Warten bis zum Staatsbankrott?

Zwischen 8 und 9 der 84 Millionen Bundesbürgern, also ungefähr 10 Prozent, „halten den Laden am Laufen“, wobei mit „Laden“ auch der Sozialstaat gemeint ist. Die anderen 90 Prozent sind happy und verspüren wenig Lust auf Protest zwecks Politikwende . Als brave Untertanen nehmen gerne in Kauf, daß sich der Staat Jahr für Jahr weiter verschuldet.
Solange der Staat die wachsende Zinslast tragen kann und aufgrund von Bonität über die zusätzliche Ausgabe von Staatsanleihen an frisches Geld kommt, wird sich daran nichts ändern.

Erst wenn Deutschlands triple-A-Ranking auf dem Kapitalmarkt und der Staatsbankrott aufgrund des nicht mehr auszugleichenden Staatshaushalts nicht mehr aufzuhalten ist, werden Subventionen, Bürgergeld bzw. Grundsicherung, Wohngeld usw. nicht mehr fließen und beim Bürger ist an 20. eines Monats das Portemonnaie leer. Erst dann werden Bürger bereit sein, sich von der „Weiter so“-Politik von CDUSPDGrüneLinke abzuwenden und dem Strassenprotest anzuschließen.
Doch dann ist es zu spät. Schließlich ist die Inflation längst erblüht durch die ständige Gelddruckerei des Staates. Die Hyperinflation wirkt und rafft die Ersparnisse der Bürger dahin.
Etwas Theorie zur Beruhigung: Ein Privathaushalt (Familie, Unternehmung) kann zahlungsunfähig bzw. bankrott gehen: Insolvenz, Justizverfahren. Ein staatlicher Haushalt hingegen kann im Grunde niemals bankrott gehen, da er über die Staatsbank (die eigentlich politik-unabhängig agieren sollte) Kredite und damit Geld schöpfen kann.
30.9.2026
.
Ende von Beitrag „Warten bis zum Staatsbankrott?“
==============================================================
Beginn von Anlagen (1) –
.
.
(1) Leserbrief: Erst muss es den Leuten schlecht gehen, bevor sie anders wählen
… Der Leser Donostia kommentierte auf TE.
„Solange die Wahlergebnisse so ausfallen wie derzeit, soll das Volk mit den Ergebnissen leben. Ich sehe keine Mehrheiten, die eine Wende wollen. Gäbe es einen Willen für andere Politik, würde anders gewählt werden. Die Sportschau kommt pünktlich um 18 Uhr, Bier ist noch erschwinglich, selbst wenn ich nicht arbeite, geht’s mir gut. Ich muss nur wissen, welchen Antrag ich wo einreichen muss. Selbst das Internet, mit dem ich dann unter Hilfe von KI mir alle Abgreifmöglichkeiten beim Staat zeigen lassen kann, bezahlt mir dieser Staat. So what?
Die Mehrheit der Bevölkerung will gar keine Veränderung. Sie sind glücklich in der Staatsabhängigkeit. Erst wenn es diesen Bürgern schlecht geht, wird die Regierung abgewählt.
Auf die Frage „Wie viele Angestellte und Arbeiter arbeiten in wertschöpfenden Betrieben, außerhalb des Staates und ohne Subventionen“, antwortet die KI: In Deutschland arbeiten etwa 8 bis 9 Millionen Menschen in wirklich wertschöpfenden Betrieben, wenn man alles Staatliche und alle staatlich getriebenen Subventionsbereiche konsequent herausrechnet. Das sind nur rund 20 bis 23 Prozent aller Arbeitnehmer.
Im Umkehrschluss bedeutet das, dass 75 Prozent der arbeitenden Bevölkerung direkt oder indirekt eben auch vom Staat abhängen. Oder anders ausgedrückt, 8 bis 9 Millionen in diesem Land halten 84 Millionen Bürger über Wasser. Das sind etwas mehr als 10 Prozent. Wie sollen die eine Änderung herbeiwählen? Ich komme zu dem Schluss, dass es für eine Wende einen Staatsbankrott benötigt, weil es zu viele Staatsabhängige gibt, die am Status quo nichts ändern wollen. Erst durch den Staatsbankrott wird es ihnen schlecht gehen, und sie werden erst dann zur Veränderung bereit sein.

Deshalb rate ich allen, bereitet euch auf dieses Szenario vor, denn es wird kommen. Der Staat wird sich so lange verschulden, wie es geht. Die Schuldentraglast ist hier entscheidend. Solange der Staat seine Zinsen für Staatsschulden bedienen kann, läuft der Laden weiter. Da die Schulden aber immer weiter steigen, bleibt dem Staat nur ein Mittel und das ist Gelddrucken, was am Ende zu Inflation führt.
Es fängt schleichend an und nimmt dann ungeheuer an Fahrt auf. Wer sich nicht zuvor darauf vorbereitet hat wird „alles“ verlieren.

Was auch viele nicht kapieren, ist, dass die Inflation plötzlich sehr schnell an Fahrt gewinnt und sobald es die breite Masse bemerkt, ist es schon zu spät, um vorzusorgen. Der Wert schlecht oder nicht vermehrbarer Güter steigen in ungeahnte Höhen, weil sie nun jeder zur Absicherung seines Vermögens haben will. Wenn das eintritt, wird keiner mehr diese Assets verkaufen wollen und das führt dann zu astronomischen Preisen.
Um zu verdeutlichen, wie schnell eine Hyperinflation vonstatten geht, hier ein Beispiel aus der Hyperinflation von 1923:

Am 9. Juni 1923 kostete in Berlin:
1 Ei – 800 Mark
∗ 1 Liter Milch – 1440 Mark
∗ 1 Kilo Kartoffeln – 5000 Mark
∗ Eine Straßenbahnfahrt – 600 Mark
∗ 1 Dollar entsprach 100.000 Mark.
Am 2. Dezember 1923 kostete in Berlin:
1 Ei – 320 Milliarden Mark
∗ 1 Liter Milch – 360 Milliarden Mark
∗ 1 Kilo Kartoffeln – 90 Milliarden Mark
∗ 1 Straßenbahnfahrt – 50 Milliarden Mark
∗ 1 Dollar entsprach 4,21 Billionen Mark.
Es führt also kein Weg am Staatsbankrott vorbei, weil das staatsabhängige Individuum in einer satten Mehrheit diesen Weg weiter beschreiten wird. Der Kipppunkt, den unsere grünen Sozialisten immer gern als Begriff für ihren Klimawahn benutzen, ist hier im wahrsten Sinne des Wortes überschritten (siehe die 10 Prozent von oben). Die Schmerzen, die unbarmherzig zuschlagen werden, werden nach dem Zusammenbruch die Änderung herbeiführen. Deshalb bereitet Euch darauf vor, ich vermute, es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis das eintritt.
Im Bericht bei Tichys Einblick: ‚Die Abzocker: Bundesregierung setzt auf Suchtsteuern, um sich der Reformpolitik zu entziehen‘, schreibt Thomas Kolbe Folgendes: Wie jüngst gemeldet, schnellte das öffentliche Defizit im ersten Halbjahr des laufenden Jahres auf 71,3 Milliarden Euro – 36,6 Milliarden Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Mit anderen Worten hat unser Staat binnen eines Jahres das Schuldenmachen mehr als verdoppelt.
Kennt ihr die Geschichte mit dem Reiskorn, das man aufs erste Schachfeld setzt und jedes weitere Feld dann mit Reiskörnern verdoppeln soll? Wenn man auf das 1. Schachfeld ein Reiskorn legt und auf jedem weiteren Feld die Menge verdoppelt, erhält man am Ende eine völlig gigantische Zahl: Auf dem 64. Feld liegen 2⁶³ Reiskörner – insgesamt 18.446.744.073.709.551.615 Körner.
Das sind 18,4 Trillionen Reiskörner. Diese Zahl erinnert stark an die Hyperinflation von 1923. Die Frage ist, auf welchem Feld des Schachbrettes stehen wir?“
… Alles vom 3.9.2026 von Donnostia bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/staatsbankrott-wende/
.
Einige Kommentare:
Vor dem Staatsbankrott kommt die totale Enteignung von Privatvermögen
Allein das Geldvermögen liegt derzeit bei ca. 9 Billionen Euro. Damit gibt es für dieses Regime große Chancen noch einige Jahre durchzuhalten. Die Möglichkeiten, sein Vermögen ins sichere Ausland zu bringen, wurde in den letzten Jahren langsam aber zielführend erschwert. Warum wohl?
Außerdem glaube ich nicht, dass die Mehrheit hier im Lande jemals die richtigen Schlüsse aus dem politisch gewollten Desaster ziehen wird. Auch nicht, wenn sie am Hungertuch nagt und friert. Schuld werden, wie bisher, die Reichen, Putin, Trump oder die AfD sein. Dazu kommt noch die Klimakatastrophe, und der Krieg in der Ukraine. Sie werden weiterhin den verlogenen Versprechungen ihrer Peiniger glauben schenken.Von wegen Massenproteste gegen das Regime. Die werden nicht stattfinden.
Und mit Wahlen kann man heute schon keinen Politikwechsel mehr herbeiführen. Man tauscht die Gesichter aus, mehr nicht.
Unsere Neubürger und Linksradikale werden in Zukunft die Strassen beherrschen. Sie werden sich nehmen, was nicht niet-und nagelfest ist, wenn die Staatsknete nicht mehr so üppig fließt. Und, sie werden hier die Macht übernehmen. Ich persönlich sehe keine Möglichkeiten mehr, dass dieses Land in den nächsten Jahrzehnten nochmals in eine echte Demokratie zurückfindet. KorneliaJuliaKöhler
.
Grundsätzlich: Das Thema „Staatsbankrott“ ist einmal vollkommen abstrakt und letztendlich für den Bürger – der sich dafür überhaupt interessiert (4, 5, 6%?) – vollkommen intransparent. Daß, wie holzschnittartig dargestellt, die überwiegende Mehrheit im „staatsabhängigen Bereich“ beschäftigt, besser „untergebracht“ ist, führt tatsächlich zu einer gewissen UnsereDemokratie-„Stabilität“ sprich Ignoranz für das, was generell so an Negativen sich „hochzieht“. Das dürfte auch einer der Gründe sdafür ein, wieso die AfD bundesweit nicht über die 30-Prozent-Marke kommt bzw. deswegen auch gar nicht kommen kann.
Der Staatsbankrott dürfte – da weltweit in kaum durchschaubare Mechanismen eingebettet ist – auch so schnell nicht kommen. Alle „Mächtigen“ in den wichtigsten 30-40 Staaten – aus welchen Motiven auch immer – wollen das (erfolgreich) verhindern. D.h. der hier thematisierte „Bankrott“ kommt wohl am Sankt-Nimmerleins-Tag … Also hierauf zu setzen, macht einen eher hoffnungslos. Punkt.
Deshalb sind andere Entwicklungen wie z.B. Invasion von Fremden, Unsicherheiten im Alltag, (Arbeitslosigkeit fällt mit Masse wg. den „sozialen Hängematten“ aus, das war in den 1920er Jahren anders), Kulturlosigkeit, Schulprobleme (nur eingeschränkt – geht ja nach 10, 12 Jahren ja wieder vorbei), Dreck und Müll überall, Gefühl „Das ist nicht mehr mein Land!“, mangelnde Gesundheitsversorgung, verfallende Infrastruktur, Bürokratie (kaum einer weiß allerdings, daß es die Parlamente sind, welche die größten Treiber/Verursacher sind), EUdSSR-Übergriffigkeit, Stromausfälle, Beschränkung der (Verkehrs)Mobilität, Überdruß bzgl. des Klimageschwätzes, effektive Einkommensverluste vs. „Durchfretten“ von Millionen „Schmarotzern“ (Problem: WEnn ander faul sind, werden viele selber faul) u. ä. viel bedeutender für die kommenden Wahlergebnisse.
Aber: Es zieht sich und zieht sich und zieht sich … Ein Siechtum für absehbar weitere 20, 30 Jahre. Dann ist das Land auch „untergegangen“; das ist dann wie „Staatsbankrott“. Das merken 70 bis 80% der Menschen dann auch gar nicht … Auch dann werden noch UnsereDemokratie-Parteien zu 50plusProzent gewählt. Nochnich2022
.
Nebenbei : Der Kommentar ist nicht der erste dieser Art. Da waren andere schon frührr dran. Was natürlich nichts an seiner Richtigkeit ändert. Auf die relevante Zusammensetzung und Interessenlage der diversen Wählergruppen, hier der Anzshl der Alimentierten, machten bereits andere aufmerksam, allerdings “ demokratisch“ weitergedacht. Übrigens war bereits den alten Griechen klar, dass die Zuteilung des Wahlrechts einen Einfluss auf das “ demokratische “ Ergebnis haben wird und das betrifft keineswegs “ nur“ die Anzahl der vom Staat resp dem Kartell Abhängigen. Anders formuliert ist “ die Demokratie“ von bestimmten Bedingungen abhängig, die aber, nun folgt der Unterschied zum Ex- Verfassungsrichter, durchaus gestaltet werden können. Falls “ man“ es denn will. Allerdings ist man in Schland eher der Auffassung, dass jeder, der sich warum auch immer in Schland aufhält und mit dem Laufen begonnen hat wählen sollte. Steigert man dann vorsätzlich die Zahl der Alinentierten ad ultimo ist das ( Wahl)ergebnis klar und das “ Schicksal “ sogar des Landes besiegelt. Da es den alten Griechen auch um ihre Polis ging, schlossen sie manche Gruppen aus. In Schland ist das anders. Weitergedacht geht es nicht „nur“ um wirtschaftliche , sondern existentielle Folgen. Ohne Polis bzw Nation sind sämtliche Überlegungen im Innern, nicht nur die Wirtschaft betreffend, hinfällig. Es sieht so aus, dass manche das Endziel der Transformatoren immer noch nicht erkannt haben oder erkennen wollen. Zumal sich bei einer archaisch/ tribalistischen Gesellschaft, einer entzivilisierten und entkulturalisierten Bevölkerung mit einem DurchschnittsIQ von dann 80 bis max 85 , natürlich ohne Bildung und Kompetenzen, bestimmte wirtschaftliche Fragen nicht stellen werden, übrigens auch rechtliche nicht. Eine “ Währungsreform“ wäre da ein relativ kleines Übel. Zumal uns die Freunde des „club med“ bereits vor der Auflösung entbeinen. Oder Merz “ löst“ das nationale Problem auf seine Weise, die Weise eines sehr speziellen Charakters. Richtig ist: Finis G. bzw meine schon etwas ältere Auffassung, dass der Kipppunkt überschritten und das Problem angesichts des Feindes und des Zustandes politisch nicht zu lösen ist. rainer reich
.
Donostia vergisst das Millionenheer der Rentner und Pensionäre. Sie sind aufgrund der in Deutschland sozialisierten Altenversorgung qua definitionem „staatsabhängig“ – schon der gängige Name weist darauf hin. Vor 200 Jahren hätte kein Mensch, nicht einmal Goethe gewusst, was ein „Rentner“ ist – denn die Versorgung der Alten war Familiensache. Weil das so war, war weniger als fünf Prozent der Menschen kinderlos, und nicht 40 Prozent wie heute.
Mit der Sozialisation der Altenversorgung hat der Staat auf geniale Weise eine ungeheure Staatsabhängigkeit geschaffen, die für 95 Prozent und mehr unabdingbar eintritt, wenn die Lebenserwerbstätigkeitphase altersbedingt endet. Egal ob Rentner und Pensionär – die meisten Menschen sind dann vollständig von staatlichen Almosen abhängig. Nicht immer, vor allem bei Pensionären, fühlen sie sich wie Almosen an, weil zu hoch – sind aber welche. Junge Menschen werden gezwungen, beliebige Alte freizuhalten, mit denen sie nie etwas zu tun hatten.
Das verführt nicht nur hochgradig zu Kinderlosigkeit, sondern hält nachweislich auch vom Vermögensaufbau ab. Da Senioren ihre Unterhaltsansprüche als Vermögen ansehen, obwohl es keins ist, unterlassen sie den Aufbau eigenen Vermögens, und verkonsumieren ihr Einkommen in der Erwerbsphase exzessiv. Dazu setzt der Staat vielerlei Anreize, auch, indem er Vermögen hoch besteuert und den Aufbau fast unmöglich macht. Da viele mangels Kinder niemanden haben, der für sie im Alter aufkommt, muss das an die erwerbstätigen Menschen delegiert werden, deren Eltern nicht kinderlos bleiben wollten – wodurch Familien in Deutschland gleich doppelt ausgeplündert werden – ein Grund dafür, dass so wenige Lust auf Familiengründung haben.
Diese Kohorten vor allem sorgen mit ihrem aus ihrer Sicht völlig rationalen Wahlverhalten dafür, dass Parteien regieren, die an den bestehenen Zuständen nichts ändern werden. Der Fehlbestand an jungen Menschen wird mit importierten Muslimen ausgeglichen. Die von den Jungen aus ihrer Wirtschaftstätigkeit nicht mehr zu bedienenden Forderungen der Alten auf Alimentationen werden aus Schulden finanziert, die man den Jungen wieder aufbürdet.
Das alles ist hochgradig asozial und dennoch gesellschaftlich weder umstritten noch ein Thema. Auch die AfD versagt bei diesem Thema komplett und biedert sich bei den Alten-Kohorten mit luziden Rentenmodellen an, die sich niemals werden umsetzen lassen. ABER: Würde sie das richtige fordern, verlöre sie 85 Prozent der Wähler über 55 und somit mindestens die Hälfte ihrer Stimmen. Bei den anderen Parteien ist es genauso. Der Staat solls richten. Berlindiesel
.
Die EU macht schon die Schotten dicht. Gold geht anonym nur noch bis 2000€, ein neues Konto im nicht EU Ausland zu eröffnen ist so gut wie nicht mehr möglich. Die DDR hat die Menschen hinter der Mauer eingesperrt. Der EU sind die Menschen egal aber ihr Geld nicht. Deshalb sperrt die EU das Geld der Bürger ein. Warum wohl? Sie wollen es sich holen. Aus Diebstahl wird per Gesetz Recht. Für was brauchen die das Geld der Bürger? Für den Krieg gegen Russland. Es war schon immer so ist der Staat im Eimer braucht es einen Krieg um alles kurz und klein zuschlagen um wieder von vorne anfangen zu können. Menschliches Leid? Interessiert diese Leute nicht im geringsten. Wohl dem der es geahnt hat und Vorsorge betrieben hat . Bernd Geiss
.
Alles richtig, nur glaubt der Leser, das geänderte Wahlverhalten würde zum Besseren führen? Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass die Deutschen im Krisenfall etatistischen, zentralwirtschaftlichen Parteien folgen. Und dies ist eben nicht die AfD, sondern wird vermutlich eine neosozialistische Partei sein, die den Niedergang bestimmten gesellschaftlichen Gruppen (Reiche, Aktionäre, Vermieter usw.) in die Schuhe schieben dürfte. Was es dann noch braucht, ist lediglich eine charismatische Persönlichkeit an der Spitze einer derartigen Partei, die Enteignung, Verstaatlichung und Repressalien gegen die vermeintlich Schuldigen in schlagkräftige Parolen zu kleiden vermag. Fulberg
.
Folgendes Gleichnis habe ich mal aufgeschnappt:
8 Leute gehen jeden Tag in die Gaststätte, alle essen und trinken, niemand hungert, niemand durstet. Jeden Tag stellt der Wirt die Rechnung, 4 Leute zahlen gar nichts, 2 Leute zahlen für sich, eine(r) zahlt für 2 und der letzte für sich und drei andere.
So ungefähr funktioniert Deutschland, natürlich stark vereinfacht. Die 8 Leute stehen sinnbildlich für die 80 Millionen Einwohner. Es hat viele Jahre funktioniert, jetzt ist dieses System überdehnt worden. M.Stoll
.
Der ewige Streit zwischen den Untergangspropheten und den Schönrednern in der Wirtschaft ist so alt wie die Ökonomie selbst. Doch am Ende ist die Frage nach dem ‚halb vollen oder halb leeren Glas‘ eine psychologische Falle. Ein rein pessimistischer Blick lähmt das Land, ein rein optimistischer macht blind für Krisen. Die Wahrheit ist: Unser wirtschaftliches Glas ist halb voll – wir haben eine fleißige Basis und enorme Substanz. Aber die Politik hat ein riesiges Leck hineingebohrt. Die Aufgabe kritischer Bürger ist es nicht, herbeizusehnen, dass das Glas endgültig zerspringt, sondern die Ärmel hochzukrempeln und das Leck abzudichten. Und alle anderen müssen halt Gold und Bitcoins kaufen – und genauso hoffen, dass das gut geht. Koepenicker
.
„Donostia“ hat (leider) mehr als recht – das ist meine Rede seit langem, auch wenn ich weniger einen Staatsbankrott mit Hyperinflation kommen sehe, sondern eher absolutes Chaos, Hungersnot, Arbeitslosigkeit und ggf. (Bürger-)Krieg. Den Menschen geht es zu gut, sehr viele sehen die Probleme gar nicht, sie können oder wollen sie nicht sehen. Erst wenn es an die eigene Geldbörse geht, wenn der eigene Urlaub gefährdet ist, das eigene Auto, wenn man selber arbeitslos wird oder vielleicht gat nichts mehr zu (sorry für das böse Wort) fressen hat, dann kommt das Umdenken. Aber nur dann. Das wissen unsere Polit-„Eliten“ natürlich und versuchen genau das zu verhindern. Die Zeichen stehen auf Sturm.
Daher werden nun virtuelle (finanzielle) Zäune um die EU gezogen – Leute mit Geld sollen nicht mehr abwandern dürfen. Daher wollen und braucht diese Bande um jeden Preis Krieg gegen Russland. Nur ein Krieg ermöglicht die Schuld für Chaos, Hunger und Co. den Russen in die Schuhe zu schieben. Nur ein Krieg ermöglcht per Notstandsgesetzen die Enteignung oder das Einsperren und Ausschließen von Opposition und Kritikern. Nur ein Krieg erlaubt das Aussetzen von Neuwahlen. Bereitet Euch vor! WGreuer
.
Zitat: „Die Mehrheit der Bevölkerung will gar keine Veränderung. Sie sind glücklich in der Staatsabhängigkeit. Erst wenn es diesen Bürgern schlecht geht, wird die Regierung abgewählt.“
Sicherlich hat der hier kommentierende „TE-Leser Donostia“ mit seinen Worten nicht unrecht. Aber ich denke auch, dass es hier mehr als nur einen Grund wie das „momentane Wohlbefinden“ für die -vor allem im Westen Deutschlands zu sehenden- Wahlergebnisse geben tut und das hier zum Beispiel auch aufgebröselt werden müßte, wer denn genau die von staatlichen Geldern/Zuschüssen profitierende „Mehrheit der Bevölkerung“ ist.
Ich denke, dass hier mit Blick auf die -vor allem im Westen zu sehenden- Wahlergebnisse und auf gewollte politische Veränderungen, dass hier das Hauptproblem bei der medialen (Nicht-)Berichterstattung liegt und das es dadurch eben entsprechend länger dauert bis die -grad stattfindenden und auch die noch vor uns liegenden- Probleme im Land bei den Leuten und Wählern ankommen und ihnen auch die medialen grünwokelinken Lügen bewußt werden.
Oder auch etwas anders gesagt: würde es bei uns einen funktionierden Journalismus geben wie dieser eigentlich angedacht und auch mal früher war als man hier von der „Vierten Macht im Staate“ gesprochen hat, dann würde der Bürger und Wähler vermutlich schon viel eher auf die Barrikaden gestiegen sein.
Doch wie von mir gesagt wird es wohl auch noch den einen oder anderen weiteren Grund für „Bürgers Zurückhaltung“ (zB Wohlstandsverwahrlosung o. Bequemlichkeit?) geben. Manfred_Hbg
.
Vollkommen korrekt. Die Staatsquote liegt offiziell bei >50%. Wenn man alles korrekt einrechnen würde, dann liegt die Staatsquote bei rund 60%. Im Durchschnitt sind alle 60% hier abhängig vom Staat. Und genau diese wollen natürlich, dass sich nichts ändert und es genau so weiter geht wie bisher oder sogar noch mehr bekommen vom Staat. Das wird solange „funktionieren“ bis dafür nicht mehr genug Geld aufzutreiben (Kredite) und auszupressen (Raub durch Steuern) ist. maps
.
Also ich habe die Frage „Wie viele Angestellte und Arbeiter arbeiten in wertschöpfenden Betrieben, außerhalb des Staates und ohne Subventionen“ ChatGPT gestellt und die Antwort war anders.
ChatGPT sagt:
Grob würde ich unterscheiden: Erwerbstätige in Deutschland insgesamt: rund 46 Millionen Davon arbeiten rund 5 bis 6 Millionen direkt im öffentlichen Dienst bzw. öffentlichen Bereich, je nach Abgrenzung. Etwa 40 Millionen arbeiten damit überwiegend außerhalb des unmittelbaren Staates.
Aber: „ohne Subventionen“ lässt sich nicht sauber herausrechnen, weil viele private Unternehmen indirekt oder direkt Förderungen erhalten können, etwa Landwirtschaft, Energie, Industrie, Verkehr oder Forschung.
Wenn du mit „wertschöpfend“ wirklich meinst:
Wie viele Menschen arbeiten in Deutschland in privatwirtschaftlichen Unternehmen, die ihre Einnahmen überwiegend durch den Verkauf von Waren und Dienstleistungen erzielen und nicht überwiegend von Steuern oder staatlichen Subventionen leben?
Dann würde ich die Größenordnung grob bei 30 bis 35 Millionen Beschäftigten vermuten. Eine exakte offizielle Zahl gibt es dafür allerdings nicht, weil man jeden Betrieb danach untersuchen müsste, wie stark er tatsächlich von staatlichen Zahlungen abhängig ist. Vetreos
.
Ich hab es bei Copilot eingegeben und die besagte Antwort so erhalten. Selbst wenn ihre Abschätzung 30 bis 35 Millionen Beschäftigten stimmt, was aus meiner Sicht zu hoch wäre, sind diejenigen die den Karren ziehen dann bei um die 40%. Was wiederum eine Minderheit bedeutet. Tendenz weiter fallend. Vermutlich bewegt es sich irgendwo zwischen 9- 30 Millionen und wenn wir die Mitte nehmen wären es dann um die 20 Millionen. Sie dürfen nicht vergessen, das z.B. das ganze Gesundheitswesen mit ihren Mitarbeitern zwar arbeitende Menschen sind die wir brauchen, letztendlich aber durch die wertschöpfend Arbeitenden getragen werden müssen, denn diese zahlen die Gehälter durch ihre Krankenbeiträge in der GKV oder PKV. Donostia
.
Richtig. Plus Enteignung von Immobilien (Gesetz wurde 2024 entsprechend angepasst); plus Enteigung von Einlagen (Gesetz wurde entsprechend 2025 angepasst/wurde für EU Bail Out wirksam); plus Kostgänger, die nachdem das verfrühstückt ist, auch noch das Leder der Bio-Deutschen „enteignen“ werden. Und das ist seid spätestens 2015 vorhersehbar gewesen. Ich weiss nicht, welches zynischperfide „Genie“ das in Bewegung gesetzt hat: die Dt machen immer alles perfekt, Nationalsozialismus, dann halb/halb Kommunismus/Marktwirtschaft und nun Suizid. KFischer
Ende Kommentare

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

Schreibe einen Kommentar