Seit 12 Tagen herrscht im Iran ein blutiger Aufstand. Nicht nur wegen der wirtschaftlichen Unzufriedenheit, sondern mit dem Ziel, das islamistische Regime zu beseitigen. „Iran hates Islam“ lautet die Devise der Iraner von rechts bis links. Das Schweigen von ÖRR und Mainstreammedien ist ein Skandal https://www.youtube.com/watch?v=Emw93481pUY (1). Die Berichterstattung ist – wenn überhaupt – einseitig. Wie auch beim Stromausfall am 3.1.2026 in Berlin, bei den Silvester-Unruhen am 31.12.2025, … Ohne Social Media, X und internationale Presse ist man in Deutschland leider nur unzureichend informiert.
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Sogar Armin Laschet (CDU) moniert: „Ohne X wüsste man nicht, dass im Iran in diesen Stunden eine Revolution stattfindet. Der Mut der Menschen auf den Straßen überall im Iran ist heldenhaft. Sie haben das Interesse der Weltöffentlichkeit verdient.“ (2).
Aus welchem Grund ignorieren unsere Medien die Vorgänge im Iran? Weil die USA unter Trump und Israel die Revolution in Teheran unterstützen?
Dazu Norbert Bolz: „Um die Gefühle unserer Islamisten nicht zu verletzen, berichtet der ÖRR nicht über die Proteste im Iran. Sehr rücksichtsvoll.“
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Die Querfront-Logik als Verbindung der politischen Linken mit dem schiitischen bzw. islamistischen Mullah-Regime im Iran – in Frankreich als Islamo-Gauchisme bezeichnet – verbietet den Grünlinken in Deutschland, den seit 12 Tagen laufenden iranischen Aufstand in Teheran, Maschhad, Isfahan, Ghom, Shiraz usw. für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, Frauenrechte wie auch Rechte für Homosexuelle zu unterstützen. Für welche anderen Rechte steht denn dann die deutsche Linke – ausser für Macht?
Auch Constantin Schreiber bringt diesen Widerspruch der deutschen Linken auf den Punkt (4): „Der Iran ist der Lackmustest unserer Moral. Wer bei Gaza brüllt, aber beim Iran schweigt, beweist, dass für ihn Moral nicht universell, sondern wahlweise ist – und ihm die Freiheit der Menschen im Iran egal ist.“
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Ich war im Iran und bewundere die mutigen Iraner. Hoffentlich haben sie Erfolg mit ihrem Kampf für Freiheit sowie Demokratie und das Blutvergießen endet bald.
9.1.2026
Iran foltert – und die rot-grünen Moralprediger schauen weg (10.1.2026)
Iran: „Wir können es uns nicht leisten zu verlieren, weil sie uns sonst alle massakrieren.“ (12.1.2026)
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Ende von Beitrag „Iran-Revolution: ÖRR schweigt “
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Beginn von Anlagen (1) – (5)
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(1) Iran-Proteste: Wie Medien verharmlosen, was wirklich passiert
Während hierzulande das neue Jahr ruhig beginnt, gehen im Iran seit Tagen Menschen im ganzen Land gegen das islamistische Regime auf die Straße und riskieren dabei ihr Leben. Was in vielen westlichen Medien als wirtschaftliche Proteste dargestellt wird, ist in Wahrheit ein landesweiter Freiheitskampf gegen ein System aus Repression, Folter und Terror. Dieses Video ordnet ein, was im Iran tatsächlich passiert, warum diese Proteste kein ökonomisches Randphänomen sind und wie Berichterstattung und politische Sprache im Westen die Realität verharmlosen.
Gleichzeitig thematisiert das Video das auffällige Schweigen jener Bewegungen, die sich sonst als moralische Avantgarde verstehen. Während Gaza laut skandiert wurde, bleibt der Iran unbeachtet. Dieses Schweigen ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer selektiven Moral und eines Aktivismus, der mehr mit Selbstvergewisserung als mit Menschenrechten zu tun hat.
4.1.2026, Sarah Maria Sander auf
https://www.youtube.com/watch?v=Emw93481pUY
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(2) „Iran hasst den Islam“: Mullah-Regime vor seinem blutigen Ende?
Im Iran findet derzeit eine echte Revolution statt, und es gibt die größten explizit antiislamischen Proteste in der Geschichte. Die protestierenden Demonstranten übernehmen in Städten im ganzen Land die Kontrolle und das Regime steht nun vor einer realen Chance, zu stürzen. Warum schweigen die Medien in Deutschland weitgehend zu den Vorgängen?
„Ohne X wüsste man nicht, dass im Iran in diesen Stunden eine Revolution stattfindet. Der Mut der Menschen auf den Straßen überall im Iran ist heldenhaft. Sie haben das Interesse der Weltöffentlichkeit verdient.“ bemerkte Armin Laschet letzte Nacht zu der Frage, warum gibt es keine Sondersendungen bei ARD und ZDF zu der Situation im Iran gibt.
Was Norbert Bolz dann heute morgen mutiger beantwortet: „Um die Gefühle unserer Islamisten nicht zu verletzen, berichtet der ÖRR nicht über die Proteste im Iran. Sehr rücksichtsvoll.“ Denn eines ist in diesen Tagen unmissverständlich klar geworden: „Iran hates Islam“, wie ein bekannter britische Influencer schreibt.
… Alles vom 9.1.2026 von David Berger bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/01/09/iran-hasst-den-islam-mullah-regime-vor-seinem-blutigen-ende/.
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(3) Volksaufstand gegen die Mullahs: Wie deutsche Linke die mutigen Iraner verraten
Linke mobilisierten Tausende für Demos gegen Israel. Zum Iran haben all diese Leute nichts zu sagen. Die moderne Linke ist eben nicht für Menschenrechte, Feminismus oder sonst etwas. Sie ist nur gegen den Westen – deswegen sind die Mullahs ihre ideologischen Freunde.
Haben Sie es bemerkt – die Massendemonstrationen und Netz-Kampagnen gegen die Gewalt und die Unterdrückung im Iran? Nein? Das könnte daran liegen, dass es sie faktisch nicht gibt. Seit rund zwei Wochen gehen die Menschen im Iran auf die Straße, um gegen ihr diktatorisches, islamisches Mullah-Regime zu demonstrieren. Dieses Regime antwortet mit Kugeln.
Nur scheint das in Deutschland kaum jemanden so wirklich zu interessieren. Insbesondere die deutsche Linke zeichnet sich durch ihr Schweigen dazu aus. Diejenigen also, die sonst zu allen internationalen Themen eine ganz starke Meinung haben – insbesondere, wenn es um Israel oder die USA geht – sind mucksmäuschenstill, wenn liberale Iraner sich gegen ihre autoritäre Mullah-Herrschaft erheben.
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Diejenigen, die jetzt (in Deutschland) nicht demonstrieren, zeigen also, dass sie für nichts stehen – nicht für Menschenrechte, Feminismus, die Rechte von Schwulen und Lesben. Das alles schreiben sie sich gerne auf die Fahnen, doch in Wahrheit sind sie nicht dafür. Oder überhaupt für irgendetwas. Sie sind nur gegen etwas: vor allem gegen den Westen, seine Ideen und seine Werte. Sie hassen den Westen – also können sie denjenigen, die seine Feinde sind, nicht auch mit Ablehnung gegenübertreten.
… Alles vom 9.1.2026 von Max Roland bitte lesen auf
https://apollo-news.net/volksaufstand-im-iran-das-entlarvende-schweigen-der-deutschen-linken/
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(4) „Warum sie bei Gaza schreien und beim Iran schweigen“
In einem scharf formulierten Video-Kommentar wirft der Journalist und frühere Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber den Linken „selektive Empörung“ vor. Das Schweigen vieler in Europa zu den Protesten und Menschenrechtsverletzungen im Iran sei kein Versehen mehr, sondern eine Haltung.
https://x.com/ConstSchreiber/status/2009922951743750418
… „Jetzt demonstrieren Menschen im Iran für Freiheit. Jetzt riskieren Frauen und Männer ihr Leben, weil sie sich weigern, weiter in einem System aus religiösem Zwang, Gewalt und Erniedrigung zu existieren“, so Schreiber. Jugendliche würden „verhaftet, gefoltert und hingerichtet, weil sie tanzen, demonstrieren oder ihre Haare zeigen“. Dass dazu in Europa kaum was zu hören ist, sei kein Versehen mehr: „Jetzt – genau jetzt – ist das Schweigen vieler in Berlin, Paris, London oder Brüssel kein Versehen mehr, sondern eine Haltung. Denn wer heute schweigt, der entscheidet sich.“
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Der Journalist ordnet das Schweigen historisch ein. Teile der westlichen Linken hätten bereits die Islamische Revolution von 1979 als „antiimperialistischen Befreiungsschlag“ verklärt. Dass daraus eine „brutale Theokratie“ entstanden sei, „die Frauen entrechtet, Oppositionelle ermordet und Minderheiten verfolgt“, werde bis heute verdrängt. „Wer damals die Augen schloss, tut sich bis heute schwer, klare Worte zu finden“, so Schreiber. Die Folge: Während israelische Militäraktionen „binnen Minuten moralisch verurteilt werden“, blieben Hinrichtungen im Iran oft Randnotizen.
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Sein Fazit ist deutlich:
„Der Iran ist der Lackmustest unserer Moral. Wer bei Gaza brüllt, aber beim Iran schweigt, beweist, dass für ihn Moral nicht universell, sondern wahlweise ist – und ihm die Freiheit der Menschen im Iran egal ist.“
… Alles vom 10.1.2026 von Constantin Schreiber bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/constantin-schreiber-kommentar-iran-gaza-selektive-empoerung/
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(5) Was ist für den Westen so attraktiv, an der Mullah-Theokratie in Teheran?
Theokratien, wie die der Ayatollahs im Iran zeichnen sich durch eine kompromisslose Haltung bar jeder Form von Toleranz gegen andere, als den verordneten Lebensstil aus. Sie intervenieren in die Leben ihrer Bürger, erzwingen bestimmte Verhalten, errichten ihre eigene Form der Gewalt- und Schreckensherrschaft, die von einem internen System der Unterordnung und Belohnung getragen wird, das diejenigen belohnt, die mit besonderer Grausamkeit gegen Abweichungen vom verkündeten Heilsweg vorgehen, die die Durchsetzung der oft absurden, auf Unterwerfung zielenden öffentlichen Rituale überwachsen und jeden, der sich nicht unterwirft, mit aller Härte, zu der sie fähig sind, verfolgen.
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Was an Theokratien, wie der im Iran, „religiös“ oder gar „menschlich“ sein soll, ist unklar. Klar ist hingegen, dass das, was eine kleine Riege „religiöser Deuter“ als Marschroute vorgibt, mit aller verfügbaren Gewalt und Härte durchgesetzt wird. Insofern unterscheidet sich die Gewaltherrschaft der „Heiligen Männer“ im Iran, deren „Heiligkeit“ keinen Schaden nimmt, wenn sie knietief im Blut ihrer Landsleute waten, wenig bis überhaupt nicht von anderen Formen der Zwangs- bzw. Gewaltherrschaft, ist zwischen Khamenei und Kim Jong-un (Nordkorea) oder Teodoro Obiang Nguema (Äquatorialguinea) nicht wirklich ein Unterschied.
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In jedem Fall ist erklärungsbedürftig, warum westliche Regierungssysteme, die angeblich dem Typ „Demokratie“ angehören, Personen in Positionen belassen, denen zu eklatanten Menschenrechtsverletzungen, zu autoritären Mordregimen wie dem der Ayatollahs im Iran so ÜBERHAUPT NICHTS EINFÄLLT, während sie sofort mit Erregung und Eifer bei der Sache sind, wenn eine isralische Bombe ihr Ziel verfehlt und eine zivile Einrichtung trifft.
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Jeden Tag stellen wir uns die Frage, ob man Heuchelei und Lüge, beides in „Unseren Demokratien™“ endemisch, noch steigern kann, jeden Tag ist die Antwort: JA, man kan. Fragt sich, wie lange man es noch kann. Bis die Frage einer endgültigen Antwort zugeführt werden kann, hier die versprochene Videostrecke der Ereignisse im Iran.
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… Alles vom 10.1.2026 von Michel Klein bitte lesen auf
https://sciencefiles.org/2026/01/09/was-ist-fuer-den-westen-so-attraktiv-an-der-mullah-theokratie-in-teheran/