Steueroase

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Blick nach Osten über die Loipe und Hofsgrund bis zum Feldberg am 20.2.2013

 

Die Digitalisierung wird zum Grabstein für Anonymität und Diskretion der Steueroasen – früher oder später!

 

 Netzwerk Steuergerechtigkeit Deutschland
Im Netzwerk Steuergerechtigkeit Deutschland arbeiten Gewerkschaften, kirchliche und entwicklungspolitische Organisationen, soziale Bewegungen, Umwelt- und Menschenrechtsverbände, wissenschaftliche Institutionen und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen sowie aktive Einzelpersonen zusammen. Gemeinsam engagieren wir uns auf verschiedenen Feldern für eine am Gemeinwohl orientierte Finanzpolitik. Das Netzwerk Steuergerechtigkeit Deutschland ist Teil einer weltweiten Bewegung, die unter dem Dach der Global Alliance for Tax Justice (hervorgegangen aus dem Tax Justice Network) zusammenarbeitet.
http://steuergerechtigkeit.blogspot.de/
http://www.taxjustice.net/

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Panama Papers: Vertrauensbruch unserer Eliten
Die Steuerflucht auf Konten in die Schweiz oder Luxemburg ist schon seit langem als Volkssport bekannt. Die Briefkastenfirmen sind eine aggressivere Form der Steuerflucht und Korruptionsverschleierung, es geht um enorme Summen und auch um kriminelle Aktivitäten. Die schiere Masse der Daten von Mossack Fonseca verdeutlicht das Ausmaß dieser Machenschaften: Was hier geschaffen wurde, ist ein Parallelsystem, durch das sich Mächtige und Reiche dem Rechtsstaat und ihrer gesellschaftlichen Verantwortung entziehen. Ein verheerender Eindruck drängt sich auf: Wenn Spitzenpolitiker von sozialer Marktwirtschaft oder wirtschaftliche Eliten von Rechtsstaatlichkeit reden, meinen sie nicht sich selbst, sondern die anderen. Und hierin liegt die gesellschaftliche Sprengkraft dieser Enthüllungen: Es ist ein Vertrauensbruch zwischen denjenigen, die unsere gemeinsamen Spielregeln akzeptieren und ihren Anteil zur Gesellschaft beisteuern und jenen, die sich darum drücken. Und das Verschleiern von Vermögen und Abwandern in Steueroasen lohnt sich eben nur für diejenigen, die sowieso schon viel haben.
…. Alles von Sven Giegold vom 4.4.2016 bitte lesen auf
http://www.cicero.de/kapital/panama-papers-kampf-gegen-steueroasen-ist-ein-kampf-fuer-rechtsstaatlichkeit-und-demokratie
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Sven Giegold gehört zu den liebenswerten, aber leider zum Scheitern verurteilten Weltverbesserern. Ausgerechnet Jean-Claude Juncker soll also nun einen Aktionsplan gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche auf den Weg bringen! Das heißt: Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Als ob dieser Mann nicht s e l b e r an der Spitze des “legalen” Steuerbetrugs gestanden hätte! Eine “europäische Lösung” im Finanzbereich wird genau so aussehen wie die “Lösungen” in der Euro-Rettungs-Angelegenheit und in der Migranten/Flüchtlings-Frage: Es wird weitergetrickst, die Bürger belogen, und Deutsche zahlen den Großteil der Zeche. “Gleichbehandlung und Gerechtigkeit” kann es – wenn überhaupt – nur in einem überschaubaren Staatsgebilde mit gesellschaftlicher Kontrolle geben. Dazu bedarf es gemeinsamer Wertvorstellungen, die von a l l e n Bürgern geteilt werden.
Zur Zeit entfernen wir uns aber in Deutschland und Europa immer
mehr davon. Ihr gut dotierten EU-Abgeordneten, träumt weiter!
Christa Wallau

Prost Neues
Ich warte noch immer auf Meldungen, welche auf diesen Panama-Papers beruhen und tatsächlich eine Meldung wert sind. Schließlich hat man dieses wohl gestohlene und dann aufgekaufte Recherche-Material bereits vor einem Jahr erworben und mit über 400 Journalisten ausgewertet. Bisher waren die Erkenntnisse schlicht irrelevant. Aber zumindest für den Zustand der Demokratie mögen diese Meldungen ein Gradmesser sein. Der hießige Artikel spricht Bände über das Verständnis von Politikern von Freiheitsrechten, Funktion und Zweck des Staates und das Verhältnis zwischen Bürger als Souverän und Staat als Organisationsform der bürgerlichen Zusammenlebens. Und lässt bei Herrn Giegold Böses ahnen, auch wenn es aufgrund seiner Parteizugehörigkeit für den mündigen Bürger nicht mehr überraschend kommt. Überraschend allerdings die provokante Wortwahl “Schändung des Gemeinwohls”. Aber er will provozieren, fällt dieser sexuell aufgeladene Begriff doch sonst bei den Grünen der Selbstzensur zum Opfer.
8.8.2016, Karl Hermsdorf, CO
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So wird das Gemeinwohl geschändet…………
Sehr geehrter Herr Giegold, was soll Ihr “Rundumschlag” – warum erwähnen Sie z.B. nicht die US_Steuerparadiese Nevada und Delaware , dort sind Briefkastenfirmen zu Hunderttausenden ansässig; die mißbräuchliche Nutzung von “Stiftungen” fehlt bei Ihren “Ausführungen”. All diese “Konstrukte” sind rechtens. Wenn Sie also nach Gerechtigkeit rufen, müssen Sie die Gesetze ändern – und die Menschen! Die “Institution Staat” kann keine Gerechtigkeit schaffen
6.4.2016, Hans-Jürgen Laumann
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Recherche täte Not, Herr Giegold
Ich habe immer gedacht, dass gerade ein grüner Politiker sich zumindest rudimentär vorab informiert, bevor er mit Gesinnungsäusserungen herausplatzt. Nicht 400 investigative Journalisten sind beteiligt, sondern genau 197 (siehe https://www.icij.org/journalists/by-country). Fragwürdig ist, dass Hr. Giegold einzig seine fertigen Weltanschauungen preisgibt und wohl nicht weiss, wie die 2.6 Terabyte und 11.5 Millionen Dokumente, in etwa 4.5 Millionen Bücher je 200 Seiten, so die NZZ (http://www.nzz.ch/international/panama-papers/spurensuche-auf-der-festplatte-1.18722726) ausgewertet wurden. WAS wie warum so und nicht anders gefiltert und ausgewertet wurde, bleibt völlig im Dunkeln. Externe Data Analysts mussten mit eigener Filtersoftware beauftragt werden…eine totale Black Box! Dürfen wir dem unreflektiert trauen…uns naiv stellen ? Die Tür für einseitige Selektion ist sperrangelweit auf… Nebenbei: kein einziger Datensatz zu US-Amerikanern, im ICIJ die grösste Fraktion (19).
Gofer Stutz, 6.4.2016
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Endlich austrocknen!
Tag füg Tag, Nacht für Nacht schaffen unter Einsatz ihres Wohlstands-Lebens unsere Steuerflüchtlinge auf der Flucht vor Steuereintreibern, Gläubigern, Ehepartnern, Erben etc. ihr Vermögen über die tosenden Weltmeere in die internationalen Steuerparadiese, wo sie von einer unbehelligten Willkommenskultur gebührend empfangen werden. Und Schäuble und seine Unions-Follower haben nichts besseres zu tun als einmal mehr die Lasten der Flüchtlingspolitik durch die Verlängerung des Soli bzw. durch eine Benzinabgabe vorwiegend den Steuerzahlern und damit der Mittelschicht aufbürden zu wollen. Darüberhinaus findet durch die aktuelle EZB-Politik (Fluten der Finanz-Märkte mit frischem Geld, negative Zinsen) in Verbindung mit Schäubles “Schwarzer Null-Politik” die größte Umverteilung bei Sparern und Rentnern seit der Währungsreform von 1948 statt, was zu einer weiteren Verarmung von Sparern und Rentnern führen wird. Und dann noch das Demografie-Problem, das mutig verdrängt wird!
Die Grundfrage ist: wohin steuert unsere Gesellschaft in der Frage einer gerechten und angemessenen Einkommens- und Vermögensverteilung? Wer hat wann beschlossen, dass wir heute in Bezug auf diese Verteilung da stehen, wo wir stehen? Wer legt fest, wo wir morgen stehen wollen? Mit welchen Maßnahmen? Um diese Grundfragen drückt sich unsere Politik herum und beschließt bzw. unterlässt Maßnahmen, die letztlich die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnen, obwohl das kein Politiker so benennt und zugibt, und lässt die Vermögenden weiterhin immer vermögender werden. Dabei wäre es ganz einfach:
1. Alle Steuern konsequent eintreiben, Steueroasen rechtlich austrocknen.
2. Gerechtere Steuern auch auf hohe Einkommen, Vermögen und Erbschaften.
3. Auch große Einkommen und Vermögen (also auch die Produktionsfaktoren Kapital und Boden) beitragspflichtig machen zur Renten/Krankenkassen/Arbeitslosen/Pflegeversicherung. Dazu gehört auch die paritätische Beitragsübernahme der Arbeitgeber .
6.4.2016, Siegismund Rüstig
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Panama – für Reiche legale Finanztransaktionen
Mich stört an der Berichterstattung, dass jetzt ein Bild gezeichnet wird, als handle es sich um illegale Finanztransaktionen. Offensichtlich ist das nicht der Fall, weil die Steuerfluchtinfrastruktur den zuständigen staatlichen Organen (nationalen Regierungen, Parlamenten, Zentralbanken, EZB und IWF) bekannt war. Für mich sind es offensichtlich legale Strukturen, die es Reichen ermöglichen, ihre Steuerlast zu optimieren. Ein Normalverdiener kann diese Steuervermeidungsinfrastruktur nicht nutzen. Er kann sich keine durchgefuchsten Finanzberater leisten, die ihn durch dieses Labyrinth lotsen.
Dagegen gibt es Pläne, das Bargeld abzuschaffen. Dort argumentieren Wirtschaftsweise und kluge Professoren, Geldwäsche und Schwarzgeldströme könnten ohne Bargeld besser kontrolliert werden, obwohl sie wissen, dass das Unsinn ist. Mit den geduldeten Steuertricksereien über Panama, Bahamas, Britische Jungferninseln, Delaware und andere Steuerparadiese wird viel Geld gewaschen, und schwarzes Geld fließt ohne Probleme in den legalen Wirtschaftskreislauf. Wer hat Interesse daran, dass das so weitergeht? Ich habe das Gefühl, eine kleine weltweit agierende Finanzelite versucht, uns Normalverdiener unter totale Kontrolle zu bekommen. Und die Behauptungen, Putin und seine Paladine profitierten von dem nebulösen Panama-System gefällt mir gar nicht. Nach meiner Einschätzung ist es eine trumpe Propagandaattacke, die von den wirklichen Problemen ablenkt. Jetzt hacken westliche Medien darauf herum und vergessen TTIP, Ceta, Black Rock und andere nordamerikanische Finanzpiranhas. Hoffentlich wird Donald Trump nicht Präsident der USA – dann sind solche Meldungen Tagesordnung.
16.4.2016, Bernd Marterer, Schopfheim
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“Briefkästen am Ende der Welt”, Roland Pichler, Christopher Ziedler vom 5.4.2016:
http://www.badische-zeitung.de/ausland-1/briefkaesten-am-ende-der-welt–120352708.html
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Und die Politik in Ruh’, schaut dem Panama-Treiben zu
Oh, wie schön ist Panama
mit den Geldbriefkästen da,
die dein Schwarzgeld still verwahren.
Kannst zu Hause Steuern sparen,
wo der Staat hält unverwandt
bei den Bürgern auf die Hand.
Alle ihren Anteil zahlen
für das Wohl im eignen Land,
außer diesen illegalen
steuerflücht’gen Asozialen,
die, vom Gelde ganz besessen,
Heimat und Moral vergessen.
Und die Politik in Ruh’
schaut seit je dem Treiben zu,
diesem internationalen
Spiel der unersättlich Reichen,
macht gemein sich mit Dergleichen,
und nur Sprüche vor den Wahlen.
16.4.2016, Hilmar Glogau, Kirchzarten

 

 

 

Steuerverschiebungen von MNU macht die EU kaputt
Weltweit lagern 32 Billionen Dollar auf Schwarzgeldkonten, laut einer Studie von Tax Justice Network. 32 Bio Dollar werden der Besteuerung entzogen.
Allein für die EU beläuft sich der Steuerausfall auf über eine Billion Euro jährlich, deshalb kommen die Staaten ihrer sozialen Verpflichtung nicht mehr nach.
Die Mitgliedsstaaten der EU blockieren jede Initiative zum Stopfen der Steuerschlupflöcher – Niederlande, Irland oder Luxemburg gehören selbst zu den lukrativsten Steueroasen der Welt.
Wolfgang Schäuble nennt das Problem: “Die Steuersysteme sind nationale Angelegenheiten der Mitgliedsstaaten, steuerliche Regelungen brauchen aber eine einstimmige Entscheidung alles EU-Mitgliedsländer”. Da eine Einigung nicht in Sicht ist, muss der normale Steuerzahler in ganz Europa die bankrotten Staaten und maroden Banken stützen – während Multinationalen Unternehmen (MNU), Konzerne und Reiche weiter legal und illegal ihre Milliarden in Europas Steueroasen verstecken. Auch viele der 30 größten deutschen AGs haben Tausende von Tochterunternehmen in Steueroasen. Beispiel Ikea: Umsatz wird in D in den Möbelhäusern generiert, Lizenzgebühren fallen in NL bei dortigen Tochterfirmen an, Steuer in D nur 1%.
Der größte Teil des Welthandels wird nicht zum Endkunden verkauft, sondern innerhalb der MNUs selbst (Scheinfirmen, Auslandstöchter).
Eine gigantische Steuervermeidungsindustrie mit vier Marktführern ( Pricewater, Young & , … ) erbringen ihre Dienste weltweit: Firmen verschachteln, Lobbyismus, Scheinfirmen einrichten. Nur national arbeitende Betriebsprüfer der Finanzbehörden haben gegen diese internationale Industriek eine Chance.

Mit großem Rechercheaufwand fächert Autor Jan Schmitt in seiner Dokumentation die gewaltige Dimension der Steuervermeidung in Europa auf und stellt vor allem die Frage nach der politischen Verantwortung: Was bedeutet das für unsere Demokratie?

Sven Giegold: “Das Einstimmigkeitsprinzip bei Steuerangelegenheiten wird die EU zerstören und den sozialen Frieden auch.”

“Steuerfrei – Wie Konzerne Europas Kassen plündern”
Film von Jan Schmitt
www.phoenix.de vom 15.4.2015 um 21 Uhr

Offshore Hubs
Wie alle Unternehmen zielen MNU darauf ab, ihre Steuern zu minimieren. Sie bauen ihre Unternehmensstrukturen mithilfe grenzüberschreitender Investitionen auf. Rund ein Drittel der grenzüberschreitenden Unternehmensinvestitionen – ausländische Direktinvestitionen plus Investitionen durch Zweckgesellschaften – wird durch „offshore hubs” (Zwischengesellschaften in Drittstaaten) geleitet, bevor sie ihren Bestimmungsort als Produktionsfaktor erreichen. Entwicklungs- und Industrieländer sind gleichermaßen von Investitionen über „offshore hubs” betroffen. Trotzdem kann eine Gewinnverschiebung aus Entwicklungsländern heraus einen deutlichen negativen Einfluss auf ihre nachhaltige Entwicklung haben. Geschätzte 100 Milliarden Dollar Einbuße an jährlichen Steuereinnahmen für Entwicklungsländer hängen mit eingehenden Investitionen zusammen, die in direkter Verbindung zu „offshore hubs” stehen. Die geschätzten Steuerverluste stellen rund ein Drittel der Unternehmenssteuern dar, die ohne diese Gewinnverlagerung fällig wären.
mehr auf: http://steuergerechtigkeit.blogspot.de/

 

Briefkastenfirma in der Südsee für 4950 Euro per Mausclick

Wer sich im Internet auf die Website von LCC www.atrium-incorporators.com  begibt, fühlt sich wie in einem Einkaufsparadies für Steuerflüchtlinge. Hier gibt es die verschachtelten Firmenkonstruktionen auf Überseeinseln, die gerade für so viele Schlagzeilen sorgen. Jene Briefkastenfirmen und stiftungsähnliche Konstruktionen, die nicht zwangsläufig zur Hinterziehung von Steuern führen, aber genau dazu sehr wohl genutzt werden können….
Alles vom 7.4.2012 in der Welt am Sonntag bitte lesen auf www.welt.de

“Worldwide there is a definite and rapidly growing trend to safeguard assets against high rates of taxation, unstable political and economic factors, business risks and personal circumstances, through the use of offshore structures. If you also are seeking to plan your affairs to maximize fiscal efficiency and to protect your wealth for now and for future generations, or if you want to grow across international borders and wish to achieve financial efficiency, then you should be talking to us.”
www.atrium-incorporators.com
Auf der Website dieses Dienstleisters wird ganz offen von “against high rates of taxtation” gesprochen, von “hohen Steuersätzen”, gegen die es sich abzusichern gilt.

Anonymisierung durch Scheinfirmen in verschiedenen Steueroasen
Wenn man will, kann man heute ein paar Millionen auf ein Bankkonto in Panama einzahlen, als Kontoinhaber aber nicht den eigenen Namen, sondern bloß eine Stiftung auf den Bahamas angeben, deren Stiftungsverwalter wiederum auf der Kanalinsel Guernsey wohnt und somit der Pflicht unterliegt, über Mandanten zu schweigen. Nutznießerin der Stiftung ist vielleicht eine anonyme Firma in einem jener US-Bundesstaaten, wo man Unternehmen gründen kann, ohne einen Personalausweis vorzulegen, im Zweifelsfall also völlig anonym. Der Fantasie der Unternehmensplaner und Steuerberater sind kaum Grenzen gesetzt …..
Alles vom 11.4.2013 bitte lesen auf
http://www.zeit.de/2013/16/steueroasen-offshorefinanzzentren-steuerfahnder

 

 

Jeder renommierte Finanzplatz hat seine Steueroasen

Jeder renommierte Finanzplatz hat seine Steueroasen:
(1) London mit den Oasen Isle of Man, Jersey, Guernsey, Bermuda, Turks-/Kaikos-Inseln, Britische Jungferninseln, Kaiman Islands, Gibraltar, Bahamas, Vanatu, Mauritius, Dubai, Singapur, Hongkong
(2)  New York mit Bundesstaat Delaware, Florida, Nevada, Wyoming, Costa Rica, Panama, US-Jungferninseln, Marshallinseln Liberia
(3) Europa mit Luxemburg, Schweiz, Monaco, Niederlande, Niederländische Antillen, Schweiz, Madeira, Liechtenstein und Zypern

Im US-Bundesstaat Delaware mit seinen 800000 Hauptstadt-Einwohnern gibt es 900000 Companies (Trust-Briefkastenfirmen) mit dem alleinigen Betriebszweck “Steuern sparen”. Highlight ist ein Gebäude, das 200000 Scheinfirmen beherbergt.

Die Summen, die Deutsche in Steueroasen rund um die Welt bunkern, dürften enorm sein. Der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, sagte der “Bild”-Zeitung, mutmaßlich seien über 400 Milliarden Euro unversteuertes Geld von Deutschen in Steueroasen weltweit angelegt.
4.4.2013, www.bild.de

City of London als die größte Steuer- und Geheimhaltungsoase
“Steueroasen und Offshorefinanzzentren stellt man sich meist als idyllische Fleckchen an entlegenen Orten der Weltkarte vor: palmengesäumte Karibikinseln oder winzige Operettenstaaten in den Bergen. Das Bild ist nicht falsch, aber unvollständig: Die City of London gilt Finanzinsidern als die größte Steuer- und Geheimhaltungsoase überhaupt. Großbritannien ist eine Art Zentralmacht der Paradiese, die sich wie Ringe um die Mutternation legen: Kronkolonien, abhängige Territorien und locker angebundene Regionen, die höchste Geheimhaltung wahren, manch zweifelhafte Geschäfte dulden und damit der Londoner Finanzwelt neue Kunden zuführen ” …..
Alles vom 11.4.2013 bitte lesen auf
http://www.zeit.de/2013/16/steueroasen-offshorefinanzzentren-steuerfahnder

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