Wenn die Finanzierung des „Intergovernmental Panel on Climate Change“ (IPCC) als Weltklimarat für den deutschen Steuerzahler immense Kosten hervorruft, dann ist es legitim, nach einer Kosten-Nutzen-Rechnung zu fragen. Wenn bereits diese Frage als – um es vornehm auszudrücken – unstatthaft abgetan wird, dann ist deren Beantwortung umso mehr dringlicher.
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Der Weltklimarat IPCC meldete 2007, daß „die Gletscher im Himalaya … bis zum Jahr 2035 – vielleicht sogar schon früher – verschwunden sein werden“ (siehe Anlage (1) unten). Derzeit wachsen Gletscher auf tibetanischem, indischen wie pakistanischen Territorium eher. Und die 2014 vom Katastrophen-Szenario RCP 8.5 des IPCC angesagte Erwärmung um 6 Grad bis 2100 hat der Weltklimarat Anfang Mai 2026 plötzlich widerrufen bzw. von 6 auf 1 Grad reduziert.
Eigenartig zudem, daß die komplexen Klimamodelle des IPCC (ex-ante, also auf Prognose angelegt) auch im Rückblick (ex-post, also für 1970-heute angelegt) zu keinen irgendwie interpretierbaren Ergebnissen führten. Sind somit die Prämissen falsch angelegt, d.h. überhaupt nicht falsifizierbar?
In den 1970er Jahren legten wissenschaftliche Erkenntnisse nahe, daß es einen menschengemachten Klimawandel ausgelöst durch Treibhausgase geben könne: Wachstum der Erderhitzung statt Schwankungen mit sich wiederholendem Auf und Ab. Heute bestätigen immer mehr Wissenschaftler die seit Urzeiten beobachteten Schwankungen eines Klimawandels mit unterschiedlich langen Warmperioden (Bauzeit von Notre Dame in Paris) und Kaltperioden.
Der IPCC wandelte sich vom neutralen Berichterstatter zum politischen Alarmgremium .
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Die bisherigen Vorhersagen des IPCC erwiesen sich allesamt als falsch, nur die Kosten bleiben.
„Die deutsche Energiewende hat bisher zwischen 500 und 700 Milliarden Euro gekostet“. Nach dem Rückzug der USA hat D dessen Finanzierungsanteil am IPCC übernommen und die deutschen Zahlungen auf 2,5 Millionen Euro/Jahr erhöht.
Hinzu kommt die IPCC-Koordinierungsstelle mit ca 800.000 Euro/Jahr sowie Direktzahlungen in die IPCC-Infrastruktur mit schätzungsweise „zwischen 2,5 bis 5 Millionen Euro/Jahr“.
Wie so viele andere Staaten auch sollte auch Deutschland diskutieren:
– ob das Klima-Urteil und damit die Klimapolitik noch Bestand haben können.
– ob die immensen Zahlungen an den IPCC gerechtfertigt sind.
26.5.2026
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Ende von Beitrag „Klimarat IPCC: Kosten – Nutzen“
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(1) Können wir uns den IPCC überhaupt noch leisten?
Der sogenannte „Weltklimarat“ (IPCC) sollte ursprünglich eine unabhängige Einschätzung zum Stand der Klimaforschung liefern. Daraus wurde ein politischer Akteur zur Förderung klimapolitischer Ziele. Inzwischen legitimiert der IPCC viele Billionen Ausgaben für interessengeleitete „Klimaschutzmaßnahmen“, die auf überzogenen Erwärmungs-Szenarien basieren. Wie lange können wir uns das noch leisten?
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Der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), auch Zwischenstaatliches Gremium für Klimawandel oder „Weltklimarat“ genannt, hat uns allen schon viel Freude bereitet.
Denken wir nur an die berühmte „Hockeyschläger-Kurve“ https://de.wikipedia.org/wiki/Hockeyschl%C3%A4ger-Diagramm , die im dritten IPCC-Sachstandsbericht (AR3) aus dem Jahr 2001 prominent vorgestellt wurde … Der Hockeyschläger erwies sich als fehlerhaft, und es handelte sich nicht etwa um simple Rechenfehler, sondern um methodische Schwächen
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Und jetzt, mitten in der Arbeit für IPCC-Sachstandsbericht sieben (AR7), der für 2028/2029 geplant ist, soll das Katastrophen-Szenario RCP 8.5 / SSP 5-8.5 plötzlich nicht mehr wahr sein.
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Welche politischen Entscheidungen und kostenintensive Maßnahmen hat das Szenario RCP 8.5 inzwischen verursacht?
Zusammengefasst: Im IPCC AR5 von 2013/2014 wurde das Szenario RCP 8.5 als „Business as Usual“-Variante vorgestellt, im AR6 von 2022/23 hieß es SSP 5-8.5 und wurde als „High-End-Szenario“ mit eher geringer Wahrscheinlichkeit vorgestellt. Im nächsten Bericht AR7 soll es nun komplett gestrichen werden. Welche politischen Entscheidungen und kostenintensive Maßnahmen hat das Szenario 8.5 inzwischen verursacht? Und welche Beträge wurden unterdessen in möglicherweise sinnlose Maßnahmen verschwendet?

Das IPCC-Szenario RCP 8.5 hat in schier unvergleichlicher Weise zu „ambitionierter“ Klimapolitik geführt, um die angekündigte starke Erwärmung, den Meeresspiegelanstieg und die Extremwetter zu verhindern. Der EU Green Deal und die gesamte deutsche Energiewende wurde dadurch begründbar, nationale Anpassungsstrategien und Risikoanalysen wirkten sich in sämtlichen Ländern aus, veränderte Banken-Stresstests und Aufsichtsregeln sowie eine an das Katastrophen-Szenario angepasste Versicherungs- und Infrastrukturplanung verursachten immense Kosten.
Die deutsche Energiewende hat bisher zwischen 500 und 700 Milliarden Euro gekostet, die Schätzungen für die gesamte Transformation bis 2050 liegen bei 1 bis 2 Billionen Euro, eine Studie aus dem Jahr 2026 von Frontier Economics beziffert die Gesamtkosten bis 2050 sogar auf bis zu 5,4 Billionen Euro https://www.dihk.de/de/newsroom/aktuelle-energiewende-politik-kostet-bis-zu-5-4-billionen-euro-141284 , wenn der derzeitige Kurs beibehalten wird. Ein Teil davon wäre vielleicht auch ohne das extreme Szenario gekommen, aber Geschwindigkeit und Radikalität der Maßnahmen wurden dadurch verstärkt. EU-weit erfordert der Green Deal zusätzliche Investitionen von über 500 Milliarden Euro pro Jahr.
https://www.agora-energiewende.de/fileadmin/Projekte/2023/2023-30_DE_KNDE_Update/A-EW_347_KNDE_Investitionsbedarfe_WEB.pdf
In der Summe haben wir es EU-weit bis zum Jahr 2050 mit Gesamtkosten von über 20 Billionen Euro zu tun. Global werden zusätzlich Billionen von US-Dollar in die Milderung der Auswirkungen des Klimawandels gesteckt, basierend auf den hoch-emissionsseitigen Risikoannahmen.
… Alles vom 26.5.2026 von Uta Böttcher bitte lesen auf https://www.achgut.com/artikel/koennen_wir_uns_den_ipcc_ueberhaupt_noch_leisten
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(2) Deutschland übernimmt den IPCC-Finanzierungsanteil der USA
… Der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), der Weltklimarat, umfasst 195 Mitglieds-Länder, also praktisch die gesamte internationale Staatengemeinschaft – einschließlich Vatikanstaat und dem „Staat Palästina“ als Beobachterstaaten. Die Mitgliedschaft ist freiwillig: Jedes Land, das Mitglied der Vereinten Nationen (VN, UN oder UNO) oder der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ist, kann Mitglied des IPCC werden und sich an der Arbeit des IPCC beteiligen, wie Plenarsitzungen und Review-Prozesse der Berichte.
Der IPCC ist eine Institution der UN mit Sitz in Genf mit der Aufgabe, die Erkenntnisse der Klimawissenschaft aus der ganzen Welt zusammenzufassen. Die Mitgliedsstaaten entsenden Regierungsvertreter zu den Sitzungen und stellen die Wissenschaftler für die Erstellung der Klimaberichte.
Theoretisch tragen alle Mitgliedsstaaten durch freiwillige Zahlungen in einen Treuhandfonds (IPCC Trust Fund) zur Finanzierung der Arbeit des IPCC bei. Jedoch wird die Finanzierung nur von einer kleinen Gruppe von Ländern getragen: 80 Prozent der Mitgliedsstaaten haben noch nie finanzielle Beiträge geleistet. Der offizielle Jahresetat liegt zwischen sechs und zehn Millionen Schweizer Franken. Historisch war immer die USA der größte Beitragszahler: Unter der Regierung Biden flossen bis zu 1,7 Millionen Dollar jährlich in den Fonds. Weitere große Geldgeber sind Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan, Australien, Kanada, die Niederlande, Norwegen, Schweden, die Schweiz, Südkorea, Italien und die Europäische Union (EU).
Unter der Trump-Regierung zogen sich die USA aus der Finanzierung zurück. Der Trust-Fund schrumpft also, und ohne höhere Beiträge der anderen Mitgliedsstaaten wird das Geld bis 2028/2029 knapp: Da soll eigentlich der Siebte Sachstandsbericht herauskommen, und der Finanzengpass kann zu Sparmaßnahmen führen, beispielsweise weniger Präsenztreffen und weniger Übersetzungen des ursprünglichen Reportes. Wird der Rückzug der USA aus der offiziellen Finanzierung die Arbeit des IPCC ernsthaft gefährden? Könnte dies sozusagen ein Kippelement für den IPCC darstellen?
Die Antwort ist: nein. Denn das Bundesumweltministerium hat nach dem Ausstieg der USA postwendend für die Haushaltsjahre 2025/2026 die freiwilligen deutschen Zahlungen an den IPCC Trust Fund auf rund 2,5 Millionen Euro pro Jahr angehoben. Und: Natürlich ist das Budget des IPCC eigentlich viel höher, denn viele Länder unterstützen den Weltklimarat mit hohen Sachleistungen: Sie finanzieren Geschäftsstellen mit den Technical Support Units, von wo aus die gesamte Arbeit der IPCC-Arbeitsgruppen organisiert wird, das weltweite IPCC-Datenverteilungszentrum – ein internationales Verbundsystem mit Schwerpunkt in Deutschland, USA, Spanien und Großbritannien – oder richten die mehrtägigen IPCC-Plenarsitzungen aus.
… Alles vom 26.5.2026 von Uta Böttcher bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/koennen_wir_uns_den_ipcc_ueberhaupt_noch_leisten

