Trockenmauern am Schlossberg Achkarren ehrenamtlich renoviert

 Reinhold Treiber, Leiter des Naturzentrums Kaiserstuhl in Ihringen, bezeichnet den Achkarrer Schlossberg als „einzigartiges Juwel“. Mehr als 50 besonders wertvolle Biotope seien hier beschrieben. Gepflegt werden sie von den örtlichen Winzern. Siegbert Schätzle, Vorstand des Achkarrer Winzerkreises, hat seine Berufskollegen dazu motiviert und koordiniert die nötigen Arbeitseinsätze. Sein Bewusstsein für den Wert des Schlossbergs als ökologisch hochwertiger Lebensraum schärfte sich im Verlauf eines Flurneuordnungsverfahrens, das 2006 eingeleitet wurde, um einen Steilhang so umzugestalten, dass befahrbare Querterrassen entstehen. Als die Arbeiten vorangingen, zeigte sich, dass die Stützmauern aus dem rotbraunen und schwarzgrauen Vulkangestein teilweise nicht mehr standfest waren. Mit Unterstützung der Kommune haben die Winzer in Eigenarbeit diese Mauern von Hand saniert. Weiterlesen

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Universitaets-Herzzentrum Freiburg und Bad Krozingen – Fusion als Vorbild

Zwischen dem Herz-Zentrum in Bad Krozingen und dem der Freiburger Uni liegen nur 15 Kilometer Distanz. Mit dem neuen Universitäts-Herzzentrum (UHZ) soll aus der Trennung eine Zusammenarbeit in allen Bereichen werden. Für die Patienten soll sich die Qualität der Behandlungen verbessern, die Mitarbeiter erhalten mehr Karrierechancen und einen hoffentlich gut bezahlten, sicheren Arbeitsplatz. Was angesichts der steigenden Kosten im Gesundheitswesen wie eine „Vernunftehe“ wirkt, könnte ein gutes Vorbild für andere Institutionen sein. Wer sich Herausforderungen gemeinsam stellt, ist stärker, als wenn er alleine kämpft. Vielleicht können andere sich daran ein Beispiel nehmen – Themen gibt es reichlich: Von der interkommunalen Zusammenarbeit bei neuen Wohngebieten bis zu Ausbildungszentren. Es gibt vor Ort einige Chancen, die Regio weiter zu stärken.
20.4.2012, Nils Kickert, www.stadtkurier.de

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Augustinerplatz-Anwohner verurteilt, Ruhestoerer nicht

Augustinerplatz-Anwohner beleidigt Polizistin – Geldstrafe
Viel Lärm um einen Satz: 1000 Euro muss ein Anwohner zahlen, weil er in einer Samstagnacht eine Polizistin mit recht robusten Worten aufforderte, auf dem Augustinerplatz endlich für Ruhe zu sorgen. Der skurrile Prozess vor dem Freiburger Amtsgericht zeigte auch, dass die Polizei an manchen Wochenenden kaum Kapazitäten übrig hat, sich um Ruhestörungen in der Innenstadt zu kümmern.
Alles vom 20.4.2012 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/freiburg/augustinerplatz-anwohner-beleidigt-polizistin-geldstrafe–58467744.html

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Sonntagsverkauf fuer Stadtgaertnerei bei Diga erlaubt, fuer Einzelhandel nicht

Der Freiburger Gemeinderat habe erst kürzlich – es war am 14. Februar (die BZ berichtete) – einen Grundsatzbeschluss gegen einen verkaufsoffenen Sonntag in Freiburg gefasst und damit einen entsprechenden Antrag des Freiburger Einzelhandels abgelehnt. „Nun macht ausgerechnet die Stadtgärtnerei im Rahmen der Diga ihren Tag der offenen Türe auch am Sonntag – ausdrücklich als Verkaufsveranstaltung.“ Er selber sei für ein Verkaufsverbot am Sonntag, ihm gehe es mit seiner Kritik aber ums Grundsätzliche. „Derselbe Gemeinderat, der nach engagierter Debatte den verkaufsoffenen Sonntag ablehnt, drückt nur wenige Wochen später bei einem quasi städtischen Betrieb alle Augen zu“, so Markus Meyer, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Herdern.
Alles von Holger Schindler bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/diga-gartenfestival-kritik-an-der-stadtgaertnerei

Die Freiburger Stadtgärtnerei wird vom VABE (Verein für kommunale Arbeits- und Beschäftigungsmassnahmen) als kommerzieller Zweckbetrieb geführt.

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Schulung fuer PflegebegleiterInnen ab 20.4. jeweils freitags

Auch Helfer brauchen Hilfe: Das Netzwerk Pflegebegleitung in Freiburg sucht Engagierte, um Pflegende unterstützen zu können.
Schulung für Pflegebegleiter: Vom 20. April bis 23. November, jeweils freitags von 17 bis 20 Uhr sowie an drei Samstagen im Heinrich-Hansjakob-Haus, Talstraße 29. Die Schulung umfasst 60 Stunden und schließt mit einem Zertifikat ab; Kosten: 120 Euro, Ermäßigung möglich. Infos unter 0761/2909312
Mehr von Simone Lutz auf https://www.badische-zeitung.de/freiburg/auch-helfer-brauchen-hilfe–58422166.html

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Kita Schwimmbadstrasse – Buergerverein Wiehre contra ARD

Fünfeinhalb Minuten dauerte der Beitrag des ARD-Magazins „Report“ am Dienstagabend über Versuche, Kitas in Hamburg, München und Freiburg zu verhindern. Freiburg war mit den Auseinandersetzungen um die geplante Montessori-Kita „Casa dei bambini“ in der Schwimmbadstraße vertreten. In diesen Tagen soll zwischen den Anwohnern und der Trägerin der geplanten Einrichtung ein Vergleich unterzeichnet werden. Nun knirscht’s lautstark quasi aus der zweiten Reihe – Klaus Winkler, Anwohner der Schwimmbadstraße, kritisiert den Bericht öffentlich.
Alles vom 19.4.2012 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/kita-in-der-schwimmbadstrasse-buergerverein-contra-ard 
Sendung „Wie Anwohner gegen Kitas kämpfen“:
https://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=10164686

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Bike-Arena, Neue Baugebiete, Talvogtei, Erneuerbare Energien in Kirchzarten

Dorf aktuell: Dagmar Engesser im Interview mit Kirchzartens Bürgermeiner Andreas Hall

Dreisamtäler: Herr Hall, ein Thema, das in Kirchzarten Wellen schlägt, ist die Bike-Arena. Die Gegner der Bike-Arena werfen Ihnen vor, sich von Anfang an schon auf den Standort Giersberg festgelegt zu haben.‘
Hall: Es ist unbestritten, dass der Ist-Zustand am Giersberg konfliktträchtig ist. Das Ziel muss eine Verbesserung für alle sein, deshalb muss regelnd eingegriffen werden. Dabei müssen die Interessen aller Gruppen berücksichtigt werden, auch die der Biker, die nicht einfach alternativlos aus diesem Bereich verbannt werden können. Das Projekt „Bike-Arena“ wurde vom Sportverein Kirchzarten angestoßen und kommt somit aus der Bürgerschaft heraus. Das vorgelegte Konzept klang für mich plausibel und schlüssig, deshalb habe ich mich auf dieses Projekt eingelassen, aber immer mit der Maßgabe der Akzeptanz. Ich habe mich jedoch nicht auf eine konkrete Lösung oder Strecke festgelegt. Weiterlesen

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Storchenpaar in Kirchzarten zurück – Spender gesucht

Liebe Kirchzartener Bürger, sicherlich freuen Sie sich über die erneute Rückkehr eines neuen Storchenpaares auf den historischen Kirchturm. Dadurch wird der Reiz des schönen alten Kirchturms beträchtlich erhöht. Doch haben sich die Kirchzartener auch überlegt, welche Vorbereitungen notwendig sind, allein dieses Nest bewohnbar zu machen? Jedes Jahr muß das Nest, in diesem Fall von Walter Kistler aus Kirchzarten, mit großem Aufwand gereinigt werden, denn in ein schmutziges Nest, ganz im Gegensatz zu manchen Menschen, lässt sich kein Storch nieder. Auch wenn Störche in Not kommen, steht Walter Kistler bereit, den Tieren zu helfen. Sie kommen dann in die Pflegestation nach Reute – March. Hier werden sie liebevoll gepflegt bis zur Abflugzeit, um sich dann dem großen Storchenpulk anzuschließen zur großen Reise in den Süden. Seit 14 Jahren betreut Waltraud Maurer ehrenamtlich das Storchen geschehen auf dem Kirchzartener Kirchturm, Weiterlesen

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Nutzwald zwischen Buchenbach und Breitnau wird renaturiert

Die ECHTWALD GmbH & Co. KG aus Berlin und Stuttgart hat das Wald-Zentrum der Universität Münster beauftragt, für kürzlich erworbene Agrar- und Forstflächen im Schwarzwald bei Buchenbach ein Renaturierungs- und Bewirtschaftungskonzept zu entwickeln. ECHTWALD ist ein Projekt des Unternehmers und Kunstsammlers Thomas Grässlin und seiner Partnerin Nanette Hagstotz. Ziel ist es, Nutzwald in „ursprünglichen“ Wald zurück zu wandeln, auszubauen und zu schützen. Das Wald-Zentrum ist seit Gründung von ECHTWALD im Jahr 2009 wissenschaftlicher Partner und unterstützt das Team beim Schutz der natürlichen Ressource Wald. Die neu erworbenen Flächen von insgesamt rund 24 Hektar liegen im Schwarzwald bei Buchenbach in der Nähe von Freiburg. Weiterlesen

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Nachhaltigkeitstage 20.-22.4. am Kunzenhof in FR-Littenweiler

Der „Lernort Kunzenhof“ in FR-Littenweiler wurde in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge von der Deutsche UNESCO-Kommission für sein  vorbildliches Bildungskonzept einer „Bildung für nachhaltige  Entwicklung“ (BNE) ausgezeichnet.  Kunzenhof-Leiterin Gabriele Plappert – auch Netzwerkmitglied von Kraeuter-Regio.de – hat am Wochenende 20./21. April eine große öffentliche Veranstaltung im Rahmen der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg auf ihrem Hof organisiert. Das Programm:
Freitag, 20. April 2012, 20:00 – 21:30 Der Bauernhof als ganzheitlicher Lernort für eine Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Vortrag mit anschliessendem Gespräch. Weiterlesen

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Pedelec statt Dienstauto – FR plant Radschnellwege

Die Drahtesel-Offensive: „Es motiviert und macht richtig Spaß“, sagt Dieter Saier. Der Bauleiter des Garten- und Tiefbauamtes (GuT) ist zufrieden: Seit vier Wochen nutzt er ein Pedelec als Dienstfahrzeug – 850 Kilometer ist der GuT-Mitarbeiter seitdem schon geradelt. Der gesamte Fuhrpark solle ökologisch und ökonomisch optimiert werden, erklärt Frank Uekermann, Leiter des GuT. Zu den Maßnahmen zählten zum einen eine Verkleinerung des Fuhrparks, aber auch die Nutzung von E-Smarts – hier gehe Baubürgermeister Dr. Martin Haag mit gutem Beispiel voran – oder eben E-Bikes. Mehr Radverkehr und höhere Geschwindigkeit – das GuT reagiert auf diese Entwicklung. Und zwar nicht nur im eigenen Amt, sondern mit großen Plänen: Weiterlesen

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Landfrauen Tiengen spenden 1000 Euro fuer Miteinander-Downsyndrom

1000 Euro sollen Menschen mit Down-Syndrom helfen. Der Landfrauenverein Tiengen spendet 1000 Euro an den Verein „Miteinander Menschen mit Down-Syndrom und ihre Freunde„. „Aus Solidarität mit einer Familie aus unserem Stadtteil, die ein Kind hat, das mit dem Down-Syndrom geboren wurde“, erklärt der Vorstand des Landfrauenvereins mit Sabine Schächtele an der Spitze. Der Tiengener Landfrauenverein zählt rund 80 Mitglieder. Er erzielt seine Einnahmen aus der Teilnahme am Tiengener Dorffest und durch die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen bei Veranstaltungen in der Ortschaft und spendet regelmäßig an gemeinnützige Einrichtungen und Verbände.
13.4.2012, sf

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Von der Peripherie in die Stadt: Innenentwicklung vor Aussenentwicklung

Steigende Energiekosten werden dazu beitragen, dass künftig mehr Menschen in Städten leben. Das nimmt Klaus Beckmann, der Leiter des Deutschen Instituts für Urbanistik, an. „Auch deshalb dürfte die Besiedlung der Peripherie in Deutschland zurückgehen.“ Schon seit Jahren ist zu beobachten, dass das Wohnen in der Stadt wieder attraktiver wird. Für diese Entwicklung stehen Stadtteile wie Vauban und Rieselfeld in Freiburg, … Alles vom 13.4.2012 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/urbane-zukunft-der-kurzen-wege–58206781.html

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Cadillac Bluesband am 18. Mai in der Wodan-Halle in FR-Oberwiehre

Kurz vor der Sommerpause (Ende Mai – bis Oktober) kommt noch einmal eine edle Blues-Züchtung aus Freiburg und der Regio in die Wodan-Halle. Wer schon im vergangenen Jahr den fantastischen Auftritt der Cadillac Bluesband miterlebt hat, hat sich diesen Termin bestimmt bereits vorgemerkt. Das Live-Programm dieser Band setzt sich zu 50 % aus eigenen Songs ihrer CD’s und zur anderen Hälfte aus Coverversionen u.a. von Lynyrd Skynyrd, den Allman Brothers, Paul Rodgers, Stevie Ray Vaughn sowie einigen Blues Klassikern zusammen. Mit dieser Mischung erspielte sich die Cadillac Blues Band europaweit auf großen Blues Festivals und in Top-Musikclubs einen festen Fan-Kreis. Weiterlesen

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Freiburger Pflegebegleiter suchen Verstärkung und bieten Kurs an

Das Team der ehrenamtlichen Freiburger Pflegebegleiter (sechs Frauen, ein Mann) sucht dringend Verstärkung … Das Bundesnetzwerk Pflegebegleitung, dem wir angehören, schreibt eine 60-stündige Schulung vor, die wir vom 20. April an anbieten und die bis November dauert. Sie schließt mit einem Zertifikat ab und kostet 120 Euro. Es werden Kenntnisse über Kommunikation, Auswirkungen der Pflege auf das familiäre System, Krankheitsbilder, gesetzliche Grundlagen und vieles mehr vermittelt. Der Kurs findet an Freitagabenden und drei Wochenenden statt. Wir wünschen uns Menschen, die in unserem Team mitarbeiten und -gestalten wollen, die offen für andere Menschen und an ihrem eigenen persönlichen Wachstum interessiert sind. Wir bieten Supervision und Fortbildungen und regelmäßige Treffen an. Infos unter Tel 0761/2909312. Nächster Stammtisch: Dienstag, 17. April, im Heinrich-Hansjakob-Haus, Talstraße 29….. Alles vom 12.4.2012 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/freiburg/wir-wollen-eine-luecke-fuellen–58165214.html

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Pyrotechnik-Feuer im Stadion – SC greift gegen Fangruppen durch

Der Sportclub Freiburg reagiert auf das Abbrennen von Bengalos beim letzten Heimspiel und schränkt die bislang gewährten Sonderrechte für Fans drastisch ein. Und:Werden die Täter ermittelt, sollen sie zahlen.  … Alle Zugeständnisse und Sonderregelungen für Fangruppen, die nicht in der Fangemeinschaft organisiert sind, werden für die letzten beiden Saisonheimspiele gestrichen
Alles vom 12.4.2012 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/sc-freiburg-greift-gegen-problemfans-hart-durch
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Erster Badetag im Strandbad am 28.März bei 20 Grad im Wasser

Noch nie hat das Strandbad im Freiburger Osten so früh geöffnet wie in diesem Jahr. Am Mittwoch 28.3.2012 um 13 Uhr konnte ich meine ersten 10 Längen schwimmen. Bei angenehmen 20 Grad im Wasser und sonnigen 18 Grad draussen. Und ich fühlte mich so richtig wie ein Millionär in seinem eigenen Pool: Vier BademeisterInnen umsorgen mich und meine 12 Gäste genossen wie ich das ungewohnte Naß – das Ganze für 82 Euro im Jahr, so viel kostete die eben erworbene Saisonkarte 2012.

Erster Badetag am 28.März 2012 im Freiburger Strandbad - Schwimmen bei 20 Grad

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MINT-Studienfächer nehmen um 22 Prozent zu

Die Einschreibungen bei den MINT-Studiengängen (Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker) haben im Vergleich zum vergangenen Studienjahr um 22 Prozent zugenommen, die Gesamtzahl aller Studierenden dagegen „nur“ um 16 Prozent. Insgesamt studieren derzeit 127.361 Menschen an den Hochschulen im Land MINT-Fächer (60 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren), mehr als 28 Prozent sind Frauen. …. Alles vom 11.4.2012 auf
https://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/immer-mehr-studenten-wollen-ingenieur-werden–58168115.html

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Besuchsdienst fuer Senioren – Malteser suchen Hundehalter

„Ayla“ spielt mit und wirbt nun für einen Besuchs- und Begleitdienst mit Hunden, den die Malteser nach dem Beispiel des Hilfsdienstes am Bodensee nun auch hier etablieren wollen. Gesucht werden Herrchen oder Frauchen, die mit ihrem Vierbeiner Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser, aber auch hilfebedürftige, kranke oder einsame, vornehmlich alte Menschen besuchen wollen. „Hunde sind geeignet, Türen und Herzen zu öffnen“, weiß Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim, Diözesanleiterin des Malteserhilfsdienstes und so etwas wie die Sprecherin der rund 3500 ehrenamtlichen Frauen und Männer in der Erzdiözese Freiburg.
Alles vom 11.4.2012 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/freiburg/der-besuch-kommt-auf-vier-pfoten-daher–58114244.html

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Kindergarten Schwimmbadstrasse – auch Buergerverein dagegen

 
Überbordender Egoismus in unserer Gesellschaft
Am besten kann man die Posse um den geplanten Kindergarten in der Schwimmbadstraße und den Bürgerverein wohl mit ein paar simplen Fragen entlarven: Kann es von der Gesellschaft akzeptiert werden, dass ein „Bürger“-Verein nach dem St.-Florians-Prinzip fordert, Kitas nicht in dieser exklusiven Villenstraße, sondern in einem anderen Stadtviertel zu bauen? Der Straße in der Wiehre, die mit einer sagenhaft niedrigen Bedarfsdeckung für Kinderbetreuungsplätze von 22 Prozent heraussticht? Wie lange wollen wir (der Staat, das sind ja wir!) diesen Verein mit Steuerfreiheit fördern, der gegen die Gesellschaft, aber für eine kleine eingeschworene Gemeinschaft agitiert? Wollen wir das als „gemeinnützig“ akzeptieren?  Wollen wir akzeptieren, dass eine Handvoll streitbarer Anwohner über Wohl und Wehe von 90 händeringend nach einem Kindergartenplatz suchenden Familien entscheidet? Weiterlesen

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Kirche St-Elisabeth Zaehringen wird Wohnanlage – Falsche Macher

Da sind die falschen Macher am Werk: Die abrissreife Kirche St. Elisabeth in Zähringen bleibt erhalten – wird allerdings in eine extravagante Wohnanlage verwandelt. („Eine Kirche wird zur Wohnanlage“, BZ vom 27. Februar): Dass diese Kirche jetzt mit Luxuswohnungen ausgebaut und der Kaufpreis der Kirche nicht veröffentlicht wird, ist der blanke Hohn. Da sind die falschen Macher am Werk! War zu Zeiten, als mit dem Barockorchester über einen Kauf von über zwei Millionen Euro verhandelt wurde, noch die Öffentlichkeit beteiligt, verfällt die Kirchenleitung wieder in ihr übliches Verschweigen. Das Kirchenvolk und die verprellte ehemalige Kirchengemeinde St. Elisabeth haben hier einen Anspruch auf Offenlegung. Weiterlesen

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NachhaltigkeitsTage Freiburg 2012 vom 20. bis 22. April: Zukunftsfähigkeit

„Von Rio nach Freiburg“ und die Zukunftsfähigkeit Freiburgs, das ist der Rahmen für die „NachhaltigkeitsTage Freiburg 2012 mit Tag der Erde 2012“ vom 20. bis 22. April. Veranstalter des vielfältigen Programms für die Bürgerschaft ist ein großes Aktionsbündnis mehrerer Netzwerke Frei­burger Vereine und weiterer Gruppen sowie Einrichtungen in Zusammenarbeit mit dem Agenda 21 Büro Freiburg. Hauptanlass dieser großen Gemeinschaftsaktion sind 20 Jahre Agenda 21, ein Ergebnis des UN-Weltgipfels für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992.

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Viel Kritik am Israel-Gedicht von Günter Grass

So viel Kritik und Ablehnung hat Günter Grass wohl noch niemals erfahren. Die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff zum Gedicht ‚Was gesagt werden muß‘: „Die eigene SS-Nähe verschweigen, sich unermüdlich zum Lehrmeister Deutschlands aufschwingen, Konrad Adenauer schmähen, obwohl der eben gerade kein Nazi gewesen war, und nun den Israelis vorwerfen, sie wollten alle Iraner auslöschen“. Und der 29jährige österreichische Schriftsteller Clemens Setz meint: „Schade, dass das ein bedeutender Schriftsteller wie Günter Grass gesagt hat, und nicht ein Blogger von Youtube. Den könnte man einfach ignorieren. Denn nichts anderes hätte eine derartige Aussage verdient.“

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Malerinnen um Ursel Mörch stellen Aquarelle in Lehen aus

Im Cyriaksaal Freiburg-Lehen waren am ersten Aprilwochenende wunderschöne Aquarelle zu sehen: Eindrucksvoll, was die Schülerinnen von Ursel Mörch da zeigten. Eine Ausstellung, die so richtig zum nahenden Frühling passte: Bunt, froh und positiv.

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Frohe Ostern

Am Ostersonntag ist es morgens in Freiburg 5 Grad kalt, aber trocken. Frohe Ostern an alle.

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Ehrenamtliche Berufspaten wie Winfried Ruf stützen junge Menschen

Der Kreiscaritasverband begleitet seit sechs Jahren ehrenamtliche Berufspaten. Die wiederum unterstützen junge Menschen auf ihrem Weg in die Ausbildung oder Berufstätigkeit. Winfried Ruf, bis 2008 Geschäftsführer des AGJ Fachverbands für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg, hat sich acht jungen Frauen und Männern angenommen. Einer von ihnen ist Martin Schultis aus Gundelfingen. „Winfried Ruf hat mich starkgemacht“, sagt der heute 22-Jährige.
Alles von Silvia Faller vom 7.4.2012 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/kreis-breisgau-hochschwarzwald/ein-pate-der-die-richtung-zeigt–58016484.html

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Kreuzweg über fuenf Stationen durch Freiburger Altstadt an Karfreitag

Am Karfreitag 6.4.2012 um 10 Uhr bei St.Martin am Rathausplatz: Trotz Kälte und Nieselregen kamen viele, um dem großen Holzkreuz zu folgen über fünf Stationen: Unterlinden, Münster, Adelhauserplatz, Peterhof der Universität und St.Martinskirche. An jeder Station las der Dominikaner Thomas aus dem Evangelium, es wurde gesungen und gebetet, Texte aus dem „Mysterium der Erbarmung“ von Charles Péguy (1873-1914). Eingeladen hat wie jedes Jahr „Comunione e Liberazione“ – dort finden Sie auch Bilder.

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Anonymitaet im Internet – Karfreitagspredigt

Der Freiburger Dekan Markus Engelhardt hat in seiner Karfreitagspredigt die Piratenpartei kritisiert und spricht sich mit Blick auf die Ereignisse im Mordfall Lena gegen Anonymität im Internet aus. Engelhardt sagte in seiner Predigt am Karfreitag, es solle nachdenklich stimmen, „ob man ernsthaft einer immer mehr als hip und anziehend geltenden Partei die Stimme geben könne, die als ihr politisches Hauptziel die Sicherstellung der „Freiheit im Internet“ propagiere. Das Medium Internet würde durch seine Anonymität den „übelsten Bodensatz dessen befördern, wozu Menschen fähig sind“, sagte Engelhardt in Bezug auf den Mord an der elfjährigen Lena in Emden und die Reaktionen im Internet. Was da vor den Häusern des zu unrecht Verdächtigten und dann des mutmaßlichen Täters geschehen sei, treibe „einem die Schamesröte ins Gesicht“, führte der Dekan in der Auferstehungskirche in Freiburg-Littenweiler weiter aus. Weiterlesen

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Blauwal Zugverbindung Muellheim-Mulhouse – Land legt Veto ein

Alles war vorbereitet: der Fahrplan ausgearbeitet, die Signaltechnik abgestimmt, die Strecke ausgebaut. Trotzdem wird nichts aus den Plänen, mit einer regelmäßigen Zugverbindung das badische Müllheim und das elsässische Mulhouse näher zusammenzubringen. Vom kommenden Dezember an hätte es täglich sieben Verbindungen geben sollen. Die französischen Nachbarn haben das zugesagt. Doch die deutsche Seite legt nun ihr Veto ein. Die Verbindung scheitert vermutlich an den Sparplänen der Landesregierung. Damit ist der Plan, dass der „Blauwal“, wie der Zug im Volksmund genannt wird, alle zwei Stunden über die Grenze rollt, hinfällig.
Alles vom 5.4.2012 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/kreis-breisgau-hochschwarzwald/geht-der-blauwal-baden–57954117.html

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Untere Mühle in Hofsgrund abgebrannt – Spendenaufruf

Die 400 Jahre alte untere Mühle in Hofsgrund wurde am vergangenen Mittwoch durch einen Brand total zerstört. Nach dem bisherigen Sachstand kann Brandstiftung offensichtlich ausgeschlossen werden, so dass  gegenwärtig von einem technischen Defekt ausgegangen werden muss.
Bei dem Brand des alten Bauernhauses, welches unter Denkmalschutz stand, entstand Sachschaden in sechsstelliger Höhe. Auch das angeschlossene Ökonomiegebäude ist bei dem Brand stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Weiterlesen

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Foeldiklinik in Hinterzarten beantragt Akutbetten

Am vergangenen Donnerstag 29.3.2012 konnte Professor Dr. med. Etelka Földi, die Chefin der Földiklinik in Hinterzarten, mit dem grünen Landtagsabgeordneten Reinhold Pix, Bürgermeister Michael Tatsch und Vertretern des Gemeinderates eine kleine Politiker-Delegation in ihrer Klinik empfangen. Pix zeigte sich beeindruckt von der international renommierten Klinik, die mit ihren 152 Patientenbetten immerhin an die 200 Arbeitsplätze für die Region schafft. Neben dem stationären Bereich gibt es die Ambulanz, die jährlich von 4000 Patienten aufgesucht wird. Weiterlesen

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Kirchzarten auf dem Weg zu mehr Klimaschutz

Kirchzarten ist umgeben von Dörfern, die sich schon lange den Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben, erfolgreich Nahwärmenetze realisiert und in alle Bereiche der regenerativen Energien – von der Windkraft über die Sonne bis hin zu Biomasse –  investiert haben. Kirchzarten hat hier den Anschluss verloren – das ist das Fazit der von der Badenova durchgeführten Bestandsanalyse. Diese Bestandsanalyse ist die Grundlage für ein künftiges Klimaschutzkonzept, denn inzwischen ist es erklärter Wille des Gemeinderates, sich auf den Weg hin zum Bioenergiedorf zu machen. Weiterlesen

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Kirchliche Sozialstation Dreisamtal ist Partner vom Hausnotruf

 

Mit dem 1. April hat sich in der Organisation des Hausnotrufes im Bereich der Kirchlichen Sozialstation Dreisamtal eine wesentliche Änderung vollzogen. Wurden die rund 70 Hausnotruf-Kunden bisher vom Caritasverband Breisgau-Hochschwarzwald von Freiburg aus betreut, werden in Zukunft alle wichtigen Fragen im Zusammenhang mit dem hilfreichen Notrufsystem direkt von der Sozialstation in Kirchzarten aus erledigt. „Wir kommen damit unserem Anspruch, alle Hilfen aus einer Hand anzubieten, immer näher“, erklärte Geschäftsführerin Christine Hodel im Pressegespräch mit dem „Dreisamtäler“. Für die Beratung seien eigens zwei Mitarbeiter geschult worden. Weiterlesen

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Freiburg-Marathon mit Martin Wangler aus Breitnau

Freiburg-Marathon mit neuem Streckenrekord – Breitnauer Martin Wangler von „Die Fallers“ brauchte 2:07 Stunden bei seinem ersten Halbmarathon

Freiburg (glü.) Bei idealen Laufbedingungen fand am vergangenen Sonntag der 9. Freiburg-Marathon statt. Auf neuer Strecke Weiterlesen

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Babys stillen – nur so finden sie ihren Rhythmus

Zum Rhythmus, den Babys finden müssen, ist zu sagen: Diesen Rhythmus finden die Säuglinge nur, wenn sie nach Bedarf gestillt werden. Das heißt: Immer, wenn sie sich bemerkbar machen, möchten sie an die Brust, dort essen und trinken, Körperwärme und Kontakt spüren und durch ihr Nuckeln die weitere Produktion der Milch anregen. Ich bin dreifache Mutter Weiterlesen

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Storchenschule Freiburg-Ebnet öffnet – schon zwei Eier im Nest

Die Webkamera in Freiburg-Ebnet läuft, die Übertragung des Geschehens aus dem Storchennest im Schloßpark zu Ebnet mittels Kamera am Nest funktionniert ab sofort. Es wurden schon  2 Eier gesichtet, das Schlüpfen könnte Ende April geschehen. Diese erfreuliche Mitteilung konnten Hagen Späth, der Storchenvater im Breisgau und  Nikolaus von Gayling, der Leiter der „Storchenschule“ in der Historischen Reithalle von Schloß Ebnet, heute  machen. Die Storchenschule im 1.OG der Reithalle im Ebneter Schlosspark (also eine Treppe hoch) ist täglich geöffnet von 9 – 19 Uhr. Anmeldungen für Gruppen oder Klassen erbeten  bei der Frhr.v. Gayling´schen Gutsverwaltung Tel. 0761-67005

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Probewohnen fuer Muskelkranke in Waltershofen

Fritz und Luise Herz aus Krauchenwies bei Sigmaringen wollen ihr Bad umbauen. Dass man dafür für vier Tage in eine Probewohnung zieht ist ungewöhnlich. Ungewöhnlich sind auch ihre Lebensumstände, denn Fritz Herz ist muskelkrank. Die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) in Freiburg-Waltershofen hat vor zwölf Jahren zwei Probewohnungen eingerichtet, die auf die speziellen Bedürfnisse Muskelkranker ausgerichtet sind. Hier lassen sich Hilfsmittel und Einrichtungen im Alltag ausprobieren, dazu gibt es kompetente Beratung.
Alles vom 3.4.2012 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/freiburg/selbstbestimmtes-wohnen-zur-probe-fuer-den-alltag–57867987.html

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MV-Littenweiler mit Musikangeboten für Kinder ab 4 Jahren

gelöscht 19.4.2024
… Alles vom 2.4.2012 bitte lesen im Littenweiler Dorfblatt April 2012, S. 13

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Sprachenkolleg – Deutsch für Studenten aus 50 Nationen

Im Sprachenkolleg für ausländische Studierende brü­ten junge Erwachsene aus 50 verschiedenen ­Ländern über den Feinheiten der deutschen Sprache.
Wohin gehen die drei munter schwatzenden jungen Kore­a­ner­innen, die an der Endhaltestelle Lassbergstraße aus­stei­gen? Ihr tägliches Ziel ist das Sprachenkolleg für aus­län­di­sche Studierende in der Kappler Str. 57a in Littenweiler. Junge Menschen aus bis zu 50 Ländern treffen hier zu­samm­en, um die deutsche Sprache zu erlernen und um ihre Sprach­kenntnisse zu verbessern. Insgesamt 150 Studen­t­innen und Studenten bereiten sich hier auf die Auf­nahme­prüfung an den Studienkollegs oder auf die Sprachprüfung an deutschen Universitäten vor. Viele von ihnen haben be­reits in ihren Heimatländern ein Studium absolviert, andere er­füllen durch ihre Abschlüsse die Voraussetzungen für ein Hochschulstudium. Das Sprachenkolleg wiederum arbeitet eng mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zusamm­en.

Angefangen hat alles in der Thomas-Morus-Burse
Angefangen hat alles vor genau 49 Jahren mit 50 bis 60 Stu­dierenden in angemieteten Kellerräumen der benachbarten Thomas-Morus-Burse. Doch schon bald wuchs die Zahl der interessierten ausländischen Studenten  und so wurde vor 15 Jahren ein neues Gebäude in direkter Nachbarschaft er­richtet. Klar in der Konzeption, einladend und praktisch zeigt sich der Neubau. Nur ein Student aus Südamerika fragte einmal, wann denn der graue Waschbeton bunt „ge­strich­en“ werde, führt Dr. Raimund Sesterhenn, seit 1989 Di­rektor des Sprachenkollegs, aus. Träger des Kollegs ist die Erzdiözese Freiburg. Hier wird Wert auf eine klar struk­tu­r­ierte und zügige Vorbereitung der ausländischen Stu­dier­en­den gelegt. Von qualifizierten und erfahren Lehrern wer­den die Studenten auf ihre anstehenden Prü­fungen vorbe­rei­tet. Meistens durchlaufen sie dabei fünf Kurse (ein Kurs dauert dabei elf Wochen). Wöchentlich erhalten sie 20 Stunden Unterricht im Sprach­en­kolleg, dieselbe Zeit sollten die Studierenden auch zum Ver­tiefen des Lehrstoffes ein­setz­en. Viele müssen für das Schul­geld von 780.- € pro Tri­mes­ter allerdings auch einem Ne­ben­job nachgehen, meint Fachleiter Stefan Ruch.

Hochqualifizierte Lehrkräfte mit kultureller Sensi­bi­li­tät
Bei den Lehrkräften erwartet man nicht nur hohe pä­da­go­gi­sche Qualität, sondern auch ein hohes Maß an kultureller Sen­­si­bilität. Denn neben der Aufgabe der Sprach­ver­mitt­lung, braucht jeder der Lehrkräfte ein Gespür, Geduld und Ein­­fühlungsvermögen dafür, wie es den Studierenden mit ihrem unterschiedlichen kulturellen Hintergrund ergeht. So dis­kutiert ein Studierender aus Südamerika viel spontaner als sein zurückhaltender Kollege aus Asien. Auch haben Stu­­dier­ende aus Korea, der Volksrepublik China und Japan einen völlig anderen Lernstil. Die Finanzierung des Kollegs ruht, wie Raimund Sester­henn ausführt, auf drei Säulen: 60% machen die Studien­ge­bühr­en aus, den Rest teilen sich das Kultusministerium und das Ordinariat Freiburg. Im letzten Jahr betrug die Unter­stütz­ung des Ordinariats 410.- € pro Student. Dank des Ordinariats sind auch alle Lehrkräfte am Kolleg fest­an­ge­stellte Lehrer, die wie Angestellte im öffentlichen Dienst ho­­no­r­iert werden. Die hohe Qualität der Einrichtung spiegle sich auch darin, dass zahlreiche  Lehrkräfte 20 oder gar 30 Jahre am Kolleg bleiben. Erwartet wird allerdings auch ein besonderer Einsatz, der sich am Leitbild der „Gast­lichkeit und Freundlichkeit“ orientiert und gemein­same Ausflüge mit den Studierenden umfasst oder ab und an das gemeinsame Kochen und Essen in der Gruppe. Ein re­gelmäßiger Stammtisch trifft sich, in den Räumen des Kollegs werden Konzerte oder  Filmabende angeboten.
Trotz eines eher konventionellen Unterrichtsstils, sollen sich die Studierenden „hier wohl fühlen und Freude beim Lernen haben“, meint Stefan Ruch, denn „wir sind kein Touristenkurs, hier wird auch Grammatik gelernt und im Ver­­gleich zu anderen Instituten müssen viele Tests ge­schrie­ben werden“. Unter den Studierenden entstehen zum Teil lang anhaltende Freundschaften und es wurde sogar schon eine Ehe gestiftet. Raimund Sesterhenn und Stefan Ruch arbeiten gern am Sprachenkolleg mit den Studier­en­den. Sie vermitteln eine familiäre Arbeits-Atmosphäre und helfen den jungen Erwachsenen auch gerne in lebens­prak­ti­schen Fragen weiter, wenn zum Beispiel ein Schreiben an eine Behörde aufgesetzt werden muss. Auch freut sich das Sprach­enkolleg über Hinweise zu kollegnahen Zimmer­ver­mie­tungen, die weiter gegeben werden können. Vielen Studierenden, freut sich Sesterhenn, bleibt, trotz der Tücken der deutschen Sprache, die Zeit im Kolleg in guter Erinnerung.
2.4.2012, Beate Kierey, Littenweiler Dorfblatt

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