2003-2005 hat der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder die Sozialreformen der Agenda 2010 durchgesetzt. Mit seinem Machtwort „basta!“ hatte er die SPD gespalten, die linken SPD-ler um Oskar Lafontaine kehrten der Partei den Rücken und gingen zur Linken (damals WASG, SED bzw. PDS-Nachfolge).
2026 ist der jetzige Bundeskanzler Friedrich Merz gefordert, die vor seiner Wahl 2/2025 versprochenen und bis heute verschobenen und überfälligen Reformen endlich durchzusetzen – auch gegen den Willen der reformunwilligen und besitzstandswahrenden CDU-ler. Merz muß sofort die von Roland Tichy beschriebenen 7-Punkte (siehe Anlage (1) unten) umsetzen, auch wenn dabei etliche CDU-MdBs zu den Grünen, SPD oder Linken wechseln oder eine Links-CDU abspalten werden.
Doch zu einem erneuten „basta!“ ist ein Verbalpolitiker und Zauderer wie Merz leider zu feige – seine TV-Predigt in ARD und ZDF vom Wahlabend 20.9.2026 um 18 Uhr hat es gezeigt. Glaubt man der Psychologie, so ist mit das Schwierigste für einen Menschen, eigene Fehler einzugestehen, Verantwortung zu übernehmen und die Konsequenzen zu ziehen. Dies zeigte sich zum Ende der Coronazeit 2020-2023 – jedweder Irrtum bei Impfung, Maske und Pandemie wird bis heute ausgeschlossen, trotz der 2026 erdrückenden Beweislast der damals so gerne zitierten Wissenschaft(en). Und dies zeigt sich heute bei Friedrich Merz, der Fehler und Schuld nur bei anderen sucht, also allen außer der CDU.
21.9.2026
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Ende von Beitrag „Merz 2026 basta! Schröder 2003“
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Beginn von Anlagen (1) –
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(1) Roland Tichy: Es ist Zeit für Reformen statt weiterer Mikado-Politik
Man kann dieses rituelle CDU-Gerede nicht mehr hören von wegen „jetzt aber Reformen“. Die Friedrich-Merz-Reformen sind keine. Es wird Zeit, mal richtig zu reformieren – Reformen mit Substanz braucht das Land.
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Reden wir mal ausnahmsweise nicht davon, was die CDU so will oder die SPD blockiert. Das ist Mikado-Politik – wer sich zuerst bewegt, hat verloren. Die sogenannten „Reformen“ sind reine Sparprogramme, die nur zu weiteren Sparprogrammen führen: Wir brauchen aber Wachstum. Reden wir darüber, was dieses Land braucht, damit es wieder vorwärts geht – in 7 Punkten.
1. Die Energiewende muss gewendet werden. ….
2. Migration … Diese Politik muss umgedreht werden.
3, 3. Das Elektro-Auto ist eine feine Sache. Weil es so toll ist, wird es sich durchsetzen. Also Abschaffung aller Kaufprämien und Aus für das Verbrenner-Aus. Das Gute setzt sich durch, wenn es der Staat nur nicht behindert und die Verbraucher entscheiden. Die wissen, was für sie gut ist.
4. Der Haushalt des Landes ist der Weg in den Bankrott. Das angebliche Wachstum durch Schulden machen für Panzer, Beamte und Grundsicherung wird nichts. …
5. Wir brauchen eine vernünftige Landesverteidigung und keine Beamtenarmee, die 20 Prozent als Verwaltungskosten verschlingt. Von mir aus Wehrpflicht – aber für Männer und Frauen. Machen wir es ehrlich: Gleichberechtigung ist Gleichberechtigung und bedeutet: gleiche Rechte UND gleiche Pflichten.
6. … CO2 wird nicht mehr als Gift behandelt, sondern als natürlicher Luftbestandteil. CO2-Abgaben entfallen ersatzlos und damit Heizungsgesetze und ähnliche Schikanen.
7. Es werden keine neuen Gesetze verabschiedet. Der Deutsche Bundestag wird in den kommenden vier Jahren nur Gesetze abschaffen, keine neuen erfinden. …
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Das alles zusammen reichte für den Anfang. Diese Politik könnte einen echten Wachstumsschub auslösen. …
… Alles vom 21.9.2026 von Roland Tichy bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/reformen-statt-mikado-politik/