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- Eklat um US-Flagge auf Grönland: NDR-Team fliegt mit False-Flag-Aktion auf (29.1.2026)
- Neue US-Verteidigungsstrategie: Grönland – Downgrading Europa (26.1.2026)
- Grönland in multipolarer Welt (19.1.2026)
- Europas Selbstgefälligkeit gegenüber Grönland (5.1.2026)
- Die Kolonialzeit prägt das Leben bis heute (23.11.2024)
- USA-National-Security-Strategy
Über 80% der 2.166.000 km2 Fläche von Grönland ist von einem ca 1600 m dicken Eisschild bedeckt. Nur 25.000 km2 (1/4 von Österreich) sind vom Menschen nutzbar. In der Hauptstadt Nuuk leben 20.000 der 55.000 Einwohner Grönlands.
Der immense Rohstoffreichtum läßt sich wegen der Kälte weder abbauen noch transportieren.
Der militärisch-strategische Nutzen der Eisinsel ist entscheidend.
5,5 Mrd Dollar würde es kosten, wenn jeder Einwohner 100.000 Dollr erhalten würde.
56 % der Grönländer sind für eine Loslösung von Dänemark.
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Eklat um US-Flagge auf Grönland: NDR-Team fliegt mit False-Flag-Aktion auf
… NDR: „Die Satire-Redaktion extra 3 hat in der grönländischen Hauptstadt Nuuk am Dienstag und Mittwoch einen satirischen Film gedreht. Dabei hat ein Mitglied des Teams vorgegeben, eine US-Flagge auf einem öffentlichen Platz hissen zu wollen. Dafür wurde vor Ort ein Bußgeld verhängt.“
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Auf X, wo die Videos des Vorfalls geteilt wurden, gab es harsche Reaktionen. Denn zunächst gingen die Grönländer davon aus, dass es sich bei der Aktion um Amerikaner handelte, die Trumps Anspruch auf Grönland mit ihrer Aktion unterstreichen wollten. Dementsprechend gab es eine Vielzahl wütender Kommentare. So schlug ein Nutzer vor, dass man den Mann auf eine Eisbären-Besichtigungstour mitnehmen solle und ihm sagen solle, er könne die Tiere per Hand füttern.
29.1.2026 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/oerr-team-versucht-us-flagge-auf-groenland-zu-hissen-und-provoziert-anti-amerikanischen-shitstorm/
Einige Kommentare:
Wie viele Leute sind da mal eben auf Kosten der Zwangsgebührenzahler hingeflogen? Kann man einen saudämlichen Beitrag nicht vor einem greenscreen drehen? Und gerade der der ultalinke NDR sollte doch seinem eigenen Ansprüchen gerecht werden und auf den CO2- Ausstoß achten, weil wir sonst doch alle auf diesem Planeten verkochen. Neuerr
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So etwas ist doch quasi eine False-Flag-Kriegserklärung, die der NDR da in Grönland/Dänemark/EU provoziert. Carla
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Nur mal so am Rande bei der ganzen Ablenkung und fürs Protokoll: Gestern wieder 46 Afghanen gelandet. https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2026/die-naechsten-afghanen-kommen-am-berliner-flughafen-an/ Stern
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Ganz offensichtlich führt die geschmacklose Desorientiertheit vieler „Satire“-Magazine im ÖRR und ihr Gefühl einen Freibrief zu besitzen, wenn es gegen die Richtigen geht, jetzt auch schon im Ausland zur Aufhetzung friedlicher Bürger, die einfach ihre Ruhe haben wollen. Vielleicht sollte man bei Magazinen wie „Extra 3“ auch mal eine Besinnungspause einlegen. Die Offene
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Die USA sollten die deutsche staatliche Fake News Presse nun hart sanktionieren. Ich würde mit der Schließung aller Büros in den Staaten beginnen. Rechtsabbieger
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Mit Zwangsgebühren einen internationalen Konflikt heraufbeschwören. Nein, das hat mit Satire gar nichts zu tun, das ist nur hirnlose Provokation. Ich frag mich langsam wirklich was für De..en hier in DE das Sagen haben und glauben uns alle zum Affen machen zu können.
Nur noch ein Irrenhaus hier. NWM
Ende Kommentar
Neue US-Verteidigungsstrategie: Grönland – Downgrading Europa
Die Vereinigten Staaten ordnen weiterhin ihre sicherheitspolitischen Prioritäten grundlegend neu: In der aktuell veröffentlichten Nationalen Verteidigungsstrategie kündigt Washington eine deutliche Verschiebung seines strategischen Fokus an, Europa verliert an Bedeutung. Und es setzt harte Kritik an den Verbündeten.
Die Verteidigung des amerikanischen Heimatgebiets, die Abschreckung Chinas und die Sicherung zentraler geopolitischer Schlüsselregionen – insbesondere Grönlands – werden laut diesem Strategiepapier in den Vordergrund rücken.
In dem Strategiepapier heißt es unmissverständlich, Europa bleibe zwar ein wichtiger Partner, doch sein relativer Einfluss nehme ab. Der Anteil Europas an der globalen Wirtschaftsleistung sei rückläufig, weshalb die Vereinigten Staaten ihre militärische und strategische Aufmerksamkeit künftig stärker auf andere Regionen richten müssten.
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Parallel dazu misst Washington Grönland eine neue strategische Bedeutung bei: Die arktische Insel wird in dem Papier ausdrücklich – gemeinsam mit dem Panamakanal – als Schlüsselterritorium genannt, dessen Sicherung für den Schutz amerikanischer Sicherheitsinteressen notwendig sei. Das Pentagon kündigt an, dem Präsidenten „realistische Optionen” vorzulegen, um den militärischen und wirtschaftlichen Zugang der USA zu entscheidenden Regionen „vom arktischen Raum bis nach Südamerika” zu garantieren. Dabei wird explizit auf die Aufrechterhaltung der Monroe-Doktrin verwiesen, die traditionell den amerikanischen Einflussbereich in der westlichen Hemisphäre definiert.
… Alles vom 26.1.2026 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/neue-us-verteidigungsstrategie-downgrading-europa/
Europas Selbstgefälligkeit gegenüber Grönland
„Das Problem Europas besteht nicht darin, daß Washington Grönland als strategischen Faktor betrachtet. Das Problem ist vielmehr, daß Europa dies selbst weitgehend versäumt hat. Jahrzehntelang wurde Grönland eher als politisch heikles Thema denn als strategische Priorität behandelt. Diese Selbstgefälligkeit ist nun gefährlich geworden. In einer Zeit erneuter Machtkonkurrenz zieht ein Gebiet, das schwach verteidigt, nur locker verwaltet oder von außen abhängig ist, Druck auf sich, unabhängig von seinem rechtlichen Status.“
Justina Budginaite-Froehly, rumänische Verteidigungsexpertin, auf atlanticcouncil.org und am 5. Januar 2026
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Die Kolonialzeit prägt das Leben bis heute
Zwangsadoption und Sterilisierung – rücksichtslos ging Dänemark gegen die Bevölkerung in Grönland vor. Diese Politik dauerte bis in die 70er-Jahre. Die Betroffenen fordern: Dänemark muss Verantwortung für ihr Leid übernehmen.
23.11.2024
https://www.deutschlandfunk.de/schweres-erbe-groenland-daenemark-und-die-kolonialzeit-dlf-29da26ae-100.html
