Vom inneren zum äußeren Feind

Kritik wahrnehmen, eigene Fehler eingestehen und Konsequenzen ziehen – kaum etwas fällt dem Menschen so schwer wie dies. Das gilt auch für Friedrich Merz. Deshalb sein Bestreben, vom eigenen Fehlverhalten nach innen wie nach außen abzulenken durch Schuldzuweisung an andere und Verbreiten von Angst:
I. Innerer Feind: Nach innen Angstmachen vor der AfD als einer Partei, die „gesichert extremistisch“ sei bis hin zu „Nazi„.
II. Äußerer Feind: In der Außenpolitik Angstmachen vor Putin und den Russen, die einen Angriff auf Berlin planen würden: „Russen sind immer unser Feind“.

Dieser armselige Politikstil ist mit der Wahl in Sachsen-Anhalt ad absurdum geführt worden – wenigstens hinsichtlich dem inneren Feind: Die von Merz über die Brandmauer verteufelte AfD konnte mit 23 % mehr Wählerstimmen hinzugewinnen als die CDU mit 18 % überhaupt holen konnte. Eine blamablere Abfuhr kann der Wähler der CDU eigentlich nicht erteilen. „UnsereDemokratie“ als Gegenpol zur AfD wurde am 6.9.2026 endgültig abgewählt (1).

Und wie reagiert Merz? Er hält an der Brandmauer weiter fest, der innere Feind lauert weiter, obwohl ihn 51,2 Prozent der Urnenwähler in Sachsen-Anhalt überhaupt nicht erkennen. Darüberhinaus wendet sich Friedrich Merz verstärkt dem äußeren Feind zu (2). In seiner Analyse zur Wahl von Magdeburg geht er mehrere Male auf die Bedrohung durch die Russen ein – als ob die Landtagswahl etwas mit den deutsch-russischen Beziehungen zu tun hätte. Merz lehnt einen Rücktritt als Bundeskanzler ab und flüchtet sich zur Ablenkung von der innenpolitischen Misere in Begrifflichkeiten wie Kriegsgefahr, russische Aggression gegen Deutschland, Aufrüstung, „Putin nach Berlin“, Waffenhilfe Ukraine, Kriegstüchtigkeit und Drohnenkrieg. Auf dem Parkett der Aussenpolitik fühlte sich der Bundeskanzlerja schon immer wohler als in den Niederungen innenpolitischer Quereleien.

Über 2/3 der Deutschen sehen in der deströsen Politik von CDU und Friedrich Merz den Hauptgrund für den Wahlerfolgs der AfD in Sachsen-Anhalt. Es ist gefährlich, wenn der angeschlagene und persönlich verletzte Bundeskanzler sich nach dem innenpolitischen Scheitern – auch Reformvorhaben wie die Rente werden nun nur durch ein deutliches Nachgeben gegenüber der SPD zu verwirklichen sein – jetzt verstärkt dem äußeren Feind zuwendet und auf Konfrontationskurs gegen Russland geht.
8.9.2026
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Ende von Beitrag „Vom inneren zum äußeren Feind “ ==============================================================
Beginn von Anlagen (1) – (2)
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(1) „Unsere Demokratie“ ist abgewählt

Die AfD hat mehr Wählerstimmen dazugewonnen (plus etwa 23 Prozent), als die CDU überhaupt holen konnte (etwa 18 Prozent). Das ist die offene bürgerliche Kriegserklärung an den gesamten Kurs. Die Menschen verlangen eine andere Migrations-, Energie-, Wirtschafts-, Bildungs- und Sicherheitspolitik.
Die Wähler kannten die Forderungen der AfD: Abschiebungen, Sachleistungen statt Geldzahlungen und Arbeitspflicht für Asylbewerber, weniger Bürokratie, mehr Polizei, Deutschlandfahnen an den Schulen, das Ende der ruinösen grünen „Energiewende“ und eine Dekonstruktion des aufgeblähten öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Es ist kein Versehen und auch kein Missverständnis, wenn fast die Hälfte der Wähler für dieses Paket stimmt.

Abgewählt sind nicht nur die politischen Inhalte aller anderen Parteien. Abgewählt ist auch ihr Demokratieverständnis. Für die Anti-AfD-Volksfront aus CDU, SPD, „Linken“ und Grünen war der Bürger nur mündig, solange er das Kreuz an der richtigen Stelle machte – also bei ihnen. Als sich eine Mehrheit für die AfD abzeichnete, verwandelte „Unsere Demokratie“ den Wahlkampf in eine moralische Druckkammer. Die eigenen Inhalte aus den Parteiprogrammen verschwanden fast völlig. Übrig blieb die eine, gemeinsame Parole: „Stoppt die Nazis.“

Das sind die Bürger unfassbar leid. Bis zum letzten Tag machte das Establishment eine völlig inhaltsbefreite Hass-Kampagne gegen die AfD – und machte damit bis zum letzten Tag Wahlkampf FÜR die AfD. Den Bürgern wurde nicht erklärt, welche Inhalte womöglich besser sind – sondern nur, warum die Wahl der AfD moralisch verwerflich sei. „Unsere Demokratie“ hat die Wähler veralbert – und sie genau dorthin getrieben, wo „Unsere Demokratie“ die Wähler eben gerade nicht haben wollte.

Die Bürger von Sachsen-Anhalt haben sich herausgenommen, diese Belehrungen zurückzuweisen. Wer Millionen Bürgern erklärt, ihre Wahlentscheidung sei unanständig, überzeugt sie nicht. Er treibt sie erst recht zur Urne. Ergebnis: eine Rekord-Wahlbeteiligung.

Der Wähler sagt: Ändert eure Politik. „Unsere Demokratie“ hört: Wir müssen dieselbe Politik besser erklären. CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann war sofort nach dem Absturz ihrer Partei im ARD-Interview schon mit der Wahlanalyse fertig: Der Reformkurs sei richtig, die CDU habe die Menschen nur nicht ausreichend „emotional erreicht“.
… Alles vom 7.9.026 von Alexander Heiden bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/unsere-demokratie-ist-abgewaehlt/
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(2) Nach CDU-Debakel und AfD-Triumph in Sachsen–Anhalt: Eskaliert uns Merz jetzt in den Dritten Weltkrieg?
Besorgniserregend still war es gestern Abend, nach der beispiellosen Wahlklatsche für seine Partei in Sachsen-Anhalt, um Friedrich Merz. Der schlimmsten Wählerbetrüger und charakterlosesten Lügenmolch der deutschen Geschichte Friedrich Merz verzichtete auf eine mediale Stellungnahme und entschwand kommentarlos, während der Rest seiner Entourage die Katastrophe schönreden durfte. Was daran gibt Anlass zur Sorge? Vor allem Merz‘ zunehmender Realitätsverlust gepaart mit einer offenkundigen mentalen und/oder emotionalen Anspannung, zu der sich neuerdings auch noch Anzeichen kognitiver Störungen oder gar Demenzsymptome gesellen.
https://ansage.org/namen-kandidaten-wahltermin-verwechselt-was-ist-mit-friedrich-merz-los/

Nach dem, was sich Merz in der vergangenen Woche an Anschuldigungen und brandgefährlichen Vorhaltungen gegenüber Russland geleistet hat (womit er die deutsch-russischen Beziehungen auf den absoluten Tiefpunkt seit 1945 brachte), ist mit dem Schlimmsten zu rechnen. Dass er bereit war, von innenpolitischen Problemen abzulenken, indem er eine durch seine verantwortungslose und Anti-Diplomatie erst ausgelöste Kriegsgefahr beschwört und eine Eskalationsstufe nach er anderen gegenüber Russland zündet, müsste auch dem letzten Zweifler die Augen geöffnet haben: Wenn nötig, provoziert Merz selbst den Spannungsfall, der ihm dann die Handhabe zur “Lösung“ innerer Probleme geben soll – möglicherweise mit dem Ziel, dann das zu tun, wovon Roderich Kiesewetter schon lange nachts träumt: Rüsten, einberufen, am besten mobil machen – und autoritäres Durchregieren erstmals seit Corona wieder zum neuen Normal zu machen.

Die außenpolitische Amokfahrt der deutschen und europäischen Politkaste geht also unvermindert weiter – und mit dem gestrigen Rekordwahlsieg Ulrich Siegmunds in Sachsen-Anhalt ist die Gefahr nicht geringer geworden, dass das strauchelnde Altparteienkartell mit der von allen guten Geistern verlassenen Union an der Spitze vollends den Verstand verliert. Am Ende lösen sie lieber einen – dann zwangsläufig nuklearen – Krieg mit Russland aus, als die Rückabwicklung aller politischen Verbrechen der letzten 15 Jahre von “Energiewende“ bis Migrationsterror durch die von ihr dämonisierte AfD hinzunehmen.
… Alles vom 7.9.2026 von Olli Garch bitte lesen auf
https://ansage.org/nach-cdu-debakel-und-afd-triumph-in-sachsen-anhalt-eskaliert-uns-merz-jetzt-in-den-dritten-weltkrieg/

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