Handelszentralitaet Freiburg 150

Die Handelszentralität von Freiburg liegt bei 150. Dieser gute Wert bedeutet, dass im Saldo aller Kaufkraftzflüsse und -abflüsse in Freiburg mehr einzelhandelsrelevanter Umsatz getätigt wird als Kaufkraft vorhanden ist – nach Freiburg fließt also Kaufkraft aus dem Umland und anderen Städten zu. Eine vollständige Eigenbindung der lokalen Kaufkraft, also eine ausgeglichene Umsatz-Kaufkraft-Relation, wäre mit dem Index 100.0 gegeben.

Die Handelszentralität als Quotient aus Umsatz- und Kaufkraftkennziffer beschreibt das Verhältnis des in Freiburg getätigten Einzelhandelsumsatzes zu der am Ort vorhandenen Nachfrage und ist für die Stadtentwicklungs- und Standortplanung der entscheidende Indikator zur Beurteilung der Standortvoraussetzungen. Je größer die Handelszentralität einer Stadt ist, desto größer ist die Attraktivität dieser Stadt als Einkaufsort und damit die Sogkraft auf die Kaufkraft im Umland.
6.4.2013

Lädenwechsel in der Innenstadt: „Freiburg ist in der Summe ausgestattet“
Handel ist Wandel. Deswegen ist da immer wieder eine Veränderung. Jeder, der neu aufmacht, studiert das bestehende Sortiment und schaut dann, wie er sich davon abheben kann. Deshalb gibt es spezialisiertere Geschäfte. Freiburg ist in der Summe gut ausgestattet und hat eine Handelszentralität um die 150, das zeigt, wie attraktiv der Standort ist. Das ist eine Kennziffer, die sagt, wie viel Umsatz in einer Stadt im Verhältnis zur Kaufkraft gemacht wird. In Freiburg sind das 1,65 Milliarden Euro im Jahr. ….
Interview mit Utz Geiselhart, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Südbaden, vom 6.4.2013 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/freiburg/laedenwechsel-in-der-innenstadt-freiburg-ist-in-der-summe-ausgestattet–70655238.html

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