1.11.2025 von Ferdinand Vogel bitte lesen auf
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Einige Kommentare:
Großartiger Kommentar von Herrn Vogel. Allerdings erschließt sich mir sein Gedanke, der woke Individualismus sei eine letzte schaurige Ausgeburt des Marxismus, nicht. Warum alle Unarten der Moderne dem armen Karl Marx aufbürden? Der würde sich im Grabe herumstehen, falls er sehen könnte, wie sehr sein Einsatz fürs Kollektiv, für die Gemeinschaft, für Gleichheit und soziales Miteinander nun dafür missbraucht wird, dem Individuum eine schrankenlose Emanzipationsenergie zuzusprechen, die alle Arten von Perversion einschließt. Marx war alles mögliche, aber bestimmt kein Liebhaber der Dekadenz. Was sich heute als woker Fortschritt preist, würde von ihm als die letzten Zuckungen einer morbide Bourgeoisie bezeichnet werden. Er würde sich in dieser Analyse mit Friedrich Nietzsche treffen, der den „blinzelnden letzten Menschen am Strand“ als letzte groteske Ausgeburt eines übersteigerten Individualismus prophezeite. Gottfried Hermann Spieth
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„Linker Dogmatismus, Autoritarismus … Linke Selbstüberhöhung“ das sind faschistoide Merkmale des Sozialismus/Kommunismus. Das Erlösungsversprechen des linken Marxismus-Leninismus ist nichts als eine religiöse Anmaßung ohne die Transzendenz des Glaubens. Die vorgebliche Befreiung durch „den neuen Menschen“ ist nur die Losung zur Knechtung, Unterdrückung und Massenmord am real existierenden Menschen geworden. Die Zerstörung von familiärer Bindung, die Zugehörigkeit zu Sprachnation und Heimat, die Auflösung natürlicher Gewissheiten hinsichtlich der Geschlechter, soll die Menschen nur in die Abhängigkeit und Versklavung der Hohepriester und ihrer Apparatschiks des ML treiben. Nieder mit dieser Brut des Hasses und der Zerstörung. Max Moritz Busch
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