Schwarzwaldverein-Dreisamtal-Kirchzarten

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Blick von der Immi ob Dietenbach nach Osten zu Weilersbachtal, Hinterwaldkopf und Zastlertal (von links) am 3.8.2008

Blick von der Immi ob Dietenbach nach Osten zu Weilersbachtal, Hinterwaldkopf und Zastlertal (von links) am 3.8.2008

 

Schwarzwaldverein (SWV) Dreisamtal-Kirchzarten

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(1) Jockeleshäusle Mai 2006   (2) Lissy Rees  Februar 2011    (3) Schöne, alte Wegweiser

(1) Blick übers Jockeleshäusle nach Westen in Richtung Rappenecker Hütte bzw. Schauinsland
(2) Vorstand 24.2.2011 des SWV Kirchzarten: Lissy Rees und Wolfgang Würmle
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https://www.swv-dreisamtal.de
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Der Schwarzwaldverein Dreisamtal-Kirchzarten informiert in Kirchzarten

 

Schwarzwaldverein Dreisamtal-Kirchzarten. 86 Seiten Wanderglück 2026
Das Programm 2026 vom Schwarzwaldverein Dreisamtal-Kirchzarten lockt mit Vielseitigkeit – 86-seitige Broschüre mit zahlreichen Veranstaltungen
Obwohl das Lied „Das Wandern ist des Müllers Lust“ bereits Anfang des 19. Jahrhundert komponiert wurde, einer Zeit, als Handwerksgesellen noch auf Wanderschaft gingen, wird es von Wanderern immer wieder gerne gesungen. Während die Gesellen in der Fremde Neues für ihr Handwerk erforschen sollten, erfreut sich heute das Erkunden der näheren und ferneren Umgebung auf Schusters Rappen bei Alt und verstärkt auch bei Jung wachsender Beliebtheit. Und da ist es gut, dass der Schwarzwaldverein Dreisamtal-Kirchzarten mit seinem aktuellen Veranstaltungsplan 2026 rund 50 vielseitige Wege und Ideen aufzeigt, die Region immer wieder neu zu erleben.
Besonders hilfreich sind gleich zu Beginn der 86 Seiten starken Borschüre die neu aufgenommenen Hinweise zum Wegenetz des Schwarzwaldvereins mit seiner unterschiedlichen, logisch aufgebauten Markierung der Wanderwege. Hinweise auf die Schwierigkeitsgrade der einzelnen Touren sowie der Satz „Wir wandern bei fast jeder Witterung“ helfen zur persönlichen Einschätzung. Und dann folgen dem Jahresverlauf nach die Vorstellungen vieler herrlicher Wanderungen unterschiedlichster Länge, Dauer oder Belastung mit Km-Angaben, Wanderzeit und sogar den notwendigen Höhenmetern. Schneeschuhwandern im Winter, Radtouren oder Besichtigungen gehören ebenso zum Programm wie Abendspaziergänge oder Gesangsrunden. Besondere Highlights sind seit vielen Jahren die Vogesen-Tour am 3. Oktober oder das Herbstfest am Vereinsheim Jockeleshäusle. Für die Jüngsten wird das „Geocaching: Kirchzarten entdecken – Auf den Spuren von Kelten, Hexen und Legenden“ spannend sein. Und die regelmäßigen Führungen durch die Kienzlerschmiede haben ihren eigenen Reiz. Vereinsmitglieder sollten die Mitgliederversammlung am 18. April nicht versäumen.
Im Vorwort spricht Andrea Kohn, die Vorsitzende des Schwarzwaldvereins Dreisamtal-Kirchzarten nicht nur die Mitglieder, sondern auch die vielen Gäste, die bewusst den Schwarzwald als Reiseziel gewählt haben, an. Sie lädt alle zur Teilnahme an den zahlreichen Veranstaltungen ein. Ihr besonderer Dank gilt vor allem den Wanderführerinnen und Wanderführern, die sich inhaltlich und mit Vorbegehungen auf jede Tour vorbereiten. Sie weiß um das Engagement der Wegewarte, die sich für Sicherheit und Markierung der Wanderwege stark machen. Aber auch viele andere kümmern sich im Hintergrund um qualifizierte Angebote und beste Vereinspräsentation. So erfolgte im vergangenen Jahr unter www.swv-dreisam tal.de eine informative und ansprechende neue Internetpräsentation. Hier kann auch alles Aktuelle zu dem umfangreichen Wander- und Veranstaltungsplan vom Schwarzwaldverein Dreisamtal-Kirchzarten nachgelesen werden.
1.2.2026, Gerd Lück

 

Mitgliederversammlung SWV-Dreisamtal am 24.2.024 in Kirchzarten
Schwarzwaldverein ist mehr als „nur“ Wanderverein!

Peter Köster für 70 und Mathilde Herr für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt – Guter Besuch der Mitgliederversammlung

Kirchzarten (glü.) Der Schwarzwaldverein Dreisamtal-Kirchzarten, nach dem SV Kirchzarten einer der größten Vereine des Ortes, konnte auf seiner Mitgliederversammlung am Samstag im Hotel Löwen nicht nur die stattliche Zahl von 54 Mitgliedern begrüßen, sondern mit einer Fülle interessanter Berichte seine Vielseitigkeit beweisen. Die Vorsitzende Andrea Kohn zog zu Beginn eine Bilanz ihres ersten Amtsjahres – sie löste im März 2023 Wolfgang Würmle als 1. Vorsitzende ab. Sie stellte fest, dass die komplexe Vereinsführung viel Zeit, die aber abwechslungsreich und interessant sei, erfordere.

Besondere Höhepunkte 2023 seien für sie u.a. der Infostand beim Verkaufsoffenen Sonntag mit der Gewinnung von drei neuen Mitgliedern, der Start von Gesundheitswanderungen, das große Interesse an der Kienzlerschmiede sowie die Aktionen im Rahmen der „Gartenwelten“ gewesen. Stolz könne der Ortsverein über die Ehrung bei der Hauptversammlung des Schwarzwaldvereins über den 1. Preis für die Gewinnung von 83 Neumitgliedern 2022 sein. Ein wichtiges Anliegen sei ihr weiterhin, den Inklusionsgedanken mit Aktionen hochzuhalten. Der Rundbrief Anfang Dezember zu einer geringfügigen Beitragserhöhung, die komplett an den Hauptverein ginge, habe zu einer verständlichen „Bereinigung“ der Mitgliederkartei geführt, konnte aber durch zahlreiche Neumitglieder aufgefangen werden. Schriftführer Dietmar Jobst bestätigte die aktuellen Zahlen: „Wir hatten am 31. Dezember 2023 insgesamt 735 Mitglieder.“ Die 62 durch Tod oder Kündigungen ausgeschiedenen Mitglieder konnten durch 51 „Neue“ fast wieder ausgeglichen werden. Die Aktion „Mitglieder werden Mitglieder“ sei weiterhin sehr erfolgreich.

Der 2. Vorsitzende Wolfgang Würmle kümmert sich mit Regina Goldschmidt intensiv um die Pflege des Vereinsheimes „Jockeleshäusle“. Die Nachfrage sei so riesig, dass das „Häusle“ für 2024 bereits komplett ausgebucht sei. Das sei auch gut, so Würmle, denn die Unterhaltskosten seien bei dem Gebäude aus dem Jahr 1749 schon enorm. So hätte eine Stützmauer erneuert werden müssen und, um Trockenzeiten der Quelle vorzubeugen, wäre die Installation von Wassertanks notwendig gewesen. Auch die Pflege der Umgebung erfordere viel Arbeit. „Immer wieder stellen wir mit Hochachtung fest“, so der Hüttenwart, „welch enorme Arbeit Franz und Lissy Rees während ihren langjährigen Hüttenverantwortung geleistet haben.“

Als Wegewart konnte Heinz Esders von mancherlei Arbeit, die auf ihn und sein Wegeteam regelmäßig zukommen, berichten. Schließlich gäbe es ja insgesamt 204 Kilometer Wanderwege für die zunehmende Wanderschar auf Kirchzartener und Oberrieder Gemarkung zu pflegen. In insgesamt 450 Arbeitsstunden hätten sie 49 Rauten, 39 Richtungspfeile, 3 Wegweiseblätter und 10 Pfosten montieren müssen. Hinzu kämen die Pflegearbeiten nach Sturmschäden, Waldarbeiten oder Bauarbeiten. Immer gelte es auch, nach Möglichkeiten zur Verbesserung der Attraktivität der Wege zu suchen. Die Bauhöfe Oberried und Kirchzarten seien stets hilfreiche Partner.

Wanderwartin Regina Goldschmidt legte mit 31 Wanderungen, an denen 462 Teilnehmende etwa 359 Kilometer liefen, sowie vier Radtouren mit 35 Bikern und 132 Kilometern eine positive Bilanz vor. Erfreulich sei, dass die Themenwanderungen zu Gesundheit, Entwicklung des Waldes oder Garten zunähmen. 17 qualifizierte Wanderführer engagieren sich für die im ausführlichen Wanderplan beschriebenen Touren. Als Fachwart für Naturschutz ist Hans-Peter Buch mit seiner Frau Christiane an sechs sowie Dietmar und Ulla Jobst an zwei Wochenenden auf „Streifengang“ im Auftrag der Interessengemeinschaft Schauinsland unterwegs. Sie schauen z.B. ob Hunde angeleint sind, wie es mit Müll rund um den Gipfel aussieht, ob Wanderzeichen und Bänke oder Zäune in Ordnung sind. Dabei pflegen sie gute Kontakte zum zuständigen Förster. Dargleff Jahnke, Fachwart für Heimatpflege, konnte von großem Interesse an den „Tagen der offenen Tür“ der Kienzlerschmiede berichten. Das Archiv des Vereins habe er digitalisiert und die Ordner hätten einen guten Platz im neuen Vereinsbüro in der Schmiede gefunden. Leider habe er seinen Plan, die Kienzlerschmiede mit QR-Codes für Besucher noch attraktiver zu machen, auf 2024 schieben müssen. Am Silberbrunnen solle ein Hinweisschild informieren und das Thema Bergbau-Standorte und Grenzsteine stehe ebenfalls auf seiner Agenda. Erfreulich war der Kassenbericht von Kassierer Hans-Peter Buch, der einen Gewinn von 17.746 Euro verzeichnete. Jetzt habe der Verein wieder ein gutes Polster für „Unvorhergesehenes“.

Bevor Bürgermeister Andreas Hall die einstimmig erteilte Entlastung des Vorstandes vornahm, dankte er allen Aktiven im Schwarzwaldverein für das großartige Engagement: „Das ist eine enorme Bannbreite, die in den Berichten deutlich wurde.“ Toll sei, dass die Wanderungen vermehrt unter Themen wie Inklusion oder Gesundheit gestellt und im Wanderplan beschrieben würden. Er unterstrich die Leistungen von Franz und Lissy Rees rund ums Jockeleshäusle: „Das ist dort oben alles so liebevoll gestataltet!“ Eigentlich sei es für jeden Bürger im Dreisamtal Pflicht, Mitglied im Schwarzwaldverein zu sein. Für Oberried und Kirchzarten stellte Hall fest: „Wir Kommunen wissen, was wir am Schwarzwaldverein haben.“ Jörg Czybulka, Bezirksvorsitzender Breisgau-Kaiserstuhl, brachte Grüße vom Hauptverein und lobte die vielfältigen Aktivitäten des Schwarzwaldvereins Dreisamtal-Kirchzarten besonders im Bereich Mitgliederwerbung. Den erfreulichen Abschluss einer intensiven Mitgliederversammlung bildete die Ehrung von insgesamt 34 Mitgliedern, die 70, 60, 50, 40 und 25 Jahre im Schwarzwaldverein mitmachen. Besonderen Beifall bekamen Peter Köster (83) für 70 Jahre und Mathilde Herr für 60 Jahre Mitgliedschaft.
25.2.2024, Gerhard Lück, https://www.dreisamtaeler.de 

 

Den Schwarzwald liebenswert und „wanderbar“ erhalten
Der Schwarzwaldverein Dreisamtal-Kirchzarten lässt sich von Corona nicht unterkriegen
Für Vereine, die besonders vom und fürs Miteinander vieler Menschen leben, ist die Corona-Pandemie ernüchternd und lahmlegend. Viele gemeinsame Aktivitäten können und dürfen nicht sein – die Sorge wächst, sich aus den Augen zu verlieren. Auch der Schwarzwaldverein Dreisamtal-Kirchzarten kann davon ein trauriges Lied singen, mussten doch im letzten Jahr zahlreiche im gedruckten Wanderplan vorgesehenen Touren entfallen.
Einige Wanderungen konnten dann doch nach Lockdown-Lockerungen mit maximal 15 Teilnehmenden durchgeführt werden, wobei der Spaßeffekt wegen Abstandsregeln und Einkehrverbot schon ein wenig litt – aber so fanden zumindest kleinere Wanderungen in der Umgebung statt. Immerhin konnten in der vom Schwarzwaldverein liebevoll gepflegten Kienzlerschmiede fünf Führungen für je neun Besucher durchgeführt werden. Da die Pandemie im vergangenen Jahr eine bisher nie erlebte Wanderaktivität in der Bevölkerung auslöste, kam einer bei den Wandernden nicht so bewussten Aufgabe des Vereins eine große Bedeutung zu: der Wege- und Markierungspflege.
Der Wegewart des Vereins, Heinz Esders, ist mit seinen fünf Mitstreitern Walter Aussenhofer, Michael Rommelspacher, Andreas Hubert, Jürgen Müller und Dieter Troska für insgesamt 204 WanderwegeKilometer – 46 auf der Gemarkung Kirchzarten und 158 auf Oberrieder Gebiet – verantwortlich. In den Bereichen Hofsgrund, St. Wilhelm, Zastlertal, Neuhäuser und Kirchzarten leisteten die Männer 2020 insgesamt 504 ehrenamtliche Stunden – 54 mehr als im Vorjahr. Sie markierten Strecken mit neuen Rauten und Wegweisern (weil manchmal auch entwendet oder mutwillig zerstört!), setzten Pfosten, hielten Wege frei und bauten Stege. Stürme und Unwetter schafften ständig neue Herausforderungen für die Wegewarte. An der Markierung des „Wildniserlebnispfades“ in St. Wilhelm war der Schwarzwaldverein ebenso beteiligt wie an den Planungen und Vorbereitungen für den in Oberried beginnenden zwölf Kilometer langen Qualitätswanderweg „Felsenweg“, über den zu gegebener Zeit ausführlich berichtet wird. Immer wieder gilt es auch, Wanderwege umzulegen, um sie für die Nutzer gefahrloser zu machen.
Auch den Aufgaben der Naturschutzwarte des Schwarzwaldvereins kommt angesichts des Wanderbooms besondere Bedeutung zu. Sie unterstützen an mehreren Wochenenden eines Jahres die Interessengemeinschaft Schauinsland bei der Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen. Sie sammeln dann am Freiburger Hausberg nicht nur Unmengen von Müll ein, sondern weisen die Wanderer oder Spaziergänger auch auf wichtige Verhaltensweisen wie Einhaltung der Wege hin.
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Der Schwarzwaldverein Dreisamtal-Kirchzarten hält sich angesichts der aktuellen Corona-Entwicklung mit konkreten Wanderplänen für 2021 zurück und hat auch nichts in Druck gegeben. Er bleibt jedoch ganz nah am aktuellen Geschehen dran – und Wegearbeit und Naturschutz gehen ohnehin auch in diesem Jahr unverändert weiter. Viel Freude würde es den Mitgliedern und dem Vorstand bereiten, wenn endlich das vereinseigene Wanderheim „Jockeleshäusle“ oberhalb vom Zastlertal wieder für Begegnungen geöff net werden könnte. Dann wäre es auch möglich, die hoffentlich große summende Gästeschar in den zwei neuen Bienenhotels zu beobachten. Mehr Infos und Aktuelles finden sich unter https://www.swv-dreisamtal.de
21.1.2021, Gerhard Lück

Vorstand ab März 2014:
Vorsitzende Lissy Rees mit Stellvertreter Wolfgang Würmle
Schriftführer Dietmar Jobst,
Wander- und Naturschutzwart Franz Rees
Beirat Uwe Matzeit
Kassenwart  Hans-Peter Buch
Wegewart Heinz Esders
Beisitzer Christian von Stosch

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Vorstand 2014-2017: Franz Rees, Uwe Matzeit, Heinz Esders, Dietmar Jobst, Wolfgang Würmle, Lissy Rees, Hans-Peter Buch und Christian von Stosch. – Für 60 Jahre Mitgliedschaft im Schwarzwaldverein wurde Peter Köster geehrt (v.l.). Foto: Gerhard Lück

Kontakt:
Lissy Rees, Hauptstr. 57, 79199 Kirchzarten, Tel 07661/3651, f.rees@freenet.de
Wolfgang Würmle, Steurentalstr. 30, 79252 Stegen, Tel 07661/1445, wuermle.wolfgang@web.de
Dietmar Jobst, Dietmar.jobst@@T-Online.de
www.swv-dreisamtal.de

 

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