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- Welt-Nuklear-Gipfel Brüssel Mai 2023 (11.12.2023)
- Atomausstieg
Fakenuss spezial: Wenn deutsche Antikernkraft-Propagandisten überhitzen
Wegen der Wärme im Juni schlittert Frankreichs Atomkraft in die Krise – das verkaufen Stern, Zeit und Grüne ihrem Publikum. Dabei stimmt das Gegenteil: Gerade die Stromversorgung im Nachbarland läuft auch in Stresszeiten stabil
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Nur herrscht in Frankreich wegen der minimalen Leistungsreduzierung weder eine Stromnot oder gar eine „AKW-Hitzeflaute“, noch ergibt sich daraus auch nur das geringste Argument, Deutschland sollte nicht wieder zur Kernkraft zurückzukehren. Denn die Kernkraftwerke hierzulande mussten aus bautechnischen Gründen, um die es gleich gehen soll, selbst in heißen Sommern sehr viel weniger Rücksicht auf Kühlgewässer nehmen als die französischen. Vor allem aber: Kernkraft, das zeigen alle Daten sehr deutlich, bleibt auch an den heißesten Tagen des Jahres die zuverlässigste Art der Stromerzeugung überhaupt.
Zunächst einmal: Die Betreiber fahren die Kraftwerke nicht herunter, weil das „Kühlwasser zu heiß“ wäre. Mit dieser Formulierung suggerierte Spiegel Online am 2. Juli https://www.spiegel.de/wissenschaft/hitze-in-der-schweiz-akw-beznau-muss-heruntergefahren-werden-a-4794b4ba-a329-454c-9e2c-17f7a321c404 seinen Lesern in einem Text über die kurzzeitig gedrosselten Atommeiler Beznau in der Schweiz, die Kernkraftwerke bekämen ein Problem, wenn das Flusswasser eine bestimmte Temperatur erreicht. Noch plumper und falscher versucht es die schon mehrfach wegen Faktenverdrehungen aufgefallene Annika Joeres in der Zeit: „Frankreichs Atomkraftwerke überhitzen“.
https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-07/kuehlwasser-kernkraftwerke-frankreich-hitzewelle-schweiz
Die Journalistin veröffentlicht nicht nur für die Zeit; bei der teils staatsfinanzierten Plattform „Correctiv“ schreibt sie als „Senior Reporter“. Die Leistungsreduktion der Atomkraftwerke in der Schweiz und Frankreich geschieht in Wirklichkeit, um Tierwelt und Fauna in den Flüssen zu schonen, im Fall von Beznau die der Aare, deren Temperatur 25 Grad nicht überschreiten sollte. Das Kraftwerk käme technisch auch mit wärmerem Flusswasser zurecht, genauso wie die Anlagen in Frankreich, von denen keine einzige „überhitzt“.
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Wer sich über die Stromerzeugung im Nachbarland informieren möchte, findet hier übrigens aufgeschlüsselt nach den jeweiligen Quellen Daten fast in Echtzeit.
https://www.rte-france.com/en/eco2mix/power-generation-energy-source#
Die oben genannten Medien können vermutlich nicht anders: Nahezu jeder Text zu Energieerzeugung, der deutschen Energiewende und Klima enthält grobe Verzerrungen, Auslassungen und Falschbehauptungen. Besonders wild geht es regelmäßig beim Thema Kernkraft zu: Hier gibt es in den wohlmeinenden deutschen Redaktionen generell weder Rücksicht auf Logik noch auf Statistiken.
Es bleibt dabei: Die beiden größten Feinde des deutschen Haltungsjournalismus heißen: Zahlen und Fakten.
… Alles vom 10.7.2025 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.publicomag.com/2025/07/fakenuss-spezialwenn-deutsche-antikernkraft-propagandisten-ueberhitzen/
Welt-Nuklear-Gipfel Brüssel Mai 2023
Im Vorfeld (der Cop28 in Dubai) starteten 22 Staaten, davon 13 aus Europa, eine Initiative zur Verdreifachung der Kernkraft-Kapazitäten bis 2050. Der Chef der Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA) Rafael Mariano Grossi und Belgiens Premier Alexander De Croo laden für den März 2024 zum ersten „Welt-Nuklear-Gipfel“ nach Brüssel ein. Deutschland sitzt dabei nicht mal am Katzentisch. Die hiesige Berichterstattung vermeidet die Erwähnung der Kernenergie, da vom Kanzler zum toten Pferd erklärt. Nun stellt sich in Dubai heraus, dass der Gaul ganz schön trabt, nur nicht bei uns. Das sorgt international für Verwunderung mit Trend zur Belustigung.
,,, Alles vom 11.12.2023 von Frank Hennig bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/klima-durchblick/cop-28-dubai-klimagipfel-kipppunkt/
