Larissa Fußer (28), approbierte Ärztin und Journalistin bei Apollo-News.net, war an der Recherche beteiligt, die den Ex-Stasi und heutigen GdP-Polizeigewerkschaftler Sven Hüber durch die mutigen Aussagen von Axel Krause zum Rücktritt gezwungen hat. Dazu bitte das informative Video von Frau Fußer ansschauen: https://www.youtube.com/watch?v=jY0bqxqzsJM .
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Das Video macht nachdenklich: Sind wir wieder auf dem Weg, den „süßen und schön klingenden Parolen“ des Sozialismus, wonach das Paradies auf Erden zum Greifen nahe ist, zu erliegen? Warum kennen die nach dem Mauerfall 1989 Geborenen die deutsche Geschichte nicht bzw. sind an ihr überhaupt nicht interessiert? Warum will niemand mehr etwas vom 41-jährigen Krieg der Kommunisten gegen das eigene Volk in der DDR (7.10.1949 – 3.10.1990) wissen?
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Der Zeitzeuge Axel Krause, der aussagt, wie Sven Hüber dem am Boden liegenden DDR-Flüchtling dreimal mit dem Stiefel ins Gesicht tritt (auch von Pistole in den Mund ist die Rede), ist in Sorge, warum gerade die junge Generation den Sozialismus von Heidi Reichinnek und der Linken anhimmelt: „Ich sehe, daß viele junge Menschen sich von Parolen leiten lassen, die so süß und schön klingen in Richtung Sozialismus. Dann müssen wir mal die Geschichte dagegen stellen und den Leuten erklären, was Sozialismus auch bedeutet. Nicht nur, dass man wenig Miete bezahlt oder irgendwelche Vorteile hat, sondern auch daß man seine Freiheit verliert. Und dafür kämpfe ich“ – so Axel Krause (2).
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„Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht“ sagte Kurt Tucholsky 1922. Dementsprechend ist der Shitstorm von links gegen den Zeitzeugen Axel Krause in vollem Gange, während der Schmutzmacher und Ex-Stasi Sven Hüber sich als Opfer darstellt und demnächst vielleicht den Antrag zu seiner wohl üppigen Pensionierung als hoher Polizei–Gewerkschaftsführer ausfüllen wird.
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Einige Statements aus dem Video https://www.youtube.com/watch?v=jY0bqxqzsJM von Larissa Fußer:
Das Leben in Freiheit ist besser als das bequeme Leben im Sozialismus.
Das Apollo-Gespräch zwischen Max Mannhart und Axel Krause (siehe (2)) zeigen einen mutigen DDR-Zeitzeugen.
Michael Klonovsky’s autobiografischer Roman „Land der Wunder“ beschreibt, wie einem der Sozialismus die vielen Schönheiten des Lebens vergällt: In der DDR wurde nichts mehr gefühlt, der Alkohol dient zur Betäubung, nicht zum Genuss.
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Michael Klonovsky: Land der Wunder
Manskriptum Verlag, 2015
542 Seiten, ISBN 9-783944872261, 24,80 Euro
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Nach vergeblicher Auswanderung bleiben ja nur die Auflehnung mit Gefängnis oder die innere Emigration mit Abschottung.
Im Gespräch mit Monika Maron:
Ein in einer Warteschlange vor einem HO-Laden geäußertes „Ach mein Gott“ löst eine Lawine von Klagen aus.
Die DDR-ler zeigten ihre mißmutigen Gesichter, nicht mal gereizt, dazu war man schon zu matt, aber stets unfreundlich – sozialistisch eben.
„Als Ärztin weiß ich: Manchmal muß man alte schmerzende Wunden aufreißen, damit sie dann gut zusammenwachsen kann.“
Eine Aufarbeitung der Geschehnisse in der DDR muß endlich beginnen. Die sozialistischen Wolkenschloßversprechungen sollen ungehört verhallen.
Zum Abschluß stimmt Vanessa Fußer das Lied von Wolf Biermann an:
„Wenn ich mal tot bin
werde ich Grenzer und Bewacher,
zwischen Himmel und Hölle“
Ende der Statements
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Die Geschichte hat gezeigt: Deutschland taugt nicht für Krieg und Kriegswirtschaft. Zwei Weltkriege, ein Drittes Reich sowie ein DDR-Reich verpflichten Deutschland zur Friedenspolitik. Als Leitidee gilt das Diktum der Entspannungspolitik von Willy Brandt: „Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“.
Deutschland taugt nur als Friedensland – Frieden nach außen und nach innen. Und zu letzterem muß die Gesellschaft bereit sein, den Krieg der DDR-Machthaber gegen die eigene Bevölkerung aufzuarbeiten. Solange die Zeitzeugen noch am Leben sind.
29.8.2026
Dieser Text ist ohne Hilfe von KI geschrieben worden.
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Ende von Beitrag „DDR Aufarbeiten Hüber Frieden“ =============================================================
Beginn von Anlagen (1) – (5)
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Kein Vergessen, kein Vergeben ohne Reue: Polizeikarriere Ex-Stasi Sven Hüber (16.8.2026)
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(1) Larissa Fußer: Der lange Schatten der DDR
Unser Zeitzeuge Axel Krause hatte den Mut, alte Wunden wieder aufzureißen – nun ist Sven Hüber nach der Apollo News Recherche zurückgetreten. Warum es noch viel mehr DDR-Aufarbeitung braucht, erfahren Sie in der neuesten Ausgabe von Larissas Woche.
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Der Sozialismus-Horror, über den keiner spricht
Unser Zeitzeuge Axel Krause hatte den Mut, alte Wunden wieder aufzureißen – nun ist Sven Hüber nach der Apollo News Recherche zurückgetreten. Warum es noch viel mehr DDR-Aufarbeitung braucht, erfahren Sie in der neuesten Ausgabe von Larissas Woche.
29.8.2028
https://www.youtube.com/watch?v=jY0bqxqzsJM
… Alles vom 29.8.026 von Larissa Fußer bitte lesen auf
https://apollo-news.net/der-lange-schatten-der-ddr/
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Einige Kommentare:
Geschätzte Larissa, alle Worte kann ich Ihnen bestätigen! In allem haben Sie die Situation in der DDR vollkommen beschrieben! Mein ergänzender Gedanke: Vergleichen Sie Deutschland des Jahres 2006 (Sommermärchen) mit heute und Sie können feststellen, dass man die freie Lebensfreude inzwischen gekillt hat. Das fing mit Kneipensterben an und endet in blutigen Dorffesten! Es stimmt: Sozialismus strebt stets die absolute Depression an! Und wir sind erkennbar schon sehr weit fortgeschritten! Klara
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Gibt es im Geschichtsunterricht überhaupt noch das Thema DDR? Und wenn, dann verklärt der linksgrüne Lehrer, früher Antifa-Terrorist, heute Beamter (und daher aus dem Staatsdienst sofort zu entfernen) diese ach so schönen „Errungenschaften“, wie billige Mieten im Plattenbau, einen Arbeitsplatz im verseuchten Bitterfeld oder die „Friedensliebe“ der Nationalen Volkswehrmacht. Und die verführte Jugend schwänzt jetzt in der „Schule ohne Rassismus“, um gegen Kohle zu hüpfen, obwohl sie sich gerade auf einer Straßenbahnlinie festgeklebt hat, die gar nicht in Betrieb ist. Sozialismus bedeutet Gulags, Mangelwirtschaft und Todesgrenze mit SM70 und Sven Hübers Grenzregiment 33. Irgendwann wird wohl der durch den Westen reichgewordene Millionär (und schon damals privilegierte Ministersohn) Gregor Gysi behaupten, die Mauer habe es nie gegeben und überhaupt sei die DDR nur eine Erfindung der Springerpresse gewesen. David
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Großes Danke für Deine Videos. Zweimal war ich in Ostberlin, zweimal bin ich mit dem Auto über den Korridor durch die DDR gefahren. Furchtbar traurig hat mich das gemacht. Es war so grau, düster, bedrückend, lähmend, eingefroren. Soziali
Ende Kommentare
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(2) Mauerflüchtlinge misshandeln und „vernichten“: DDR-Zeitzeuge belastet Sven Hüber schwer
Exklusive Recherchen von Apollo News zeigen, wie der politisch einflussreiche Polizeigewerkschafter Sven Hüber als DDR-Grenzoffizier dazu beitrug, den Schießbefehl durchzusetzen. Ein Zeitzeuge belastet ihn namentlich und eidesstattlich schwer. Es geht um einen Vorfall, in dem Hüber einen Mauerflüchtling misshandelt haben soll.
Kurz vor seiner Pensionierung hat sich der Erste Polizeihauptkommissar Sven Hüber noch einmal in die Schlagzeilen gebracht. Der langjährige Personalratsvorsitzende der Bundespolizei, Vizechef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und Vertraute von Ex-Innenministerin Nancy Faeser warnte in einem kämpferischen Artikel vor einer „AfD-Machtergreifung“ und rief Polizisten dazu auf, im Ernstfall Widerstand gegen den Dienstherrn zu leisten. Das stieß selbst in den eigenen Reihen auf Befremden und lenkte den Blick auf Hübers Biografie.
Denn die Karriere des politisch engagierten Beamten begann in der DDR – als SED-Politoffizier der Grenztruppen in Ostberlin. Mit etlichen Gerichtsprozessen hat Hüber immer wieder versucht, Journalisten und Historiker zum Schweigen zu bringen, die sich mit seinem „ersten Leben“ kritisch beschäftigten. Eine exklusive Recherche von Apollo News zeigt nun, was Sven Hüber möglicherweise über Jahrzehnte zu verbergen versucht hat.
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EXKLUSIV: Sven Hüber setzte laut Zeugenaussage an der Berliner Mauer aus Überzeugung und mit Willen zur „Vernichtung“ den Schießbefehl durch.
Der hochrangige Polizeigewerkschafter, der Polizisten jüngst zu einer Art Widerstand gegen die AfD aufrief, habe einen am Boden liegenden Mauerflüchtling mit Tritten misshandelt – er soll ihm außerdem eine Pistole in den Mund gedrückt haben.
Im Politunterricht rief er zur „Vernichtung“ von Mauerflüchtlingen auf und demütigte Soldaten, die daneben schossen.
Ein Zeitzeuge, der mit Gesicht, Klarnamen und eidesstattlicher Versicherung seine Erlebnisse wiedergibt, erhebt diese schweren Vorwürfe. Der DDR-Forscher Hubertus Knabe hält ihn für „sehr glaubwürdig“.
Sven Hübers Anwalt schrieb uns dazu einen 6-seitigen Brief und wies alle Vorwürfe zurück – nur merkwürdig, dass wir aus diesem Schreiben weder zitieren noch es „in anderer Weise publizistisch nutzen” dürfen. Hier der Artikel – ab 12 Uhr gibt es das ganze Video!
https://x.com/maxmannhart/status/2092102140638425433
25.8.2026
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… Alles vom 25.8.2026 von Max Mannhart bitte lesen auf
https://apollo-news.net/mauerfluechtlinge-misshandeln-und-vernichten-ddr-zeitzeuge-belastet-sven-hueber-schwer/
25.8.2026
https://apollo-news.net/ddr-historiker-hubertus-knabe-erklrt-so-arbeiteten-politoffiziere-wie-sven-hber-an-der-berliner-mauer/
https://apollo-news.net/nach-ruecktritt-gdp-entfernt-sven-huebers-anti-afd-aufsatz-von-ihrer-webseite/
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(3) „Aufspüren, festnehmen und vernichten“ – die erstaunliche Karriere des Bundespolizisten Sven Hüber
Der zweifelhafte Polizei-Karrierist Sven Hüber ist endlich zurückgetreten, nachdem freie Medien wie Apollo News und die Junge Freiheit (JF) aufgedeckt hatten, was für ein schlimmer Finger dieser Mann in der DDR gewesen sein muss. Dabei stellt sich die Frage, weshalb die meisten Mainstreammedien, die ihre Journalisten gern mit dem Attribut „investigativ“ schmücken, nicht in die Spur gegangen sind und das Leben von Grenztruppen-Hüber selbst durchleuchtet haben.
Wie Tausende Glücksritter aus Ostdeutschland hatte er sich nach der Wende offenbar dem westdeutschen Klassenfeind angedient und eine rasante Karriere hingelegt: 1964 geboren, Politoffizier bei den DDR-Grenztruppen, dann Erster Polizeihauptkommissar im vereinten Deutschland, zweiter Mann an der Spitze der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und als Hauptpersonalratsvorsitzender oberster Vertreter der Interessen von mehr als 30.000 Bundespolizisten – da fällt mir auf Anhieb nur Angela Merkel ein, deren Karriere aus der DDR in der Neuzeit noch rasanter verlief.
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.. Alles vom 26.8.2026 bitte lesen auf
https://denken-erwuenscht.com/aufspueren-festnehmen-und-vernichten-die-erstaunliche-karriere-des-bundespolizisten-sven-hueber/
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Einige Kommentare:
Was soll man zu der Causa sagen? Festzuhalten ist zunächst, dass der Grenzschutz dem Innenminister untersteht. Innenminister waren seit 1989 die Herren Schäuble, Seiters, Kanther, wieder Schäuble, Schily, de Maizière, Friedrich, wieder de Maizière, Seehofer, die Dame Faeser und nun Dobrindt. Mit Ausnahme Schilys und Faesers allesamt von der Christenunion, die ja auch schon nach 1945 wenig Probleme hatte, verdiente Volksgenossen zum Wiederaufbau zu nutzen. Die „Union“ dreht ihr Fähnchen, wie’s am besten Wind fängt. Es verwundert mich, dass manche Scheinkonservative jetzt anfangen, zu lamentieren.
Dass meine ehemalige Gewerkschaft diesen Täter als stellvertretenden Vorsitzenden inthronisiert hat, verwundert mich angesichts der überwiegend linken bis extrem links-woken Haltung der Gewerkschaftsspitze deutlich weniger. Da ist Fachwissen über effektive Ausschaltung politischer Gegner hoch gefragt. Franz R.
Ende Kommentare
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(4) Vom DDR-Politoffizier zum Bundespolizisten: Eine deutsche Karriere und ein Justiz-Albtraum
Sven Hüber, Funktionär bei der Gewerkschaft der Polizei und ehemaliger Politoffizier der DDR-Grenztruppen, prozessiert wegen der Preisgabe seiner Vergangenheit in verschiedenen Medien. Autor Roman Grafe, dessen Buch im Zusammenhang mit der Causa nicht mehr verbreitet werden konnte, schildert seine Sicht auf den Fall. sueddeutsche.de dokumentiert seine Erinnerungen.
An einem sonnigen Septembermorgen im Jahr 2005 bat mich die Postbotin, den Empfang eines Briefes zu bestätigen: Landgericht Berlin, lautete der Absender – was nun wohl die Postfrau von mir denkt, fragte ich mich und sagte Danke. Es war der Anfang eines Justiz-Albtraumes, der Beginn einer irrwitzigen Geschichte.
Einen Monat zuvor hatte mir der Berliner Rechtsanwalt Johannes Eisenberg geschrieben, „der gefürchtete Medienanwalt“ ( Der Spiegel), bei deutschen Gerichten verschrien wegen seines „cholerischen Temperaments“ ( Berliner Zeitung), ein „Juristen-Poltergeist“ ( Frankfurter Rundschau), eine „große Nervensäge“ ( FAS), „Psycho-Johnny“ (ein Landrichter), „allein seine Stimme ist Körperverletzung“ (eine Anwaltskollegin).
Diesmal vertrat Anwalt Eisenberg nicht Stasi-Minister Erich Mielke und dessen umbenannte SED und ihren Retter Gregor Gysi (gegen den Vorwurf, er sei ein Stasi-Spitzel gewesen).
Diesmal vertrat der Advokat einen jener deutschen Karrieristen, die sich nach dem Ende der DDR zu Tausenden dem Klassenfeind angedient hatten, um weiter zweckmäßig zu funktionieren und die dafür vorgesehenen Belohnungen zu kassieren: Sven Hüber, Jahrgang 1964, in der DDR Politoffizier der Grenztruppen, im vereinten Deutschland Erster Polizeihauptkommissar, der zweithöchste Vertreter der Bundespolizei in der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Als Hauptpersonalrats-Vorsitzender ist Hüber oberster Personalvertreter von mehr als 30.000 Bundespolizisten.
Ich hatte Sven Hüber in meinem Buch „Deutsche Gerechtigkeit. Prozesse gegen DDR-Grenzschützen und ihre Befehlsgeber“ (Siedler-Verlag 2004) auf Seite 306 in einem Halbsatz erwähnt als heutigen Bundespolizisten und früheren Politoffizier in dem Berliner Grenzregiment, in dessen Bereich noch im Februar 1989 der Mauerflüchtling Chris Gueffroy erschossen worden war. Mehr nicht.
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Die Hüber-Klagen gegen Siedler/Grafe und die SZ werden abgewiesen, die Kosten der Verfahren trägt der Kläger. Sven Hüber habe „als Angehöriger des Führungsstabs eines Grenzregiments das System der ,Grenzsicherung‘ gestützt und dazu beigetragen, dass es funktionierte“, steht im Urteil. Er habe „an einer Indoktrination der Grenzsoldaten des Regiments mitgewirkt“.
Und: „Die Presseberichte mögen für den Antragsteller lästig und unangenehm sein. Es ist nachvollziehbar, dass der Antragsteller gerade in seiner jetzigen Funktion als Vorsitzender des Hauptpersonalrates der Bundespolizei nicht an seine Tätigkeit als Offizier der Grenztruppen der DDR öffentlich erinnert werden möchte. Dennoch kann der Antragsteller unter Hinweis auf sein Persönlichkeitsrecht nicht ihm missliebige öffentliche Kritik unterbinden.“ Es gibt noch einen Richter in Berlin, denke ich.
Etwa 40.000 Euro Anwalts- und Gerichtskosten entstanden bisher in den Verfahren „Hüber gegen den Rest der Welt“ für den Kläger. Die ersten Rechnungen hat die Gewerkschaft der Polizei bereits für ihn beglichen – regelwidrig, wie es scheint: Hübers Kampf für die Verheimlichung seiner Vergangenheit und gegen die Meinungsfreiheit ist ein „rein privatrechtlicher Rechtsstreit, eine Streitigkeit zwischen Privaten“, wie Anwalt Eisenberg dem Gericht mitteilte.
Solche privaten Rechtsstreitigkeiten dürfen jedoch nach der GdP-Rechtsschutzordnung nicht mit Gewerkschaftsgeldern bezahlt werden. Die Gewährung von Rechtsschutz sei vertraulich, wehrte Hübers Genosse im GdP-Vorstand Josef Scheuring Nachfragen ab.
Hüber prozessiert ungeniert weiter gegen Siedler/Grafe, bis zum Bundesgerichtshof. Durch die „rufmörderische Berichterstattung“ sorgt er sich, beim „beruflichen Fortkommen beeinträchtigt zu werden“, denn „übel beleumundete Beschäftigte machen in der Regel keine berufliche Karriere mehr“. Bislang hat Bundesinnenminister Schäuble, der sich regelmäßig mit Sven Hüber trifft, Kritiker zurückweisen lassen mit der Begründung, Hüber sei vor der Einstellung überprüft worden, und in seine „privaten Rechtsstreitigkeiten“ sei das Ministerium nicht verwickelt.
Einige Bundespolizisten haben inzwischen offen gegen ihren obersten Personalvertreter protestiert. Der BGH soll ihm letztlich einen Persilschein ausstellen, dass er mit dem „tragischen Tod des Chris Gueffroy nie etwas zu tun gehabt“ habe. „Ich bin ein rechtschaffener Mann, nicht vorbestraft und habe mir noch nie etwas Rechtswidriges zu Schulden kommen lassen“, erklärte er dem Gericht eidesstattlich.
Die Karlsruher Richter lehnen Sven Hübers Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision im September 2007 ab.
… Alles vom 19.5.2010 bitte lesen auf
https://www.sueddeutsche.de/politik/vom-ddr-politoffizier-zum-bundespolizisten-eine-deutsche-karriere-und-ein-justiz-albtraum-1.890725
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(5) Kontrafunk – Dr. Hans-Georg Maaßen – Sven Hüber: Vom Politoffizier zum Polizeifunktionär
Sven Hüber steht im Mittelpunkt einer aktuellen Debatte über DDR-Vergangenheit, berufliche Neuorientierung nach 1990 und den Umgang mit ehemaligen Funktionsträgern der DDR im wiedervereinigten Deutschland.
Hüber, Jahrgang 1964, studierte von 1983 bis 1987 Gesellschaftswissenschaften an der Offiziershochschule der DDR-Grenztruppen in Suhl. Anschließend war er beim Berliner Grenzregiment 33 tätig, unter anderem als Politoffizier und stellvertretender Kompaniechef sowie später als Jugendinstrukteur. Zu seinen Aufgaben gehörte die politische Schulung der Grenzsoldaten.
Nach der deutschen Wiedervereinigung wechselte Hüber 1990 zum Bundesgrenzschutz, der späteren Bundespolizei. Dort machte er beruflich Karriere und engagierte sich zugleich in der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Er übernahm verschiedene Funktionen in der Personalvertretung und wurde Vorsitzender des Hauptpersonalrats der Bundespolizei. 2022 wurde er stellvertretender Bundesvorsitzender der GdP.
Seine Tätigkeit bei den DDR-Grenztruppen war bereits früher Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzungen. Dabei ging es unter anderem um die Frage, welche politische und persönliche Verantwortung Hüber als Politoffizier innerhalb des DDR-Grenzregimes trug. Ein Rechtsstreit um die öffentliche Darstellung seiner Vergangenheit führte bereits vor Jahren zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung.
Im August 2026 rückte Hüber erneut in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit. Ausgangspunkt war eine Recherche von Apollo News, die am 25. August veröffentlicht wurde. Im Zentrum steht die Aussage eines ehemaligen DDR-Grenzsoldaten, der Hüber aus dessen damaliger Dienstzeit gekannt haben will. Der ehemalige Kamerad erhebt konkrete Vorwürfe gegen Hüber. Unter anderem geht es um den Umgang mit einem festgenommenen Flüchtling sowie um Äußerungen und Anweisungen im Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime.
Apollo News stützt die Recherche nach eigenen Angaben auf die Aussage des ehemaligen Kameraden sowie auf weiteres Archivmaterial. In die Recherche wurde außerdem der Historiker Hubertus Knabe einbezogen. Dabei wurden nach Angaben des Mediums einzelne Angaben mit Unterlagen aus der DDR-Zeit abgeglichen.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen den verschiedenen Faktenebenen: Dass Hüber Politoffizier bei den DDR-Grenztruppen war, ist Teil seiner bekannten Biografie. Die darüber hinausgehenden konkreten Anschuldigungen beruhen auf den Aussagen des ehemaligen Kameraden und sind von Hüber zurückgewiesen worden. Eine Zeugenaussage ist nicht automatisch ein gerichtlicher Beweis; die konkrete Beweislage und die rechtliche Bewertung einzelner Vorwürfe sind daher getrennt zu betrachten.
Die Veröffentlichung von Apollo News hatte unmittelbare politische und gewerkschaftliche Folgen. Am 26. August 2026 erklärte Hüber seinen sofortigen Rücktritt als stellvertretender Bundesvorsitzender der GdP. Als Grund nannte er unter anderem die entstandene Auseinandersetzung und die daraus resultierenden juristischen Schritte. Hüber weist die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück und bezeichnet sie als verunglimpfend beziehungsweise rufmordähnlich.
Damit spielt Apollo News in der aktuellen Entwicklung eine konkrete journalistische Rolle: Das Medium hat die neuen Vorwürfe öffentlich gemacht und damit eine Debatte ausgelöst beziehungsweise verstärkt, die innerhalb kurzer Zeit zu einer personellen Konsequenz bei der GdP führte. Die Vorwürfe selbst stammen jedoch nicht von Apollo News, sondern wesentlich aus der Aussage eines ehemaligen Kameraden. Die journalistische Aufgabe besteht darin, diese Aussage zu recherchieren, einzuordnen und mit verfügbaren Dokumenten abzugleichen.
Der Fall wirft damit mehrere voneinander zu trennende Fragen auf: Welche Rolle hatte Sven Hüber tatsächlich innerhalb der DDR-Grenztruppen? Welche konkreten Handlungen und Äußerungen lassen sich historisch belegen? Welche Aussagen stammen von Zeitzeugen? Welche Dokumente bestätigen oder widersprechen ihnen? Und wie ist damit umzugehen, wenn ein ehemaliger Funktionsträger eines diktatorischen Systems Jahrzehnte später eine führende Position in einer demokratischen Polizeigewerkschaft erreicht?
Die aktuelle Debatte sollte deshalb zwischen belegten biografischen Tatsachen, Zeugenaussagen, journalistischen Recherchen, Vorwürfen und deren rechtlicher Bewertung unterscheiden. Erst diese Trennung ermöglicht eine sachliche Beurteilung des Falls Sven Hüber und der Rolle von Apollo News.
28.8.2026
https://www.youtube.com/watch?v=E_2Zcb_ml34
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https://www.youtube.com/watch?v=9S1bvEKq2es