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Grinsen ersetzt ernsthafte Politik am 26.9.2022 in Saudi-Arabien

 

 

Arabischer Islam: Nur der Starke wird respektiert
Schwäche-Signale

In der islamischen Kultur des Nahen Ostens gilt eine andere Logik von Macht, Ehre, Loyalität und Schwäche. Wer dort Schwäche zeigt, verschwindet. Israel kennt diesen Mechanismus, westliche Islamversteher leider nicht.

Die israelische Politik reagiert deshalb entschlossen, hart und illusionslos. Nicht aus Grausamkeit, nicht aus Lust an Eskalation, sondern aus Selbsterhaltung. In dieser Region ist Zögern kein Zeichen von Humanität, sondern von Einladung. Wer dort Schwäche zeigt, verschwindet. Nicht symbolisch, sondern real.
Schwäche wird als Einladung zum Raumgewinn gelesen
Von dort aus schwenkten wir nach Deutschland – und der Kontrast könnte größer kaum sein. Hier wird vieles, was im Zusammenhang mit arabischer Migration geschieht, systematisch verharmlost. Getragen wird diese Verharmlosung von sogenannten „Islamverstehern“, die weder die gesellschaftlichen Codes noch die inneren Machtlogiken islamisch geprägter Milieus kennen oder ernst nehmen wollen. Man glaubt, mit westlichen Maßstäben messen zu können, was sich westlichen Maßstäben entzieht.
Aus Angst, als hart zu gelten, verzichtet man auf klare Regeln. Aus falsch verstandener Toleranz verzichtet man auf deren Durchsetzung. So entsteht ein fatales Signal: Schwäche. Und Schwäche wird in diesen kulturellen Kontexten nicht als Einladung zum Dialog gelesen, sondern als Raumgewinn. Die eine Seite fühlt sich gehemmt, die andere bestärkt. Die eine Seite relativiert sich selbst, die andere radikalisiert ihre Ansprüche. Auf diese Weise verliert ein Land nicht plötzlich, sondern schleichend seine Durchsetzungskraft – und mit ihr seine kulturelle und politische Identität.
… Alles vom 1.1.2026 von Ahmet Refii Dener bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/schwaeche_signale
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Ahmet Refii Dener, Türkei-Kenner, Unternehmensberater, Jugend-Coach aus Unterfranken, der gegen betreutes Denken ist und deshalb bei Achgut.com schreibt. Mehr von ihm finden Sie auf seiner Facebookseite und bei Instagram. Weiterführende Links: https://www.facebook.com/ARD1881/
https://www.instagram.com/ahmetrefiidener/

 

Epoché – arabisch

Ahmed Al-Khalidi, @khalidi79397 – Oct 4
Pragmatic Palestinian || Do you care about Palestinians life? || Why don’t you demand that Hamas surrenders?
https://x.com/khalidi79397

Zu deutsch:
„Ich habe die Lügen satt, die wir uns selbst erzählen. Unsere Führer jammern jeden Tag über ‚die Besatzung’, als habe die Geschichte 1948 begonnen, als sei Israel ein einzigartiges Monster in der Menschheitsgeschichte. Aber lassen Sie mich Sie an etwas erinnern, das niemand laut auszusprechen wagt: Wir Araber sind die Kinder der größten und längsten Besatzung, die der Nahe Osten und Afrika je erlebt haben.

Im 7. und 8. Jahrhundert brachen arabische Stämme von der Arabischen Halbinsel aus. Innerhalb weniger Jahrzehnte zerschlugen sie das Byzantinische Reich in Syrien, dem Libanon und Ägypten. Sie zerstörten das Persische Reich. Sie zogen über Nordafrika hinweg und erreichten Marokko, Spanien und sogar Südfrankreich. Auf seinem Höhepunkt beherrschte das arabische Kalifat 13 Millionen Quadratkilometer – mehr als Rom sich je erträumte. Millionen von Persern, Berbern, Kopten, Aramäern, Juden, Griechen und anderen fanden sich plötzlich unter arabischer Herrschaft wieder. Ihre Sprachen und ihr Glauben wurden verdrängt.
Das Koptische verschwand in Ägypten. Das Aramäische starb fast aus. Sogar das Persische war fast ausgelöscht, bis Dichter wie Firdausi für seine Erhaltung kämpften. Arabisch wurde zur dominierenden Sprache, der Islam zum dominierenden Glauben. Das war keine Befreiung – es war eine Besetzung in einem Ausmaß, das ganze Kontinente umgestaltete.
Die Mongolen kamen und gingen innerhalb von etwa einem Jahrhundert.
Die Römer herrschten jahrhundertelang, doch Latein verschwand aus dem Nahen Osten.
Das Britische Empire herrschte 200 Jahre lang, dann brach es zusammen.
Die arabisch-muslimischen Eroberungen veränderten die Identität ganzer Nationen für immer.
Man denke nur: Ägypten war 600 Jahre lang christlich und koptischsprachig, bevor die Araber kamen. Heute ist es arabisch und muslimisch. Nordafrika war berberisch und römisch. Heute ist es arabisch und muslimisch. Im Levante-Gebiet sprach man Griechisch und Aramäisch. Heute spricht man Arabisch. Sogar Spanien lebte 700 Jahre lang unter arabischer Herrschaft. Das ist nicht nur eine ‚Besatzung’, sondern ein zivilisatorischer Umbruch.
Und doch weinen unsere Führer – die selbst das Produkt dieser massiven arabischen Besatzung sind – im Jahr 2025 über Israel, ein Stück Land von der Größe New Jerseys, und nennen es ‚die schlimmste Besatzung’. Wirklich? Verglichen mit dem, was die Araber Nordafrika, Persien und dem Levante-Gebiet angetan haben? Im Vergleich zur jahrhundertelangen arabischen Herrschaft, die Identitäten auslöschte, Zwangskonvertierungen durchführte und ganze Regionen umgestaltete?

Wenn wir Palästinenser Ehrlichkeit wollen, müssen wir aufhören, so zu tun, als hätte Israel die Besatzung erfunden. Die Wahrheit ist bitter: Wir leben im Schatten der größten und längsten Besatzung der Geschichte, der arabischen. Nur Israel die Schuld zu geben und gleichzeitig unsere korrupten Führer zu verehren, die dieses Narrativ ausnutzen, ist keine Gerechtigkeit, sondern Feigheit.
Geschichte ist wichtig. Und wenn wir uns ihr nicht stellen, bleiben wir Sklaven nicht Israels, sondern unserer eigenen Heuchelei.“
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Die Pointe besteht natürlich darin, dass man diesen kritisch gemeinten Text auch als Hagiographie lesen kann, denn der hier beschriebene Prozess verkörpert für den Frommen nichts anderes als den Willen Allahs, der die Völker schließlich zum globalen Triumph des Islam führen wird; insofern sind die Vorwürfe unangebracht, irgendjemand aus dem Kreise der rechtgeleiteten Völker lebe im Schatten des gewaltigsten Eroberungs- und Missionierungsfeldzuges der Welt.
Im Schatten leben – noch – die anderen.
Und während die Europäer, die sich jahrhundertelang der islamischen Eroberung erwehrten, von Tours und Poitiers über Granada, Lepanto und Wien bis zur Niederwerfung der Barbareskenstaaten, heute der „Religion des Friedens” die Tore öffnen, ob nun unmittelbar oder via Kreißsaal (samt Sozialhilfe) oder durch das Unterwerfungsritual der Verfolgung eines angeblichen „antimuslimischen Rassismus” – und immer unter Kollaboration der Linken* –, halten die Israelis störrisch stand, übrigens auch im Kreißsaal.
… Alles vom 7.10.2025 bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2025/10/epoche-arabisch/