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Gesichtsmasken zur Coronakrise - selbstgemacht im April 2020

Gesichtsmasken zur Coronakrise – selbstgemacht im April 2020

Corona – in der Regio Freiburg und Dreisamtal
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Roland Hölderle: Denksnstöße – Sechs Punkte zur Coronapolitik
Zu unserem Bericht „Corona-up-date im Dreisamtäler“ in unserer Ausgabe am 23. September 2020 erreichte uns folgende Leserzuschrift:
Kennt man mehr als Drosten, Spahn, Lauterbach und Wieler?
Hallo zusammen, durfte positiv registrieren, dass Sie aus eigenem Antrieb die Coronathematik ansprechen, will heißen, ohne direkte Reaktion eines Leserbriefes. Trotz allem komme ich nicht umhin ,einige Ihrer Punkte und Aussagen aufzunehmen und ,….zu relativieren, im besten Wortsinne.
1. Präventionsparadox….,die Regierung hat, nachdem sie im Februar die Ausbreitung des Virus nicht nur verharmlost, sondern auch die Letalität als vernachlässigbar eingeordnet hat, (laut Drosten), dann erst ca. um den 20.3 herum den Lockdown eingeführt, zu einem Zeitpunkt, als die Infektionskurve schon lange am Absinken war. Der Lockdown hat das nicht bewirkt, er kam Wochen später!
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2. In Deutschland sanken die Infektionsraten nach dem Mai . . . Diese Aussage stimmt so nicht. Wie oben schon erwähnt, sanken die Zahlen ab Mitte März rapide und sind bis heute unverändert in der Talsohle des RKI – Dashbords angesiedelt, ohne irgendwelche Ausschläge nach oben und das, wie gesagt, seit März! Für jede(n) nachzulesen ! Jede(r) weiß mittlerweile, bzw. nehme ich das an, dass Infektionen, wie immer und immer wieder kolportiert wird, keine Infektionen sind, sondern nur positiv Getestete, was erstmal gar nix aussagt. D.h., der Test war und ist für dieses Prozedere erstens, medizinisch nicht zugelassen, (was man bei den entsprechenden Quellen nachlesen kann,)….wenn man will, und zweitens, auch überhaupt nicht geeignet, für das, was er leisten soll, da er viel zu sensibel ist, Papayas und Erdöl wurde auch schon positiv getestet, und das ist jetzt kein Witz. Und was die Todesfälle in Übersee betrifft, man weiß ja, dass die amerikanischen Bürger ihre Gesundheit selber bezahlen müssen und meist nicht können, sie leben nicht grad gesund, überdurchschnittlich adipös und . . . es fließen Gelder für die Diagnose, Corona, und freibleibende Betten, was die Krankenhausmanager nur zu gerne annehmen. Klingt unglaubwürdig? Es gibt genug Zeugenaussagen von Krankenschwestern und Pflegern und restlichen mutigen Ärzten, alles nachzulesen.
3. Mit dem Sommer und sinkenden Infektionszahlen kehrte eine „Art“ von Normalität wieder ein . . . Sie erwähnen das so, als dass es nicht erwünscht wäre, dass eine gewisse Normalität wieder eintritt, bemängeln die Sorglosikeit und eine Artles affair“, nur weil in St.Peter und in Zarten Kitas wegen paar Positiven schließen. Sie müssen nicht schließen! Es stellt sich doch ganz konkret die Frage: Seit Mai gibt es in Deutschland unterschiedliche Demos gegen Rassismus, gegen Fremdenfeindlichkeit, zum ausgehenden Winter war noch FFF am Start, die Coronademos in Berlin, so gut wie alle ohne Masken, und das liegt alles nun schon Wochen und Monate zurück, es müsste nun doch langsam die Ausbrüche zu vermerken sein, sind aber weit und breit nirgends zu finden! Ist das etwa keine Aussage, pro Erleichterungen? Ich meine, unbedingt!
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4. Virologen, Epidemiologen, Mediziner, Politiker haben in den letzten Monaten viel gelernt…………. Tut mir leid, aber es wäre zu schön, wenn sie was gelernt und auch konstruktiv angewendet hätten, das ist aber in keinster Weise der Fall! Auch sprechen Sie im Plural, ein Wort, das man in dem Zusammenhang eigentlich nicht verwenden sollte, mal ehrlich, kennt man mehr als Drosten, Spahn, Lauterbach und Wieler? Das waren und sind die Protagonisten und unseligen Akteure dieses schlimmen Ausnahmezustands! Die haben nichts gelernt, weil sie sich nicht ausgetauscht haben! Niemand wurde gefragt, niemand wurde mal eingeladen, die vier drehen sich seit Monaten um sich selbst, beweihräuchern und bauchpinseln sich gegenseitig und lassen keine andere Meinung gelten. Dabei gibt es in Deutschland und Europa so viele kompetente Wissenschaftler, ja Koryphäen, die einem Tierarzt, einem Bankkauffmann, einem proffessionellen Amateur und einem weinerlichen Talkshowhocker zehnmal das Wasser reichen könnten… , wo Geld fließt, muss die Wahrheit hintanstehn . . .
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5. Gesundheitsminister Spahn gibt zu: Mit dem Wissen von heute…….. etc. Der Spahn hätte alles wissen können, was er nun „zugibt“, hätte er sich nur mal, wie oben erwähnt, mit irgendwelchen von den vielen Kollegen abgesprochen, aber nun ist es für viele kleine und mittlere Existenzen zu spät… ups…`tschuldigung…. Von den vernichteten Masken wegen Ablaufdatum, den hergeschenkten Beatmungsgeräten an Frankreich, Spanien, Italien, (die Armen, die müssen ja für Ihre Bürger 75 – 93 % Renten ausschütten, nur mal als Beispiel.) und die ganze Aktion, trotz steigender „Infektionsrate“? Wie das?) Der Mann hat viele Millionen vernichtet und steht da wie ne Eins! Übrigens so ein Drosten-Wieler-Spahn-Test kostet pro Test ca.100.- €, und jede Woche werden ca.1 Million getestet. Bitte hochrechnen! Spahn kann nicht helfen, der musste neulich 4.3 Millionen für seine Villa zahlen, nunja, jeder braucht ne Bleibe….
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6. Wie man heute weiß,verläuft die Krankheit bei 15 % der Infizierten schwer…….etc. …Diese Aussage ist in keinster Weise validiert und zutreffend. Es wird immer noch nicht unterschieden, wer mit, oder an Corona erkrankt, schwer erkrankt oder verstorben ist, da eventuelle Vorerkrankungen, Behandlungsfehler (z.B. Beatmungsgeräte, die falsch und unzulässig eingesetzt wurden) Immunschwäche etc., nicht aufgeführt werden. Diagnose > Corona , heißt….es fließt Geld…… es ist unglaublich ! Befall von anderen Organen ist möglich, aber nicht die Regel, auch ein Influenzavirus kann Lunge und Herz angreifen, und was Spätfolgen betrifft, ist es viel zu früh, um darüber seriös eine Aussage machen zu können. Es ist ein wirkliches Problem, die s.g. AHA- Regeln mit Solidarität in Verbindung zu bringen.So lidarität, ein schönes Wort, aber momentan werden die, die sich nicht 100%ig zu dieser fragwürdigen „Solidarität“ bekennen, die ihre eigene Meinung kundtun, sich nicht von oben bemuttern lassen wollen, drangsaliert, denunziert, angedrohter und vollzogener Gewalt ausgesetzt, ( da gibt es schockierende Videos), wie in den schlimmsten DDR – Zeiten. Das kann man nicht hinnehmen!
Die Masken taugen eh nix (steht auf der Packung), die Krankenhausetagen für Corona extra reserviert,sind gähnend leer, auch das kann man sich anschauen, aber halt nicht in der Tagesschau. Der Hinweis auf die kommende Grippesaison hinterlässt mich auch etwas ratlos. Seit wann sollten wir jetzt wegen Grippe Masken tragen und die Jahrzehnte vorher nie? Der Corona- Virus ist da, war vorher schon da, wurde halt jetzt entdeckt, (was wär es gewesen, wenn ihn niemand entdeckt hätte, wahrscheinlich nichts) er kann fies sein, aber nicht mehr als eine schwere Grippe, in Verbreitung sowie Erkrankung oder Mortalität. Ich darf bemerken…2017- 2018 ca. 25.000 Grippetote, ( in Verbindung mit Corona bis dato ca. 9200 Tote, und das Jahr, nicht die Saison, ist bald rum) wurden damals Masken, Quarantäne, Lockdown und sonstiges Theater verlangt? Nein! Wieso dann jetzt?
Das waren einige Anmerkungen, um Denkanstöße zu geben, das Ganze mal zu hinterfragen und sich außerhalb der gängigen Medien zu informieren. Letztendlich fand und finde ich es gut, dass Sie dazu Stellung nehmen und nahmen, wenn wir auch nicht konform sind, aber das ist erstmal egal. Man muss alles hinterfragen, dann fühlt der Geist sich wohl…..
30.9.2020, Roland Hölderle, Freiburg, https://www.dreisamtaeler.de, Seite 8
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Es stimmt einfach nicht, daß die „Infektionszahlen“ angestiegen sind
Der Leserbrief von Roland Hölderle fasst sehr gut zusammen, welche Ungereimtheiten der Corona-Politik einem denkenden Menschen auffallen sollten. […] Die meisten Informationen, auf die Herr Hölderle sich stützt, lassen sich aus Veröffentlichungen des Robert-Koch-Instituts ableiten. Die informierte und kritische Minderheit hat die Aufgabe, Mitbürger, die wahrscheinlich eigene Gedanken haben, davon zu überzeugen, daß sie dazu beitragen, dass die von den Medien geschürte Panik bald zu einem Ende kommt. Meiner Meinung nach hat Herr Hölderle nicht ausreichend darauf hingewiesen, dass die einzigen bedeutsamen Zahlen jeden Mittwoch vom Robert-Koch-Institut in Form einer Tabelle veröffentlicht werden, die die Anzahl der Getesteten und den Prozentsatz der Positiven auflistet. Wenn man sich auf diese offiziellen Zahlen beruft, ist man kein CoronaLeugner oder Verschwörungstheoretiker.
Hierzu deshalb Gedanken zur zweiten Welle. Es gelingt denen, die wollen, daß die „Pandemie“ nicht aufhört, sondern immer schlimmer wird, nicht, sich auf verlässliche Zahlen zu stützen, denn diese beweisen, daß es keinesfalls zu einer bedrohlichen Zunahme der gefährlichen (?) Krankheit gekommen ist. Ab dem 17. August wurden jede Woche über eine Million Tests durchgeführt. In 41 Tagen wurden 8% der gesamten deutschen Bevölkerung getestet ,und man fand, daß 0,93% der Getesteten dem Konglomerat der Test-Positiven zugeordnet werden konnten. In der letzten Woche war der Prozentsatz etwas höher, nämlich 1,22% (14.044 von 1.153.075). Das sind 2000 positive Testergebnisse pro Tag. Diese werden als Horrormeldung gestreut. In der letzten Aprilwoche, die als einzige Aprilwoche für einen Vergleich mit der jetzigen Situation herangezogen werden kann, fand man 12.608 Positive. Obwohl damals nur speziell ausgewählte Personen (327.000) untersucht wurden, ergaben sich nur 3,86% Positive. Der Gipfel mit 37.000 Test-Positiven befand sich hingegen in der ersten Aprilwoche (nur 9% der 400.00 Getesteten). Um auf diese bedrohlichen (?) Aprilzahlen zu kommen, müssten derzeit etwa 4 Millionen eher zufällig ausgewählte Personen getestet werden. Die Notwendigkeit dieser grotesken Mehrtestung wird von den Medien unterschlagen, wenn behauptet wird, man habe nun Zahlen erreicht wie damals im April. Aus der Tabelle kann man ablesen, dass es einfach nicht stimmt, daß die „Infektionszahlen“ angestiegen sind und daß jetzt Werte wie im April erreicht werden.
7.10.2020, Heinrich Wieland, St. Peter
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Der „Mainstream“ bombardiert das Volk von Daten und Fakten mit seiner Angstmache
Dank an Roland Hölderle für seine Stellungnahme zu dem „Coronaup-date“ von Frau Engesser! Ich bin daraufhin erst auf ihren Artikel aufmerksam geworden. Also mir kam der Inhalt vor, wie eine klare Positionsbestimmung des postSchweizer-Dreisamtälers: „jetzt sind wir Mainstream!“ (Inhalt und Ziel des Artikels nicht mehr unterscheidbar von BZ & Co). Umsomehr war ich positiv überrascht, dass Sie die ausführliche Erwiderung von Herrn Hölderle gedruckt haben. Wollten Sie provokativ die Diskussion wieder eröffnen? Schön wär´s…. oder? wollen wir wirklich von vorne anfangen mit dem ganzen Theater? Es wurde in dem lebhaften Forum im Frühsommer alles gesagt, aber die Fronten sind jetzt härter denn je: jede(r) will nur das lesen, hören und lernen, was er/sie will oder verkraftet – jeder wird das im Bekanntenkreis/in der Familie erfahren haben. Der „Mainstream“ bombardiert das Volk unverändert und völlig losgelöst von Daten und Fakten mit seiner Angstmache (ist ja auch so angeordnet worden schon im Februar/März; das Angstmache-Strategiepapier der Regierung kann jeder im Netz googeln!), jetzt also auch unser Dreisamtäler. Sollen wir jetzt wieder anfangen mit unseren Aufklärungsversuchen – “ bitte nicht dauernd positive PCR-Testergebnisse als Neuinfektionen bezeichnen!“, „bitte setzt doch positive PCR-Testergebnisseendlich in Beziehung zur Zahl der durchgeführten Tests“, „bitte differenziert zwischen positiv Getesteten und Erkrankten!“, etc., etc…? Sind wir dessen nicht allmählich müde? Ja, sind wir, und wie! Die Verordnungs-Regentschaft, die wir momentan erleben und die sich jetzt lt. Kanzlerin sogar offiziell in Richtung „brachial“ bewegt, zeigt uns, dass keinerlei Interesse an Wahrheitsfindung besteht. So wird uns im Großen das gespiegelt, was wir im privaten Kreis erleben. Also: soll die Diskussion hier wirklich wieder losgehen? Wie viele kommen dadurch ins Denken, Zweifeln und zum selber Recherchieren? Wäre es nur ein Mensch pro Woche, wäre es das schon wert. Jede(r) ist nun aufgerufen, sich zu entscheiden: reden, einmischen, aufklären oder sich wegducken? Ich wünsche der Redaktion gute Entscheidungen angesichts der neuen Leserbrief-Welle, und möge diese Welle uns alle weiterbringen!
7.10.2020, Sabine Miehe, Kirchzarten , Dreisamtäler

 

Wir sind mündige Menschen! Keiner hat das Recht uns wie Kinder zu behandeln
Absage der beiden Vaxxed – Filme im Kurhaus am 13 und 20.7 Wer ist eigentlich dieser jemand, der sich ermächtigt fühlt eine Initiative Dreisamtäler Bürger zu sabotieren? Wer hat das Recht Einfluss zu nehmen und zu bestimmen, welche Filme im öff entlichen Raum gezeigt werden dürfen und welche nicht? Wer will eine Debatte, ein Gespräch über uns alle betreff ende Gegenwarts- und Zukunftsfragen verhindern? Was legitimiert diesen Menschen, diese Gruppe, dies zu tun? Antworten auf diese Fragen sind fällig.
Ich bitte alle Gemeinderäte Kirchzartens, aber auch des Dreisamtals um aufklärende Informationen bzw. um eine Stellungnahme zu diesem unglaublichen Vorgang! Die Reaktionen der Dreisamtäler Bürger zu diesem „augenöff nenden“ Ereignis sind ebenfalls von allgemeinem Interesse! Der, (die), die dies zu verantworten haben, sollte(n) sein (ihr) Gesicht zeigen, öffentlich Stellung nehmen und ihre Beweggründe darlegen. Aus der Deckung in den Rücken der freien Meinungsäußerung, der Demokratie zu schießen, ist feige und nicht gerade vertrauenerweckend! Die Tatsache, dass ungewünschte Informationen immer öfter der ZENSUR zum Opfer fallen, schockiert mich!
Die Filme waren im Dreisamtäler, aber auch im Veranstaltungskalender der Gemeinde angekündigt. Die Plakate waren im ganzen Dreisamtal präsent. Bleibt zu hoff en, dass der Schuss nach hinten losgeht und viele Menschen langsam kapieren, dass ihnen wesentliche Fakten und Informationen vorenthalten werden.
Also, schaut die Filme, informiert euch, redet miteinander! Lassen wir uns den Mund nicht verbieten! Wir sind mündige Menschen! Keiner hat das Recht uns wie Kinder zu behandeln, nach dem Motto: „Wir wollen ja nur euer Bestes. Wissen ist gefährlich. Ihr müsst nicht alles wissen. Das beunruhigt nur!“ Die Verdrängung der Wirklichkeit, der Realität in diesem Land nimmt zur Zeit erschreckende Ausmaße an. Möge sich jeder die Frage stellen, ob wegschauen, verdrängen, schönreden,verbieten im 21.Jahrhundert noch zu verantworten ist. https://www.linktr.ee/dreisamtal.5gfrei „Unter diesem Link, können Sie die beiden Filme bequem per Internet bei Ihnen zu hause ansehen.“ Für die Initiative
S.Vey, B.MöllerHinrichs, R.Brokmeier,M.Inhoffen u.a , , 29.7.2020, https://www.dreisamtaeler.de
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Wer hat Interesse daran, dass der Film „Geimpft! Vaxxed 1 “ nicht gezeigt wird?
Liebe MitleserInnen, am 8. Juli wurde im Dreisamtäler der Film „Geimpft! Vaxxed 1 – die schockierende Wahrheit“ angekündigt – Vorführung am 13. Juli im Kurhaus Kirchzarten. Das Thema Imfpfungen interessiert uns und gerade jetzt besonders. Umso größer war unsere Enttäuschung, als wir am Kurhaus erfuhren, dass die Veranstaltung, von wem auch immer, untersagt worden war. Wir fragen uns: Wer hat Interesse daran, dass der Film nicht gezeigt wird? Wer will die Diskussion über dieses Thema verhindern? Wer hat Macht und Befugnis, die Vorführung eines solchen Filmes zu verbieten?
29.7.2020, Heike Stange und Susanne Requadt, St. Peter
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Absage „Vaxxed 1“ – Es ist schier unmöglich sich kritisch zu informieren
Ich bin ein wenig irritiert, dass in den letzten Ausgaben des Dreisamtälers kaum Leserbriefe mehr zu finden waren und es keine kritischen Beiträge mehr zum Thema Corona zu lesen gab.
Heute habe ich mit Spannung auf die neue Ausgabe gewartet um nachzulesen warum die Filmvorführung von „Vaxxed 1“ und „Vaxxed 2“ ab gesagt wurde. Leider habe ich außer einer kleinen Notiz nichts gefunden. Mich persönlich beunruhigt sehr, was gerade passiert. Es ist schier unmöglich sich kritisch zu informieren und nun werden auch noch Filme die unbequem sind, abgesagt. Schon viel zu lange sind wir in unseren Grundrechten beschnitten und es stellt sich dringend die Frage nach der Verhältnismäßigkeit dieser Maßnahmen. Wer eine andere Meinung vertritt, riskiert gerade viel – ist mein Eindruck. Menschen gehen sich aus dem Weg, Freundschaften zerbrechen oder werden hart auf die Probe gestellt- Familien streiten sich, und der Ein oder Andere hat vermutlich Angst seinen Arbeitsplatz zu verlieren wenn er es wagt sich kritisch zu äußern. Dies macht mir große Sorgen, zumal ich bis vor einigen Monaten noch dachte- ich wäre ein freier Mensch in einem freien Land. Vor Corona habe ich keine Angst. Bitte machen Sie weiter mit ihren kritischen und mutigen Beiträgen.
29.7.2020, Ria Lüders, Buchenbach, https://www.dreisamtaeler.de

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Kommentare im Dreisamtäler am 17.6.2020
Sehr geehrter Herr Schweizer, vielen Dank für ihre ehrliche, kontroverse und sachliche Berichterstattung. Ich feiere sie. Und danke für die tollen Leserbriefe, danke dass es noch so viele klar denkende Leute gibt. Herrn Prof. Dr. Wieland, Frau Prange, Herrn Vossler, uvm. Vielen Dank an ihren Mut. Meine Heros. Und bitte nicht unterkriegen lassen. Wir werden mehr.
17.6.2020 Monika Dellenbach,
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Bei Demos zweierlei Recht
Am 6. Juni fanden in einigen Städten genehmigte Großdemos zu „Black Lives Matter“ statt, die von Zigtausenden, sich an keine Abstandsregeln Haltenden, besucht wurden und die – nicht einschreitende – Polizei beschimpften. Bei den friedlichen Demos zu den Zwangsmaßnahmen in den vorigen Wochen dagegen, wo die Abstandsregeln eingehalten wurden, kam es zu willkürlichen Festnahmen. Allen öffentlich zugängigen Räumen werden kostenintensive Abstands- und Hygienemaßnahmen verordnet, ob es Sinn macht oder nicht, mit bizarren Folgen.
Ein Beispiel: Zur Sommersonnwende hatte der Freiburger Alpenverein eine Busfahrt zur Freiburger Hütte geplant, für die ich mich angemeldet hatte, und wo wir gemeinsam feiern und in der frischen Bergluft wandern wollten. Sie musste wegen Abstandsvorschriften abgesagt werden; wegen dem Virus dürften keine Decken und Kissen zur Verfügung gestellt und Duschen benutzt werden, aus Sorge vor Ansteckung natürlich.
Kultur-, Freizeit-, Gastronomie-Betriebe u.a. müssen mit erheblichen Einbußen, wenn nicht mit Insolvenz rechnen, trotz der derzeitigen Lockerungen, denn die eingeschränkte Besucherzahl kann die Kosten nicht decken. Von den bundesweit in diesen Bereichen Beschäftigten werden wohl mehr in die Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit abgleiten als in den systemrelevanten Unternehmen, denen mit Millionen, ja Milliarden unter die Arme gegriffen wird.
Ist es Zufall, dass gerade da, wo Menschen ihre seelischen, geistigen, körperlichen Bedürfnisse miteinander in der realen Welt entfalten, die Einschränkungen am spürbarsten sind? Es sind die Bereiche, die der Digitalisierung entgegenstehen oder von ihr nur teilweise erfasst werden können. Es sind die Bereiche, die für die „Vierte Industrielle Revolution“ entbehrlich sind, weil sie sich nicht oder nur teilweise in das digitale Netz, sprich das Internet der Dinge, einspannen lassen. Denn der programmierte Mensch der Zukunft (Transhumanismus) braucht sie nicht mehr .
17.6.2020, Dr. T. Sauter,, Dreisamtäler
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Corona-Verängstigte ohne Widerstand zur „Großen Transformation“
Jeder, der einen illusionsfreien Blick in unsere technokratische Zukunft werfen und den Sinn der Corona-Krise verstehen will, sei der unten verlinkte Text dringend ans Herz gelegt. Wir stehen vor bahnbrechenden, gravierenden Veränderungen. Nachdem die Covid19-Pandemie die gesamte Weltwirtschaft erfolgreich lahmgelegt und die schlimmste Depression seit den 1930er Jahren ausgelöst hat, haben die Führer der führenden Globalisierungs-NGO, des Weltwirtschaftsforums von Davos, gerade die Umrisse dessen enthüllt, was wir als nächstes erwarten können. Diese Menschen haben beschlossen, diese erzeugte Krise als Chance zu nutzen, die gesamte Finanz und Wirtschaftsarchitektur der Welt im Sinne des zauberhaften Begriffs der „Nachhaltigkeit“ zu transformieren. Die Corona-Bühne ist eröffnet. Vorhang auf für die nächsten Akte im Orwell- Huxley`schem Drama „The Great Reset“. Aufführung täglich! Mitwirkende: Weltwirtschaftsforum Davos, Bill und Melinda- Gates Stiftung, die WHO, die UNO, der IWF, die Lückenpresse, die Politkasperl aller Länder und viele mehr. Statisten: die Völker der Erde.
https://uncut-news.ch/wp-content/uploads/2020/06/Weltwirtschaftsforums-von-Davosund-der-gro%C3%9Fe-Reset.pdf
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So langsam werden die Umrisse klar, wozu der Psychoterror der letzten drei Monate diente: Die Völker der Erde werden verängstigt um all die „rettenden und unerlässlichen aßnahmen“ kritik- und widerspruchlos zu schlucken. (z.B. Gen- Therapie- genannt Impfung, Abbau der Grundrechte, Digitalisierung ohne Technikfolgenabschätzung, massive unbegründete Eingriffe in den Freiheits- und Verantwortungsbereich jedes individuellen Menschen. Die sogenannten durch den LOCKDOWN erzeugten Kollateralschäden sind unermesslich. Wer das heute immer noch nicht wahrhaben will, muss sich fragen lassen, ob er, wie scheinbar auch die Mehrzahl der uns vertretenden Politiker unter Realitätsverlust leidet.
Wir müssen als Souverän damit beginnen unseren gewählten Volksvertretern kritisch über die Schulter zu schauen. Ein Insider hat`s gewagt: Danke Stefan Kohn (Oberregierungsrat im BMI) für den Mut den bisher totgeschwiegenen Analysebericht zum Lockdown und den Folgen, gemeinsam mit vielen renommierten Wissenschaftlern beschrieben und veröffentlicht zu haben. Mehr dazu in folgendem Link:
https://www.rubikon.news/artikel/gefahrim-verzug
Es ist jetzt erste Bürgerpflicht sich umfassend zu informieren und sich nicht täglich Sand in die Augen streuen zu lassen von einer sogenannten „freien“ Presse, die diesen Namen immer weniger verdient, weil sie ihrem öffentlich-rechtlichen Auftrag der umfassenden pluralistischen Informationsweitergabe nicht gerecht wird. Im Zeitalter des Internets und dem Zugang zu vielfältigen Informationsquellen, wird später keiner sagen können, ich hab es halt nicht gewusst. Nichtwissen schützt vor Schaden nicht! The Great Reset des Weltwirtschaftsforums, the New Green Deal unserer EU-Ursula, die große Transformation der Genossen Schellnhuber und CO – alles Projekte, in der der freie, individuelle, verantwortungsvolle Mensch keine Rolle mehr spielt.
https://issuu.com/wbgu/docs/wbgu_jg2011?e=37591641/69400318
Danke sehr, dass Sie den Mut haben, den sonst in der Verschwörungsschublade“ landenden Themen im Dreisamtäler Raum zu geben. Das gefällt nicht jedem, doch ist es unabdingbar, wenn wir unsere Zukunft nicht verraten und verkaufen wollen. Judas lässt grüßen! 17.6.2020, Stefan Vey. https://www.dreisamtaeler.de
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Zum Leserbrief von Prof. Dr. H. Wieland zum Thema Corona am 10.6.2020
Vielen Dank, Herr Wieland, für die Details zum COVID19-PCR-Test. Dazu noch zwei Ergänzungen: Oliver Janich hat neuere Fehlerberechnungen ausgewertet und stellt sie allgemeinverständlich dar
https://www.youtube.com/watch?v=oSqT8BrwO4&feature=youtu.be.
Facit: bei einer Falsch-positiv-Rate von 85% haben wir bei der aktuellen offiziellen Durchseuchungsrate (0.6%) 160.000 Falsch-Positive. Je geringer die Durchseuchungsrate, desto größer wird der Fehler, so dass wir bei einer Rate von Null (=niemand infiziert) auf 230.000 Falsch-Positive hierzulande kommen! (Verstehe das, wer will und das mathematische Grundwissen hat…). Natürlich hängt die Zahl der Test-Positiven wesentlich davon ab, wie viele Tests in welchen Bevölkerungsgruppen gemacht werden. Und noch etwas, was ich nur im „Denkbrief“ von Peter Denk vom 21.5. gelesen habe und daher vielleicht kaum jemand mitbekommen hat: Die PCR-Tests liefern gemeinhin zwei Ergebnisse; eines betrifft das ORF1-Gen (spezifisch für SARS-CoV-2) und eines das E-Gen, das auch in anderen Corona-Viren vorkommt, die viele von uns schon seit Jahrzehnten im Körper haben. Bis Ende März wurden beide Werte angegeben, und eindeutig „Corona-positiv“ war man nur bei vermehrtem ORF1-Gen. Auf Empfehlung der WHO(!) wurde Anfang April der Test „vereinfacht“, dergestalt, dass das Ergebnis als „positiv“ bezeichnet wird, wenn eines der beiden Gene amplifiziert ist, egal, welches!
Das heißt, dass der Test bewusst unspezifischer gemacht wurde und alle Menschen, die irgendwelche Coronaviren im Körper haben, zu COVID19- Kranken werden! Ein Schelm, wer hier…
Wie brisant diese Geschichte ist, zeigt die Tatsache, dass die Mitteilung des MVZ Labors Augsburg vom 3.4.20, auf die sich Herr Denk bezieht, inzwischen gelöscht wurde (ich konnte sie zumindest nicht mehr finden). So kann man über diese Tricks und über Falschpositiven-Alarm beliebig Pandemien konstruieren und steuern.
Wer das youtube-Video über das leere Krankenhaus in Brasilien gesehen hat, in dem angeblich so viele Corona-Kranke liegen und sterben, möge uns Details berichten (https://www.youtube.com/watch?v=tyFs8LgJye4, jetzt gesperrt) ! Ich hoffe, wir merken uns das alles für die „zweite Welle“! 17.6.2020, Sabine Miehe, Dreisamtäler
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Zur Titelgeschichte zum Thema „Dreisambad“ am10. Juni 2020 :
https://www.dreisamtaeler.de/download/200610.pdf
Liebes Dreisamtäler Team, nachdem nun berichtet wurde, dass das Dreisambad diese Saison gar nicht öffnen wird, muss ich dem Unmut doch mal Luft machen. Ich muss sagen, dass ich sehr enttäuscht über das Vorgehen unseres Bürgermeisters Herrn Hall und des Gemeinderates bin. Während der gesamten Coronazeit fiel hier niemand durch Maskenbeschaffung für seine Bürger noch durch motivierende Worte oder ähnliches auf, was in anderen Gemeinden durchaus positiv vermeldet wurde.
Nun die Nachricht, das Dreisambad mache dieses Jahr gar nicht auf . . . man wolle es nicht mal versuchen. Nicht nur, dass im vergangenen Jahr wegen Personalmangels sehr früh geschlossen wurde und denen, die eine Dauerkarte haben, eine Entschädigung versprochen wurde, sollte man in diesem besonderen Jahr auch an die vielen Familien denken, deren Urlaub in diesem Jahr ins Wasser fiel und fällt, dass es hier im nahen Umkreis keine nennenswerten Seen gibt, auf die zurück gegriffen werden kann und dass andere Freibäder, die in der Umgebung öffnen, sich vorbehalten, nur ortsansässigen den Vortritt zu lassen!
Nun von vorne herein zu sagen, es sei kompliziert, ist hier ja wohl der einfachste Weg. Viele mussten neue, komplizierte Konzepte erarbeiten, sei es die Gastronomie, sei es der Friseur und und und . . . und keiner ist auf die Idee gekommen zu sagen, dann lass ich eben ganz zu. Sich hier nun ganz rauszunehmen zeugt weder von Interesse an uns Bürgern noch von Lust auf neue Situationen und Ideen einzugehen und Möglichkeiten auszuprobieren. Dass es machbar ist, zeigen andere Freibäder in ganz Deutschland. Vielleicht könnte man sich mal die Mühe machen, die Konzepte dieser Bäder (Villingen, Königsfeld, Rheinfelden, um nur einige zu nennen) zu erfragen und mit diesen Bäderbetrieben in Kontakt zu treten. Auskünfte erteilen diese sehr gerne.
17.6.2020, Fam. Lorenz, Dreisamtaeler.de

 

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Kommentare zu Corona vom 10.6.2020

Angstmache der Kinder auf Internetseite des BMI
Inzwischen haben wir ein Stadium erreicht, in dem jeder Mitbürger dringend Verantwortung für unsere Zukunft übernehmen muss! Unter „www.bmi.bund.de„, dann auf Download, kann sich jeder informieren „Mit welchen Methoden wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“! Unter Punkt 4a. „Worst Case verdeutlichen“, läuft es einem kalt den Rücken herunter. Geht man so mit seiner Bevölkerung, besonders mit Kindern um? Ich bin entsetzt! Und wie gesagt, das hat nichts mit Verschwörungstheorien zu tun, sondern ist für jeden frei im Netz auf offiziellen Seiten nachzulesen. Es kann später niemand sagen: ich habe davon nichts gewusst . . .
10.6.2020, Ines Hug, https://www.dreisamtaeler.de

So langsam traut man sich: Corona-Untersuchungsausschuss
Sehr geehrter Herr Schweizer, mit großem Interesse verfolgte ich ja die Reaktion auf Ihre Initiative, den Off enen Brief zu veröff entlichen. Ich nahm ja auch Stellung auf der Seite derer, die erwünschte Kritik äußerten. Mittlerweile scheint sich immer mehr herauszustellen, wie sich allmählich die ins abseits gedrängten Kritiker mit Gegenargumenten herausgetrauen und Herr Drosten nicht mehr nur Zustimmung erwarten kann. Am 31.05.2020 gab Herr Dr. Wodarg dem RUBIKON ein 30-minütiges Interview als Fazit nach sechs Wochen „Coronakrise“. Er ist erschüttert von dem Zustand, in dem wir uns befi nden und es scheint sich alles zu bewahrheiten, wovor er damals gewarnt hat und nennt die politischen Entscheidungen als Verbrechen an der Menschheit. Er erläutert
u.a., weshalb in anderen Ländern mit Menschen anderer Hautfarbe so viele Menschen durch falsche Medikation durch Hydroxychloroquin sterben wie z.B. in Brasilien. Er fordert ebenfalls einen Corona-Untersuchungsausschuss. Ich hoff e, dieses Video wird nicht schon bald gelöscht. Fast zeitgleich wird er mit neuesten Grafiken des RKI von Dr. Schiffmann unterstützt. Am 01.06.2020 stellt Herr Prof. Dr. Homburg zudem klar, dass die Politik nicht dem Drosten-Papier hätte folgen sollen. Es ist ihm bewusst, dass er auch zu den Wirrköpfen gezählt wird (auch in der BZ mit despektierlichen Attributen versehen) und er mit seinen kritischen Äußerungen ebenfalls nicht mehr sich in den Medien äußern darf, jedoch ist er zu prominent und seine Fakten zu eindeutig , um einfach gelöscht zu werden. Der langen Rede kurzer Sinn, was würde geschehen, wenn Sie im Dreisamtäler eine Zusammenfassung der Fakten, die auch der größte Ungläubige nachforschen und finden könnte, abdrucken
würden? Es wird so allmählich Zeit, dass immer mehr Menschen anfangen zu fragen und nicht nur lammfromm die Maske überziehen, bevor die „dritte Welle“ regiemäßig anrollt.
10.6.2020, Monika Prange
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Wegen Corona-Berichterstattung: Ich werde meine Anzeige aussetzen
Bleiben Sie bei Ihren Wurzeln. Nun füllen ja weiter die Leserzuschriften zur Corona Pandemie Ihre Zeitung. Weiterhin auch Meinungen, die sehr sachlich und gut recherchiert sind, andere hantieren mit Statistiken und Zahlen um Ihre Theorien zu untermauern. Aber bei Leserbriefen ist ja vieles erlaubt. Was mehr als fragwürdig ist,dass sie als Herausgeber zum Teil Kommentare und Artikel abgeben, die mit journalistischerSorgfalt nichts zu tun haben. Dadurch befeuern Sie erst recht Tendenzen, die nicht die sachliche Information zum Ziel haben, sondern Stimmung erzeugen gegen die behördlichen Maßnahmen zum Schutz besonders älterer und kranken Menschen.Das es hierbei den einen oder anderen Fehler in bestimmten Verordnungen gegeben hat, istangesichts der immensen Gefahr für mich zu entschuldigen. Die Gesamtrichtung hat gestimmt, das belegen die Zahlen. Kein journalistischer Artikel in den letzten Ausgaben, eine rühmliche Ausnahme war Dagmar Engesser mit ihrem Beitrag pro App, beschäftigte sich mitden gesundheitlichen Gefahren, Auswirkungen der Corona Pandemie auf Leben und Gesundheit unserer Bevölkerung, Fakten zur wirtschaftlichen Entwicklung etc. und keine Zeile von Ihnen bot uns zu diesem umfassenden Problem Zahlen und Fakten. Jeder Tote durch und mit Corona ist zuviel und wir haben leider in Deutschland, lt. Bundesgesundheitsministerium von letzter Woche, eine Übersterblichkeit bedingt durch die Verbreitung des Virus. Jede Maßnahme, die Pandemie einzudämmen, war und ist gerechtfertigt. Wenn sie über das Dreisamtal hinausschauen, haben wir mit den USA, Italien etc. und besonders in Ländern der 3. Welt eine weltweite Ausbreitung. Das zu verharmlosen, ist mehr als dilettantisch und kurzsichtig. Uns sind Bilder und Szenen wie in den USA, Italien und vielen anderen Ländern erspart geblieben und wir haben unser Gesundheitssystem vorbereitet, denn das war die Absicht vieler einschränkender Maßnahmen. Diese werden erfreulicher Weise immer noch von vielen Menschen befürwortet. Es finden ja nun weiter Lockerungen statt und es wird seit Wochen versucht, ins normale Leben zu kommen. Trotzdem unterlassen Sie es nicht, mit ihren zynischen Dankesworten in der letzten Ausgabe die Stimmung gegen bestimmte Maßnahmen anzuheizen, was zur Zeit auch eine bestimmte Partei bundesweit vehement betreibt. Diese Geister zu rufen, ist nicht gut. Bleiben Sie mit ihrer „Berichterstattung“ bei dem was sie jahrelang gut gemacht haben, lokale Informationen, Berichte aus dem Dreisamtal und Sachinformationen über lokale Ereignisse. Bis dieses wieder geschieht, werde ich meine seit 25 Jahren jede Woche bezahlte Anzeige für meinen ambulanten Pflegedienst Pflege Partner aussetzen. Ich hoff e, ich kann bald wieder inserieren. Ihnen alles Gute und bleiben Sie
gesund.
10.6.2020, Eike von Gierke. Pflege Partner Kirchzarten
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Es überrascht mich, wie schnell die Grundrechte abgeschafft werden konnten
Es ist über vier Monate her, als am Dienstag dem 28.01.2020 die Deutsche Presseagentur die erste Infektion mit dem neuartigen Coronavirus in Deutschland meldete. Seit dem hat sich die Welt für uns alle komplett verändert! Großveranstaltungen, Messen, Fußballspiele und alle kulturellen Ereignisse wurden abgesagt. Deutsche Staatsbürger wurden aus ihren Urlaubszielen zurückgeholt. Kitas, Kindergärten und Schulen wurden geschlossen. Es kam zu Gastronomie- und Gottesdienstverbote sowie Versammlungsverbote. Die Arbeitswelt wurde in großen Teilen stillgelegt und vielen Unternehmen wurde die Lebensader abgeschnitten. Um dem Virus weiter Einhalt zu gebieten, folgten Kontaktverbote, Abstandsgebote und die Maskenpflicht. Bei Verstößen drohten harte Sanktionen und die Menschen fingen an sich gegenseitig zu denunzieren. Ich frage mich, stimmte die Verhältnismäßigkeit aller Maßnahmen? Es überrascht mich, wie schnell die Grundrechte abgeschafft werden konnten. Es funktioniert – Bilder und Zahlen reichen aus, um Ängste zu erzeugenMenschen können dadurch gesteuert werden.
Wir müssen wachsam sein, damit wir nicht das verspielen, was unsere Vorfahren sich erkämpft haben. Normalität ist leider nicht in Sicht! Die Wirtschaft ist schwer beschädigt und es ist nicht absehbar, wie viele Rettungsschirme noch benötigt werden. Die Menschen leben zurzeit in einer Scheinwelt, denn der Staat druckt massiv Geld und sorgt für Liquidität (Kurzarbeitergeld, Soforthilfen, Beteiligungen, Kredite usw.) Dies wird aber auf Dauer nicht funktionieren! Wir sollten nicht vergessen, der Staat besitzt kein Geld. Das was er jetzt mit vollen Händen ausgibt, wird er sich zum späteren Zeitpunkt wieder holen. Von uns! Hier wird der Staat mit seinen zur Verfügung stehenden Daumenschrauben Hand anlegen. Wenn man zurückblickt, muss man sich fragen, ist der Staat bisher sorgsam mit unseren Steuergeldern umgegangen? Die klare Antwort ist nein! Wir haben zehn Jahre Wirtschaftswachstum in einer noch nie dagewesenen Dimension erlebt. Was wurde mit den Massen an Steuergeldern gemacht? Wir haben marode Straßen und Brücken, ein marodes Bildungssystem, ein miserables Schienennetz und die weitere Umsetzung von erneuerbaren Energien hat nicht stattgefunden. Können wir dieser Politik vertrauen, dass sie es dieses Mal besser hinbekommt? Diese Frage kann sich jeder selbst beantworten!
10.6.2020, Karl Voßler, Kirchzarten
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Beispiel Island und Taiwan: Ohne Lockdown durch die Krise
Als meine Partnerin aus TAIWAN mich am 20. Januar besuchte und kurz darauf Jens Spahn in seltener Unbedarftheit meinte, wir bräuchten uns wegen Corona keine Sorgen zu machen, da schlug meine Partnerin die Hände überm Kopf zusammen und rief: Merkt Ihr überhaupt nicht was los ist, wollt Ihr denn weiter den Kopf in den Sand stecken und gar
nichts unternehmen? Zu dieser Zeit hatte Taiwan schon längst die einschlägigen Maßnahmen ergriff en: Testen, Fieber messen, Masken tragen, Hände waschen, Abstand halten. Durch die frühe Disziplin der Taiwaner wurde dort die Ausbreitung der Seuche schon in den Anfängen gestoppt. Erfolg: Ein Lockdown war und ist kaum nötig, die Wirtschaft floriert, die Schulen sind geöffnet. Ganz Taiwan hat bisher im Laufe dieser Epidemie 7 (sieben!) Todesfälle zu beklagen. In der Bekämpfung von Corona ebenso erfolgreich wie Taiwan ist übrigens auch Island. Bis aber bei uns endlich mit den Auflagen die Notbremse gezogen wurde, haben wir wertvolle Zeit verloren mit verantwortungslosem Interessensstreit, sturem Leugnen und tumber Unfähigkeit. Dadurch haben wir jetzt ein paar tausend Menschenleben auf dem Gewissen. Wenn wir nicht aufpassen, wenn wir die Masken verweigern und keinen Abstand halten, dann werden es noch mehr werden. Inzwischen hat Taiwan der Bundesrepublik eine Million Masken geschenkt aber nicht mal ein anständiges Dankeschön dafür bekommen.
10.6.2020, Leopold Rombach, St. Peter
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Dreisamtäler stellt sich gegen den Mainstream
Hallo Hanspeter, mal eben . . . hab jetzt die ganze Zeit die Coronadiskurse verfolgt, die Du ja, für viele ja nicht nachvollziehbar, eingeläutet hast (als regionales Blatt darf man sowas doch nicht machen, des ghert sich itt…..) dachten wohl viele, die sich viel lieber den Dreisamtäler mit den gewohnten Inhalten wünschen und keinen Redakteur, der sich gegen den „Mainstream“ stellt.
Aber, zum Glück tickst Du anders. Hatte ja schon immer den leisen Verdacht, dass Du ab und zu gerne freigeistiger unterwegs sein wolltest. Also, nicht unterkriegen lassen und, die Kritiker/innen,…… jeder soll nach seiner Fasson selig werden. Tja, ist alles seltsam grad, aber das werden wir auch noch aushalten, wenn nur die nachgängigen Kollateralschäden sich nicht zu sehr potenzieren. Bis dahin, “ virale “ Grüße aus
10.6.2020, Ebnet Roland (Hölderle)
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Freiburg-Stadt beneidet mich um “unseren” Dreisamtäler
Sehr geehrter Herr Schweizer, meine Bekannten in Freiburg-Stadt beneiden mich um “unseren” Dreisamtäler. Eine solche Zeitung in Händen zu halten und nachdenklich zu lesen ist wesentlich angenehmer als sich vor dem Monitor den Hals zu verrenken. So ist die Nachfrage nach Exemplaren gestiegen und ich bemühe mich um Nachschub.
Spontan entwickelte sich auch die Idee, auf meinem großen Balkon eine Lesung abzuhalten. Nein, keine Dichterlesung, sondern eine Leserbrief-Lesung, rezitiert von einer schönen und klaren Stimme. Wir hatten sogar den Mut, den verordneten Abstand auf 1,23 m zu reduzieren. Die anschließende Diskussion brachte neue Gedanken und das “gallische Dorf” erhielt großen Zuspruch. Es ist wohltuend, sich so angstfrei auszutauschen. Mit viel Hoff nung auf wieder normale Zeiten und einem großen Dank an Sie für diesen ermöglichten und gewinnenden Austausch grüße ich freundlich
10.6.2020, Gisela Ruthmann, Oberried-Hofsgrund, Dreisamtäler
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Unterwerfung unter staatlich verordneten Blödsinn
In der Zeit vom 25.05. bis 30.05 2020 (KW 22) wurden bei speziell ausgewählten knapp 400.000 Personen nur noch 4000 Test-Positive gefunden (1%). Innerhalb von 8 Wochen ist dieser Prozentsatz von 9 auf 1 zurückgegangen. Da von der Ansteckung bis zum Erscheinen in der Statistik 2 Wochen vergehen, begann der vom RKI dokumentierte Rückgang in Wirklichkeit nicht erst in der Kalenderwoche 14 (23. bis 29. März), in der noch 9% der Getesteten positiv waren, sondern in der Kalenderwoche 12 (09. bis 15. März), also mindestens eine Woche vor den staatlich verordneten drastischen Eindämmungsmaßnahmen.Die Ursache des rapiden Rückgangs der „Neuinfektionen“ ist in der natürlichen Geschichte viraler Atemwegserkrankungen, die von selbst aufhören, zu suchen, was aber von den Regierungsberatern in starrsinniger Weise nicht zur Kenntnis genommen wird. Herr Prof. Drexler (Mitarbeiter von Herrn Prof. Drosten) schrieb kürzlich: „Größe und Dichte der Bevölkerung, Immunstatus, Altersstruktur und Anzahl der Kontakte bestimmen die Übertragungsmuster von Viren, die akute, sich vorwiegend selbst-begrenzende Infektionen verursachen, wie man sie bei viralen Atemwegserkrankungen beobachtet ( J MedVirol. 2019;10.1002/jmv.25636). Diese Selbstbegrenzung kommt für seinen Chef anscheinend für COVID-19 nicht in Frage. Deshalb empfiehlt er die Fortsetzung der Zwangsmaßnahmen, vor allem aber die weitere Durchführung von RT-PCR-Tests (200 Euro/Test), an deren weiter Verbreitung der Biochemiker Olfert Landt (TIB MOLBIOL, Berlin, der den Testherstellt), ein Coautor der Arbeit,die die Entwicklung des Tests beschreibt, sehr interessiert ist. Selbst der allerbeste Test hat einefalsch-positiv Rate von 1%. Das kann bedeuten, daß alle der genannten 4000 „Neuinfizierten“ als falsch positiv eingeordnet werden können, es also keine „richtig“ Infi – zierten mehr gibt, weil COVID-19 bereits heute verschwunden ist. Die Zeitdauer von der Ansteckung bis zum Ende der Infektiosität beträgt höchstens 18 Tage. Wegen der Inkubationszeit plus Meldeverzögerung von insgesamt 2 Wochen beginnt die ab der 22. KW beobachtete geringe Ansteckungsratebereits in der Woche vom 11. bis 17.05. Das ist heute mehr als 18 Tage her. Deswegen ist niemand von den zuletzt 4000 positiv Getesteten heute noch infektiös.
Da zu erwarten ist, daß die Neuinfektionsrate in der Zwischenzeit noch weiter zurückgegangen ist, und der Test eine höhere Falsch-PositivRate (FPR) als 1% hat, wird es sehr bald in der Bevölkerung nur noch falsch-positive getestete Personen und keine Menschen mehr geben, die das Virus in ihren Atemwegen beherbergen. Das Befolgen der völlig sinnlosen Maskenpfl icht ist die Insignie der Unterwerfung unter staatlich verordneten Blödsinn. Social Distancing ist bei fehlenden Infizierten völlig unnötig. Die tracing-app wird keine einzige Neuinfektion verhindern aber Falsch-Positive in Quarantäne schicken. Das stete Verweisen auf den bald zur Verfügung stehenden erlösenden Impfstoff trieft vor Unkenntnis. Die Krankheit ist verschwunden und war kaum gefährlicher als eine gewöhnliche Grippe. Ohne den Test hätte es COVID-19 nicht gegeben und die Virologen wären nicht über ihre bescheidene Bedeutung für das Gesundheitswesen in Deutschland hinausgewachsen.
10.6.2020, Heinrich Wieland, St. Peter
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Offener und freier Journalismus fast nur noch im Dreisamtäler
Der Dreisamtäler ist mittlerweile eine der wenigen Zeitschriften, in der offener und freier Journalismus noch stattfi ndet. Hier wird sich mit dem Thema Corona in alle Richtungen auseinandergesetzt, unterschiedliche Meinungen gehört und für alle zur Bildung einer objektiven Meinung veröff entlicht. Eine der – für mich – negativsten und besorgniserregendsten „Mitbringsel“ dieser Krise ist für mich das Denunziantentum! Daher ist es mir ein Anliegen, meine eigene kleine Geschichte damit kurz zu erzählen.
Ich betreibe eine Gaststätte in der Wiehre. Zum Zeitpunkt des Lockdown, als ich mein Geschäft nur noch mit To Go Essen unterhalten durfte, erlebte ich die folgende Situation: Ein Stammgast bestellte sein Essen To Go und eine(verschlossene) Flasche Bier dazu, da das Essen noch nicht fertig war, bat ich ihn, im Außenbereich zu warten. Er setzte sich draußen auf einen Stuhl, öff nete arglos die geschlossene Flasche Bier und trank dies. Er wartete seelenallein auf das To Go Essen! Es dauerte nicht lange bis die Polizei kam. Ein „lieber“ Nachbar hat genau diese gerufen und uns wiederholt angezeigt. „Wir würden unseren Garten bewirten und verbotenerweise ausschenken!“ Lt. der Polizei wäre das schon die zweite Anzeige des Nachbarn, denn einen Tag zuvor saß jemand im Garten und trank Kaff ee (das war ich übrigens selbst – keine Bewirtung, sondern eine Kaff eepause der Wirtin!) Menschen denunzieren andere Menschen, in welcher Form auch immer. Viele meiner Gastrokollegen haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Die Polizei hatte wochenlang nichts anderes zu tun, als diesen Anrufen nachzugehen. Ich hätte nie gedacht, dass sich diese Geschichte in Deutschland wiederholen könnte. Wir hatten das doch alles schon einmal!
10.6.2020, Sabine Hahn, „Omas Küche“, Freiburg

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Kommentare zu Corona vom 27.5.2020

Corona-Tests und -Lockdown als Werkzeuge zur Gängelung der Bürger
Sehr geehrter Herr Schweizer,
vielen Dank, dass Sie meinen Leserbrief veröffentlicht haben. Ich wollte dazu beitragen, dass meine Mitbürger weniger Angst vor dem Befall mit dem harmlosen Virus haben und sich gegen die Zwangsmaßnahmen engagieren. Die Tatsache, dass im grünen Milieu des Dreisamtals der Proteststurm weitgehend ausgeblieben ist, ermutigt mich, weitere Überlegungen zur offiziellen Erstellung von Zahlen und deren unkritische Aufnahme in der Bevölkerung zu äußern.
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Rund 7,3 Millionen Bundesbürger spielen laut einer Umfrage des IfD Allensbach regelmäßig Lotto oder Toto, weit über 21 Millionen spielen immerhin gelegentlich. Am beliebtesten ist dabei die Spielform Lotto „6 aus 49“ am Samstag, 26 Prozent der Deutschen spielten diese Variante im Jahr 2018 am liebsten. Diese Zahlen beweisen, dass sehr viele Leute sich um Wahrscheinlichkeiten keine Gedanken machen, denn die Wahrscheinlichkeit, in dieser Art von Lotto sechs Richtige zu tippen und damit in der Gewinnklasse 2 zu gewinnen, liegt bei rund 1:139.838.160. Die Wahrscheinlichkeit, in der Lottowoche ermordet zu werden, ist 1:17.404.081. Sie ist 8-mal höher als die eines Lottogewinns.
Es gibt also sehr viele Deutsche, die nichts von Zahlen verstehen oder verstehen wollen. Nach meinem Empfinden werden diese bei den Medien bevorzugt angestellt. Eingedenk dieser Tatsache hantieren die Verantwortlichen bedenkenlos mit unrealistischen Zahlen.
Das zurzeit eklatanteste Beispiel ist die Übereinkunft, dass strengere Maßnahmen in Kraft treten, wenn es irgendwo in einer Woche mehr als 50 neue Fälle pro 100.000 Einwohner gibt. Zum Teil gibt es unter gewissen Epidemiologen sogar Zweifel, ob die Schwelle von 50 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen niedrig genug angesetzt ist. 50 Fälle pro 100 000 Einwohnerergibt eine Prävalenz der Krankheit von 0,05%. Aus Island haben wir die Information, dass 0,77% einer Stichprobe, die 3,6% der Bevölkerung (13.080 Personen) umfasst, positiv getestet wurden. Davon hatten 43% keine Symptome. (Gudbjartsson DF: N Engl J Med. 14.04.2020.) In Gangelt (Kreis Heinsberg) lag der Prozentsatz bei zufällig ausgewählten Personen bei 3,08%. Das bedeutet, dass dort 3080 Personen auf 100.000 Einwohner „infiziert“ sind. Da hier die Zahl 50 „Infizierte“ auf 100.000 Einwohner um das 60-fache überschritten wird, müssten im Kreis Heinsberg (254.322 Einwohner) alle bisher erreichten Erleichterungen dringend rückgängig gemacht werden. In der Kalenderwoche 20 waren in Deutschland 1,7% der 425.842 Getesteten positiv (RKI). Da die Getesteten nicht zufällig, sondern gezielt ausgewählt wurden, dürfte in Deutschland die Test-Positiv-Rate ähnlich der in Island sein. Dies bedeutet 770 „Infi zierte“ auf 100.000. Das sind immer noch 15-mal mehr als zurzeit in Deutschland erlaubt sind. Man muss also nur 1/15 (7000) zufällig ausgewählte Personen testen, um auf über 50 „Infi zierte“ pro 100.000 zu kommen.
Wenn der Test 40% Symptomlose als „infiziert“ klassifiziert, muss man nur 18.000 Personen testen, um bei Abwesenheit des Virus die Schwelle zu überschreiten. Damit ist nicht abzusehen, wie lange dieses Werkzeug zur Gängelung der Bürger noch angewandt werden wird. Es ist mir schleierhaft, wie man es wagen kann, mit solch unplausiblen Zahlenspielen die Bevölkerung einzuschüchtern. Aber 80% der Bevölkerung stimmen kritiklos der Fortsetzung der Maßnahmen zu. Dabei gibt es kaum Unterschiede in der politischen Ausrichtung (Badische Zeitung vom 20.05.2020). 80% sind deutlich mehr als die Lottospieler.
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Mittlerweile gibt es über 14 000 wissenschaftliche Veröffentlichungen über COVID-19. Wenn man unkritisch von Zeitungen gemeldete Zahlen akzeptiert und sich nicht auch anderweitig informiert, weiß man nicht, dass der Test fragliche Ergebnisse liefert, die als Grundlage für weitreichende Entscheidungen dienen, und dass es nicht stimmt, dass das Virus sehr gefährlich ist. Fehlerhafte Informationen führen zur Gewissheit, dass die Tatsache, dass das recht harmlose Virus die Krankenhäuser weitgehend verschont hat, den Maßnahmen der Regierung zuzuschreiben ist, die erst 3 Wochen nachdem die Ansteckungsgeschwindigkeit bereits zurückgegangen war, implementiert wurden (am 23.03.2020). Diese Information widerspricht der Regierung, und ist deshalb eine Verschwörungstheorie.
27.5.2020, Heinrich Wieland, https://www.dreisamtaeler.de
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Prof. Dr.med. Heinrich Wieland, Freiburg
Facharzt für Laboratoriumsmedizin, ehemaliger Ärztlicher Direktor
der Abteilung Klinische Chemie der Medizinischen Klinik Leiter des Zentrallabors

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Lockdown auch fürs Klima?
Was alles möglich ist . . . Seit zwei Monaten staune ich über die Diskussionen und Entscheidungen in Politik und Wirtschaft bezüglich der Corona-Pandemie und verfolge mit großem Interesse die unterschiedlichen Stellungnahmen im Dreisamtäler.
Seit dem Erlass der ersten Corona-Verordnung stelle ich mir fast täglich die gleiche Frage: Wie sind diese massiven Einschnitte in unser Privat- und Wirtschaftsleben durch diese Pandemie mit einer umstritten hohen Sterblichkeitsrate so konsequent möglich, während wir seit Jahrzehnten nicht gegen die Erderwärmung ankommen?
Auch hier wäre ein Lock-Down angebracht, schließlich wird der Klimawandel in wenigen Jahrzehnten viel mehr Todesopfer und Flüchtlingskrisen hervorbringen – warum schaff en wir es bei diesem Thema nicht, im weltweiten Schulterschluss wirtschaftliche und persönliche Opfer zu bringen? Sind unsere Kinder und Enkel nicht mindestens so viel Wert wie unsere Eltern?
27.5.2020, Dorothea Mayer, Jungbauernhof, Kirchzarten
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Hat überhaupt jemand ein Gehör für Kinder?
Ja, es sind stürmische Zeiten, der Wind bläst ins Gesicht, mal Hü, mal Hott, mal pro mal kontra, mal dafür, mal dagegen, kunterbunt wie unsere Gesellschaft nun mal ist. Ich will jetzt auch mal meinen Senf dazugeben. Erschüttert und traurig stelle ich fest: In keinem Vortrag, Vorschlag, so groß oder klein er war, ist von den Kindern, von Schule oder Kita die Rede.
Selbstgefällig und selbstherrlich stellt sich jeder auf seine Weise dar, wohlgemerkt: Erwachsene. Was ist mit unseren Kindern/ Enkeln, haben die keine „Grundrechte“? Haben sie kein Recht auf Bildung? Gehören sie nicht in das „Corona-Konzept“, muss erst wieder eine durchgeknallte Statistik herhalten. Etwa so eine: „Ach ja, da geht schon noch ein
paar Wochen Quasi-Quarantäne!“
Der Druck, der Frust, egal ob bei Kindern oder Eltern, wird stärker, vom seelischen Schaden der Kinder ganz zu schweigen. Es sind ja „nur“ Kinder. Aber Kinder sind doch unsere Zukunft, Kinder bezahlen noch in zehn Jahren am Corona-Schaden (finanziell und seelisch). Wo bleibt die Bildungsministerin? Wo die
Politik? Hat überhaupt jemand ein Gehör für Kinder? Hallo, lasst die Kinder nicht im Stich, halbiert sie nicht, traut ihnen etwas zu und seid keine schlechten Vorbilder. Vielen Dank, mit viel Wind, der die Sache klärt.
27.5.2020, M.Kälble, St. Peter, Dreisamtäler
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Medial geschürte Todesängste öffnen der menschlichen Akzeptanz
Wenn wir Infos aus unterschiedlichen Quellen analysieren, und uns dann unseres eigenen Verstandes bedienen, verstärkt sich der Verdacht, dass die Covid-19-Pandemie instrumentalisiert wird. Nach akribischer Nachforschung kam ich zu dieser ganz persönlichen Meinung. Ein globales Zusammenspiel von Macht und Geld könnte den schon lange gehegten Traum vom komplett gläsernen Bürger wahr werden lassen. Mithilfe von Smartphones (TrackingApp!) und der zurzeit diskutierten Impfpflicht.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos und die „4. Industrielle Revolution“ haben die Möglichkeiten klar aufgezeigt. Medial geschürte Todesängste öffnen der menschlichen Akzeptanz, dabei mitzumachen, Tür und Tor. Was früher nur in der Vorstellung oder in Science FictionFilmen existierte, ist durch die heute verfügbare moderne Technologie konkret (und problemlos) umsetzbar geworden. Der aktuelle Zwang zum digitalen Umgang (Home Office, Schulunterricht übers Internet etc.) ist die Vorstufe einer neuen Epoche in der Entwicklung der Menschheit, hin zur lange geplanten „Technokratischen Ära“, in der 5G die Schlüsseltechnologie ist für die Totalüberwachung in Echtzeit. Wir sind selbst zum Virus geworden.
Statt mit dem virenbehafteten Bargeld soll digital bezahlt werden. Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Freiheitsberaubung und Kontrollverlust. Abstandhalten, Maskentragen, Schließung von Begegnungsstätten wie Restaurants, Sportstadien, Veranstaltungsräumen, Kirchen etc. soll uns von unserem natürlichen Bedürfnis nach Nähe, zwischenmenschlicher Kommunikation (die auch über Mimik, Lachen, Tanzen, Singen, Umarmungen erfolgt) entfernen. Ich habe mit diesen Zeilen nur einige Aspekte einer umfassenden Thematik herausgegriff en. Wehren wir uns, wenn wir nicht unsere Menschlichkeit und unsere Seele verlieren wollen.
27.5.2020, Dr. T. Sauter, Dreisamtäler
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…. mit Selbstverantwortung ginge es besser
Ich finde die aktuelle Diskussion zur Corona Krise, kritische Beiträge, Leserbriefe als auch Anzeigen , sehr gut. Niemand soll und darf sich hier wegen seiner demokratisch verbrieften Rechte rechtfertigen müssen. Argumentative Auseinandersetzung, ja, aber keine Beleidigungen, Schmähungen, Drohungen bitte! Wir leben in einem hoff entlich sich nie mehr wiederholendem Ausnahmefall! Für die Entscheider ist es natürlich nicht einfach, Regeln und Gesetze zu erlassen, insbesondere wenn man mit dem Spruch konfrontiert wird „willst Du dafür verantwortlich sein?“ Aber wo beginnt die Verantwortung und wo endet sie?
Müssen uns sehr viele Freiheitsrechte genommen werden oder ginge manches mit Selbstverantwortung nicht besser? Ich mache mir – obwohl ich selbst via Alter zur Risikogruppe zähle, zumindest wenn ich ein Lehrer wäre – weitaus weniger Gedanken um meine Gesundheit, sondern viel mehr darum, wer soll diese gewaltige Schulden, die sich durch allerlei staatliche Wohltaten auftürmen werden, jemals wieder zurückzahlen?
Ja, und hier versagen die parlamentarische Opposition und auch die so genannten Leitmedien ! Kaum ein Politiker, kaum ein Sender traut sich diese Frage öffentlich zu stellen und wenn sie es tun würden, wäre ein Shitstorm gewiss. Niemand fragt nach wirklicher Bedürftigkeit, fast jeder und jede wird bedient. Nehmt reichlich, die Not ist groß und fragt nicht wer es bezahlt! Nein, das kann nicht der richtige Weg sein. Wir müssen – auch und insbesondere innerhalb der EU – schauen, wo wirklich Bedürftigkeit und Not entsteht und eben nicht jeden und alles fi nanzieren bzw. unterstützen.
27.5.2020 Nicolai Wiedmann, Balingen, Dreisamtäler
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AntoCorona-Maßnahmen wurden durch kein Parlament genehmigt
Es dürfte jedem klar sein, dass die Milliaren oder gar Billionen, die von der Regierung jetzt zur Milderung der durch ihre – von keinem Parlament geschweige denn einem Plebiszit genehmigten – AntiCorona-Maßnahmen verursachten Schäden ausgegeben werden, von den Steuerzahlern zurückgezahlt werden müssen (es ist von der schlimmsten Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik die Rede – BZ 15.5.20 u.a.). Dass auch international renommierte Wissenschaftler, wie die emeritierten und daher keinem Druck bezüglich Mittelbeschaffung und Karriere mehr ausgesetzten Prof. Dr. Karin Mölling und Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, die die Maßnahmen der Regierung und deren von der Mainstream-Presse fortlaufend in die Köpfe gehämmerten Rechtfertigung scharf kritisieren, wird von der Regierung ignoriert. Stattdessen wird die Zahl der Corona-Todesfälle dem Rechtfertigungsbedürfnis angepasst, indem man „mit Corona“ infizierte aber an anderen Ursachen Verstorbene zu denen „an Corona“ Verstorbene hinzuzählt.
So wird die Krankheit bedrohlicher, die Hysterie, die das Denken verhindert, weiter geschürt. Wenn man desweiteren von der zwar sehr groben und ursprünglich wohl nicht für die Öffentlichkeit bestimmten – Geheimniskrämerei passt zur Missachtung demokratischer Gepflogenheiten – Schätzung des Innenministeriums liest, die zukünftig mit bis zu 125.000 durch die Maßnahmen – also ein Vielfaches der durch den Virus – verursachten Toten rechnet (u.a. durch die mit der Vernichtung von Existenzen verbundenen wirtschaftlichen Schäden oder dadurch, dass wichtige medizinische Eingriff e verschoben werden, da ja in Kliniken für die erwarteten CoronaPatienten Kapazitäten vorgehalten werden müssen und deshalb, wie man hört, sogar Betten leerstehen!), kann nur derjenige die über unsere Köpfe hinweg erlassenen Maßnahmen der Regierung gutheißen, der sich anpassen und seine demokratischen Rechte nicht verteidigen will.

Mit der wichtigste Artikel unseres Grundgesetztes ist doch Art. 1,1 „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – Diesen Artikel unseres GG hat Herr Dr. Krimmel in seinem umfangreichen Offenen Brief (Dreisamtäler 13. 5. 20) offensichtlich übersehen und setzt daher in seiner Wertung die (persönliche) Freiheit an letzte Stelle! – Zur Würde, zur Möglichkeit ein selbstbestimmtes Leben zu führen, gehört doch, dass über Dinge, die alle betreffen, auch gemeinsam entschieden wird. Das ist doch das Wesen einer Demokratie.
Voraussetzung dazu ist der offene Zugang zu Informationen und der gegenseitige Austausch, die in der Vergangenheit um so mehr eingeschränkt wurden, je undemokratischer die Verhältnisse waren (am Übelsten: Mittelalter und Faschismus). Man sollte sich daher an das Wort von Thomas Jefferson (3. Präsident der USA 1801-9) halten: „Lieber eine gefahrvolle Freiheit als eine friedliche Sklaverei“, ein Motto wie man es bei Demonstrationen in den USA gegen die dortigen AntiCorona-Maßnahmen gesehen hat. <
27.5.2020, Dr. Günter Reimann, Freiburg, Dreisamtäler
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Regierungsmeinung und Medien gegen Internet
Liebe Mitmenschen, ich möchte gerne ein paar Zeilen an euch alle schreiben. Wisst ihr, ich
beobachte mit wachsender Besorgnis, was um mich herum geschieht. Ich höre meinen Mitmenschen zu und nehme auch bei vielen, Jung und Alt, etwas wahr, was mich nachdenklich macht: Viele sind sehr verängstigt, weil sie sich Sorgen vor einer Ansteckung machen. Sie gehören zu einer Risikogruppe, sind krank oder haben jemanden in der Familie, der gefährdet ist. Sie fühlen sich bedroht und begrüßen die Regierungsmaßnahmen. Jede
Lockerung verstärkt ihre Angst. Sie erhoff en einen baldigen Impfstoff , der ihnen Sicherheit geben könnte. Dann gibt es auch andere, deren Lebensfreude verloren gegangen ist. Familie, Freunde fehlen, gewohnte Beschäftigungen fallen weg. Auch unter ihnen gehören manche zu den Risikogruppen, aber die Vereinsamung ist für sie eine größere Last als die Aussicht, sterben zu können.
Sie wissen, dass ihre Zeit begrenzt ist und möchten sie umso intensiver nutzen. Dann gibt es Mitmenschen, die den Virus auch ernst nehmen, aber sie machen sich noch ganz andere sorgenvolle Gedanken: Kann ich meinen Arbeitsplatz behalten? Wovon soll ich meine Miete bezahlen, wenn die Kurzarbeit so weitergeht? Muss ich mein Geschäft schließen und Insolvenz anmelden? Wann kann ich meine Kinder endlich wieder in die Kita, Schule schicken? Kann ich meinen Schulabschluss überhaupt schaffen? Und so weiter. Berechtigte Sorgen, dass muss jeder einsehen. Diese Mitmenschen wünschen sich eine schnellere Lockerung der Maßnahmen, damit noch gerettet werden kann, was zu retten ist. Viele Menschen wollen deshalb wissen, wo wir stehen. Informationen bietet das Fernsehen, die Tageszeitungen oder das Internet. Die Informationen sind dort unterschiedlich.
Fernsehen und Tageszeitungen wiederholen und vertiefen die Regierungsmeinung, im Internet sprechen Wissenschaftler, Journalisten, Ärzte und viele andere kritische Worte. Auch sie haben sich informiert und wollen Licht in das Dunkel der Zahlen bringen. Auf beiden Seiten hat man also Experten, die gegeneinander reden, statt miteinander. Und leider wird jede Kritik in den Medien gleich abgestempelt als rechts, Verschwörungstheorie oder was auch immer. Das erweckt bei manchen Mitmenschen ein ungutes Gefühl. Sie sehnen sich nach Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit und Freiheit. Sie fühlen sich in ihren Anliegen von der Politik nicht ernst genommen, ja sogar überhört und falsch dargestellt. Viele möchten auch weiterhin frei entscheiden, ob und wann sie und ihre Kinder gegen was geimpft werden. Sie machen sich kundig und haben meist sehr viel Wissen über dieses Thema. Oder sie sind selbst betroffen, weil sie Kinder mit Impfschäden haben oder selbst daran leiden. Nun, die Medien sollen schreiben, was sie wollen oder müssen.
Aber jetzt komme ich endlich zu meinem Anliegen an euch alle, liebe Mitmenschen: Viele Gefühle streiten im Moment gegeneinander: Angst und Sorge, Wut und Verzweiflung, Abneigung und Ablehnung. Ich bitte euch, lasst nicht zu, dass eure eigenen Gefühle euch in eurer Einstellung zu einander so sehr beeinflussen, dass wir ein Gegeneinander haben. Ich sehe, wie diese unterschiedlichen Haltungen Menschen voneinander trennen, bis in Freundschaften und Familien hinein. Jeder hat seine Meinung, das soll auch so sein. Aber bitte, hört einander wieder zu. Fragt doch, was den anderen bewegt und woher er sein Wissen hat.
Schaut oder hört es euch dann auch an, ohne Ablehnung. Fragt euch selbst, ob denn da was dran sein könnte. Springt über den Schatten eurer Kritik, Sorgen und Ängste! Wir brauchen einander doch so sehr! Haltet zusammen – dieser Corona-Slogan, ist draußen nicht mehr zu spüren. In den Geschäften herrschen strenge Kontrollen und jeder, der irgendwo seine Maske nicht aufsetzt oder den Abstand nicht einhält, wird böse angeschaut und streng zur Einhaltung der Regeln aufgefordert – oft in einem harrschen Ton!
Das macht mich traurig. Denn die Mehrheit hält sich an alles, und ab und an kann einem eine Unachtsamkeit unterlaufen. Das geht doch jedem so. Mit Freundlichkeit und einem Lächeln ginge vieles leichter. Nur dass jeder Mitmensch als „gefährliche Virenschleuder“ angesehen wird und nicht mehr als ganz normaler, meist netter Mitmensch, das ist besorgniserregend. Dabei ist die Ansteckungsgefahr doch deutlich niedriger als noch im März! Wir dürfen nicht zulassen, dass uns dieses Virus entzweit!
Unsere Gesellschaft leidet am Corona-Syndrom. Nicht an der
Krankheit, sondern an einer unschönen, spaltenden, oft schon feindlichen Art und Weise, wie wir einander sehen. Das ist die neue Normalität, aber das darf es nicht sein! Wir brauchen einander, gerade in der kommenden Zeit, in der es große, vor allem auch wirtschaftliche Herausforderungen geben wird. Die Welt nach Corona ist eine andere. Bauen wir jetzt schon daran, dass sie eine heilere sein wird, nicht voller Misstrauen, Zwietracht und Feindseligkeit erfüllt, sondern mit Zuhören, Verstehen und Aufeinander Zugehen. Wir Menschen können nur zusammen überleben. Helfen wir uns gegenseitig, diese Welt wieder mit Lebensfreude, Freundlichkeit und Lachen zu erfüllen. Das macht uns
stark und auch gesünder!
27.5.2020 , Tonia Kimmig, Freiburg

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Kommentare zu Corona vom 20.5.2020

Betr.: Leserbrief von Prof. Dr. H. Wieland im Dreisamtäler vom 13.5.
Lieber Herr Prof. Wieland, herzlichen Dank für den ausgezeichneten Beitrag zur Corona-Diskussion, der in hervorragender Weise zur Entmystifizierung der Zahlen und Begriffe und damit zur Versachlichung der Diskussion führen könnte – wenn die Menschen ihn denn auch lesen, sich überzeugen lassen und weiterreichen würden! Ich wünsche mir, dass Sie diesen
Text auch in großen Tageszeitungen („Mainstream“) veröffentlicht bekommen, denn das Hauptproblem ist ja, dass dort (noch) niemand die Zahlen erklärt und relativiert, v.a. die Reproduktionszahl, auf die zig-Millionen Medienkonsumenten täglich gebannt starren:
moderne Magie und gewaltiges Manipulationsinstrument!
Auch der schwammige Begriff „Neuinfektion“ (Erkrankung an Covid19 oder „positives“ Testergebnis?), der NIE in Zusammenhang mit der schwankenden Anzahl durchgeführter Tests gebracht wird, sowie die Aussagefähigkeit der Tests wurden endlich klar und deutlich von einem Insider dargelegt. Wer es noch nicht gelesen hat, möge nochmal den Dreisamtäler auf S. 16 aufschlagen! Hier wird Einwänden, auch der Leserschaft, auf gut verständliche Weise der Boden entzogen. Zwei Ergänzungen:
1. Zur Aussagefähigkeit der Tests: Der Staatspräsident von Tansania war so frei und ließ Proben von u.a. Ziegen und Papayas mit menschlichen Namen versehen und testen: https://www.heute.at/s/papayawurde-auf-corona-getestet-ergebnis-positiv-52786149…2.
Zum weltweiten Rückgang der Epidemie schreiben Sie: „… ist sehr wahrscheinlich unabhängig von in diesen Ländern getroffenen Maßnahmen.“ Bestes Beispiel (eigentlich ein Beweis!) ist hier ja Schweden, was auf den Shutdown verzichtet hat und auch genau denselben kurzen Peak an Todesfällen zeigt wie die anderen Länder: https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps. Diese Beobachtung ist sehr wichtig, wenn jetzt überall tönt, dass wir so glimpflich davongekommen sind WEGEN der
rigiden Maßnahmen! Danke, Herr Wieland; danke, Herr Schweizer, für dieses Forum!
20.5.2020, Sabine Miehe, Dreisamtäler
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Hallo Herr Schweizer,
Sie sind mit dem Dreisamtäler ein ausgesprochener Licht-Blick für mich in der mir bekannten Medienlandschaft – das gallische Dorf fiel mir heut früh dazu ein, ich sehe gerade, jemand hat es in den letzten Leserbriefen bereits erwähnt! Und ich stöhne in diesen Tagen immer wieder: „Wenn sich die Menschen nur umfassend informieren würden, ehe sie reden und schreiben!“ Frau Voßler habe ich schon persönlich meinen Dank für ihren Mut ausgedrückt, und Ihnen gegenüber möchte ich es hier schriftlich tun: Was für eine Erleichterung, dass es Sie gibt mit Ihrem Mut und Ihrer Energie, natürlich auch Ihrem Humor! Es lebe der Dreisamtäler!
20.5.2020, Marianne Kürschner, Stegen, Dreisamtäler
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Zur Anzeige von Dr. Krimmel am 14.5.2020
@Dr.Krimmel: An diesen Ihren Sätzen werden Sie als Arzt sich messen lassen müssen:
“Genauso natürlich ist der Wert (R) innerhalb weniger Tage aufgrund der angekündigten Lockerungen und der nicht zu übersehenden Unvernunft mancher weniger Bürger bereits heute von 0,8 auf über 1,1 gestiegen. Damit kommt die Pandemie-Infektion wieder “ins Rollen […] Ich gehe davon aus, dass die Bevölkerung und Leute wie Sie erst dann verstehen werden, wenn die Pandemie zum zweiten Mal explodiert…”

20.5.2020, Moritz Hummel, Dreisamtäler
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Zu „Offener Brief – Warum lassen wir uns das gefallen“ von Sandra Voßler
Welch bewundernswerter Mut einer einzelnen Person sich zu unserem eingeschränkten und vor allem existenzbedrohten Leben so ehrlich und klar zu äußern. Warum haben nicht auch jene diesen Mut, das fragt sie sich zurecht, die jetzt erleben müssen, wie ihre hart erarbeitete Existenz nach und nach vernichtet wird, zumal das RKI schon jetzt eine mögliche
zweite Welle verlautbaren lässt? Wenn man sich ein Gespür für die Wahrheit erhalten hat, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Super-Gefährlichkeit dieses Grippevirus nur in den Köpfen regierungstreuer Wissenschaftler existiert.
Jeder, der lesen kann und im Internet sucht, wird unabhängige Einschätzungen nommierter Wissenschaftler finden, wie auch die von Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, einem anerkannten Infektionsepidemiologen. Man kann sich nur wünschen, dass die Stimme der Vernunft nicht
überhört wird. Sich zu informieren und in Gesprächen auszutauschen hilft die reglementierte Isolation zu durchbrechen. Das muss jeder nur wollen, wenn er nicht bereitwillig seine Existenz und seine Grundrechte aufgeben will, auch wenn Bespitzelung und Denunziation beängstigend sein können. Ich hoffe, dass dieser mutige und
aussagekräftige Offene Brief auch denen zu denken gibt, die sich mit den Hintergründen dieser restriktiven Politik bisher nicht beschäftigt haben. Es lohnt sich, und sich zu wehren allemal. Dank an die mutige Verfasserin des Offenen Briefes.
20.5.2020, Gisela Ruthmann, Hofsgrund, Dreisamtäler

(Selbst-)Heroisierung
Die (Selbst-)Heroisierung 1) des Dreisamtälers durch seinen Herausgeber und einige Leser nervt. In Deutschland gibt es keine Zensur 2), jeder darf veröffentlichen, was er will. Meines Wissens haben Herr Schweizer als Herausgeber und der Dreisamtäler trotz der Veröffentlichung teilweiser abstruser Thesen 3) keinerlei Druck von irgendwelchen Seiten hinnehmen müssen und die Zeitung erscheint unverändert weiter.
Anders als behauptet wurden „alternativen Experten“ wie Sucharit Bhakdi 4), Wolfgang Wodarg 5) mit ihren Behauptungen und Thesen in Zeitungen und Zeitschriften im
Fernsehen und im Radio genannt und diskutiert. Allerdings machen seriöse Medien einen Faktencheck und prüfen wissenschaftliche Aussagen auf Plausibilität. Deshalb wird
beispielsweise kein seriöses Medienunternehmen die Behauptung veröffentlichen, die Erde wäre eine Scheibe um die die Sonne kreist, selbst wenn dies ein emeritierter Professor der Geologie behaupten würde. Wenn Unsicherheiten und unterschiedliche Thesen und Theorien bei naturwissenschaftlichen Ereignissen bestehen, wie beim SARSCoV-2 Virus, werden immer auch andere Meinungen veröffentlicht, aber eben auch wissenschaftlich
bewertet. Und deren Vertreter müssen damit leben, dass ihre Aussagen „zerlegt“ werden, wenn sie den vorhandenen Erkenntnissen widersprechen. Jeder, der über den Tellerrand
des kleinen Dreisamtals hinausschaut, wird sofort sehen, dass COVID-19 keine harmlose Erkrankung ist. Ich habe Bekannte und Geschäftspartner in Mulhouse, Bergamo, Madrid und New York. Was die über erlebte Krankheitsverläufe erzählen erzeugt Gänsehaut. „Die Grippe 2017/2018 war aber doch schlimmer!“ 6) Die Grippe des angesprochenen Winters traf auf eine Bevölkerung mit geringem Immunitätslevel, da die Schutzimpfung gegen diese Virusmutation teilweise nicht wirkte. Gerade diese Grippewelle zeigt, wie gefährlich es ist, wenn ein Virus auf eine ungeschützte Bevölkerung trifft. Sie ist der Beweis dafür, dass
Maßnahmen zur Unterbrechung von Infektionsketten notwendig waren und sind.
„Aber war es notwendig, solche massiven Einschränkungen durchzuführen? Schweden hat
das doch ganz anders gemacht!“ Ja Schweden setzte anfänglich auf die Vernunft der Menschen und verzichtete auf Verbote. Das Ergebnis: die Sterblichkeitsrate in Schweden liegt bezogen auf 100.000 Einwohner bei 34,16, in Deutschland dagegen bei 9,44.
(Stand 15.05.2020). Dies obwohl die Bevölkerungsdichte, ein wichtiger Faktor bei der Virusverbreitung, deutlich niedriger ist als in Deutschland 7). Man muss die Verbote und Maßnahmen diskutieren. Man muss mögliche Fehler und Alternativen besprechen? Aber bitte sachlich und fundiert. Ja man kann vieles hinterfragen und das wird auch gemacht. Aber mit Fakten und auf wissenschaftlicher Grundlage 8). Das gilt zumindest für seriösen Journalismus. Zum Thema „Gesichtsmasken“ 9), die für manche der Horror zu sein scheinen, die ich aber für sinnvoll halte, verwiese ich auf die beigefügte (nicht von mir stammende) Karikatur.
20.5.2020, Bernd Engesser, Kirchzarten-Zarten, Dreisamtäler
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Neun Anmerkungen 1)-9) zum o.a. Leserbrief „(Selbst-)Heroisierung“:
1) Jede Meinungsäußerung ist – sofern sie ehrlich ist – eine Selbst-Darstellung. Diese als „Selbst-Heroisierung“ zu bezeichnen, beinhaltet einen Affront bzw. eine Aufforderung zum Unterlassen der Meinungsäußerung, also zum Schweigen. Demokratie jedoch lebt von den gerne unterschiedlichen Meinungen seiner Bürger.
2) In D gibt es eine Zensur in zweierlei Hinsicht: a) Sachautoren wie auch Bürgern (Leserbriefe, Online-Kommentare) wird der Zugang zu den reichweitenstarken Medien verwehrt – nicht etwa aus dem Grund, daß die Meinungsäußerung gegen das Grundgesetz verstieße, sondern von der jeweiligen Redaktion als „abweichende Meinung“ eingestuft wird. b) Bürger halten sich mit ihrer Meinungsäußerung zurück (lt Umfrage zur Meinungsfreiheit 71 %) aus Sorge, Nachteile zu erleiden (Ausgrenzung, Mobbing, Beförderung, berufliche Karriere).
3) In der Wissenschaftstherie gibt es keine „abstrusen Thesen“, sondern allenfalls wissenschaftlich falsifizierte Thesen. Jede These gilt solange als wahr, bis sie falsifiziert wurde.
4) Bis dato wurden zwei Video-Interviews von Prof Bhakdi in den sozialen Medien wieder gelöscht.
5) Dr. Wodarg wird in den GEZ-Medien nicht (mehr) eingeladen und in den Mainstream-Medien (wie: Faz, Focus, Spiegel, Süddeutsche, Welt, Zeit) abgelehnt.
6) Dies ist korrekt hinsichtlich der Todeszahlen in D.
7) Hier wird der Faktor der Herdenimmunität verschiegen: Die Zahlen von Schweden und Deutschland lassen sich erst nach ungefähr einem Jahr vergleichen.
8) Stephan Kohn im BMI wurde für seine wissenschaftliche Expertise zum Lockdown nicht mit Faktencheck und Diskussion belohnt, sondern mit Entlassung durch Minister Seehofer.
9) Masken wurden bis Ende Februar 2020 von der Bundesregierung abgelehnt. Ihr Nutzen ist nach wie vor nicht belegt.
20.5.2020

 

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Dreimonats-Rückblick eines nicht erkrankten Corona-Geschädigten
Wenn ich morgens meine regionale Badische Zeitung anfasse, tue ich es am besten nach dem Desinfizieren der Hände oder mit Handschuhen, damit ich von der verbreiteten Dramatik der Corona – „Pandemie“ nicht angesteckt werde. Und mit ausgestreckten Armen, weil schließlich der empfohlene Mundschutz selbst bei eineinhalb Metern Abstand nichts helfen soll. Meine Frau liest die Zeitung erst zwei Stunden später – weil der Zeitungsvirus dann seine schlimmste Wirkung verloren hat? Aber nun zum Ernst der Sache und wie ich in meinem persönlichen Umfeld Corona erlebte, bzw. den Umgang der Politik damit.

Meine Schwägerin stattete ihrer Heimat Thailand im Februar einen Besuch ab. Am dortigen Flughafen wurde bei allen eine kontaktlose Temperaturmessung vorgenommen, ein kleiner aber billiger Corona-Test. Nach drei Wochen in Frankfurt zurück, nichts dergleichen, obwohl die Infektionen weiter fortgeschritten waren. So wie sie, reisten unzählige andere aus allen „Herren Ländern“ hier ein. Die deutsche Führung noch im Tiefschlaf. Die spinnen, dachte ich.

Schon sehr viele Corona-Fälle mit Toten waren im Elsass bekannt, als eine deutsche Französischlehrerin beschloss, mit ihrer Schulklasse genau dorthin zu pilgern. Von dort zurück wurde die ganze Klasse für zwei Wochen in Hausquarantäne geschickt. Doch meine Enkelin hat einen Bruder, und dieser potenzielle Virenträger musste trotzdem in die Schule gehen – in eine andere. Die spinnen, dachte ich; tatsächlich war es so und die Schule wurde geschlossen.

Doch dann holte das besserwisserische Berlin die große Keule heraus. Fast alles wurde dichtgemacht, abgewürgt, verboten. Nicht nur Gaststätten und Hotels, sondern auch Ferienwohnungen durften nicht mehr vermietet werden, obwohl solche Gäste die gleiche Zusammensetzung haben wie zu Hause und es keine Ansteckungsgefahr mit Personal gibt. Mein Antrag auf Minderung der Grundsteuer wegen des Vermietungsverbots blieb von der Schwarzwaldgemeinde Schönwald unbeantwortet. Die spinnen alle, dachte ich und verkaufte meine Ferienwohnung. Doch dieselben Spinner machen nun ein doppeltes Geschäft, indem sie den Wertzuwachs der Immobilie besteuern und zusätzlich vom Käufer erneut die fünf Prozent Grunderwerbsteuer kassieren, die bereits ich schon bezahlt hatte. Die Finanzmafia sitzt nicht nur in den Banken, denke ich. Vielleicht spinnen die doch nicht, wenn sie die Nutznießer sind?

Dann kam der „normale“ Tod meiner 96jährigen Schwiegermutter. Der Herrgott hat es arrangiert, dass meine Frau in den letzten Stunden bei ihrer Mutter sein durfte. Tags darauf wurde das Heim dicht gemacht und in der Folgewoche verfügt, dass die Verstorbenen nur noch von höchstens zehn Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet werden durften. Obwohl der große Friedhof trotz eines Mindestabstandes die zehnfache Zahl an Trauergästen erlaubt hätte. Die spinnen, denke ich noch immer.
Im April war mein runder Geburtstag. Die Einladungskarten waren fertig, das Lokal bestellt und meine vielen Gäste freuten sich schon auf die Feier. Zu essen und zu trinken gibt es bei unseren Geburtstagsfeiern immer reichlich, und meine Verwandten und Freunde können danach regelmäßig ein sattes Plus auf der Waage bringen – bei entsprechendem Minus auf meinem Konto. Doch haben wir diese Rechnung zwar nicht ohne den Wirt, aber ohne die Politik gemacht. Die verbot auch die Bewirtung von geschlossenen Gesellschaften. Die spinnen, dachte auch der Wirt, nicht nur ich. Ich sitze nun auf den zweitausend Euro, und dem Wirt fehlt das Geld.
Dann wollte ich wie gewohnt in den sonntäglichen Gottesdienst, doch die Kretschmann-Regierung verbot solche kurzerhand, obwohl die Kirchen so spärlich besucht sind, dass die Abstandsregeln locker eingehalten werden konnten. Weil man den Muslimen den Rest vom Ramadan nicht vermiesen wollte, hat man nun wohl oder übel auch die Kirchen wieder freigegeben. Doch man höre und staune, die Kirchenoberen verfügten einen noch größeren Abstand voneinander als der Staat, und das trotz des Tragens von Mundschutz. Die spinnen alle, denke ich. Warum wollen die Bischöfe noch päpstlicher sein als die deutsche Päpstin? Ohne mich!
Dann wollte ich unser nächstes Klassentreffen organisieren, wie ich es als ehemaliger Klassensprecher immer tue. Die Gaststätten machen ja demnächst wieder auf. Doch höre ich vom Wirt, er wisse nicht, wie er in seinem Lokal einen zweiten Ausgang schaffen könne, was die Politik ihm vorschreibe. Die spinnen, denke ich, und suchte eine Gartenwirtschaft aus. Doch ich erkenne meine Klassenkameraden/innen nicht wieder: Alle bis auf eine haben „Schiss“. Die wochenlange (Des)Informationspolitik der Regierungen und ihrer Hofberichterstatter mehrere Stunden täglich schürte eine solche Angst sogar bei gestandenen Männern, dass ich alleine beim Klassentreffen wäre. Spinnen die auch, frage ich mich?

Und jetzt bekam ich ein Schreiben vom Reiseveranstalter, dass unsere organisierte Bus-/Radreise von Wien nach Budapest wegen Corona abgesagt wird, obwohl sie erst nach der Reisesperre bis Mitte Juni stattfinden sollte. Spinnen jetzt alle, auch die Österreicher und Ungarn? Nein, Österreich macht auf und Ungarn wird folgen. Der Veranstalter schickte mir einen „Gutschein“, aber gut finde ich diesen Schein nicht. Obwohl ich bisher für die Gutscheinlösung plädierte, sehe ich nach Aufhebung der Maßnahmen nicht ein, dass sich Unternehmer zurücklehnen und sich vom Staat aushalten lassen.

Bleibt also nichts anderes übrig als im heimischen Schwimmbad Urlaub zu machen. Aber Kretschmann hat die Schließung der Bäder erneut verlängert, obwohl Wasser laut Robert-Koch-Institut kein höheres Ansteckungsrisiko birgt. Und der Badbetreiber macht keine Anstalten, die eine bevorstehende Badöffnung erkennen ließe. Der Vorverkauf von Jahreskarten fällt dieses Jahr ins nicht vorhandene Wasser. Spinnen auch die Macher vor Ort?

Bleibt das Golfspielen, das jetzt freigegeben wurde. Das Dumme ist nur, dass ich kein Golf spiele. Also überlegte ich mir, ein neues Auto zu kaufen, weil das ganze eingesparte Geld, das ich sonst für Reisen, Gaststättenbesuche, Kultur usw. ausgab, nutzlos auf meinem Konto herum liegt. Aber auf einem Werbeprospekt waren alle technischen Daten der vielen Autos angegeben, nur nicht die Maße. Aber diese sind wichtig, weil die Parkplätze und meine Garage nicht größer wurden. Also auf ging’s ins Autohaus, um die Karossen nachzumessen. Aber auch dort herrschte Corona-Hysterie. LmaA denke ich, es spinnen wirklich alle.

Rentner leben selten von ihrer Rente allein, auch ich nicht. Ich investierte einmal in einen Windpark und hoffte, auch im Alter davon zehren zu können – wie andere vom Windstrom. Schon bisher lebte der Windpark „von der Hand in den Mund“ und lieferte außer Strom überhaupt nichts, jedenfalls keinen finanziellen Ertrag. Und nun kommen unsere Bundes- und Landesregierungen und würgen unter dem Vorwand „Corona“ die Wirtschaft ab. Der Strombedarf sank, die Verkaufserlöse an der Strombörse verfallen und die Gesellschaft wird wohl Insolvenz anmelden müssen. Ob noch Geld übrig sein wird, die Windräder einmal zu verschrotten, wird sich zeigen. Wie viele Corona-Ruinen werden einmal in der Landschaft herumstehen, ohne Strom zu liefern? Spinnen wir jetzt alle?

Es bleibt spannend, was sich die Herrschaften in Berlin noch alles zusammenspinnen werden, um die Corona-Krise und somit ihre guten Umfragewerte in den nächsten Bundestagswahlkampf hinüber zu retten. Apropos Meinungsumfrage: Ich bin nun 70 Jahre alt und wurde noch nie im Rahmen einer der tausendfachen „repräsentativen“ Meinungsumfrage ausgewählt. Ich denke nicht nur aus diesem Grund, dass diejenigen ebenfalls spinnen, die Meinungsforschern noch Glauben schenken, obwohl auch sie so wenig gefragt wurden wie ich. Und welche Rolle spielen die Medien, die solche Umfrageergebnisse noch lieber präsentieren und kommentieren als Wahlergebnisse? Die spinnen natürlich erst recht!
15.5.2020, Albrecht Künstle, Herbolzheim,
kuenstle.a@gmx.de

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Kommentare zu Corona

Hier dokumentieren wir Beiträge und Leserbriefe zu:
– Warum lassen wir uns das gefallen? – Offener Brief zur Coronakrise (6.5.2020) – siehe unten
– Hanspeter Schweizer: Coronavirus – sind die Maßnahmen gerechtfertigt? (29.4.2020)
– Dreisamtäler: Politik + Medien: Corona-Angst (22.4.2020)
13.5.2020

 

Die Epidemie ist vorbei – es wird keine zweite Welle geben
Um eine Epidemie an die Wand zu malen, wurden uns über mehrere Wochen von den Medien die täglich zunehmenden Neuinfektionen präsentiert. Dabei war nie klar, wobei es sich bei den „Infektionen“ handelte. War es nur der Nachweis eines 100 milliardenfach vermehrten Ribonukleinsäureteilchens des Virus oder war dieses auch noch von Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion begleitet, die nicht auf andere Erreger als SARSCoV-2 zurückzuführen ist? Dies sind die ersten Unklarheiten.
Die nächste Unklarheit ist die Richtigkeit der Zahlen. Ich verstehe nicht, wie man die Anzahl der täglich gemeldeten „Neuinfektionen“ als zuverlässige Nachricht bezeichnen kann (Badische Zeitung vom 05.05.2020), denn sie ist abhängig von der Anzahl der getesteten Personen und den Gründen, warum diese getestet wurden. So lange es noch eine unbekannte Menge möglicher Test-Positiver gibt, korrelieren die gemeldeten Neuinfektionen mit der Menge der durchgeführten Tests. Sie sind also nur tägliche Neuentdeckungen. Um den Verlauf der wie auch immer defi nierten Neuinfektionen vergleichen zu können, muss man die berichtete Zahl durch die Zahl der durchgeführten Tests teilen und mit 100 multiplizieren, dann erhält man den Prozentsatz der „Infizierten“ an den an diesem Tag durchgeführten Bestimmungen. Die hierfür benötigte Information wird von Zeit zu Zeit vom Robert-Koch-Institut bekannt gegeben. Die Zahlen sind: bis einschließlich KW 10: 3,1%, KW 11: 5,9%, KW 12: 6,8%, KW 13 8,7%, KW 14: 9,0%, KW 15: 8,1%, KW 16: 6,7%, KW 17: 5,0%).
Der wöchentliche Anstieg bei den untersuchten Personen zwischen 14.03 ( Ende KW 11) und 5. April (Ende KW 14) ist also 0,9%, 1,9% und 0,3%.
Das ist nicht das Kennzeichen einer Epidemie mit exponentiellem Anstieg der Krankheitsfälle.
Danach geht der Anstieg zurück und ist heute (Mitte KW 19) bei höchstens 3,9%. Also gibt es kaum mehr Neuinfektionen, deren zukünftiges Auftreten man durch das Tragen von Masken und „social distancing“ dringend vermeiden muss. Die Darstellung der „Infizierten“ als Prozentsatz der Getesteten beseitigt wenigstens die Abhängigkeit der Anzahl der Neuinfektionen von der Zahl der Untersuchten.
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Ein anderes Problem ist die Abhängigkeit der Testergebnisse von der Zusammensetzung des Kollektivs. Diese könnte man nur beseitigen, wenn man fortwährend eine repräsentative Stichprobe aus der Bevölkerung vollständig untersuchen würde. Dann könnte man feststellen, wie viele noch Gesunde täglich zu „Infizierten“ werden. Die Kriterien für die Auswahl der getesteten Personen gehen zurzeit von stark symptomatisch bis leichte Symptome plus dem Verdacht der Ansteckung in den letzten 14 Tagen. Entsprechend variiert, die Wahrscheinlichkeit, daß ein Test positiv ausfällt mit der Zusammensetzung des untersuchten Kollektivs.
Es kommt noch ein weiteres gravierendes unlösbares Problem hinzu, nämlich, daß die Richtigkeit des Tests nicht überprüft werden kann, weil es ohne den Test die Krankheit nicht gibt, die man auf andere Weise eben nicht diagnostizieren will. In Wuhan wurde der Test bei über 1000 Patienten mit Symptomen und entsprechendem Röntgenbild auf seine Fähigkeit, diese zu entdecken, überprüft. Er hat weniger als 70% dieser Patienten identifizieren können. Dies liegt an der Art der Probennahme durch Stecken eines langen Q-Tips in Nase und Rachen, die zuweilen nicht ausreichend Material liefert. Wenn der Test bei einer Person ohne Symptome positiv ist, weiß man andererseits nicht, ob er tatsächlich jemanden gefunden hat, der die Krankheit hat, aber es nicht merkt, oder aber ob der Test nicht auch aus anderen Gründen positiv ausfällt. So wurden in Südkorea 500 000 Personen getestet, davon waren 20 000 Test-Positiv. Die dortigen Behörden ordneten aber nur die Hälfte dieser Personen als „infiziert“ ein. Es ist fraglich, ob man schwerwiegende Maßnahmen, auf einen solchen Test gründen kann.
Da Personen, die im Grunde nichts mit dem Virus zu tun haben, also aus heiterem Himmel heraus, als positiv getestet werden können, liegt die Vermutung nahe, daß hierauf die Überzeugung weiter Kreise beruht, daß das Virus extrem ansteckend sei, und man seine Verbreitung nur durch das Tragen von Masken im Zaum halten kann.
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Ein Israelischer Physiker und Mathematiker hat berechnet, wie sich täglich der Prozentsatz der Neuinfizierten an allen bisher bekannten Infi zierten verändert. In allen Ländern geht er innerhalb von 7 Wochen bis auf 5 bis 10% zurück. Unter den untersuchten Ländern sind Italien, Frankreich, Österreich, Deutschland, Schweden, Großbritannien, USA und Israel. Der Rückgang ist sehr wahrscheinlich unabhängig von in diesen Ländern getroffenen Maßnahmen.
Die Epidemie ist vorbei, und man hat sie nicht verhindern können. Sie ist vorbei, weil es immer weniger empfängliche Personen gibt. Die meisten davon hatten mit dem Virus Kontakt, ohne es besonders zu merken. Das war Impfung in Echtzeit. Wegen der ausreichenden Anzahl an Unempfänglichen wird es auch keine zweite Welle geben.
Ein Impfstoff gegen das Virus, wird kaum auf das SARS-CoV-2 treffen, sondern auf dessen Nachfolger, vor dem er wohl nicht schützen kann. Das macht nichts, denn er ist so nötig wie ein Impfstoff gegen Fußpilz, weil das Severe Acute Respiratory Syndrome, das er auslösen soll, nicht „severe“ ist.
13.5.2020, Prof Heinrich Wieland, Der Dreisamtäler, Seite 16

Prof. Dr.med. Heinrich Wieland, ehemaliger Ärztlicher Direktor
der Abteilung Klinische Chemie der Medizinischen Universitätsklinik Freiburg
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Reproduktionszahl R sank unter 1 – unabhängig vom Shutdown
Sehr geehrte Frau Voßler, zutreffender kann ein offener Brief nicht sein als der, der von Ihnen verfasst wurde. Diesen aufgeführten Punkten und Fakten kann ich in vollem Umfang nur zustimmen. Die Bürger werden schlicht und einfach für unmündig erklärt! Ist doch laut einer Statistik von RKI (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/1720.pdfblob=publicationFile)
die Reproduktionszahl schon seit dem 20 .März auf unter eins. Berücksichtigt man noch die Inkubationszeit von 10 Tagen haben sich die Bürger am 10. März schon so verhalten, dass der Wert die Marke von eins unterschreitet. Selbstständig ohne Anweisungen und Befehle der Politik!
Dass vielleicht der Shutdown trotzdem kam, ist die eine Geschichte, kann ich ja zu diesem Zeitpunkt noch nachvollziehen, wobei Angst ein schlechter Ratgeber ist!…. Jedoch spätestens Anfang April hätte die Politik reagieren müssen. Im Übrigen sieht man in der R-Wert Statistik von RKI, dass der Shutdown unwesentliche Verbesserungen gebracht hat, er blieb im Wesentlichen knapp unter eins.
Warum auch immer, es ist seltsam und befremdend solche Fakten zu kennen, von RKI (Robert-Koch-Institut) bereit gestellt, und dennoch dies zu erleben. Wir werden, so scheint es mir, von Menschen regiert, die ein enorm hohes Sicherheitsbedürfnis haben, und den Bürgern nichts zutrauen….
Außer Steuern zu bezahlen! Ich bin seit 27 Jahren selbstständig, ich weiß, wie sich der freie Fall anfühlt, den nun viele Bürger in dieser Situation erleben… nicht schön…. So werden wohl die Kollateralschäden die eigentlichen Schäden des Virus übersteigen!
13.5.2020, Franz Gremmelspacher, St.Peter, Dreisamtäler, Seite 16
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Kritiker sind keine Verschwörungstheoretiker, Ignoranten oder gar als Nazis
Es ist wirklich wohltuend, wie sich die Berichterstattung des „Dreisamtäler“ von dem Unisonogeblöke der sonstigen MainstreamMedien abhebt. Dies triff t aktuell in ganz besonderem Maß auf die Berichterstattung zum Thema Corona zu. Man gewinnt den Endruck, der Dreisamtäler ist mittlerweile so etwas wie das kleine gallische Dorf inmitten eines Imperiums, das von den Inquisitoren des Wahrheitsministeriums durchsetzt ist, die alle, die sich eine kritische Einstellung erlauben, pauschal als Verschwörungstheoretiker, Ignoranten oder gar als Nazis diffamieren. Man hört oft, gerade in diesen Zeiten sei Solidarität ein hohes Gut. Im „Dreisamtäler“ erleben wir sie derzeit gerade sowohl im redaktionellen Bereich als auch in den Leserbriefen. Von letzteren möchten wir ganz besonders den „offenen Brief“ von Frau Sandra Voßler hervorheben. Dafür dem Team des „Dreisamtäler“ und Frau Voßler ein herzliches Danke und ein aufrichtiges „Weiter so!!“
13.5.2020, Ulrich und Inge Fischer, Kirchzarten, Der Dreisamtäler, Seite 16
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Angst greift um sich, auch in Kirchzarten
Sehr geehrter Herr Schweizer, es ist mir ein Anliegen, Ihnen und Ihrem Team zu danken, dass Sie die Veröff entlichung des OFFENEN BRIEFES von Sarah Voßler ermöglicht haben. Leider mussman hinzufügen, welchen Mutes esbedarf, sich gegen die MainstreamMedien zu stellen. Mit großem Interesse verfolge ich Berichte der unabhängigen Journalisten (Verschwörungstheoretiker), die teilweise sehr gut recherchieren. Doch deren Ergebnisse sollen wir nicht erfahren und werden gelöscht, besonders wenn sie nicht den Richtlinien des RKI oder WHO entsprechen. Es ist eine bedenkliche Entwicklung und es ist nicht zu übersehen, wie sehr die ANGST um sich greift, auch hier in Kirchzarten. Ich kann mir vorstellen, dass Sie viel Gegenwind erfahren, aber sicherlich auch große Zustimmung bekommen haben. Schon bei der vorhergehenden Ausgabe glaubte ich kaum, eine etwas andere Darstellung zu lesen. Ich habe Frau Voßler bereits meine Anerkennung ausgesprochen.
13.5.2020, Monika Prange, Der Dreisamtäler, Seite 17

Endlich eine Zeitung, die nicht alles gläubig nachbetet
Wollte mich herzlich bedanken für die sehr guten und kritischen Beiträge über die Coronakrise durch Herrn Schweizer und vor allem auch durch den Offenen Brief von Frau Sandra Voßler. Endlich eine Zeitung, die nicht alles gläubig nachbetet, was die öffentlich rechtlichen Sender und die meisten Presseorgane verkünden.
Es ist schon traurig, dass in den gängigen Presseorganen kaum kritische Stimmen zu den teils überzogenen und teilweise auch falschen Informationen in der Coronakrise zu lesen sind. Kritische Stimmen wie der Tübinger OB Boris Palmer versucht man sofort möglichst mundtot zu machen oder stellt die Querdenker und Kritiker in die Nähe und in die Ecke der Verschwörungstheoretiker, der Neonazi, Rechtspopulisten oder AFDler. Bleiben Sie bitte weiter so kritisch und mutig, die Leser Ihrer Zeitung mit guten Analysen und Informationen zur Coronakrise und anderen Themen zu versorgen.
13.5.202, Anton Strehler, Der Dreisamtäler, Seite 17
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Was bleibt? Regio und Dorfliebe statt grenzenloses Europa
Sie klingen noch in meinen Ohren, die erhabenen Gesänge der Grundgesetzfeiern. Die eindringlichen Lobeshymnen auf ein grenzenloses Europa. Und jetzt? Was bleibt? Der Dreisamtäler und die Dorfliebe. Immerhin.
13-5-2020, Ulrich Gater, Freiburg, Dreisamtäler, Seite 16

Alle Medien sind im Corona Wahn – wirklich Alle?
Nein – ein kleines Blatt leistet Widerstand, in Form einer neutralen Berichterstattung und der Veröffentlichung von mehr als dem üblicherweise erwünschten Prozentsatz kritischer Leserbriefe.
DANKE Dreisamtäler. Die aus meiner Sicht überwiegend gleichgeschaltete Medienlandschaft erinnert mittlerweile in fataler Weise an die Agenda der DDR-Propaganda – da fügt sich auch das teils staatlich geforderte Denunziantentum an Mitbürgern gut ein. Zu Sozialisten-Zeiten nannte man solche Zeitgenossen übrigens schlicht Spitzel. Die Corona-Tracking App ist ebenso ein weiterer Baustein auf dem Weg zu chinesischen Zustän den. Einen großen Dank für die vielen kritischen Leserzuschriften und stellvertretend für viele sicher auch das mutige Statement im Offenen Brief von Frau Voßler- „Warum lassen wir uns das gefallen?“ ein echter Lichtblick. Der zunehmende Widerstand kritischer Bürger bei bundesweiten Demonstrationen oder auch neuen Bewegungen oder Parteien wie Widerstand 2020 lässt hoff en… Es sieht hoff entlich nur so aus, als sei der Bürger dem Willen des Staates völlig ausgeliefert. erschreck end dabei nur, in welchem Maß die Beeinfl ussung durch die einseitige mediale Berichterstattung doch sehr viele Menschen derart verunsichern kann, dass sie dieser radikalen Beschneidung unserer Freiheitsrechte auch noch freiwillig und in großer Schar zustimmen…
13.5.2020, Matthias Wülfing, Dreisamtäler. Seite 16
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Grundrechte aufgeben – es lohnt sich zu wehren
Welch bewundernswerter Mut einer einzelnen Person sich zu unserem eingeschränkten und existenzbedrohten Leben so ehrlich und klar zu äußern. Warum haben nicht auch jene diesen Mut, die jetzt erleben müssen, wie ihre hart erarbeitete Existenz nach und nach vernichtet wird, zumal das RKI schon jetzt eine mögliche zweite Welle verlautbaren lässt? Wenn man sich ein Gespür für die Wahrheit erhalten hat, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die SuperGefährlichkeit des Grippevirus nur in den Köpfen regierungstreuer Wissenschaftler existiert. Jeder der lesen kann und im Internet sucht, wird unabhängige Einschätzungen renommierter Wissenschaftler finden, wie auch die von Dr. Sucharit Bhakdi, einem anerkannten Infektionsepidemiologen.
Man kann sich nur wünschen, dass die Stimme der Vernunft nicht überhört wird. Sich zu informieren und in Gesprächen auszutauschen hilft die reglementierte Isolation zu durchbrechen. Dass muss jeder nur wollen, wenn er nicht bereitwillig seine Existenz und seine Grundrechte aufgeben will, auch wenn Bespitzelung und Denunziation beängstigend sein können. Ich hoffe, dass dieser mutige und aussagekräftige offene Brief auch denen zu denken gibt, die ich mit den Hintergründen dieser restriktiven Politiker bisher nicht beschäftigt haben. Es lohnt sich und sich zu wehren allemal. Dank an die mutige Verfasserin des offenen Briefs.
13.5.2020, Gisela Ruthmann, Oberried-Hofsgrund, Dreisamtäler, Seite 16

 

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Wir brauchen einen Expertenrat zu Corona
Das schwedische Modell, mit der Pandemie umzugehen, mit dem Slogan „Freie Fahrt für freie Bürger“ zu vergleichen, ist eine Beleidigung für die Schweden. Während die unbeschränkte Autogeschwindigkeit eindeutig lebensfeindlich ist, ist die Lage bei den Pandemie-Maßnahmen weit weniger eindeutig: Wir wissen tatsächlich noch nicht, wie die relative Gesamtzahl der Corona-Toten am Ende der Pandemie dort wie hier sein wird. Wir wissen auch nicht im Detail, welche unserer Maßnahmen welchen Effekt auf den Verlauf der Pandemie hat.
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Wir wissen aber, dass die bei uns eingeführten Maßnahmen ganz erhebliche Nebenwirkungen haben und noch über lange Zeit haben werden: ruinierte Existenzen, Zunahme an häuslicher Gewalt, Einbruch der Weltwirtschaft, Benachteiligung von Schülern aus sozial schwachen Verhältnissen, Entwicklungsstörungen bei Jugendlichen, denen der Kontakt zu ihresgleichen fehlt, menschenunwürdiges Leben und Sterben einsamer alter Menschen, gravierende Einschnitte in die Trauerarbeit, fehlende Aufmerksamkeit für andere drängende Probleme wie Klima, Kriege, Flüchtlinge et cetera. Und all dies wird sich mit Sicherheit auch in einer höheren Mortalität auswirken. Ähnliche Auswirkungen wird es allein durch den wirtschaftlichen Einbruch weltweit geben. Wenn wir dies alles berücksichtigen: Könnte es dann sein, dass Schweden doch die menschlichere, liebevollere Strategie verfolgt?
Wir brauchen einen Expertenrat, in dem auch Epidemiologen, Pathologen, Soziologen und Volkswirte eine Stimme haben, damit Politiker in der Lage sind, gute Entscheidungen zu treffen. Für die gravierenden Grundrechtseinschränkungen, die wir sechs Wochen nach den ersten Maßnahmen immer noch erleben, sind die bisherigen Begründungen meiner Meinung nach viel zu wenig fundiert.
9.5.2020, Reinhard Hahn, Ettenheim, BZ

 

 

In unserer badischen „Einheitspressewelt“ eine Ausnahme
Der Hauptartikel auf der ersten Seite des Dreisamtälers (Nr. 10 vom 22. 4. 20) hat mir gut gefallen. In unserer badischen „Einheitspressewelt“ eine Ausnahme, zumindest wie ich es wahrnehme. Das wollte ich Ihnen – wenn auch verspätet – zumindest mitteilen.
6.5.2020, Dieter Ilg, Freiburg, Dreisamtäler
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Wo ist meine Freiheit geblieben?
Als Anfang März der Lockdown beschlossen wurde, konnte ich das erst gar nicht glauben. Sofort hatte ich ein komisches Gefühl. Wo führt das hin? Gab es das nicht schon einmal in unserer Geschichte? Viren gab es immer, sie halfen uns bei unserer Entwicklung Mensch“ zu werden und wer weiß, in wie weit sie uns bei der Bekämpfung des MRSA (Multiresistenter Keim) noch helfen können
https://kenfm.de/am-telefon-zurcorona-virologie-karin-moellingpodcast/ .
Nie hatte ich Angst vor dem Corona-Virus. Ich selbst bin seit 37 Jahren im Gesundheitswesen tätig und auch der Tod gehört zu meinem berufl ichen Alltag. Wie sich nun herausstellte hatte Dr. Wolfgang Wodag Recht behalten als er sagte und – jetzt benutze ich meine Worte: Der Corona-Virus ist anders und schneller als die Infl uenza Viren, aber nicht schlimmer.
https://kenfm.de/am-telefon-zurcorona-krise-dr-wolfgang-wodarg/.
Es fragt sich, wer hier die Fake News verbreitet hat. Ein Gefühl der Ohnmacht begleitete mich von Anfang an, aber was tun? Es werden uns ja durch das Notstandsgesetz sämtliche Möglichkeiten der Demokratie genommen, selbst die Kirchen wurden geschlossen, unglaublich! Und die Menschen? Die Panikmache hat gewirkt, viele haben immer noch Angst. Seit ca. 2 Wochen hat sich für mich mit Dr. Bodo Schiffmann eine neue Hoffnung aufgetan
https://www.kenfm.de/dr-bodo-schiffmann/
Er gründete mit zwei weiteren Menschen, Victoria Hamm und Ralf Ludwig, eine neue Partei:  https://www.widerstand2020.de
Diese Partei ist weder links noch rechts, noch kann man sie sonst irgendwie einordnen. Jedes Mitglied hat eine Stimme und soll sich einbringen. Es geht um die Wiederherstellung unseres Grundgesetzes und eine weitere klare Aussage ist: „Es wird mit uns keine Impfpflicht geben“. Dazu möchte ich auf einen weiteren Artikel hinweisen: https://www.rubikon.news/artikel/dieimpfkampagne
Aktuell hat diese Partei 101.141 Mitglieder, doch nirgendwo hört man davon. Weder in den Zeitungen, noch im Fernsehen, schon komisch.
6.5.2020, Elke Hackenberg, Oberried,
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Mehr Mut
Sehr geehrter Herr Schweizer, wir möchten Ihnen danken und gratulieren zu Ihrem Artikel „Coronavirus: Über den Einfluss von Politik und Medien“. Endlich einmal eine angemessene, journalistisch seriöse Darstellung der Realität. Sie haben mehr Mut als viele Ihrer Kolleg*innen in den sog. „Qualitätsmedien“. Wir wünschen uns, mehr solch differenzierte Artikel lesen zu können.Wir wünschen Ihnen alles Gute für die weitere Arbeit!
6.5.2020, Victoria und Klaus Jensen, Kirchzarten
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Warum lassen wir uns das gefallen? – Offener Brief zur Coronakrise
Liebe Kirchzartener, liebe Kunden, liebe Freunde, liebe „Selbstdenkende“!
Schreibe ich dies jetzt oder lasse ich es?
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NEIN, ich möchte mir nicht vorhalten müssen, nichts gesagt zu haben.
Seit mehreren Wochen werden wir durch Corona mehr und mehr in unseren Freiheitsrechten beschränkt. Zuletzt kam für uns alle die Maskenpflicht, die vorher alle „Experten“ als unnötig/unnütz dargestellt haben! Die Maske wurde sogar als Viren- und Bakterienfänger bezeichnet, wenn sie nicht ständig gewechselt wird. Warum also jetzt, wenn die Infektionszahlen massiv zurückgehen?
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Frage: Wird die Maskenpflicht gegen die Impfpflicht eingetauscht ?
Zu Beginn der Epidemie, war alles plausibel und es war dringend Vorsicht geboten. Hier hatte die Politik schwierige und nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen. (Krankenhausbetten- und Beatmungskapazitäten müssen ausreichen)
Es ist sicher nicht der Zeitpunkt Covid-19 zu verharmlosen, so wie andere Grippewellen auch nicht.
2017/18 Schwerste Grippe seit 30 Jahren mit 25 000 Toten in Deutschland
1968 Hongkong-Grippe mit 40 000 Toten in Deutschland und bis zu 1-2 Millionen Toten weltweit (Wikipedia)
1957 Asiatische Grippe mit 30 000 Toten in Deutschland und bis zu 1-2 Millionen Toten weltweit (Wikipedia)
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Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, die weiteren Einschränkungen unserer Freiheitsrechte und die absehbare wirtschaftliche Zerstörung unseres Landes,
in die vermeintlich richtige Verhältnismäßigkeit zu setzen. Politik der Angst-und Panikmache ist nicht korrekt, gesundheitsschädlich, ruinierend und nicht zielführend.
Tag ein Tag aus wird uns von den Medien als „Sprachrohr“ der Politik eingetrichtert „es geht um unsere Gesundheit“.
NEIN, es geht nicht um unsere Gesundheit!
Würde es genau um DIESE gehen, müsste der Staat:
• Antibiotika in der Massentierhaltung verbieten (jährlich 20 000 Tote durch resistente Keime in deutschen Krankenhäusern mit zunehmender Tendenz).
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Frontal21 vom 21.04.2020: „bis zum Jahr 2050 geht man weltweit von bis zu 10 Millionen Toten aus.“
• Die drohende Massen-bzw. „Pflichtimpfung“ ? gegen Covid-19 nicht anordnen. Wehrt Euch!
Schon bei der Schweinegrippe hat man uns 1 Million Tote vorausgesagt, die damalige Impfung und das Grippemittel Tamiflu erwiesen sich als gesundheitsschädlich.
Bitte lesen: Impfpflicht durch die Hintertür –
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/impfpflicht-durch-die-hintertuer-li.82643
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NEIN, es geht nicht um unsere Gesundheit!
Sehenswert: Profiteure der Angst – arte Dokumentation 2009 – https://www.youtube.com
JA, zum freien Meinungsaustausch und freier Meinungsbildung.
Meine Frage:
Werden kritische Stimmen zum Thema Corona von unseren öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern, für die wir bezahlen, angemessen gehört und wird sich mit deren Thesen konstruktiv-kritisch aber auch fair und vorurteilsfrei auseinander gesetzt? Ich sage NEIN!
Im Gegenteil, alle die nicht dem Mainstream folgen sind Verschwörer, Verharmloser, Populisten, Ewiggestrige, AFD-Wähler oder gleich Nazis.
Die Medien unterscheiden nicht mehr. Alle Andersdenkenden werden in einen Sack geschmissen oder werden öffentlich medial „geschlachtet“.
Sehenswert: Servus TV Talk Spezial mit Prof. Dr. Sucharit Bhakdi: Corona-Wahn ohne Ende? – https://www.servustv.com/videos/aa-23ud73pbh1w12/
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Ich habe reagiert und aus Protest über die sehr einseitige Berichterstattung in unserer Tageszeitung, mein langjähriges Abo gekündigt. ARD und ZDF kann ich leider nicht kündigen, nur meiden. Mir ist es wichtig Zeichen zu setzen – auch wenn sie noch so klein sind! Man hat den Eindruck, dass die Tageszeitung ähnlich wie das Bundespresseamt, das Sprachrohr der Regierung ist und weniger als neutrale Zeitung fungiert. Der nicht sachliche Bericht über Prof. Dr. Hockertz aus Bollschweil ist hier nur ein Beispiel dafür.
Warum gibt es seit Wochen in der Tageszeitung so gut wie keine Leserbriefe zum Thema Corona?
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NEIN ZUR ZENSUR!
Zuletzt noch eine Frage: Wo ist unsere Opposition?
Grüne Politik stand für mich für Rebellion, Hinterfragung, unbequem sein und für die Verteidigung unserer Grundrechte.
Wo seid ihr?
Vielleicht ist die Angst zu groß, dass man medial jeden Corona Toten auf die Schulter gesetzt bekommt, als sich mutig für diese Menschen einzusetzen, die im Moment alles verlieren oder die, die durch Kollateralschäden der Corona Krise sterben werden. Werden wir diese Särge auch sehen? – Es trifft wieder die Ärmsten der Armen.
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Liebe Leser,
die Regieanweisungen aus der Regierung überzeugen mich nicht mehr, diese zu kritisieren muss erlaubt sein. Schutzmasken als Maulkörbe sind nicht die Lösung!
Wir müssen nicht alle gleicher Meinung sein, wir sollten dennoch hinterfragen, kritisch bleiben und die Möglichkeit eines fairen Austausches haben.
Dies muss Demokratie aushalten können!
Bleiben Sie gesund und bringen Sie sich ein, schreiben Sie doch z.B. einen Leserbrief an den Dreisamtäler oder eventuell Ihre Meinung an die Tageszeitung.
Eure Meinung ist wichtig!
Sandra Voßler
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Bahnhofstraße 2, 79199 Kirchzarten Telefon 07661 9894224, https://www.dorfliebe.de
6.5.2020, in: https://www.dreisamtaeler.de , Seite 9

 

Corona-Tracking-App: PRO & CONTRA
„Ja“ – aber in Kombination mit mehr Tests!
Das Virus ist da und es wird uns noch lange begleiten. Das Problem ist, dass es neuartig ist, die In zierung ohne Begrenzungsmaßnahmen exponentiell verläuft, in der Bevölkerung keine Rrundimmunisierung besteht und Infizierte, ohne Symptome zu haben, ansteckend sind. Hinzu kommt, dass es schwerste Krankheitsverläufe hervorrufen kann. Wegen der hohen Ansteckungsgeschwindigkeit waren Länder wie Italien, Spanien und Frankreich schlagartig mit sehr hohen Fallzahlen und mit entsprechend vielen Todesfällen konfrontiert. Ihre Gesundheitssysteme wurden überrollt und waren komplett überlastet. Dass bei uns in Deutschland die Katastrophe nicht in diesem Maße ausbrach, hatte damit zu tun, dass wir von den Erfahrungen und Erkenntnissen unserer Nachbarländer lernen und einen Tick früher reagieren konnten: mit dem Shutdown. Kitas, Schulen, Geschäfte, Betriebe, Hotels, Restaurants mussten schließen, wochenlang.
Dieser Shutdown war richtig und notwendig.
Er hat jedoch das Infektionsgeschehen nur verlangsamt. Jede Öffnung, jede Lockerung kann zu einer zweiten Welle führen, die heftiger ausfallen könnte als die erste. Klar ist jedoch auch, dass wir nicht im Shutdown bleiben können, bis ein Impfstoff oder wirksame Medikamente entwickelt sind. Gesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, dass das noch zwei Jahre dauern kann. Deshalb müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, die Infektionsketten schnell zu erkennen und zu unterbrechen. Das war zwar von Anfang an das erklärte Ziel. Doch die Gesundheitsämter waren – wie der Presse mehrfach zu entnehmen war – überfordert, weil personell nicht ausreichend ausgestattet. Wenn also Manpower nicht ausreicht, warum dann nicht auf technologische Möglichkeiten wie die einer App zurückgreifen? Wir sind ein Hochtechnologieland, da muss die Entwicklung einer App, die auch dem Datenschutz Rechnung trägt, möglich sein. Ich gehe davon aus, dass das mit der Entscheidung für eine dezentrale Datenspeicherung und mit den von der Bundesregierung nun beauftragten Firmen Telekom und SAP und den beratenden Institutionen Fraunhofer- und Helmholtz-Institut möglich sein wird. Unsere Gesellschaft ist inzwischen derart smartphone-affin, dass ich es für wahrscheinlich halte, dass die anvisierten 60 % Smartphone-Nutzer die App auch herunterladen. Natürlich gehört dann auch dazu, dass die Nutzer ihr Smartphone immer mit dabei haben und bei der Warnung, dass sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten, sich in Quarantäne begeben und zeitnah getestet werden. Das ist staatliche Bringschuld. Die App ist ein Baustein, um die Infektionswelle einzudämmen.
Der zweite Baustein: testen, testen, testen, gehört dazu! Im Moment agieren wir jedoch im Blindflug. Wenn wir nun wieder Bereiche öffnen und vermehrt Kontakte stattfinden, wird das unweigerlich zu mehr Infektionen führen. Da dies alles zeitverzögert geschieht, könnten die Zahlen schnell wieder sprunghaft steigen. Das was die Fußball-Proficlubs machen, ist deshalb sinnvoll und logisch: nämlich konsequent zu testen, bevor die Spieler aufs Feld geschickt werden. Das wäre auch sinnvoll für medizinische Einrichtungen, für Schulen – überall dort, wo viele Kontakte stattfinden! Als weitere Bausteine werden uns auch die neuen Abstandsregeln, das Tragen von Mundschutz und gründliche Hygieneregeln noch lange, lange Zeit begleiten.
Es wird das neue „Normal“ werden. Klar ist jedoch: das alles sind nur Bausteine, mit dem Ziel das Virus einzuhegen. Ich gehe von Rückschlägen aus und es wird immer wieder auch zu Shutdowns ommen, allerdings regional begrenzt! Das ist gesellschaftlich und wirtschaftlich jedoch besser zu verkraften als ein nationaler Shutdown. In Südkorea gelang es im Übrigen, die Pandemie mit der App und massenhaften Tests in den Griff zu bekommen. Auch dort gab es im Februar einen kurzen, harten Shutdown. Inzwischen läuft das wirtschaftliche und soziale Leben wieder nahezu normal und die Infektionswelle hat sich enorm abgeschwächt.
Seit April verzeichnen sie dort nur noch täglich Neuinfizierte im einstelligen Bereich. Die Gesamtzahl der Infizierten liegt bei 10.780 bestätigten COVID-Fällen, Corona Todesfälle gab es 250. Erstaunlich für ein kleines Land, das mit seinen 51,9 Millionen Einwohnern wesentlich dichter besiedelt ist als Deutschland. Doch Südkorea hat aus den SARS- und MERS-Epidemien gelernt und konnte extrem schnell auf die neue Corona-Pandemie reagieren. Wenn wir Lockerungen der Beschränkungen wollen und ein absehbares Ende des weitgehenden Shutdowns, dann brauchen wir die App.
6.5.2020, Dagmar Engesser , https://www.dreisamtaeler.de, Seite 6
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Corona-Tracking-App: PRO & CONTRA
„Nein“ – Was soll denn das jetzt bitte?
„Sind die verhängten Maßnahmen noch verhältnismäßig“, diese Frage hört man immer wieder und immer öfter. Man kann den politischen Entscheidern natürlich eine risikobehaftete Unkenntnis unterstellen, keiner konnte so recht wissen, was das Virus mit uns macht. Tatsache (!) ist aber, dass man sich das eine oder andere hätte sparen können und das auch vorher vermuten konnte. Entgegen aller Unkenrufe ist die Zahl der Infizierten lange nicht so stark gestiegen wie prophezeit, während die Zahl der Genesenen geradezu sprunghaft in die Höhe schnellt. Auch der Reproduktionswert, am Beginn der Publikation noch bei über 3, liegt seit drei Wochen unter 1. Was bedeutet, dass ein Infizierter weniger als eine weitere Person ansteckt.
Das Virus ist also bereits auf dem Rückzug. Geduldig haben die meisten Menschen trotzdem alles ertragen, was von politischer Seite angeordnet wurde. Bis jetzt. Die Proteste werden lauter, das Volk erhebt sich. Mehr und mehr wird klar, dass die Maßnahmen sogar gegen das Grundgesetz verstoßen und die Würde der Menschen tangieren. Demokratische Prozesse, die in Jahren und Jahrzehnten erarbeitet wurden und das Leben in unserer Gesellschaft lebenswert machen, wurden ad absurdum geführt. Die Einführung der Maskenpflicht – zu einem Zeitpunkt, als vieles sichtlich ins Leere gelaufen war – mobilisierte selbst ehemalige Spahn-Fans, ihre Meinung zu überdenken. Und nun soll diese App kommen?
Zur Info für die weniger Technik-Begeisterten: Mit dieser App – so sie breitflächig verbreitet wird – werden Infizierte erkannt, die sich über eine gewisse Zeit (wenige Sekunden reichen) in unmittelbarer Nähe von einem selbst befinden. Haben beide die App auf dem Smartphone installiert und der Infizierte seine App über seine Infektion informiert, bekommt der andere, der sich in dessen Nähe aufgehalten hat, eine Message.
Das ist technisch sicher anspruchsvoll – nicht umsonst haben gleich mehrere Entwickler viel Energie in dieses Projekt gesteckt. Aber aus welchem Grund? Was mache ich, wenn mir meine App sagt, ich war letztens mal kurz in der Nähe eines Infi zierten? Muss ich dann sterben? Um es kurz zu machen: ICH WILL ES NICHT WISSEN !!!
Die Chance, dass man – gerade nachdem die Menschen wieder ungebremst einkaufen dürfen – einem Infi zierten begegnet, sind hoch. Ähnlich hoch wie die Chance, nach einer Infektion fast oder ganz symptomfrei zu sein. Also, ihr Entwickler, steckt eure Energie in was anderes. Aber nicht in diese App. Die braucht kein Mensch.
6.5.2020, Hanspeter Schweizer, https://www.dreisamtaeler.de, Seite 6

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