„Es war eben ein schwerer strategischer Fehler, aus der Kernenergie auszusteigen. Wenn man es schon macht, hätte man wenigstens vor drei Jahren die letzten verbleibenden Kernkraftwerke in Deutschland am Netz lassen müssen, damit man wenigstens die Stromerzeugungskapazitäten hat, wie wir es zu dem damaligen Zeitpunkt hatten.“ – so Bundeskanzler Friedrich Merz (71) am 14.1.2026 beim Neujahrsempfang der Wirtschaft in Halle/Saale (1).
Diese erbärmliche AKW-Beichte passt zu Merz: Vor kurzer Zeit hat er die Kühltürme des hochmodernen Atom-Kernkraftwerks (AKW) in Grundremmingen sprengen lassen, und jetzt beichten gehen, da in den neuen Bundesländern Wahlen bevorstehen. Und dann nach den Wahlen dann die AKW-Beichte widerrufen? Nach demselben Muster wie beim Wahlbetrug der Bundestagswahl 2/2025: Die Schuldenbremse und einen Migrationsstop vor der Wahl versprechen, um nach der Wahl das Gegenteil zu tun: Aufnahmemöglichkeit von einer Billion neuer Schulden schaffen und weiterhin offene Grenzen zulassen. Unehrlichkeit und Opportunismus pur läßt das Vertrauen und Glaubwürdigkeit der Bürger schmilzen. auf diese Weise betreibt Merz Werbung für die AfD.
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Und mit der AKW-Beichte (eine Sprachschöpfung (1) der Bild-Zeitung) folgt die nächste Täuschung: „Das wollen wir jetzt schnell besser machen. Die Kraftwerke sollen gebaut werden“ (1). Denn damit sind nicht wie erwartet Atom-, sondern Gas-Kraftwerke gemeint.
Um aus den fossilen Energien wie Kohle, Erdöl und Gas auszusteigen, setzt Merz somit nicht auf Kernkraft, sondern auf Gas, das dann chic als ‚Überbrückungstechnologie“ bezeichnet wird – was für eine Tautologie-gemäße Logik: Durch Gas weg vom Gas. Aus welchem Grund? Offenbar traut sich der Bundeskanzler nicht, den dazu notwendigen Konflikt mit dem kernkraftkritischen Koalitionspartner SPD und den Grünen einzugehen (2).
Dabei ist rares LNG-Gas aus den USA mit hohen Transport-, Verflüssigungs- und Regasifizierungskosten verbunden und somit viel teurer als in großen Mengen preisgünstig verfügbare Kohle oder gar russisches Pipeline-Gas (3).
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Nach wie vor fehlt eine verlässliche Energiepolitik, die Deutschland als rohstoffarmem und exportorientiertem Industrieland entspricht: Energiemix aus Erneuerbaren plus Kernkraft plus Fossilen (Erdöl, Gas, Kohle), wobei letztere auf deregulierten Märkten in Zukunft automatisch an Anteil verlieren werden.
16.1.2027
Garantiert ohne KI wurde dieser Beitrag geschrieben.
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Ende von Beitrag „Merz: „Atomausstieg war Fehler““
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Beginn von Anlagen (1) – (3)
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KI-Strom erledigt Energiewende (20.1.2026)
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(1) Merz‘ AKW-Beichte: „Schwerer Fehler, aus der Kernenergie auszusteigen“
Gibt der Kanzler etwa zu, dass seine Union in der Energiepolitik auf dem falschen Dampfer war? Am Mittwoch rechnete Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) jedenfalls hart mit dem Atomausstieg ab.
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„So machen wir jetzt die teuerste Energiewende auf der ganzen Welt. Ich kenne kein zweites Land, das es sich so schwer macht und so teuer macht wie Deutschland. Wir haben uns da etwas vorgenommen, was wir jetzt korrigieren müssen, aber wir haben eben zu wenig Energieerzeugungskapazitäten.“
Jetzt müsse seine Regierung aufräumen, so Merz sinngemäß: „Das wollen wir jetzt schnell besser machen. Die Kraftwerke sollen gebaut werden. Die Genehmigungen haben wir jetzt kurz bevorstehen. Da sind alle notwendigen Dokumente ausgetauscht und dann können wir loslegen.“
… Alles vom 15.1.2026 bitte lesen auf
https://www.bild.de/politik/inland/merz-schwerer-strategischer-fehler-aus-der-kernenergie-auszusteigen-6968bdbd29d7700ee8582b9a
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(2) Atomausstieg war „ein schwerer strategischer Fehler“, sagt der Kanzler – doch er traut sich nicht, ihn zu korrigieren
Bundeskanzler Friedrich Merz hat ungewohnt scharf mit der deutschen Energiepolitik abgerechnet. Die Stilllegung der Kernkraftwerke bezeichnete er als schweren Fehler. Doch statt eines Kurswechsels setzt Merz auf neue Gaskraftwerke und Subventionen.
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Kernstück der neuen Strategie sind nach Angaben der Bundesregierung neue Gaskraftwerke, die als Absicherung in sogenannten Dunkelflauten einspringen sollen, wenn Wind- und Solarstrom nicht ausreichen. Merz verwies darauf, dass Deutschland schrittweise aus der Kohleverstromung aussteigt und damit gesicherte Leistung verliert. Die neuen Anlagen sollen zunächst mit Gas betrieben werden können.
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Der Kanzler verband seine Kritik am Atomausstieg klar mit einem energiepolitischen Kurs, der auf neue fossile Kraftwerke und staatliche Eingriffe setzt. Eine Rückkehr zur Kernenergie, deren Aufgabe er selbst als strategischen Fehler bezeichnete, spielte in seinen Ausführungen dagegen keine Rolle. Offenbar traut er sich nicht, den dazu notwendigen Konflikt mit dem kernkraftkritischen Koalitionspartner SPD einzugehen.
… Alles vom 16.1.2026 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/atomausstieg-war-ein-schwerer-strategischer-fehler-sagt-der-kanzler-doch-er-traut-sich-nicht-ihn-zu-korrigieren/
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(3) Merz nennt Atomausstieg falsch – EUropa bellt
Den Atomausstieg hat Kanzler Merz beim Neujahrsempfang der Wirtschaft in Halle als „schweren strategischen Fehler“ etikettiert. Schuldig erklärte Merz die Merkel-Regierungen und die Ampel. Der Atomausstieg sei blind für Versorgungssicherheit und Preise beschlossen worden. Selbst wer den Ausstieg wollte, hätte „vor drei Jahren die letzten verbliebenen Kernkraftwerke am Netz lassen müssen.“
Der richtigen Diagnose lässt Merz die falsche Therapie folgen. Sein Kurswechsel ist genauso blind: Gaskraftwerke. Rares LNG mit hohen Transport-, Verflüssigungs- und Regasifizierungskosten ist viel teurer als in großen Mengen preisgünstig verfügbare Kohle. Hohe Strompreise für Industrie und Verbraucher setzen den Atomfehler mit dem Gasfehler fort. Jüngste Alarmzahlen der Windindustrie gehören zur Pleite der Energiewende.
… Alles vom 16.1.2026 von Fritz Goergen bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/merz-trump-iran-china/