Badenweiler

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Windkraft-Rotorblatt mit Trennschleifer zerlegen am 29.8.2026 bei Sirnitz

 

Zersägt unter freiem Himmel – was auf der Sirnitz wirklich geschah – Offener Brief
Am 27. August 2026 kippte auf der L 131 zwischen Schweighof und Sirnitz ein 27 Tonnen schweres Rotorblatt vom Schwertransporter. Die Hydraulik hatte versagt, die Fahrer sprangen rechtzeitig ab, verletzt wurde niemand. Ein Glücksfall, sagte man. Zwei Tage später begann das eigentliche Problem.
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Am 29. August wurde das havarierte Blatt vor Ort zersägt. Mit einem handgeführten Trennschleifer, unter freiem Himmel, ohne Absaugung, ohne Einhausung. Ein Arbeiter steht auf dem Rotorblatt, ein zweiter spritzt von der Hubarbeitsbühne Wasser auf die Schnittstelle. Der Sprühnebel zieht sichtbar durch die Luft. Atemschutz trägt keiner der beiden. Die Kapselgehörschützer sitzen hochgeklappt am Helm – vorhanden, aber nicht benutzt, während das Trenngerät läuft. Unter dem Bauteil liegt ein weißes Vlies, das Wasser womöglich durchlässt.
Badenova spricht von einem „detaillierten Bergungs- und Sicherheitskonzept“, das Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz berücksichtigt habe. Verstöße seien nicht bekannt. Das ist eine Antwort, die nichts beantwortet. Denn ein Konzept, das niemand einsehen kann, ist kein Nachweis. Es ist eine Behauptung.
Die Fragen liegen auf dem Tisch. Wohin floss das Wasser, das an der Schnittstelle Sägeschlamm aus Glas- und Kunstharzfasern mitnahm? Was lag unter dem durchlässigen Vlies – eine dichte Folie oder nur der Waldboden? Wo ist das Sägemehl geblieben, das die DIN SPEC 4866 aufzufangen vorschreibt? Warum arbeiten Beschäftigte ohne Atemschutz an einem Werkstoff, für den die Unfallversicherung ausdrücklich vor lungengängigen Faserbruchstücken warnt? Und wer hat vor Ort kontrolliert, dass die Schutzausrüstung nicht nur da ist, sondern auch getragen wird?
Eine Frage wiegt schwerer als alle anderen. Unmittelbar neben der Unfallstelle steht ein Wohnhaus. Die Bewohnerin berichtet, dass sich dort nach den Arbeiten faserartige Ablagerungen fanden. Ob sie vom Rotorblatt stammen, kann nur ein Labor klären. Bisher hat das niemand veranlasst. Mit jedem Regen wird der Beweis dünner.
Und es ist nicht das erste Mal. Schon im Februar 2025 wurden auf der Holzschlägermatte am Schauinsland Rotorblätter offen zersägt – bei einer Betreibergesellschaft, deren Geschäftsführung sich selbst als Unternehmen von Badenova bezeichnet. Eineinhalb Jahre später dasselbe Bild. Was wurde daraus gelernt?
Ich habe Badenova diese Fragen gestellt. Schriftlich, mit Fristsetzung, in Kopie an Landratsamt, Regierungspräsidium, Gemeinde und BG BAU. Ich verlange keine Schuldsprüche, sondern Unterlagen: die Gefährdungsbeurteilung, den Aufbau unter dem Vlies, die Entsorgungsnachweise, eine unabhängige Probenahme am Nachbarhaus. Alles, was Badenova mir zusendet, wird veröffentlicht. Ungekürzt.
Den vollständigen offenen Brief mit allen Quellen lesen Sie hier:
https://adrian-kempf.de/rotorblattzerlegung-sirnitz-2026/
… Alles vom 5.9.026 von Adrian Kempf bitte lesen auf
https://www.adrian-kempf.de

 

PFAS-Alarm bei Badenweiler! So wurde das verunglückte Rotorblatt auf der Sirnitz zersägt!“
Zerlegung des am 27. August 2026 bei Sirnitz havarierten Rotorblattes am 29. August 2026: Ein Arbeiter trennt die Rotorblattschale mit einem handgeführten Trennschleifer, ein zweiter gibt von der Hubarbeitsbühne Wasser auf die Schnittstelle. Schutzanzüge, Helme und Handschuhe sind vorhanden; Atemschutz ist nicht erkennbar, die Kapselgehörschützer sitzen bei beiden hochgeklappt am Helm. Eine Absaugung oder Einhausung ist nicht zu sehen. Screenshot/Quelle: YouTube, Schwarzwald TV – Verwendung mit freundlicher Genehmigung.

Nachdem am Donnerstag, den 27.08.2026 ein folgenschwerer Unfall während dem Transport von einem Windradflügel auf der Landesstraße 131 zwischen Badenweiler-Schweighof und Sirnitz sich ereignete, laufen die Ermittlungen zur Unfallursache noch auf Hochtouren. Um die Straße wieder schnellstmöglich für den Verkehr freigeben zu können, wurde das Rotorblatt in mehrere Teile zerlegt. Ein aufwendiger Prozess. Hierzu wurden Mitarbeiter einer Spezialfirma beauftragt. Doch wurde das Rotorblatt, welches durch den Absturz auf die Zugfahrzeuge nun unbrauchbar geworden ist, am Samstag, den 29.08.2026 auch fachgerecht zerlegt? Ist nun das Trinkwasser in Gefahr? Schauen Sie selbst.
4. September 2026.
https://www.youtube.com/watch?v=bO3xFgAAo4A

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