Skandale: Nordstream + 90-Mrd

Die Sprengung der Nordstream-Pipeline ist ein anti-deutscher Terroranschlag, in den die Ukraine verwickelt ist. Der 90-Mrd-„Kredit“ an die Ukraine wird von dieser nie zurück gezahlt. Diese beiden Ereignisse liegen nicht im deutschen Interesse. Es ist skandalös, sie einfach so hinzunehmen. Sie zu kombinieren, ist ein noch größerer Skandal.
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Zunächst zur Sprengung der Nordstream-Pipeline am 26. September 2022, die in zweierlei Hinsicht ein Skandal ist:
1) Der seit 75 Jahren bewährten Erfolgsformel „Preiswert importierte Energie plus eigenes Technologie-Knowhow ergibt konkurrenzlose „Made in Germany“-Produkte“ wird durch die Sprengung die Basis entzogen. Die Deindustrialisierung Deutschlands setzt ein, da es auch mittelfristig keinen Ersatz für das russische Erdgas gibt.
2) Die Berliner Regierung zeigt ein dreifaches Desinteresse:
I. Eine Reparatur von Nordstream und Wiederaufnahme der Gaslieferungen wird nicht angestrebt.
II. Keinerlei Forderung nach Aufklärung und Ahndung des Terrorakts einer Sprengung, von der USA und Ukraine profitieren.
III. Die Förderung von norddeutschem LNG-Gas als Alternative zum wesentlich teueren US-LNG-Gasimport wird abgelehnt.
„Terroranschlag auf Nord-Stream-Pipelines: Es war die Ukraine“ meldet das Wall Street Journal.
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Ein weiterer Skandal ist die Freigabe eines EU-„Kredits“ über 90 Milliarden Euro an die Ukraine, um zwei Drittel des Finanzbedarfs der Ukraine für die nächsten zwei Jahre zu decken. Der „Kredit“ zeigt den Bürgern Westeuropas an: „Der Kampf gegen Russland in der Ukraine ist inzwischen eindeutig zu einem europäischen Krieg geworden“ (4).
Warum „Kredit“ in Anführungszeichen? Die Ukraine wird das Geld aus eigenen Mitteln nie zurückzahlen können. Ein Controlling der Mittelverwendung der 90 Mrd ist de fakto unmöglich, gemäß Corruption Perceptions Index (CPI) belegt die Ukraine Platz 104 von 182. Die EU verzichtet „ausgerechnet im Fall des hochkorrupten Oligarchenparadieses auf jedes wirksame Kontrollverfahren“ (3). Somit werden die 24 EU-Mitglieder (außer Slowakei, Tschechien, Ungarn) die 90 Mrd zurückzahlen müssen: 22,5 Mrd Deutschland, 17 Mrd Frankreich usw..
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Beide Skandale sind für sich genommen nicht im deutschen Interesse: Nordstream hat den wirtschaftlichen Niedergang von Deutschland als bis dato wettbewerbsfähigem Industrieland eingeleitet und der 90-Mrd-„Kredit“ an die Ukraine führt nur zu einer Verlängerung eines Krieges, der militärisch von keiner Seite zu gewinnen ist und der nach einer díplomatischen Lösung geradezu schreit.

Es ist rational bzw. mit dem gesunden Menschenverstand nicht zu erklären, daß die Bundesregierung diese beiden Skandale zusätzlich noch miteinander verknüpft bzw. kombiniert. Mit einer verheerender Wirkung. Um es mathematisch auszudrücken: Eins plus eins ergibt nicht zwei, sondern ein Vielfaches von zwei. Eine Volkswirtschaft wird in den industriellen Niedergang getrieben, um sie dann noch in einen Krieg zu verwickeln und eine Kriegswirtschaft zu etablieren.
„Die Bürger werden in der Sache behandelt, als sei es das Selbstverständlichste von der Welt, dass man einen Staat, der unsere zivile Infrastruktur mit einem beispiellosen Anschlag angreift, auch noch alimentiert“ (3) – so Tobias Riegel, der auf den Nachdenkseiten die Entwicklung dieser beiden Skandale präzise analysiert und auch für den Laien gut verständlich beschrieben hat.

„Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“ – dieses Diktum von Willy Brandt und seiner Entspannungspolitik gilt angesichts der fortschreitenden Deindustrialisierung von Deutschland mehr denn je. Unser Land verträgt die Skandale um Nordstream und den 90-Mrd-„Kredit“ nicht. Die Kriegsrhetorik von Politik und Medien muß durch eine Friedensrhetorik ersetzt werden.
29.4.2026
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Ende von Beitrag „Skandale: Nordstream + 90-Mrd“ ============================================================
Beginn von Anlagen (1) – (4)
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(1) Anschlag auf Nord Stream: «Die Verdächtigen sind sehr sauer»
Der Journalist Bojan Pancevski enthüllte, wie Ukrainer die russisch-deutsche Pipeline zerstört haben. Im Interview erzählt er, wo die Beteiligten heute sind, was sie antrieb und was Präsident Selenski wusste.
Am Anfang war es noch nicht einmal eine Verschwörungstheorie, doch mittlerweile gibt es keine begründeten Zweifel mehr, dass Ukrainer im Herbst 2022 die Nord-Stream-Pipelines gesprengt haben. Der Journalist Bojan Pancevski reist immer wieder in die Ukraine und glaubte schon früh, dass sie hinter dem Anschlag steckt.
… Alles vom 20.4.2026 von Jonas Hermann bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/pro/anschlag-auf-nord-stream-warum-die-ukraine-die-pipelines-sprengte-ld.1933974
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(2) Enthüllt! Wer wirklich Nord-Stream sprengte. Mit Bojan Pancevski
Die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines im September 2022 beschäftigt Europa bis heute. Noch immer laufen die Ermittlungen. Jetzt kommt ein Investigativ-Journalist den Behörden zuvor: Er traf die Drahtzieher und Täter persönlich und enthüllt jetzt, wie sie den Angriff wirklich geplant und ausgeführt haben!
Bojan Pancevski ist Reporter bei der US-Zeitung Wall Street Journal, berichtete von Anfang an über den Fall. In seinem neuen Buch („Die Nord-Stream-Sprengung. Die wahre Geschichte der Sabotage, die Europa erschütterte“, HarperCollins) lüftet er die Geheimnisse der Nord-Stream-Operation.
In dieser Folge erzählt Pancevski, wer die Sabotage-Aktion plante und durchführte und wie er die Attentäter fand – es ist ein Polit- und Geheimdienst-Thriller, wie ihn der Kontinent seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat.
Am Samstagabend veröffentlicht Paul Ronzheimer den 2. Teil des Interviews: Wie westliche Ermittler den Tätern auf die Spur kamen.
… Alles vom 17.4.2026 von Paul Ronzheimer bitte lesen auf
https://www.youtube.com/watch?v=h52tz5WsPAQ
und Teil 2
https://www.youtube.com/watch?v=i6D_WvveOus
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(3) Tobias Riegel: Nord-Stream-Anschlag und Milliarden-Kredit für die Ukraine – Diese Kombination ist zutiefst empörend

Zwei Vorgänge aus den vergangenen Tagen: Die EU gibt der Ukraine ein weiteres „Darlehen“ von bis zu 90 Milliarden Euro, wie die „Tagesschau“ berichtet https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-hilfen-ukraine-ungarn-100.html . Gleichzeitig werden auf starken Indizien beruhende Vorwürfe erneuert, dass der terroristische Anschlag gegen die zivile Infrastruktur Nord Stream 2 von höchsten Kreisen des ukrainischen Staates abgesegnet worden sei, wie etwa der Korrespondent des Wall Street Journal Bojan Pancevski kürzlich bei Markus Lanz darlegte https://x.com/tomdabassman/status/2044907660915753048.
https://www.youtube.com/shorts/W8lsxae-4og

Es ist nicht nur die politische Dimension eines (wahrscheinlich nie zurückbezahlten) Milliarden-„Kredits“ an ein korruptes Regime in Zeiten, in denen die Kasse angeblich zu knapp ist, um unser Sozialsystem zu finanzieren. Und es ist nicht nur der verstörende Akt, dass deutsche Politiker bisher keine echten Konsequenzen aus dem monumentalen Terror-Anschlag gegen die deutsche Energieversorgung gezogen haben. Die beiden Ereignisse sind bereits jeweils für sich betrachtet skandalös – aber besonders in der Kombination bilden sie einen neuen Gipfel der Unverschämtheit.
Das bezieht sich auch auf die Dreistigkeit der Kommunikation. Die Bürger werden in der Sache behandelt, als sei es das Selbstverständlichste von der Welt, dass man einen Staat, der unsere zivile Infrastruktur mit einem beispiellosen Anschlag angreift, auch noch alimentiert. „Gehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen“: Ohne die Arbeitsverweigerung vieler großer Medien bei dem Thema https://www.nachdenkseiten.de/?p=95713 wäre das kaum vorstellbar.


Ukraine – „Hochkorruptes Oligarchenparadies“
Und dieser Staat wird nun weiterhin hofiert und finanziell alimentiert. Zum aktuellen EU-Milliarden-„Kredit“ hat Martin Sonneborn in diesem Beitrag https://x.com/MartinSonneborn/status/2047580626291740871 festgestellt, dass die EU „ausgerechnet im Fall des hochkorrupten Oligarchenparadieses“ Ukraine „auf jedes wirksame Kontrollverfahren“ verzichte. Sonneborn ergänzt, an die EU-Bürger gerichtet:

„Bei einem Zahlungsausfall der Ukraine werden übrigens Sie da draußen für die 90 Milliarden gerade stehen. Der Kredit wird dann von 24 EU-Staaten zurückzuzahlen sein: 22,5 Milliarden von Ihnen, 17 Milliarden von den Franzosen, der Rest wird auf die anderen Staaten aufgeteilt – außer Ungarn, Slowakei und Tschechien. Die sind raus.“
Wir fassen zusammen: Die EU fährt fort, die (laut der „Yacht-Theorie“) Hauptverdächtigen des anti-deutschen Terroranschlags mit Steuergeldern zu finanzieren.

… Alles vom 27.4.2026 von Tobias Riegel bitte lesen auf
https://www.nachdenkseiten.de/?p=149660
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(4) Ukraine-Krieg eskaliert finanziell: EU pumpt Milliarden – doch sie reichen schon jetzt nicht
Die EU stellt Milliarden für die Ukraine bereit, doch die Lücke wächst. Europa springt ein, die USA ziehen sich zurück – bald droht die nächste Krise.
„Der Kampf gegen Russland in der Ukraine ist inzwischen eindeutig zu einem europäischen Krieg geworden“, schreibt das Wall Street Journal (WSJ). Hintergrund sind Kredite in Höhe von 90 Milliarden Euro, die die Europäische Union (EU) vergangene Woche für die Ukraine freigegeben hat.
Nach monatelanger Blockade durch Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán – nach einer historischen Wahlniederlage – schließlich grünes Licht. Während die USA ihre Unterstützung zurückfahren und den militärischen Fokus stärker auf den Iran verlagern, wächst damit die finanzielle Verantwortung Europas.
… Alles vom 27.4.2026 bitte lesen auf
https://www.berliner-zeitung.de/article/ukraine-krieg-eskaliert-finanziell-eu-pumpt-milliarden-doch-sie-reichen-schon-jetzt-nicht-10032862

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