„Wir erleben eine Gewaltwelle gegen den kompletten Staat. Diese Gewalt an unseren Schulen ist jung, männlich, und hat oft Migrationshintergrund. Wenn das Messer in der Schultasche ist, dann darf das Kindergeld nicht aufs Konto kommen, so einfach ist das!“ – so Rainer Wendt (1), Vorsitzender der Polizeigewerkschaft, am 10.4.2026 in einem Kommentar anlässlich der Veröffentlichung der polizeilichen Kriminalstatistik https://x.com/tomdabassman/status/2042672038926774505
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Lehrer werden immer häufiger zu Opfern von Gewalt (2). Ganz besonders in sog. Integrationsklassen (3). Das atemberaubende Wachstum der Privatschulen sollte zu denken geben.
Und auch das jüngste Ablenkungsmanöver: Politik, Medien und NGOs bemühen sich, Kinder in Social Media bzw. Cyberspace zu schützen, verschließen aber die Augen vor den Gründen, warum Kinder und Lehrer zunehmend Gewalt im realen Leben ausgesetzt sind. Digitale bzw. virtuelle Gewalt wird als Bedrohung diskutiert, während man die reale Gewalt im schulischen Alltag negiert.
Seit der Grenzöffnung 9/2015 ist an immer mehr Schulen regulärer Unterricht in ruhiger Lernatmosphäre nicht mehr möglich. Da der Hauptursache bekannt ist – die großenteils gescheiterte Integration von Migranten – , diese aufgrund der Political Correctness bzw. Tabuisierung aber nicht benannt werden darf, wird das Bildungs- bzw. Schulsystem weiter zugrunde gerichtet. Eine Katastrophe. Zum einen für unsere Kinder: Was ihnen im Unterricht jenseits der Privatschulen angetan wird, ist furchtbar. Zum anderen für die Zukunft: Denn Deutschland verfügt nur über wenige Rohstoffe, die wichtigste Ressource ist die Bildung. Bildung und nochmals Bildung – auf die Bildung müssen wir uns wieder besinnen!
11.4.2026
Dier Beitrag wurde ohne KI geschrieben.
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Ende von Beitrag „Schule: Gewalt gegen den Staat“ ==============================================================
Beginn von Anlagen (1) – (3)
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(1) „Die Gewalt an unseren Schulen ist jung, männlich und häufig mit Migrationshintergrund“
Gewalt gegen Lehrkräfte nimmt zu, wie neue Zahlen der Kriminalstatistik zeigen. Schulen berichten von wachsender Belastung und mehr Sicherheitsproblemen. Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, erklärt, welche Maßnahmen jetzt nötig wären, um Lehrkräfte und Schüler besser zu schützen.
10.4.2026, https://www.welt.de/politik/deutschland/video69d8ce81246b3860d5021f0f/gewalt-und-straftaten-gegen-lehrer-nehmen-deutlich-zu.html
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(2) Gewalt gegen Lehrkräfte erreicht neuen Höchststand in Deutschland
… Lehrer werden in Deutschland häufiger Opfer von Körperverletzung und anderen Formen von Gewalt. Das zeigt eine Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), die einen Zeitraum von zehn Jahren umfasst. Danach stieg die Zahl der Fälle, in denen Lehrkräfte als Opfer vorsätzlicher einfacher Körperverletzung aktenkundig wurden, 2024 auf 1283 Fälle und erreichte damit einen Höchststand. Zum Vergleich: In den Jahren 2015 bis 2023 meldeten die Polizeibehörden der Länder zwischen 717 und 1017 Fälle an das Bundeskriminalamt.
….
Ein Anstieg ist demnach auch bei den gegen Lehrerinnen und Lehrer gerichteten Straftaten zu beobachten, die in der PKS in der Kategorie Gewaltkriminalität aufgeführt werden. Dazu zählen Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall, Raubdelikte, Körperverletzung mit Todesfolge, erpresserischer Menschenraub und Geiselnahme sowie schwere und gefährliche Körperverletzung.
Seit 2015 hat die Zahl solcher Taten gegen Lehrkräfte kontinuierlich zugenommen – mit Ausnahme der Corona-Jahre 2020 und 2021, in denen ein leichter Rückgang zu verzeichnen war. 2015 zählte die Polizei bundesweit 268 Fälle, in denen eine Lehrkraft Opfer von Gewaltkriminalität im Sinne der Statistik wurde. 2023 wurden 477 Fälle registriert, ein Jahr später wurden 557 Fälle aktenkundig.
… Alles vom 10.4.2026 bitte lesen auf
https://www.welt.de/vermischtes/article69d862d4246b3860d5021865/schulen-gewalt-gegen-lehrkraefte-erreicht-neuen-hoechststand-in-deutschland.html
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Einige Kommentare:
Liebes Forum, ein Messerangriff auf eine Lehrerin, Reizgas im Schulgebäude und ein Brandbrief, in dem von Angst und einem Kontrollverlust die Rede ist. An einer Schule in Ludwigshafen zeigt sich, was passiert, wenn Gewalt den Schulalltag bestimmt. Unser Reporter hat den Ort besucht. Es sei „kein menschenwürdiges Arbeiten“ mehr möglich, klagten die Lehrer in Ludwigshafen. https://www.welt.de/investigativ/plus698b65ee533764e367a48f42/problemschule-es-sei-kein-menschenwuerdiges-arbeiten-mehr-moeglich-klagten-die-lehrer-in-ludwigshafen.html
Beste Grüße aus der WELT-Community-Redaktion
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Meinungsfreiheit. Klare Daten statt halber Wahrheiten beim Lehrerschutz
Der neue Höchststand bei der Gewalt gegen Lehrkräfte ist ein drängendes Alarmsignal. Schulen müssen sichere Lernorte sein, doch der Alltag vieler Pädagogen ist zunehmend von Respektlosigkeit und physischer wie psychischer Gewalt geprägt. So alarmierend die Vorfälle sind, so unzureichend ist leider die offizielle Datenlage, auf der die politische Debatte über die Täterstruktur geführt wird.
Sollte in den Kriminalstatistiken (PKS) ggf. darauf verwiesen werden, dass die Mehrheit der Tatverdächtigen „deutsch“ sei, wird ein entscheidendes Detail systematisch ausgeblendet: Die bundesweite Statistik erfasst ausschließlich den Pass. Ob bei einem Täter ein familiärer Migrationshintergrund vorliegt, bleibt auf Bundesebene völlig unsichtbar.
Das führt zu einer verzerrten Wahrnehmung der Realität in unseren Klassenzimmern. Natürlich gibt es Respektlosigkeit und Gewalt aus allen gesellschaftlichen Schichten – auch von einheimischen Eltern, die Lehrkräfte wegen schulischer Leistungen unter Druck setzen. Es ist jedoch ebenso eine unbestreitbare Realität, dass an vielen Schulen und sozialen Brennpunkten massive Konflikte importiert werden. In bestimmten, oft patriarchal geprägten Milieus fehlt es grundlegend an der Akzeptanz staatlicher Institutionen und insbesondere weiblicher Lehrkräfte. Wenn Täter aus diesen Milieus pauschal als „Deutsche“ in die Statistik eingehen, nur weil sie eingebürgert wurden, verschleiert dies die wahren Integrations- und Kulturkonflikte.
Es geht hierbei nicht um eine pauschale Stigmatisierung, sondern um ehrliche Ursachenforschung. Nur wenn Probleme präzise und datenbasiert benannt werden, kann der Staat mit passgenauer Schulsozialarbeit und gezielter Prävention reagieren. Wer Konflikte statistisch unsichtbar macht, schützt keine Lehrkräfte – er verspielt lediglich das Vertrauen der Bürger. Frank Z.
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„Seit 2015 hat die Zahl solcher Taten gegen Lehrkräfte kontinuierlich zugenommen“. Was kann da nur geschehen sein? Die Forschung steht vor einem Rätsel. N.G.
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Ist die Zahl der Migrantischen Täter nicht erfasst weil sie bei annähernd 100% liegt? Frage für einen Freund. Ludger Z.
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„Migration hat mit dem Alltag der Menschen verdammt wenig zu tun.“ Katrin Göring-Eckardt
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Kein Wunder, dass junge Leute AFD wählen. Mit den Lehrern und Lehrerinnen hab kein Mitleid, da diese überwiegen Grün wählen. Und es wird Zeit das die Klarnamen der Täter genannt werden und nicht nur die Staatsangehörigkeit, da der deutsche Pass ja sehr großzügig verteilt wird. Aber dann würde man ja sehen und müsste zugeben, dass die Integration von vielen Migranten gescheitert ist. Manuela I.
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Warum ist das so? Wahrscheinlich gibt es ein paar einfache Antworten darauf.
Die erste wäre, dass diese Gewalt da ist, weil sie für die Täter nahezu folgenlos bleibt.
Die zweite Antwort ist, dass diese Gewalt importiert wurde mit den Menschen, die aus Kulturkreisen kommen, in denen Gewalt ein Ausdrucksmittel im täglichen Umgang miteinander ist.
Eine weitere Antwort ist, dass Lehrer Gewalt nicht mit Gewalt beantworten dürfen.
Eine letzte Antwort ist, dass sämtliche linken Realitätsverweigerer dieser Republik ununterbrochen damit beschäftigt sind, diese Gewalt, an der sie mitschuldig sind, klein zu reden, sie zu negieren und statt dessen auf eine angeblich so gefährliche rechte Gewalt zu verweisen.
Wenn man diese Gewalt wieder loswerden will, dann muss es ganz klare Regeln geben, kein Strafmündigkeitsalter mehr und bei Regelverstößen kein freundliches DuDu mehr sondern drastische Strafen. In Fällen migrantischer Gewalt bis hin zur Ausweisung ganzer Familien, weil die letztendlich auch für die Erziehung ihrer Sprösslinge verantwortlich sind und bei deutschen Schülern eben auch finanzielle harte Strafen für die Eltern. Wenn Eltern dann für die Taten ihrer Sprösslinge mal eben mehrere tausend Euro Strafe zahlen müssen – gestaffelt nach Familieneinkommen- dann dürfte das auch Folgen in der Erziehung haben. Ralph O-M.
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„Seit 2015 hat die Zahl solcher Taten gegen Lehrkräfte kontinuierlich zugenommen“. Ja, da war doch was in 2015… Ach was, Korrelation! Lutz L.
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Über die Täter kein Wort. Es reicht allein der Hinweis auf 2015. Seither gewinnt die Gewalt immer mehr Raum in der Gesellschaft. Es ist nicht mehr lebenswert hier. Karin K.
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Der Rechtsstaat hat die Gewalt über den Staat schon lange verloren, Soeben war darüber ein Bericht in Welt TV. Die Gewalt gegen die Lehrer geht vermehrt von Schülern mit Migrationshintergrund aus, so der Vertreter der Polizei. Und diejenigen die 2015 die Grenzen geöffnet haben tragen eine große Mitschuld. Jetzt ist es zu spät. Da helfen keine Polizei in Schulen, keine schönen Worte. Ich frage mich, warum solche Politiker davor die Augen verschließen? Das beginnt von der Durchsetzung des Rechtsstaates durch Abschiebungen, Aufweichung des Datenschutzes usw. Wie würde wohl eine AfD anstatt der SPD als Partner in der Regierung vorgehen? Mit einer 15% Partei und 5% Grünen ändert sich nichts. Ich denke immer an meine Enkelkinder…. Günther P.
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Unsere Politiker bemühen sich, Kinder im Cyberspace zu schützen, verschließen aber die Augen vor den Gründen, warum Kinder und Lehrer zunehmend Gewalt im realen Leben ausgesetzt sind. W.W.
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Im Artikel kein Wort über Ursache und Täter; es wird nur das Jahr 2015 genannt! Da inzwischen der geneigte Leser und die Leserin auch gelernt hat, zwischen den Zeilen zu lesen, weiß man auch Ursachen und Täter!
Merkel mit ihren willigen Claqueuren wie ein Altmaier, Gabriel, Schäuble ist die Ursache und die Täter kommen fast ausnahmslos aus dem bildungsfernen Milieu der irregulären muslimischen Migranten! Gerd M.
Ende Kommentare
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(3) „Täglich Schlägereien, kein Deutsch, keine Zukunft“: Lehrer packt aus – was in Integrationsklassen schief läuft
„Ein Quereinsteiger-Lehrer packt aus: Sprachbarrieren, tägliche Gewalt und offener Antisemitismus in Integrationsklassen – ein schonungsloser Bericht aus einer Realschule in NRW. (…)
„Darüber hinaus ist das allgemein niedrige Bildungsniveau ein Problem. Auch Schüler, die 15, 16 Jahre alt sind, beherrschen häufig nicht mal die Grundrechenarten. Der Anteil an Analphabeten ist hoch und ich bin pädagogisch gar nicht angemessen geschult, mit Menschen umzugehen, die nicht mal grundlegende alphabetische Fähigkeiten besitzen und maximal ihren Namen schreiben können.“ …“
Das deutsche Bildungssystem gleicht einem Scherbenhaufen. Politiker fordern Reformen, doch die bleiben aus. Jetzt packt ein Quereinsteiger-Lehrer bei NIUS schonungslos aus: Er unterrichtet Integrationsklassen an einer Realschule in Nordrhein-Westfalen und spricht anonym über fehlende Deutschkenntnisse, tägliche Gewalt, offenen Antisemitismus und die Islamisierung des Klassenzimmers.
NIUS: Viele Lehrer haben Angst, sich offen zu äußern. Riskieren Sie Ihren Job, wenn Sie die Realität öffentlich beschreiben?
Lehrer: Ja, durchaus. Es gibt einen klaren politischen Druck. Wenn man dem nicht gerecht wird, wird es schnell schwierig, den Job zu behalten.
NIUS: Sie unterrichten unter anderem in Integrationsklassen. Um was handelt es sich bei diesen Klassen?
Lehrer: Konzeptuell verfolgen sie das Ziel, Schüler auf den Regelunterricht vorzubereiten. In der Praxis findet die Eingliederung nur sehr sporadisch statt. Ich persönlich habe eine Handvoll Wechsel in den Regelunterricht miterlebt. Selbst unter dem abgesenkten Niveau ist das bei weit über 90 Prozent der Schüler nicht absehbar. Jedem Involvierten ist vollkommen klar, dass das zum allergrößten Teil nichts werden kann. Es ist wie ein kafkaeskes Schauspiel.
NIUS: Woran scheitert die Integration?
Lehrer: Auf Platz eins ist die Tatsache, dass es unüberbrückbare, sprachliche Barrieren gibt. Die Mehrheit der Schüler versteht nicht, was ich überhaupt von ihnen möchte. Ich gebe Mathe-Unterricht und schaue oft in leere Gesichter. Ich spreche kein Arabisch, und es stehen keine Dolmetscher im Unterricht zur Verfügung. Manchmal komme ich mir selbst albern vor – ich weiß, dass ich die Hälfte der Schüler auch einfach raus zum Spielen schicken könnte, weil die in etwa genauso viel davon hätten.
Darüber hinaus ist das allgemein niedrige Bildungsniveau ein Problem. Auch Schüler, die 15, 16 Jahre alt sind, beherrschen häufig nicht mal die Grundrechenarten. Der Anteil an Analphabeten ist hoch und ich bin pädagogisch gar nicht angemessen geschult, mit Menschen umzugehen, die nicht mal grundlegende alphabetische Fähigkeiten besitzen und maximal ihren Namen schreiben können.
NIUS: Wenn Sie von Ihren Schülern sprechen – wie muss man sich diese Schülerschaft vorstellen?
Lehrer: Grundsätzlich sind das Flüchtlinge, wobei der Begriff unscharf ist. Die meisten bei mir sind in Spanien geborene Marokkaner. Darüber hinaus gibt es Pakistani, Syrer, Somalier und ein paar Ukrainer. Annähernd alle Familien sind von Transferleistungen abhängig. Das ist definitiv ein Anreiz. Wirkliche Kriegserfahrungen haben nur die Ukrainer gemacht.
NIUS: Gibt es denn Lichtblicke?
Lehrer: Mir fallen nur zwei Mädchen ein, deren Eltern Wert auf Bildung legen. Wenn ich in die Klasse gehe, denke ich an diese beiden. Zumindest für die kann ich das irgendwie machen. Das ist eine katastrophale Quote bei einer Klasse mit über 30 Schülern.
NIUS: Wie präsent ist Gewalt in Ihrem Berufsalltag?
Lehrer: Es ist annähernd jeden Tag so, dass jemand geschlagen wird. Das erprobte Mittel, mit Konflikten umzugehen, ist, sich gegenseitig zu bedrohen, zu beleidigen, zu schlagen und dann schon im Unterricht zu wissen: In der Pause geht das weiter. Ich bin bei mehreren Schlägereien dazwischengegangen. Die Schulleitung hat zwar gesagt, wir sollen das nicht machen – aber wenn ich sehe, dass sie sich brutal verkloppen, will ich als Erwachsener nicht daneben stehen. Letztens wurde einem Mädchen eine volle Wasserflasche vor den Kopf gehauen. Es kam zu einer Gehirnerschütterung, der Kreislauf brach zusammen, ein Krankenwagen kam. Juristisches Nachspiel hatte das allerdings nicht. Sanktionen wie „gelbe Karten“ sind stumpfe Schwerter. Eine Suspendierung ist eher eine Belohnung – man bekommt ein paar Wochen Aufgaben nach Hause, die man dann einfach nicht macht.
NIUS: Was für ein Frauenbild haben Ihre männlichen Schüler?
Lehrer: Schülerinnen werden häufig mit obszönen Begriffen wie „Hure“ beleidigt. Lehrerinnen haben es definitiv schwieriger. Wäre ich eine weibliche Lehrerin, hätte ich schon längst aufgehört. Als Frau ist das schon echt übel. Man sieht es vielen Kolleginnen an, dass sie mit den Nerven fertig sind. Die, die mit Flüchtlingsklassen zu tun haben, sind in der Regel immer recht junge Frauen – allein das deutet schon darauf hin, dass die wenigsten das langfristig machen. Und die jungen Lehrerinnen werden einfach „verbrannt“.
NIUS: Gibt es Probleme mit Antisemitismus?
Lehrer: Bei einem Projekt wurden Plakate über verschiedene Religionen erstellt, und als ich an dem Tisch war, an dem ein Plakat für das Judentum angefertigt wurde, habe ich Sachen gehört, die ziemlich unglaublich sind. Da merkt man eine gewisse Ablehnung anderer Glaubensrichtungen und insbesondere einen manchmal latenten, manchmal sehr offen durchschimmernden Antisemitismus. Auch eine Verharmlosung des Nationalsozialismus ist völlig normal – die Quintessenz ist: Was Hitler damals gemacht hat, war nicht alles richtig, aber mit den Juden hatte er recht. „Du Jude“ ist eine häufige Beleidigung an der Schule.
Als am 7. Oktober die Massaker in Israel passierten, habe ich gehört: Endlich tut mal jemand was gegen Israel – die haben es verdient. Keinerlei Differenzierung, dass es sich um Zivilisten handelte. Dabei hätten sie das nie gesagt, wenn Muslime die Opfer gewesen wären. Da merkt man diesen Tribalismus: Opferstatus wird nur jemandem zuerkannt, mit dem man sich identifizieren kann.
Es wird auch nicht sanktioniert. Wenn von Kollegen dann nur so eine halbgare Ermahnung die Folge ist, wird das nicht ernst genommen.
Ich habe auch muslimische Freunde. Aber diesen latenten Antisemitismus kriegt man einfach nicht weg. Man muss nur ein bisschen bohren und dann entdeckt man ihn ziemlich schnell.
NIUS: Welche Rolle nimmt der Islam im Schulalltag ein?
Lehrer: Der Islam dominiert den gesamten Alltag. Eigentlich hat jeder Schüler bis auf die ukrainischen Schüler einen muslimischen Hintergrund. Wir hatten Ramadan – da hat jeder im Grunde genommen gefastet, bis auf die ukrainischen Schüler. Es hatte sich durchgesetzt, dass die ukrainischen Schüler, wenn sie etwas trinken oder essen wollen, den Raum zu verlassen haben. Als mir das erzählt wurde, bin ich vom Glauben abgefallen. Dann habe ich erfahren, dass es explizite Rückendeckung einer Kollegin gab, die das sogar selbst befürwortet oder angeregt hat. Da habe ich mir wirklich Sorgen gemacht: Dass wir jetzt schon an dem Punkt sind, wo wir aus vorauseilendem Gehorsam christliche Schüler vor die Tür schicken, weil sie es wagen, an Ramadan etwas zu essen, dann haben wir es echt geschafft.
Kopftücher und Hijab gibt es schon vor dem zehnten Lebensjahr. Ich habe den Eindruck, dass die hiesigen Muslime sich genau aus den Gruppen rekrutieren, die innerhalb ihrer Heimat schon als rückständig gelten. Wenn man sich die Schule anguckt, könnte man annehmen, dass in jedem Heimatland die Scharia herrscht.
NIUS: Gibt es positive Zukunftsaussichten?
Lehrer: Die einzige Lösung, die ich auf dem Schirm hätte, wäre eine komplette Wende bei der Migration und aktiv darauf hinzuwirken, dass Menschen, die über den Flüchtlingsstatus hergekommen sind, diesen aber tatsächlich nicht haben – was bei den meisten der Fall zu sein scheint –, dass sie zurück in ihre Heimat müssen. Wir haben die Kapazitäten einfach nicht mehr.
Selbst wenn die Grenzen geschlossen würden, bliebe das Problem bestehen. Die besagten Kulturen haben zudem hohe Geburtenraten. Vier bis fünf oder mehr Kinder sind der Normalfall. Aktuell ist es ein Verlierersystem: Weder die Schüler noch die Lehrer noch die Gesellschaft gewinnen etwas dabei.
NIUS: Denken Sie daran, aufzuhören?
Lehrer: Definitiv. Ich suche noch nach einem Ausweg, denn das würde mich langfristig zu einem unglücklichen Menschen machen. Ich werde das definitiv nicht für immer machen und im Idealfall schneller als später aus dieser Sache wieder aussteigen.
NIUS: Danke für das Gespräch
… Alles vom 9.4.2026 bitte lesen auf
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… Alles vom 9.4.2026 bitte lesen auf
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