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- Bargeld ja – Digitale Euro nein (2.11.2025)
- Der Bitcoin kletterte erstmals über die 125.000-Dollar-Marke (17.10.2025)
- Ex-Mainstream Journalist Milosz Matuschek packt aus: Was wirklich hinter den Kulissen läuft! (4.10.2025)
- Pro & Contra: Soll ich jetzt noch Bitcoin kaufen? (31.7.2025)
- Nostr & Bitcoin: Die Werkzeuge der Selbstermächtigung – Luther (23.7.2025)
- Sind Bitcoins Geld? (11.7.2025)
- Bitcoin als „standardisiertes“ Geld – eine verlässliche Basis für die Marktwirtschaft (7.7.2025)
- Bitcoin ETF und Bitcoin ETN kaufen – Diese Möglichkeiten haben Anleger (24.6.2025)
- Wie Kryptowährungen die Welt revolutionieren (20.6.2025)
- Bitcoin an der Zeitmauer: Es geht um Resilienz statt nur um Rendite (25.5.2025)
- Cathie Wood: Bitcoin hat Zukunft, Memecoins sind wertlos (19.3.2025)
- EU auf dem Abstellgleis: Aufrüstung statt Frieden, Papiergeld statt Bitcoin (3.3.2025)
- Marc Friedrich: Die größte Revolution aller Zeiten – Bitcoin (10.1.2025)
- Bitcoin als virtuelles Artefakt hat eigene Memes (24.12.2024)
- Bitcoin, Blockchain (Praxis) und Libertarismus (Theorie) (4.9.2024)
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Infos zu Bitcoins
https://www.btc-echo.de
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Der Bitcoin kletterte erstmals über die 125.000-Dollar-Marke
Kometenhafter Preisanstieg
Thorsten Polleit
Seine Fans sind sich sicher: Er ist gekommen, um zu bleiben. Und nicht wenige meinen sogar: Er wird die Welt erobern, wird Dollar, Euro & Co. als das Geld der Zukunft ablösen. Der Bitcoin ist allerdings für viele – auch 16 Jahre nach seiner Geburt – noch gewöhnungsbedürftig. Denn es handelt sich „nur“ um einen digitalen Code, der in der realen Welt keine Entsprechung hat. Und bis heute ist unbekannt, wer das Bitcoin-Protokoll geschaffen hat; nur sein Pseudonym Satoshi Sakamoto ist bekannt. Der kometenhafte Preisanstieg ist für viele ein Faszinosum. Im Oktober 2009 hatte der Bitcoin seinen ersten Marktpreis: weniger als ein Zehntel Cent. Am 13. Oktober 2025 waren es 115.000 Dollar – ein Jahr zuvor nur 62.121 Dollar. Am 6. Oktober dieses Jahres kletterte er kurzfristig sogar über 125.000 Dollar.
Doch es wäre verfrüht, den Bitcoin als Geld zu bezeichnen. Er wird zwar schon für Zahlungen eingesetzt, aber seine Verbreitung ist – gemessen an der von Dollar oder Euro – noch recht begrenzt. Der Bitcoin wird vor allem gehortet, seine Besitzer setzen auf seine fortgesetzte Verteuerung im Zeitablauf. Vor allem ist der Bitcoin noch weit davon entfernt, die Stellung einer Rechnungseinheit einzunehmen, daß Güterpreise in ihm ausgedrückt sind, daß man mit ihm kalkuliert. Die Amerikaner rechnen in Dollar, die Chinesen in Renminbi, die Japaner in Yen, die Russen in Rubel – kaum jemand in Bitcoin.
Die Aussicht, ob der Bitcoin tatsächlich irgendwann die offiziellen Währungen verdrängt, zum Weltgeld aufsteigt, kann man trefflich diskutieren. Sie ist und bleibt der Treibsatz für den Bitcoin-Preis. Denn der Bitcoin hat, anders als Gold und Silber, nur eine monetäre Nachfrage. Edelmetalle werden auch für andere Zwecke genutzt, und solange das so bleibt, werden sie stets einen positiven Marktpreis haben. Sollte seine monetäre Bitcoin-Nachfrage wegfallen, weil bessere digitale Einheiten auf den Markt kommen, würde der Preis vermutlich auf null fallen, er könnte zum Totalverlust werden. Doch einem solchen Szenario wird unter den Bitcoin-Fans derzeit keine nennenswerte Wahrscheinlichkeit zugeschrieben.
Ganz im Gegenteil. So prognostizierte der bekannteste „Bitcoin-Cheerleader“ Michael Saylor im Juni, die „digitale Währung“ werde im Jahr 2046 etwa 21 Millionen Dollar erreichen – das entspräche einem durchschnittlichen Preisanstieg von 28 Prozent pro Jahr. Das dürfte nicht nur bei vielen Bitcoin-Fans die Herzen schneller schlagen lassen und die Spekulationsneigung zusätzlich anheizen. So mancher Geldanleger wird aufhorchen und sich Gedanken machen, ob er nicht doch etwas verpaßt, wenn er keine Bitcoin erwirbt. Die Besonnenen werden sich an die Weisheit erinnern: Das Schöne an der Börse ist, daß ein Spekulant tausend Prozent Gewinn machen, aber nie mehr als hundert Prozent verlieren kann. In einem Punkt können sich Bitcoin-Befürworter und -Skeptiker einig sein: daß nämlich die Kaufkraft der offiziellen Währungen verfällt, und daß der Sparer gut beraten ist, ungedeckten Währungen à la Euro den Rücken zu kehren. Viel spricht dafür, daß die Geldmetalle gegen den Geldwertverfall und gegen eine Systemkrise schützen. Vom Bitcoin mag man sich gleiches erhoffen, aber man kann sich auf keinen Erfahrungswert stützen. Der Lackmustest steht noch aus.
… Alles vom 17.10.2025 von Thorsten Polleit bitte lesen in der JF 43/25, Seite 10
Prof. Dr. Thorsten Polleit ist Volkswirt und Herausgeber des „Boom & Bust Report“.
https://www.boombustreport.com
Pro & Contra: Soll ich jetzt noch Bitcoin kaufen?
…
Pro: Wer Bitcoin in Frage stellt, verweigert sich der Zukunft. Mit keiner anderen Währung sind höhere Renditen möglich.
Stellen Sie sich vor, Sie hätten vor zehn Jahren in Gold investiert, als es nur einen Bruchteil des heutigen Wertes hatte. Heute wären Sie finanziell deutlich bessergestellt. Genau so ist es auch beim Bitcoin. Trotz des aktuellen Kurses von etwa 118.000 US-Dollar pro Bitcoin hat die digitale Währung noch lange nicht das Ende ihrer Erfolgsgeschichte erreicht. Wer tiefer blickt, erkennt, dass Bitcoin kein kurzfristiger Hype ist. Bitcoin ist mehr als nur eine Kryptowährung – es ist ein symbolischer Wendepunkt in der Art und Weise, wie wir über Geld und Werte denken.
Bitcoin ist auf 21 Millionen Einheiten limitiert – ein grundlegender Unterschied zum Euro oder Dollar, die ihre Geldmenge beliebig ausweiten können. Die Knappheit macht Bitcoin – ähnlich wie Gold – zu einem inflationsresistenten Wertspeicher. Angesichts anhaltender globaler Verschuldung und expansiver Geldpolitik suchen immer mehr Anleger Schutz vor dem schleichenden Wertverlust traditioneller Währungen. Der renommierte Finanzanalyst Raoul Pal beschreibt Bitcoin daher als „digitales Gold der Millennial-Generation“. Hinzu kommt: Die langfristige Entwicklung spricht für sich. Rückblickend war Bitcoin über die letzten zehn Jahre das renditestärkste Anlagevehikel – trotz teils heftiger Kursschwankungen. Wer also 2015 für 333 Dollar einen Bitcoin gekauft hat, hat damit in zehn Jahren 116.667 Dollar verdient.
Ein weiteres starkes Argument: die zunehmende institutionelle Anerkennung. Weltweit investieren Pensionsfonds, Unternehmen und Vermögensverwalter in Bitcoin. So halten etwa Blackrock und Fidelity über Bitcoin-ETFs große Mengen der Kryptowährung. Auch der Softwarekonzern Microstrategy hat Bitcoin zur zentralen Firmenstrategie gemacht. Diese Entwicklungen stärken das Vertrauen in den digitalen Vermögenswert – und könnten mittelfristig weiteres Kapital anziehen. Zudem verbessert Bitcoin als unabhängiges Asset die Diversifikation klassischer Anlageportfolios. Gerade in volatilen Zeiten bietet es eine Absicherung gegen geopolitische Risiken und Währungsturbulenzen.
Regulatorisch hat sich viel getan: In Europa sorgt der MICA-Rahmen (Markets in Crypto-Assets) für mehr Rechtssicherheit, und auch in den USA wurden mit dem Clarity Act kryptofreundliche Gesetze verabschiedet. Diese Klarheit fördert das Vertrauen und macht Investitionen attraktiver – auch für Privatanleger.
Wer glaubt, der Bitcoin-Zug sei bereits abgefahren, irrt. Die Marktkapitalisierung liegt derzeit bei rund 2,3 Billionen US-Dollar – Gold liegt bei 18 Billionen, somit ist da noch viel Luft nach oben.
… Alles vom 31.7.2025 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/pro-und-contra-soll-ich-jetzt-noch-bitcoin-kaufen
Einige Kommentare:
Die Frage, die sich jeder stellen darf, lautet: Ist Bitcoin überhaupt Geld? „Geld“ definiert sich über seine Funktionen, wie Wertaufbewahrung- , Tauschmittel-, Verrechnungsfunktion. Diese sind meiner Meinung nach gar nicht vollständig gegeben. Wer von Ihnen kommt den im Alltag in die Situation, etwas mit dem BitCoin zahlen zu müssen/können? Wo begegnet es Ihnen bei welchem Einkauf (außer bei allmonatlichen Erwerb eines Cybertrucks von Tesla?)?
Viele sprechen davon, dass es kommen wird, dass es „die Zukunft“ sein: Ja aber wann? David Weber
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1. Zum Format: Journalistisch ausgezeichnet ist das Pro&Contra-Format. Dafür hohes Lob an die BZ und bitte mehr davon. So kann sich der Leser selbst seine Meinung bilden.-„Jeden Tag ein Pro&Contra in der BZ“ – das wäre ein Werbeslogan, dann würden nicht nur alte Leute die BZ lesen
2. Zum Sachinhalt: Contra-Kramer selbst liefert mit „Geld vermehren“ das stärkste Argument für Pro. Denn die Möglichkeit der Geld-/Kreditschöpfung von Geschäftsbanken hat unser gegenwärtiges Fiat-Zahlungssystem zum Inflations- und Verschuldungsmultiplikator weltweit gemacht. Derzeit zu besichtigen in D: Mit dem Eine-Billion-Verschuldungswahn löst man keine Probleme, sondern wälzt sie nur ie nächsten Generation ab. E.K.
Ende Kommentare
Sind Bitcoins Geld?
…. Nun gibt es seit dem Jahre 2009 neben den bisher üblichen Tauschgütern noch weitere. Sie gehören den sogenannten Krypto-Währungen an. Kryptos werden nicht im Bankensystem, sondern durch ein sogenanntes „Mining“ von besonders darauf spezialisierten Institutionen (ICO‘s, IEO‘s, STO‘s) geschaffen. Die digitale Plattform, auf der bestimmte Menschengruppen Kryptos tauschen, ist das Blockchainsystem. In dem System sind die EDV-Rechner und Server der Gruppenmitglieder vernetzt und arbeiten zusammen. Die ältesten und bekanntesten Kryptos sind die Bitcoins. Daneben gibt es noch tausende sog. Altcoins, d. h. Alternativen zu den Bitcoins. Auch gibt es inzwischen ca. 500 Kryptobörsen weltweit. Viele „Experten“ sehen in den Kryptowährungen die Finanzwelt der Zukunft.
… Alles vom 11.7.2025 von Dietrich Eckardt bitte lesen auf
https://www.dersandwirt.de/sind-bitcoins-geld/
Bitcoin als „standardisiertes“ Geld – eine verlässliche Basis für die Marktwirtschaft
In einer Welt, in der Zentralbanken durch Zinspolitik, Anleihekäufe und eine expansive Geldmengenausweitung tief in die Wirtschaft eingreifen, verschwimmt die Grenze zwischen echtem Marktpreis und geldpolitischer Verzerrung. Doch was wäre, wenn Geld – wie eine Uhr – standardisierbar wäre? Nicht durch politische Institutionen, sondern durch einen unumstößlichen, mathematisch definierten Standard?
Bitcoin bietet genau diesen Ansatz – und eröffnet damit eine neue Sichtweise auf die Natur von Geld, Preisbildung und ökonomischem Vertrauen.
Was bedeutet ‚Standardisieren‘ – und kann man Geld überhaupt standardisieren?
Ludwig von Mises (1881 – 1973) hat praxeologisch nachgewiesen, dass es keine Methode gibt, um eine „Werteinheit“ zu konstruieren.[1] Schon aus dem Gesetz des abnehmenden Grenznutzens folgt, dass „zwei Einheiten eines einheitlichen Vorrates notwendigerweise unterschiedlich bewertet werden. Der Wert, der der n-ten Einheit zugeordnet wird, ist geringer als derjenige der (n – 1)-ten Einheit.“ [2] Und weiter: „Die Geld-Äquivalente, die beim Handeln und in der ökonomischen Kalkulation genutzt werden, sind Geldpreise, das heißt Austausch-Verhältnisse zwischen Geld und anderen Gütern und Dienstleistungen. Die Preise werden nicht in Geld gemessen; sie sind Geld.“
Messen bedeutet: Vergleichen mit einem objektiven Standard. Es geht im Folgenden also nicht darum, dass man Wert messen könnte, so wie man Gewicht oder Länge messen kann, sondern darum, dass man etwas als Geld verwendet, das an einem objektiven Standard ausgerichtet ist. Es geht also um Standardisierung – um die Schaffung eines objektiven, unveränderlichen Referenzpunkts.Beim Geld scheint dieses Prinzip zunächst fehl am Platz. Fiatwährungen wie Euro oder US-Dollar unterliegen keiner ‚festen Definition‘. Ihre Menge ist variabel und politisch steuerbar – sie kann durch Zentralbanken beliebig ausgeweitet oder verknappt werden. Ein verlässlicher ‚Standard‘ sieht anders aus.
Bitcoin: Die erste digital standardisierte Geldmenge
Mit Bitcoin ändert sich die Spielregel grundlegend. Seine maximale Menge ist auf 21 Millionen Einheiten festgelegt – mathematisch kodiert, dezentral abgesichert und weltweit durch Tausende von Knotenpunkten durchgesetzt. Diese Begrenzung wirkt wie ein digitaler Standard: ein verlässlicher, nicht manipulierbarer Geldkandidat. Während Fiatgeld durch politische Eingriffe an Vertrauen gewinnt oder verliert, entsteht bei Bitcoin Vertrauen aus der Unveränderlichkeit des Codes. Bitcoin wird so zum neuen Standard ökonomischer Bewertung – vergleichbar mit dem Meter in der Länge oder dem Kilogramm im Gewicht.
Volatilität als Ausdruck ehrlicher Märkte
Ein oft genannter Kritikpunkt: Bitcoin sei zu volatil, zu instabil als Geldform. Doch gerade diese Volatilität ist ein Zeichen von Markttransparenz. Sie spiegelt reine Angebots- und Nachfrageverhältnisse wider – ungeschönt durch Zinspolitik, Marktinterventionen oder Währungsabwertungen.
Fiatgeld-Produzenten unterdrücken Preisbewegungen künstlich. Der Bitcoin-Markt lässt sie zu – und erlaubt damit echte Preisfindung. In diesem Sinn ist seine Volatilität kein Makel, sondern Ausdruck eines Systems, das auf Ehrlichkeit statt Intervention beruht.
Bitcoin vs. Fiat – der systemische Unterschied Eigenschaft: Bitcoin: Fiatgeld: Geldmenge: Fix: 21 Mio Variabel, politisch steuerbar Konntrolle: Dezentral, algorithmisch Zentralbanken, staatlich Preisbildung: Frei, marktbasiert Politísch beeinflusst Manipulierbarkeit: Unmöglich Hoch Vertrauensbasis: Mathematik Code Vertrauen in Politik
Bitcoin ist damit mehr als nur ein digitales Gold. Es ist ein Standard für ökonomische Realität: stabil in der Menge, offen im Preis, transparent in der Struktur.
Fazit: Die Rückkehr zu ‚objektivem Standard‘ und ehrlichem Preis
Ludwig von Mises schrieb: „Wenn man die Geldmenge erhöht, dann vermindert man die Kaufkraft der monetären Einheit.“[3] Und weiter: „Die in der Wirtschaft vorhandene Geldmenge ist stets auseichend, damit sichergestellt ist, dass Geld das tut, wofür es da ist und was es tun kann.“[4] „Keine Erhöhung des Wohlstandes der Mitglieder einer Gesellschaft kann von der Verfügbarkeit einer zusätzlichen Geldmenge herrühren.[5]“
In einer Zeit, in der Schuldenblasen, Inflationssorgen und geldpolitische Eingriffe das Vertrauen in Währungen untergraben, setzt Bitcoin ein radikales Gegenmodell:
Ein Geld, das statt auf Zwang auf Freiwilligkeit setzt.
Ein Geld, das nicht auf Vertrauen, sondern auf Mathematik und Code beruht.
Ein Geld, das die Basis für ehrliche Preisbildung liefert. Ob sich dieses Modell durchsetzt, ist offen. Doch eines ist sicher:
… Alles vom 7.7.2025 von Michael Wolf bitte lesen auf
https://www.misesde.org/2025/07/bitcoin-als-standardisiertes-geld-eine-verlaessliche-basis-fuer-die-marktwirtschaft/
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Michael Wolf ist Inhaber von bitcoinlighthouse.de. Seit 2021 gibt er Vorträge, Workshops und veranstaltet Meetups zu Bitcoin. Er ist Autor von «Der Bitcoin-Ratgeber für Einsteiger und Aussteiger» (*) und mehreren Publikationen auf verschiedenen Online-Portalen. Sein Ziel ist es, den Menschen zu vermitteln, dass Bitcoin nicht nur ein spekulatives Finanzinstrument ist, sondern vielmehr die bedeutendste Erfindung seit dem Internet.
https://bitcoinlighthouse.de/
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Bitcoin ETF und Bitcoin ETN kaufen – Diese Möglichkeiten haben Anleger
Das Wichtigste in Kürze
– Einen Bitcoin ETF gibt es in Deutschland nicht zu kaufen.
– Bitcoin ETNs stellen eine bessere Alternative dar.
– ETNs auf Kryptowährungen gibt es bei Online Brokern wie Scalable Capital, Justtrade, Finanzen.net Zero und Coindex zu kaufen.
… Alles vom 24.6.2025 von Iris Schulte-Renger bitte lesen auf
https://www.handelsblatt.com/finanzen/kryptoboersen/bitcoin-etf/
Bitcoin an der Zeitmauer: Es geht um Resilienz statt nur um Rendite
Neue Hochs oder Crash, Boom, Bang? Die echte Frage lautet: Wie viel ist uns die Freiheit wert?
Es gibt diese Momente, in denen die Geschichte in den Takt eines digitalen Signals fällt. Alle zehn Minuten wird ein neuer Block geboren, unbestechlich, neutral, transparent. Währenddessen taumelt die Welt in ihren Krisen weiter – und Bitcoin bleibt. Ja, der Preis steigt gerade wieder. Und ja, das ist schön. Für den Mainstream ist das nur ein weiteres Aufbäumen einer „Blase“, für andere der Beginn eines neuen monetären Kapitels. Doch diesmal ist etwas anders. Die Narrative, die lange nur unter Krypto-Freaks, Libertären und Technophilen zirkulierten, erreichen nun die Chefetagen der Welt.
Die noch wichtigere Frage ist: Wann erreicht diese Idee Sie? In Bezug auf die Benutzeranzahl befindet sich Bitcoin aktuell auf dem Stand des Internets im Jahr 1999. Oder wie manche sagen: “We are still early.”
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Der Katalysator: Vertrauen ist wie Sauerstoff
Vertrauen ist die unsichtbare Währung jedes Systems – und sie wird derzeit schneller entwertet als jede Fiatwährung. Staaten, Zentralbanken, supranationale Institutionen: Die Masken des „Wir wissen, was wir tun“ bröckeln. Japans Anleihenmarkt ist zum Pflegefall geworden, mit Negativzinsen, direkter Staatsfinanzierung durch die Notenbank und einer Bevölkerung, die langsam aber sicher den Glauben verliert. Die USA? 34 Billionen Dollar Schulden, eine Zinspolitik am Limit, politische Lähmung. Europa? Eingekeilt zwischen grüner Planwirtschaft, regulatorischem Overkill und den nächsten US-Strafzöllen. Und überall: Inflation als neue Normalität. Geldmenge rauf, Leistungsfähigkeit runter. Was folgt aus dieser Gemengelage? Kapital sucht sich seinen Fluchtweg. Und Bitcoin bietet ihn.
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Was früher als anarchistisches Projekt galt, hat längst die Bühne der großen Namen erreicht. MicroStrategy unter Michael Saylor hat seine Bitcoin-Strategie zur Pflichtlektüre gemacht. Über 500.000 BTC hält das Unternehmen mittlerweile. BlackRock, größter Vermögensverwalter der Welt, hat einen Bitcoin-ETF auf den Markt gebracht – der inzwischen Milliardenvolumen verwaltet. Und Donald Trump? Er ist dabei, Bitcoin zum politischen Thema zu machen – mit Statements, die aus dem libertären Bitcoin-Standard stammen könnten. Es ist diese Mischung aus strategischer Adoption und politischer Wende, die das Spiel verändert. Jack Dorsey, Mitgründer von Twitter und Square, hat jüngst mit dem norwegischen Pensionsfonds gesprochen – ein Signal, dass auch Staaten und Fonds beginnen, über Bitcoin als strategische Reserve nachzudenken. Es geht längst nicht mehr nur um Rendite. Es geht um Resilienz. Welcher Staat wird als nächstes eine eigene Bitcoin-Reserve verkünden? Es wäre aufgrund der geschichtlichen Erfahrung absurd zu glauben, dass die USA keine Nachahmereffekte in Gang setzen.
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Bitcoin als Krisenwährung?
Zölle, Kriege, geopolitische Verschiebungen – der Weltmarkt wird protektionistisch, fragmentiert und gefährlich. In dieser Lage könnte Bitcoin sich als das herauskristallisieren, was Gold nie geschafft hat: eine globale, portable, digitale Krisenwährung. Doch Bitcoin ist mehr als ein Asset. Es ist ein Netzwerk. Dezentral, zensurresistent, offen. Genau das macht ihn in Zeiten der Fragmentierung wertvoll. Denn während der Westen sich in bürokratische Kontrolle verheddert, während der globale Süden nach neuen Spielregeln sucht, bleibt Bitcoin: neutral, zugänglich, nicht manipulierbar. Ob sich Bitcoin als Krisenwährung bewährt, hängt nicht allein von äußeren Faktoren ab. Es hängt auch vom Bewusstsein seiner Nutzer ab. Die Technologie ist bereit. Die Frage ist, ob wir es sind.
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Bitcoin ist nicht die Antwort auf alles. Aber er ist ein radikales Gegenmodell. Er ist keine Utopie, sondern ein real funktionierendes Netzwerk, das täglich seine Verlässlichkeit beweist – ohne CEO, ohne Zentralbank, ohne Ausnahmezustand.
Während die Welt an den Symptomen ihrer Komplexität leidet, bietet Bitcoin ein einfaches Prinzip an: Mathematik statt Meinung. Konsens statt Kontrolle. Eigentum statt Versprechen.
… Alles vom 25.5.2025 von Milosz Matuschek bitte lesen auf
https://www.freischwebende-intelligenz.de
Cathie Wood: Bitcoin hat Zukunft, Memecoins sind wertlos
Star-Investorin Cathie Wood sieht in Bitcoin enormes Kurspotenzial. Memecoins hält sie dagegen für wertlos. Wie finanziert Strategy weitere Bitcoin-Käufe?
Trotz des jüngsten Kursrückgangs glaubt Starinvestorin Cathie Wood weiter an das Potenzial von Bitcoin. In einem Interview mit Bloomberg Television sagte die Gründerin und Chefin von ARK Investment, dass der Bitcoin-Kurs bis 2030 die Marke von 1,5 Millionen Dollar pro Coin überschreiten könnte.
„Die Anwendungsfälle für Bitcoin, Ether und Solana werden sich vervielfachen und in Zukunft an Bedeutung gewinnen“, erklärte Wood. Derzeit notiert der Bitcoin-Kurs unter 77.000 Euro (knapp 83.500 US-Dollar), im laufenden Jahr verlor er deutlich an Wert und liegt etwa 24 Prozent unter dem Rekordwert von 109.241 US-Dollar. Manche Analysten gehen von einem Kursrutsch auf 70.000 US-Dollar aus. Doch laut Wood ist das nur eine vorübergehende Schwäche.
Auch Michael Saylor, der Gründer und Geschäftsführer von Strategy, einem ehemaligen Softwareunternehmen, das jetzt massiv in Bitcoin investiert, zeigte sich in einem Interview mit Fox Business vom Potenzial von Bitcoin überzeugt. Bis zum Jahr 2045 könnte die Kryptowährung eine Marktkapitalisierung von über 200 Billionen US-Dollar erreichen. Sollte das tatsächlich eintreffen, würde der Bitcoin-Kurs auf erstaunliche dreizehn Millionen US-Dollar steigen.
… Alles vom 19.3.2025 bitte lesen auf
https://www.telepolis.de/features/Cathie-Wood-Bitcoin-hat-Zukunft-Memecoins-sind-wertlos-10320892.html
Marc Friedrich: Die größte Revolution aller Zeiten – Bitcoin
„Verarmung, Enteignung, Kollaps“
Interview: Auch wenn die meisten es nicht glauben wollen, wir stehen vor dem unabwendbaren Zusammenbruch unseres Geldsystems, warnt Bestsellerautor Marc Friedrich, aber auch der „Größten Revolution aller Zeiten“
Moritz Schwarz
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Friedrich: Endlich zu erkennen, daß unser ungedecktes Papiergeldsystem der entscheidende Webfehler ist! Warum? Weil wir, wie wir im Buch darlegen, aus der Geschichte ersehen, daß es völlig egal ist, welche Regularien man schafft, die Politik wird die Möglichkeit zur Geldvermehrung immer mißbrauchen. Erstens um Wähler zu bestechen. Zweitens um Bürger abhängig zu machen, um so an den demokratischen Institutionen vorbei ihre Macht auszuweiten. Drittens um ideologische Gehirnfürze, wie die Einführung einer Einheitswährung für völlig verschiedene Volkswirtschaften, eine grüne Energiewende, „feministische Außenpolitik“, Fahrradwege in Peru oder – besonders beliebt – um Kriege zu finanzieren. Von denen übrigens die allermeisten überhaupt nur deshalb geführt werden, weil möglich ist, sie dank unseres Geldsystems auf Pump zu finanzieren. Sie würden sich wundern, wie steil die Zahl der Kriege abstürzen würde und wie viel kürzer die wenigen übrigen vermutlich wären, hätten wir ein Geldsystem, das nicht erlaubt, Geld auszugeben, das man gar nicht hat.
Die Einführung eines solchen Geldsystems ist es, was der Titel Ihres neuen Buches „Die größte Revolution aller Zeiten“ meint – und die es im Bitcoin sieht. Warum?
Friedrich: Weil sein Schöpfer, der sich Satoshi Nakamoto nennt, dessen wahre Identität aber unbekannt ist, den eigentlichen Schwachpunkt jedes Geldsystems erkannt hat: der Mensch. Und weil es daher das erste Geldsystem ist, das diesen Schwachpunkt ausschaltet sowie Geld und Staat trennt.
Wie das?
Friedrich: Indem der Bitcoin niemandem Zugriff auf ihn erlaubt, denn er ist ein dezentrales System, das einmal in Gang gesetzt von niemandem kontrolliert wird, als durch seinen eigenen Code – den aber wegen des dezentralen Systems auch niemand ändern kann. Wie das genau funktioniert, erklären wir im Buch, ebenso wie man in die Bitcoin-Welt einsteigt, Bitcoin kauft, verwaltet und damit handelt. Entscheidend ist auch, daß der Bitcoin durch seinen Code auf eine feste Menge begrenzt ist, bei knapp 21 Millionen Einheiten bis zum Jahr 2139 ist Schluß. Damit ist Bitcoin das rarste Wertgut der Welt, denn selbst die Goldmenge erhöht sich, weil ja immer wieder neues gefunden wird. Und wir wissen nicht, wieviel Geld die EZB noch druckt – beim Bitcoin aber kennen wir die Gesamtmenge.
Auch wenn der Bitcoin zumindest mit heutigen Mitteln weder von Regierungen noch Kriminellen beherrscht oder gehackt werden kann. Kann er nicht indirekt kontrolliert werden? Denn jemand ist doch im Besitz der Server, auf denen er gespeichert ist, und jemand kontrolliert die Energie, mit der diese laufen.
Friedrich: Die Bitcoin-Blockchain ist dezentral auf Hunderttausende und oft private Knotenpunkte verteilt, womit eine komplette Kontrolle oder Übernahme unmöglich ist. Auch bezüglich der Energie ist der Bitcoin resilient und autark. Das „Mining“, also das Schaffen neuer Bitcoins, favorisiert aus Kostengründen immer die günstigste Energie. So nutzt der Bitcoin mehr erneuerbare und „grüne“ Energie als jeder andere Bereiche unseres Lebens. Ja, zunehmend ist es Energie, die sonst verpuffen würde wie Geothermie, Energie von entlegenen Wasserfällen oder auch Vulkanenergie. Der Bitcoin ist also ein Weltenretter in vielerlei Hinsicht und wirklich die größte Revolution aller Zeiten.
Marc Friedrich wurde durch seinen Bestseller „Der größte Raubzug der Geschichte. Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden“ (2012) bekannt. Seitdem hat der Unternehmer, Betriebswirt und Influencer mehrere Bücher veröffentlicht, darunter weitere Bestseller wie „Der Crash ist die Lösung“ (2015), „Kapitalfehler. Wie unser Wohlstand vernichtet wird“ (2016) oder „Die größte Chance aller Zeiten“ (2021). Geboren 1975 im württembergischen Waiblingen, leitet er die „Friedrich Vermögenssicherung“ im nahen Schorndorf und betreibt einen Youtube-Kanal mit über 500.000 Abonnenten. Zuletzt erschien: „Die größte Revolution aller Zeiten. Warum unser Geld stirbt und wie Sie davon profitieren“.
https://www.marc-friedrich.de.
… Alles vom 10.1.2025 von Marc Friedrich bitte lesen in der JF 3/25, Seit 3
https://www.junge-freiheit.de
Bitcoin als virtuelles Artefakt hat eigene Memes
Jede Subkultur identifiziert sich über ihre eigenen Memes. Ein gutes Beispiel dafür ist Bitcoin, ein ebenso virtuelles Artefakt. Bitcoin wurde von einem belächelten Nischenphänomen zur erfolgreichsten Vermögenswertklasse der Welt, um welches sich inzwischen große Vermögensverwalter und Regierungen reißen.
Wie hoch war das Marketing-Budget von Bitcoin? Null. Es waren u.a. Bitcoin-Memes, der Lasereyes-Trend, eigene Akronyme (schlagen Sie ruhig nach: HODL, BTFD, REKT, FOMO), gepaart mit geldpolitischer Aufklärung, welche die Idee des dezentralen, nichtzensierbaren Geldes einer breiten Bevölkerung näher brachten. 40% der Amerikaner besitzen nun Kryptowährungen.
Die Überschneidung zwischen kritisch Denkenden, Free-Speech-Maximalisten, Bitcoin-Besitzern, Libertären und Meme-Fans darf als äußerst hoch gelten. Oder anders gesagt: die kulturelle Hegemonie der Linken, ein seit Gramsci durch Infiltrierung der Universitäten und des Kulturbetriebs betriebenes Projekt, wird gerade von lustig-aufklärerischen Internetbildchen pulverisiert.
Jeder weiß und sieht es: „The left can`t meme.“ Wer zuletzt lacht, lacht am besten.
… Alles vom 24.12.2024 bitte lesen auf
https://www.freischwebende-intelligenz.org/p/die-memefizierung-der-welt
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Bitcoin, Blockchain (Praxis) und Libertarismus (Theorie)
Die Österreichische Schule und Libertarismus ist Theorie. Bitcoin ist Praxis, die auf dem Markt in der Realität getestet wird.
Bitcoin (Praxis) und Libertarismus (Theorie)
Daniel Wingen: Was macht die Bitcoinszene?
Bitcoinszene tut viel für die libertäre Szene und
Daniel Wingen ist Gründer des Start-ups Tidebinder, ‘Bitcoiner’, Podcaster und derzeit mit der Gründung des Bitcoin Bundesverbandes befasst. Die Gastgeber Johanna und Manuel sprechen mit Daniel über die Bedeutsamkeit des Community Buildings, die ‘Austrian School’, Zyklen und Trends in der ‘Bitcoin-Industrie’ und über Bitcoin und Politik.
Kapitel
0:53 Die Bedeutsamkeit des Community Buildings | Austrian School und Libertarismus
7:00 21Focus Podcast
14:58 Zyklen und Trends in der ‚Bitcoin-Industrie‘
22:55 ‚Fiat-Unternehmen‘ und Bitcoin
25:04 Bitcoin Bundesverband
26:56 Bitcoin im Bundestag
37:09 Bitcoin und Politik
40:33 Ein freier Markt für Geld
45:14 Bitcoin und Mobilität
Der heutige Gast ist Daniel Wingen. Daniel ist Gründer des Start-ups Tidebinder, ‚Bitcoiner‘, Podcaster und derzeit mit der Gründung des Bitcoin Bundesverbandes befasst. Die Gastgeber Johanna und Manuel sprechen mit Daniel über die Bedeutsamkeit des Community Buildings, die ‚Austrian School‘, Zyklen und Trends in der ‚Bitcoin-Industrie‘ und über Bitcoin und Politik.
https://www.youtube.com/watch?v=foD8phBKAZ8&t=155s
Tidebinder: https://tidebinder.com/
Bitcoin Bundesverband – Der Bitcoin Verband für Unternehmen:
Artikel: „Das gemeinsame Fundament der Geldarten“ (Konrad Graf):
https://www.misesde.org/2023/02/das-gemeinsame-fundament-der-geldarten
Artikel: „Bitcoin, Blockchains und ökonomische Theorie: Ein Interview mit Konrad S. Graf“:
https://www.misesde.org/2017/10/bitcoin-blockchains-und-okonomische-theorie-ein-interview-mit-konrad-s-graf/
4.9.2024, https://www.misesde.org/2024/09/was-macht-die-bitcoinszene-mises-momente-22-mit-daniel-wingen/
