Man stelle sich vor, ein polnischer Politker sagt im polnischen Staatsfernsehen „Polen ist ersetzbar“. Oder sein griechischer Kollege „Griechenland ist ersetzbar“. Oder Jean-Luc Mélenchon, Chef der Linkspartei „La France insoumise“ sagt auf TV5Monde „la France peut etre remplacée“. Alle diese Politiker wären sofort „weg vom Fenster“, sie würden umgehend ersetzt. Selbst der ultralinke Mélenchon wird sich hüten, irgend etwas gegen den Nationalstolz und die Vaterlandsliebe der Franzosen zu äußern.
Nicht so in Deutschland, wo der Grünen-Vorsitzende Felix Banaszak für sein im ARD-Sommerinterview getätigtes Statement „Deutschland ist ersetzbar“ von den Medien gefeiert wurde.
Warum haben die Franzosen trotzdem ein so großes Mißtrauen gegen Deutschland? Weil sie befürchten, daß die Deutschen in ihrem Selbsthass auf das Eigene die EU als Ersatznation betrachten und damit zum Hegemon über die anderen Mitgliedsländer werden könnten. Dabei muß man jedoch unterscheiden: D ist als wirtschaftliche Macht beliebt (da Nettozahler der EU), nicht aber als Land mit großem Nationalbewußtsein.
Eins muß man Felix Banaszak zugute halten: „Deutschland ist ersetzbar“ klingt weniger derb als die Selbsthass-Parolen „Deutschland fand ich immer schon zum Kotzen“ und „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“ seiner Grünen-Kollegen Robert Habeck und Claudia Roth.
Dennoch hat Banaszak alle seine Deutschlandschmähungen nach dem Sommerinterview, das im Gegensatz zu dem von Alice Weidel nicht gestört worden ist, im Internet löschen lassen (1). Sind z.B. der Moselradweg oder die Kreidefelsen auf Rügen vielleicht doch nicht ganz so einfach zu ersetzen? Oder ist er dem Rat der Demoskopen gefolgt? Oder ist der Krieg schuld? Nach der Wandlung der Grünen zur Kriegspartei macht es wenig Sinn, die Jugend zur Kriegstüchtigkeit und Verteidigung des Landes aufzurufen und gleichzeitig dieses Land zu hassen (4) – deshalb muß der Hass gelöscht werden.
Wie auch immer – Herr Banaszak selbst ist ersetzbar.
5.8.2025
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Ende von Beitrag „Deutschland ist ersetzbar“
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Beginn von Anlagen (1) – (4)
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(1) Felix Banaszak löscht alte Hetzbeiträge über Deutschland – Panik bei den Grünen
Die ARD hat Felix Banaszak mit der Frage nach der Heimatliebe auf dem falschen Fuß erwischt. Nun lässt der Chef der Grünen alte Beiträge löschen, in denen er über Deutschland hetzte. Das gebrochene Verhältnis zu seinem Land spiegelt sein gebrochenes Verhältnis zu sich selbst wider.
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Banaszak liebt Duisburg. Sagt er. Aber Duisburg liebt ihn nicht. In seinem Wahlkreis erhielt er weniger als 7 Prozent. Weniger als die Linken. Nicht einmal ein Drittel von dem, was die AfD erreichte. Auch regionaler Heimatsstolz muss gefühlt sein – muss echt sein.
… alles vom 5.8.2025 von Mario Thurnes bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/banaszak-loescht-hetzbeitraege-ueber-deutschland/
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(2) „Deutschland ist ersetzbar“ – so sprach Felix Banaszak über das Land, das er regieren möchte
Im Sommerinterview zappelte Felix Banaszak unklar herum, bis er erklärte, Deutschland sei zu „abstrakt“, um es zu lieben. Früher war er in seiner Haltung deutlich klarer – „Ich bin ja gegen Deutschland“. Auch erklärte er im Namen der Grünen Jugend: „Deutschland ist ersetzbar“.
Lieben Sie Deutschland? Auf diese Frage wollte Grünen-Chef Felix Banaszak keine richtige Antwort geben und versuchte, sich aus der Frage herauszuwinden. Hilflos stammelte Banaszak und hob die Hände, erklärte dann: „Ich liebe Duisburg, ich liebe mein konkretes Umfeld und ich habe ein gutes Verhältnis zu diesem Land, zu unserem Land“, sagte Banaszak im ARD-Sommerinterview. Ich kann mit dem Begriff ,Liebe‘ für so etwas abstraktes – aber das soll jeder für sich entscheiden“, brach der Grünen-Vorsitzende dann ab.
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Früher wurde Banaszak in der Sache noch sehr viel deutlicher: …
„Deutschland ist kein Grund zum Feiern“ …
Weitergehend stellte er sogar klar, dass ein Deutschland als Nation in seinem Sinne gar keine legitime Existenz vorzuweisen habe: „,Wieder‘vereinigung klingt so, als hätte es dieses ,Deutschland‘ vorher schon mal legitimerweise gegeben“, schrieb er noch unter sein Posting. Das war zu einer Zeit, als „Nie wieder Deutschland“ ganz offen hoch im Kurs bei der Grünen Jugend stand – und auch in der Mutterpartei. …
„Deutschland“ sei auch „ersetzbar“, befand der damalige Grüne-Jugend-Chef, der davon sprach, eine „Deutschland-ist-ersetzbar-Tour“ mit seinem Bundesvorstand veranstalten zu wollen.
… Alles vom 4.8.2025 von Max Roland bitte lesen auf
https://apollo-news.net/deutschland-ist-ersetzbar-so-sprach-felix-banaszak-ueber-das-land-das-er-regieren-moechte/
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Einige Kommentare
Es gibt viele Länder in Europa, aber auch weltweit, da wären solche Aussagen eines „Spitzen“politikers das absolute AUS für die weitere Karriere. …
Auch, wenn ich ihr nicht in all dem was sie sagt oder tut zustimme. In diesem Punkt hat Sahra Wagenknecht meine absolute (!) Zustimmung: „Die Grünen sind die gefährlichste Partei in Deutschland!“
Übrigens auch im Fall Ballweg – meiner Meinung nach einer der größten Justizskandale der BRDeutschland – haben auffallend viele Grüne ihre Hände mit im Spiel. Lindblom
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Ein Systemleugner, ein Staatsleugner, ein Geschichtsleugner. Mehr Umsturzgedanken kann man kaum von sich geben. Deutsche Wähler, Regierungsgeld, die deutsche Bühne, sind jedoch genehm. Wann also beginnt ein Verfacht zur erklärten Feindlichkeit? I.AI.
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Deutschland ist, ob er es nun will oder nicht, ein Teil von ihm. Wenn er meint, dass ein Teil von ihm ersetzbar ist, also herausgerissen werden kann und durch irgendwas anderes ersetzt werden kann, was vielleicht gar nicht in seinen Körper und seine Seele passt, ja, das ist naiv. Oder man stelle sich vor, seine Elteren hätten zu ihm gesagt: „Felix, Du bist für uns ersetzbar, wir mögen Dich einfach nicht. Wir holen uns jetzt ein Kind aus x, sieh zu wo Du bleibst!“ Wie wäre das wohl bei ihm angekommen?
Wer schon mal jemals ins Ausland gegangen ist, und durch eine Krise dort wieder zurückkommen musste, in ein Land wie Deutschland, welches unfreundlich und egoistisch geworden ist und extrem ideologisch, aber trotzdem er/sie in dem Land seine Heimat sieht, der ist wohl mehr beheimatet in Deutschland, als diese Grünen. Wer sollte dann vielleicht woanders eine neue Heimat suchen? Und wie behandelt man soviel Selbsthass solcher Personen, der das ganze Land extrem schädigt? da war
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Als deutscher Politiker lann man offen sagen; dass dir Volk und Land (= Arbeitgeber) genau gar nichts bedeuten. https://www.dushanwegner.com/der-gruene-liebt-sein-land-nicht/ Horty
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Wir haben die Dümmsten und unmoralischsten Menschen soweit nach oben kommen lassen, dass diese sich jetzt voller Narzissmus und Selbstbeweihräucherung als die einzig Guten und einzig Wissenden vorkommen. Und dennoch erkennen sie nicht, dass sie selbst nicht nur verzichtbar sind, sondern maximal destruktiv für das Land. Josef Schwarz
Ende Kommentare
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(3) Der Grüne liebt sein Land nicht
Der neue Grünen-Chef heißt Felix Banaszak und man kennt ihn vom Versuch, seinem Vorgänger Robert Habeck zu ähneln. …
In seinem Versuch, nach Kräften den Robert zu klonen, scheint Herr Banaszak aber nicht nur die Vorliebe fürs Sitzen aufm dreckigen Boden zu kopieren. Da wäre noch etwas, und das ist, sagen wir mal: bezeichnend.
Wieder »stets zum Kotzen«
Es gibt da dieses Zitat, mit dem sich Habecks Ägide als Minister und der Geist der Grünen und eigentlich die deutsche Politik seit Merkel zusammenfassen lässt. „Patriotismus, Vaterlandsliebe also, fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.“ (Robert Habeck) Die Liebe zu seinem Land »zum Kotzen« zu finden ist nicht nur eine Momentaufnahme in Habecks Entwicklung; es ist exemplarisch. Von Grünen und ihrem linksradikalen Umfeld hört man regelmäßige Widerwärtiges wie: »Nie wieder Deutschland« (hubertus-knabe.de, 30.9.2020 https://hubertus-knabe.de/gruene-und-wiedervereinigung/), »Zuwanderung bis zum Volkstod« (sueddeutsche.de, 27.9.2019 https://www.sueddeutsche.de/politik/magdeburg-gruenen-abgeordneter-darf-in-kontrollkommission-bleiben-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190927-99-63832 ), »Deutschland, du mieses Stück Scheiße« (ndr.de, 03.10.2023 https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Linke-Szene-demonstriert-gegen-Einheitsfeier-in-Hamburg,demo3876.htm ), und noch vulgäreren Hass auf Deutschland, den ich hier nicht zitieren will.
Um spannender ist, dass Banaszak im Sommerinterview mit dem deutschen Staatsfunk tatsächlich eine Frage gestellt wurde, die auf den ersten Blick als eine PR-Falle gedeutet werden könnte. … Der Staatsfunker fragt nach: »Aber ›Ich liebe Deutschland‹ sagen Sie nicht?« Banaszak wedelt ratlos mit den Armen, schnauft, und stammelt wieder, wieder seine relevanten Strukturen aufzählend: »Ich liebe Duisburg. Ich liebe mein konkretes Umfeld.« Banaszak merkt vermutlich nicht, dass er seine Moral hier auf die Moral von Tieren und Kleinkindern reduziert: Nur zu lieben, was einem unmittelbar nahe ist, das ist verständlich und menschlich, doch allein für sich eben auch animalisch, primitiv und vorzivilisatorisch.
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Ich kann das Entsetzen über Banaszaks offene und vermutlich ehrliche Emotionslosigkeit gegenüber Deutschland verstehen. ch kann auch die Überraschung und spontane Freude verstehen, wenn der Grüne von den Staatsfunkern darin vorgeführt wird. ertun wir uns nicht: Die plausibelste Erklärung ist vermutlich, dass diese öffentliche Demütigung tatsächlich Teil einer Vorbereitung auf den Krieg ist.
… Alles vom 4.8.2025 bitte lesen auf
https://www.dushanwegner.com/der-gruene-liebt-sein-land-nicht/
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(4) Panik bei den Grünen: Felix Banaszak löscht alte Hetzbeiträge über Deutschland
Die ARD hat in ihrem Sommerinterview den Vorsitzenden der Grünen, Felix Banaszak, nach seinem Verhältnis zu Deutschland gefragt. Diese Frage hat Banaszak ins Schwimmen gebracht. Die Grünen sind schon die Partei der Verbote und des Weltuntergangs, da würde Selbsthass nicht wirklich aus dem Umfragetief helfen. Außerdem hat sich die einstige Friedenspartei zum Klassenstreber in Sachen Kriegsbereitschaft verwandelt. Und Banaszak ist klug genug, zu wissen, dass es kaum funktioniert, die Jugend aufzurufen, ihr eigenes Land zu hassen und es trotzdem mit dem eigenen Leben zu verteidigen.
Die Konservativen greifen Banaszak nach dem Interview an. Er wird panisch. Sein Team und er löschen alte Beiträge auf X, die seine politischen Gegner am Montag mit Freude wieder nach oben gespült haben. Dass er „ja gegen Deutschland“ oder dass Deutschland „kein Grund zum Feiern“ sei, wie er an einem 3. Oktober vor gut zehn Jahren schrieb.
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Zwei Eigenschaften sind der Schlüssel zum Umgang mit der Liebe zum eigenen Land. Die eine Eigenschaft heißt: Steh zu dir selbst. Ein Deutscher hat gute Gründe, auf seine Geschichte stolz zu sein: etwa den Buchdruck, die Reformation oder die Aufklärung, Persönlichkeiten wie Martin Luther, Heinrich Heine oder Konrad Adenauer. Aber er kauft Hitler und den Nationalsozialismus halt mit. Deutschsein gibt es nur im Paket.
Die andere Eigenschaft ist das Verhältnis zu sich selbst. Jesus sagt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Das „wie dich selbst“ ist das eigentlich konstituierende Moment. Wer sich selbst hasst und die anderen so liebt wie sich selbst, der hasst die anderen. Nicht weniges an den Grünen, was auf Außenstehende unverständlich bis gruselig wirkt, lässt sich aus diesem Selbsthass leicht erklären.
Etwa die Idee, ein 85-Millionen-Volk die Bohnen und Kartoffeln von Hand pflücken und ohne Schutzmittel wachsen zu lassen, um in 100 Jahren vielleicht die Temperatur senken zu können – eine solche Idee kann nur in einem grünen Umfeld des Selbsthasses wachsen.
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