Ostern – das Fest des Friedens

Für Christen ist Ostern das höchste Fest des Jahres. Das Fest der Auferstehung von Jesus Christus vermittelt Hoffnung und Zuversicht auf Frieden und Freiheit. Der Optimismus von Ostern gilt allen – Gläubigen wie Ungläubigen. Deshalb: „Auch wer nicht glaubt, sollte wissen, was er nicht glaubt.“
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I. Ostern als höchstes christliches Fest: Auferstehung
In der Karsamstagnacht die Auferstehungsfeier, Ostersonntagmorgen die Eucharistiemesse und danach Ostereiersuchen incl. Osterhasen, Familienfest und Osterspaziergang. So mag es früher gewesen sein. Heute ist Ostern geprägt von Kommerz, Ferien, Event. Die christlichen Kirchen haben sich dem modernen Zeitgeist angepasst – und mehr noch, biedern sich diesem wie NGOs als dessen Claqueure. „Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her. Das gilt auch für die Kirche“ (1): Die Osterpredikten der Bischöfe ähneln Parteireden der Politiker.
Anliegen des hörenswerten Vortrags „Die katholische Kirche – NGO oder der mystische Leib Christi?“ (2) von David Berger ist nicht die Missionierung, sondern die Bewußtwerdung unserer christlichen Wurzeln: „Auch wer nicht glaubt, sollte wissen, was er nicht glaubt“. Berger richtet sich an Katholiken wie Protestanten und spricht auch die weiterhin zunehmenden Kirchenaustritte an: Der Austritt aus der Kirchensteuergemeinschaft ist keine religiöse Abwendung von Glauben und Sakramenten.

„Jesus, der erste Libertäre„: Kurze Zeit nach seinem Tod (Karfreitag) war das Grab trotz strenger Bewachung plötzlich leer, denn Jesus Christus ist auferstanden (Ostern). Diese frohe Osterbotschaft verheißt: Keine weltliche Macht kann das innere Licht eines Menschen auslöschen – seine individuelle Würde, seine Gedanken, sein Gewissen, seine Freiheit. Ostern verleiht Hoffnung, Zuversicht und Optimismus. „Ostern ist der Beweis, dass Macht eine Illusion ist, sobald das Individuum aufhört, an sie zu glauben“ (3).

II. Ostern und die Ostermärsche: Frieden
Ostern ist das Hochfest von Frieden und Freiheit. Aber die „Teilnehmerzahl steigt kaum – trotz kritischer Weltlage“ meldet die ARD-tagesschau am Ostermontag 6.4.2926. Es sind erbärmliche Zahlen, die die https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026 veröffentlicht: Mehrere zehntausend Teilnehmer in mehr als 100 Orten. Wenn man da in die 1980er Jahre zurückblickt, also die Friedensbewegung Hundertausende gegen die Pershing-Raketen auf die Strassen brachte. Allein 400.000 bildeten die Menschenkette von Stuttgart nach Ulm. Ist Pazifismus im Zeitalter von Internet, Drohnen und KI nicht mehr gefragt?
Nein. Gründe mögen in der Bequemlichkeit – böse Kritiker sprechen auch von Wohlstandsverwahrlosung – liegen sowie in dem absichtlichen Auseinanderdividieren von politisch links und rechts: Die o.a. erwähnte Friedenskooperative vertritt eine linke Friedensbewegung, die geradezu so tut, als sei Frieden ein linkes Vorrecht. In Freiburg zum Beispiel führte dies dazu, am Ostersamstag um 11 Uhr die linken Friedensbewegten vom PlatzDerAltenSynagoge aus marschierten und um 14 Uhr die rechten und libertären und sonstwie Friedensbewegten vom Kongresszentrum aus. Auf beiden getrennten Demos war das Antikriegslied „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht“  https://www.youtube.com/watch?v=1q-Ga3myTP4 zu hören. Warum kann man diese Engstirnigkeit nicht ablegen und das Lied nicht gemeinsam singen? Schließlich gibt es keinen linken Frieden und auch keinen rechten Frieden, sondern nur einen Frieden! Solange man dies – wie in den 1980er Jahren (Erhard Eppler hat stets alle unabhängig von ihrer politischen Orientierung angesprochen) – nicht einsieht, wird die Friedensbewegung in Deutschland weiter darben.

III. Ostern und der Irankrieg: Islam als politisches System
An Ostern 2026 herrscht Krieg in der Ukraine und im Iran. Leider ist die Berichterstattung der Medien (Mainstream wie ÖRR) großenteils einseitig. Man muß auf internationale Medien ausweichen. Aber nicht nur: Wir haben das Glück, daß ca 20.000 junge Iraner in Deutschland studieren, die uns eigenermaßen objektiv informieren können und dies auch gerne tun. Wahrscheinlich sind nur wenige unter ihnen für das islamistische Mullah-Regime als Spione tätig, denn die meisten hoffen auf Demokratie und Freiheit. Die jungen Perser beziehen ihre Infos aus der Heimat über das Starlink-Netzwerk von SpaceX (das Internet ist im Iran abgeschaltet). Im Iran sind die Terminals verboten, werden aber eingeschmuggelt und von SpaceX im Iran kostenfrei nutzbar. Mehr hier.

Zur Erinnerung: Nach dem Flug von Ruhollah Khomeini von Paris nach Teheran am 1.2.1979 – der Schah hatte am 16.1.1979 das Land verlassen – wurde im April 1979 die Islamische Republik Iran ausgerufen. Seit dieser Zeit, also 46 Jahre bzw. über zwei Generationen hinweg, herrscht im Iran ein islamistischer Gottesstaat. Die jungen Iraner, die jetzt in Deutschland studieren, sind in einem totalitären Land aufgewachsen und sozialisiert, in der die Kontrolle, Zensur und Meinungsdiktatur des Islamismus die Normalität waren. Werte wie Meinungsfreiheit und Gleichheit von Mann und Frau haben sie zuhause nicht erfahren. Umso mehr schätzen sie hier individuellen Grundrechte, die ihnen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung FDGO gewährt. Und sie sind dankbar dafür und auch wir Deutsche sollten es sein.
So viele junge Studenten aus Teheran, Isfahan, Shiraz , Yazd usw. können einfach nicht verstehen, wie leichtfertig und widerstandslos wir in Deutschland derzeit dabei sind, uns Grundrechte als Abwehrrechte gegen den übergriffigen Staat, allen voran die Meinungsfreiheit, wegnehmen zu lassen – Grundrechte, für die die jungen Perser kämpfen.
Gerade zu Ostern als einer Zeit, die Zuversicht gibt: Sprechen Sie bitte die jungen iranischen Studenten hierzulande an. Sie mchen eine schwere Zeit durch.
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Anders als zu Ramadan und Zuckerfest sind die Glückwünsche zu Ostern eher spärlich. EU-Fraktionen, Politiker in Berlin, NGOs und Sportclubs beschränken sich auf Eier und Hasen. Zum Beispiel der AC Milano (4) mit „Licht, Einheit und Segnungen“ (Ramadan) gegenüber „den Tag genießen“ (Ostern). Der Fussballverein stellt also islamische Werte dem christlichen Konsum gegenüber – darf man dies kritisch hinterfragen? Wenigstens an Ostern?
6.4.2026
Dieser Beitrag wurde ohne KI erstellt.
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Beginn von Anlagen (1) – (4)
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Die katholische Kirche: NGO oder der mystische Leib Christi?
Machen wir uns nichts vor, liebe Leser, heute über die katholische Kirche und ihr Selbstverständnis, die sog. Ekklesiologie, zu sprechen, ist kein leichtes Unterfangen. Das gilt – wir haben es zuletzt an den Predigten der deutschen Bischöfe  zum Osterfest gesehen – zumal für deutschen Sprachraum, in dem das, was gemeinhin als katholische Kirche gilt, einen geradezu erbärmlichen, ja bisweilen sogar skandalösen Zustand aufweist. In der Reihe Audimax für den Kontrafunk habe ich es dennoch gewagt.
Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her. Das gilt auch für die Kirche. Ganz oben stehen die Bischöfe. Um der Kirchensteuer und der Teilhabe an der Macht willen haben sie sich mit dem herrschenden System gleichgeschaltet, ja in fragwürdiger Komplizenschaft verbunden. Selbst den abwegigsten Forderungen irgendwelcher Laienräte geben sie nach und riskierten damit einen Dauerkonflikt mit dem Rest der Weltkirche . Ihre eigentliche Berufung, die Sorge um das Heil der Seelen und die Veränderung der Welt auf das Reich Gottes hin, interessiert sie nicht; sie scheint ihnen sogar eher lästig. Der Niedergang ist bereits so weit fortgeschritten, dass selbst die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner von der CDU sich an Ostern 2025 zu einer nachdrücklichen Warnung genötigt sah. Die Kirchen sollten endlich wieder von den Basics des Glaubens reden, statt permanent ungefragt Stellungnahmen zu tagesaktuellen Themen abzugeben „wie eine NGO“.

Versagen in der Corona-Hysterie
Ein besonderer Tiefpunkt war, als in der Coronazeit, also ausgerechnet in einer Situation, in der die Gläubigen auf Trost und seelischen Beistand am dringendsten angewiesen waren, die Gotteshäuser verschlossen wurden. Mit brutaler Unmissverständlichkeit demonstrierten die Bischöfe der Herde, dass sie eigentlich gar keine Hirten mehr sind, sondern Funktionäre, auf die man im Notfall nicht bauen kann. Und als sie auch noch das Weihwasser gegen Desinfektionsmittel und die heilige Kommunion gegen den mRNA-Impfstoff austauschten, erweckten sie den Eindruck, an ein totalitäres System mehr zu glauben als an die eigene Sache.
Am deutlichsten zeigt sich der Verrat aber im sogenannten Kampf gegen Rechts. Unter dem ebenso griffigen wie perfiden Motto „Unser Kreuz hat keine Haken“ werden tiefgläubige Christen ausgegrenzt und diffamiert: nicht selten jene, die sich für urchristliche Ziele und Werte einsetzen wie den Lebensschutz, die Bewahrung des Friedens, oder die Abwehr einer die abendländische Zivilisation bedrohenden Islamisierung. Viele dieser „rechten“ Christen leben das Evangelium glaubwürdiger als mancher Kirchenfunktionär. Doch wer nicht wie der politische Mainstream denkt, wird in der Kirchensteuerkirche zum Ketzer.
Nicht weniger als dem politischen Mainstream huldigt die Funktionärskirche dem nihilistischen Zeitgeist. Sie will selbstherrlich eine neue Kirche schaffen, wobei diese Selbstherrlichkeit – wie stets – nicht zu Selbstbestimmtheit führt, sondern in sklavische Abhängigkeit. In einer seiner letzten Schriften hat Benedikt XVI. dies klar auf den Punkt gebracht: „Die Idee einer von uns selbst besser gemachten Kirche ist in Wirklichkeit ein Vorschlag des Teufels, mit dem er uns vom lebendigen Gott abbringen will durch eine lügnerische Logik, auf die wir zu leicht hereinfallen.“

Die wahren Feinde sitzen innerhalb der Kirche
Die wahren Feinde, so hat Benedikt nach den Missbrauchsfällen auch geklagt, sitzen innerhalb der Kirche. Und fast scheint es, als würde sie in unheimlicher Allianz mit den äußeren Feinden zusammenarbeiten. Denn da sind jene, die ihr negatives Urteil über die katholische Kirche auch im Hinblick auf deren Geschichte fällen. Durch populistische Fernsehsendungen oder im besseren Falle durch pseudowissenschaftliche Schriften, die die Geschichte der Kirche ausschließlich als Kriminalgeschichte lesen, wie die Anklageschiften Karl-Heinz Deschners: Ganz schnell fallen dann die Begriffe Kreuzzug, Inquisition, Hexenverbrennung.
Anachronistische, hypermoralische bis hypokrite Empörung ersetzt eine differenzierte, das heißt auch immer kontextbezogene Betrachtung der Vergangenheit. Und nicht wenige Behauptungen erweisen sich bei näherer Betrachtung als unwahr. So tritt ein durchgehendes Schuldnarrativ an die Stelle historischer Hermeneutik. Das Wesen der Kirche und des katholischen Glaubens wird dann am Ende mit historischem Fehlverhalten einzelner kirchlicher Würdenträger in eins gesetzt. Diese Schuldnarrative werden dann wiederum kirchenintern aufgegriffen, um die Kirche von innen heraus weiter zu zersetzen.
Schlimmeres als den Verlust der Glaubwürdigkeit kann eine Institution, die den Glauben verkünden soll, nicht erleiden. Am unglaubwürdigsten ist jedoch derjenige, der offen zeigt, dass er nicht mehr an sich selber glaubt und diejenigen, die ihm noch glauben, verhöhnt.
Ich möchte Sie heute einladen, zunächst all diese Vorurteile beiseite zu legen. Und sich der eigentlichen, der authentischen Gestalt der Kirche als dem „mystischen Leib Christi“ zuwenden:
https://www.youtube.com/watch?v=CHiBE6yDMYI (54 min)
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6.4.2026,
https://philosophia-perennis.com/2026/04/06/die-katholische-kirche-ngo-oder-der-mystische-leib-christi/
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(2) Kontrafunk Audimax: David Berger – Die katholische Kirche, NGO oder der mystische Leib Christi
Was im deutschen Sprachraum gemeinhin als katholische Kirche gilt, ist in einem erbärmlichen, in mancherlei Hinsicht sogar skandalösen Zustand. In seinem Vortrag bittet der Theologe David Berger die Hörer trotz alledem, diese schmerzlichen Erfahrungen beiseitezulegen und zu fragen, was die Kirche von ihrer Grundidee her ist, was ihr Wesen ausmacht. Die Kirche sollte nicht aufgrund ihres gegenwärtigen institutionellen Zustands, sondern nach ihrem spirituellen Kern beurteilt werden, nach der Definition, wie sie im Neuen Testament steht: als „mystischer Leib Christi“. Der Apostel Paulus beschreibt die Gemeinde als einen Leib, dessen Glieder die Gläubigen, dessen Haupt Christus ist. In diesem Sinne sprach Joseph Ratzinger davon, dass wir keine „menschlichere Kirche“ brauchten, „sondern eine göttlichere“.
https://www.youtube.com/watch?v=CHiBE6yDMYI (54 min)
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https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/kultur-und-wissenschaft/kontrafunkkolleg/david-berger-die-katholische-kirche-ngo-oder-der-mystische-leib-christi
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https://www.podcast.de/episode/702585744/david-berger-die-katholische-kirche-ngo-oder-der-mystische-leib-christi

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(3) Jesus, der erste Libertäre
Ostern als Rebellion gegen jede Herrschaft

Ostern beginnt nicht mit festlichem Jubel oder klangvollen Chorälen. Es beginnt in der grauen Morgendämmerung mit einem leeren Grab und der stillen, fast unheimlichen Erschütterung, dass alle Mächte dieser Welt – so totalitär und endgültig sie sich auch gebärden – am Ende gescheitert sind. Für den Libertären ist dieses leere Grab mehr als ein theologisches Mysterium; es ist das ultimative Symbol für die Ohnmacht des Zwanges gegenüber der menschlichen Natur.
Jesus von Nazareth hat kein politisches Manifest verfasst, keine Miliz bewaffnet und keine Partei gegründet, um die römische Besatzung durch eine neue, „gerechtere“ oder „bessere“ Besatzung zu ersetzen. Dennoch hat er eine Freiheit verkörpert, die radikaler, unbequemer und dauerhafter ist als alle späteren Verfassungstheorien der Aufklärung.

Die Auferstehung: Die unantastbare Sphäre
Drei Tage später war das Grab leer. Die Siegel waren gebrochen, die schwer bewaffneten Wachen machtlos vor einer Realität, die sie nicht kontrollieren konnten. Die Auferstehung offenbart jenseits aller theologischen Deutungen eine fundamentale libertäre Wahrheit: Es existiert eine Sphäre, in die keine irdische Macht eindringen kann. Kein Gesetz, kein Gericht, kein Henker und keine technokratische Elite vermag den innersten Kern des freien Menschen dauerhaft zu zertreten.
Der Staat kann den Körper inhaftieren, den Besitz durch Steuern und Inflation enteignen, den Ruf durch Medienkampagnen ruinieren und die Bewegungsfreiheit durch Verordnungen beschneiden. Aber er kann nicht das Licht auslöschen, das den Menschen im Innersten ausmacht: seine persönliche Würde und sein Gewissen.
Ostern ist der Beweis, dass Macht eine Illusion ist, sobald das Individuum aufhört, an sie zu glauben.

Die Flucht in die Knechtschaft und der Verrat der Institutionen
Es ist eine bittere Ironie, dass ausgerechnet jene Institutionen, die heute den Namen Jesu tragen, oft die lautesten Rufer nach staatlichem Zwang sind. Wenn Kirchen heute Subventionen einfordern, staatliche Regulierungen als moralische Pflicht predigen oder sich als ideologische Hilfspolizei für globale politische Agenden andienen, dann haben sie die radikale Freiheit von Ostern verraten. Sie sind zum neuen Sanhedrin geworden, der die scheinbare Sicherheit des Systems der unberechenbaren Freiheit des Einzelnen vorzieht.
Wahre Freiheit ist niemals ein Geschenk des Staates. Sie ist kein Privileg, das man gegen Wohlverhalten und Gehorsam eintauschen kann. Was uns heute oft als „Freiheit“ verkauft wird – ein engmaschiges Netz aus staatlich organisierten Sicherheitsgarantien, Sozialleistungen und „erlaubten“ Meinungsräumen –, ist in Wahrheit nur eine milde Form der Unfreiheit. Es ist die Freiheit des Goldfischglases: Man darf frei schwimmen, bis man an die Glaswand stößt.
Viele Menschen wählen diesen Weg freiwillig, weil Freiheit Angst macht. Sie verlangt Eigenverantwortung, wirtschaftliches Risiko und die oft schmerzhafte Bereitschaft, für seine Überzeugungen allein gegen die Masse zu stehen. Ostern ist die radikale Aufforderung, diese Angst zu überwinden.
… Alles vom 55.6.2026 von Volker Ketzer bitte lesen auf
https://freiheitsfunken.info/2026/04/05/23914-ostern-und-libertarismus-jesus-der-erste-libertaere
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(4) Wie Politik und Fußballclubs das Christentum und seine Symbole aus dem Zeitgeist tilgen
Zu Ostern häufen sich Beobachtungen: Ob Europas Fußballclubs oder die politischen Institutionen des Alten Kontinent – sie alle pflegen einen auffällig unterschiedlichen Umgang mit religiösen Feiertagen, je nachdem, welche Religion betroffen ist. So zeichneten sich die Osterfeiertage in diesem Jahr dadurch aus, dass die allermeisten Ostergrußbotschaften sämtlicher Akteure keine christlichen Symbole zeigten.
Eier oder Osterhasen zierten die Grußbotschaften, wenn es sie überhaupt gab – und das obwohl das „Triduum sacrum“ vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag bis zur Auferstehung Christi am Ostersonntag das wichtigste Fest des Christentums als größter Weltreligion darstellt. Teils wird auch völlig über die höchsten christlichen Feiertage geschwiegen.
Anders war das etwa, als vor wenigen Wochen der Ramadan, das Fastenbrechen und schließlich das Zuckerfest zelebriert wurde. Ein bemerkenswerter Trend.
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Der Vorwurf, der sich aus diesen Beobachtungen speist, ist nicht neu, gewinnt aber an Reichweite: Das Christentum wird in westlichen Institutionen, egal ob Sport oder Politik, zunehmend durch systematisches Übergehen unsichtbar gemacht. Andere Religionen, besonders der Islam, werden dagegen immer wieder besonders hervorgehoben.
… Alles von Jerome Wnuk bitte lesen auf
https://apollo-news.net/wie-politik-und-sport-das-christentum-aus-dem-zeitgeist-tilgen/

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