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- Bei der Radikalisierung von Asylbewerbern zu islamistischen Attentätern lässt sich ein Muster erkennen (31.3.2026)
- AfD nicht „gesichert rechtsextrem“ (27.2.2026)
- Studie Uni Münster – Khorchide: 20 % der Muslime neigen zu Radikalität (2.6.2025)
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Bei der Radikalisierung von Asylbewerbern zu islamistischen Attentätern lässt sich ein Muster erkennen
Das ist passiert: Von 13 islamistischen Terroranschlägen, die laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz im Zeitraum von Anfang 2016 bis Anfang 2025 im Namen des Islamischen Staates begangen wurden, gingen nach Recherchen der NZZ 10 auf das Konto von Asylbewerbern. Der Grossteil von ihnen hat sich erst auf deutschem Boden radikalisiert. Der Werdegang der Täter ähnelte sich dabei meist. Der Verfassungsschutz bewertet die Gefährdung durch islamistischen Terrorismus in Deutschland als «anhaltend hoch». Zum Bericht
Darum ist es wichtig: Bei der Radikalisierung spielten mehrere Faktoren eine Rolle, sagt Terrorismusexperte Hans-Jakob Schindler, der für das Counter Extremism Project in Berlin und New York tätig ist und in dieser Funktion auch deutsche Ministerien berät. Gescheiterte Ambitionen sowie die offensichtliche Überforderung mit der Integration in eine liberale westliche Gesellschaft, die ein «völlig anderes Wertesystem» als die islamisch geprägte Heimat aufweise, erzeugten einen inneren Konflikt.
So ordnen wir es ein: Der 19-jährige Ahmet G. nahm am 21. August in Saarbrücken einem Polizisten das Leben. Er wurde vom Mordvorwurf freigesprochen und in eine Psychiatrie eingewiesen. Doch der Schluss der Richterin, er sei schuldunfähig gewesen, wirkt nicht plausibel. Und das Urteil sendet ein fatales Signal. Wer einen Polizisten tötet, verdient keinen Freispruch. Zum Kommentar
https://www.nzz.ch/international/islamismus-wie-asylbewerber-in-deutschland-zu-is-attentaetern-werden-ld.1930843
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Das Gerichtsurteil aus Saarbrücken wirft Fragen auf. Wer einen Polizisten tötet, verdient keinen Freispruch
Ahmet G. tötete einen Streifenpolizisten auf besonders brutale Weise. Psychische Probleme mögen dabei eine Rolle gespielt haben. Doch der Schluss der Richterin, er sei schuldunfähig gewesen, wirkt nicht plausibel. Und das Urteil sendet ein fatales Signal.
… Alles vom 31.3.2026 bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/der-andere-blick/wer-einen-polizisten-toetet-verdient-keinen-freispruch-auch-nicht-ahmet-g-ld.1932082
Studie Uni Münster – Khorchide: 20 % der Muslime neigen zu Radikalität
(1) Mehr als eine Million Muslime in Deutschland zeigen Anfälligkeit für Radikalisierung
Jeder fünfte in Deutschland lebende Muslim mit Migrationshintergrund weist eine emotionale Verfassung auf, die Radikalisierung begünstigt. Das ist das Ergebnis einer bisher unveröffentlichten Studie der Forschungsstelle Islam und Politik der Universität Münster unter der Leitung des islamischen Theologen Mouhanad Khorchide, die der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) vorliegt. Bei einer Gesamtzahl von 5,3 bis 5,6 Millionen Muslimen in Deutschland wären das mehr als eine Million Menschen.
Betroffen sind demnach Muslime, die sich in besonderer Weise in ihrer persönlichen Weltanschauung gekränkt sehen, starke antiwestliche oder antisemitische Feindbilder pflegen und zugleich eine geringe Kritikfähigkeit zeigen. Die Münsteraner Forscher fassen diese Kombination von Einstellungen unter dem Begriff „Ressentiment“ zusammen.
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Eine Mehrheit dieser „Ressentiment“-Gruppe bejaht zum Beispiel Fragen wie die, ob der Islam „die einzige und letztgültige politische Autorität“ sein sollte oder ob die islamischen Gesetze der Scharia „viel besser als die deutschen Gesetze“ sind. Gewalt auf vermeintlich erlittenes Unrecht befürwortet jeder Dritte der „Ressentiment“-Gruppe, das entspräche deutschlandweit mehr als 300.000 Menschen.
Jeder Zehnte der „Ressentiment“-Gruppe würde nach eigener Aussage auch selbst Gewalt einsetzen, um sich „für die Interessen von Muslimen“ einzusetzen. Das entspräche rund 100.000 Menschen.
… Alles vom 1.6.2025 bitte lesen auf
https://www.welt.de/politik/deutschland/article256194570/islam-studie-mehr-als-eine-million-muslime-in-deutschland-zeigen-anfaelligkeit-fuer-radikalisierung.html
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(2) Neue Studie: 20 Prozent der Muslime neigen zu radikaler Haltung
Beunruhigende Studie der Forschungsstelle Islam und Politik an der Universität Münster: Knapp 20% der befragten Muslime legten eine Haltung an den Tag, die von persönlicher Kränkung, antiwestlichen Reflexen und Mangel an Selbstkritik geprägt war: Damit könnten über eine Million Muslime in Deutschland anfällig für Radikalisierung sein.
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„Scharia besser als deutsche Gesetze“
Die Forscher stellten auch fest, dass viele aus der „Ressentiment“-Gruppe autoritäre Religionsvorstellungen vertreten. So bejahten viele Aussagen wie „Der Islam sollte die einzige und letztgültige politische Autorität sein“ oder dass die Scharia „viel besser als deutsche Gesetze“ sei.
… Alles vom 2.6.2025 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/studie-muslime-radikale-haltung/
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Einige Kommentare:
Die 20% extremen Muslime werden von den 80% nicht als Extremisten verachtet und ausgegrenzt. Man nimmt es halt selber nicht so genau mit Fastenregeln und täglich 5 Gebeten, sieht aber auch keine unvereinbaren Gegensätze. Deshalb sieht man nie Demonstrationen gegen den extremen Islam. In den 2000er Jahren gab es nach dem 11.September Versuche, solche Demonstrationen zu organisieren Die meist grünen Initiatoren blieben dabei aber stets unter sich. Deshalb sehe ich nicht nur die hochmotivierten 20% als Problem an, sondern den Islam im Ganzen, weil er keine Abwehrbereitschaft gegen den eigenen Extremismus zeigt. Teiresias
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Es ist lange nicht verstanden, dass Muslimen aufgetragen ist, die bis zum Ende aller Zeiten unveränderbare Ordnung des „Auftraggebers“ aller Welt aufzunötigen – und sie in der Umma zu vereinen. Da braucht es gar keine zusätzliche „Motivation“ – sie erkennen sich als mit Geburt Auserkorene, alle Welt zu unterwerfen – oder eben zu liquidieren.
Dr. Peter Hammond beschreibt in seinem Buch „Slavery, Terrorism and Islam“ (09/2010) die Auswirkungen auf eine Gesellschaft in Abhängigkeit vom jeweiligen Anteil der Muslime an der Gesamtbevölkerung – und dass sie, wenn sie mit allen anderen „fertig“ sind, sich gegenseitig bekriegen:
bis 1% Muslime werden als friedfertige Minderheit wahrgenommen.
2-3% Muslime beginnen, andere Minderheiten zu missionieren, größere Rekrutierungen in Gefängnissen und Straßengangs.
ab 5% Muslime üben überproportionalen Einfluss auf die Gesellschaft aus. Sie verlangen Halal-Nahrung, üben Druck auf Supermärkte aus und drohen bei Nichtbefolgung. Erste Anstrengungen auf die Politik, ihnen Rechtsprechung nach der Scharia zu erlauben, Außerkraftsetzung von Gesetzen z.B. Tierschutz und schächten.
ab 10% Muslime drücken ihre Beschwerden über ihre Lage mit gesetzeswidrigen Verhalten aus, Gewalt gegen Sachen. Beleidigungen des Islams verursachen Aufstände und Bedrohungen (Karikaturen).
ab 20% Geringste Anlässe führen zu Gewaltausbrüchen. Milizen werden gegründet. Tötungen und Brandstiftungen (Kirchen).
ab 40% Weit verbreitete Massaker, ständige Terroranschläge, Kämpfe zwischen Milizen.
ab 60% Bestrafungen von Ungläubigen ohne Anlass, sporadische ethnische Säuberungen, Scharia und Schizja als Steuer für Ungläubige.
ab 80 % Ethnische Säuberungen und Völkermord durch den Staat.
100 %Islamisches Haus des Friedens erreicht, da es keine Ungläubigen mehr gibt. In der Praxis beginnen dann jedoch die verschiedenen Glaubensrichtungen des Islams, sich gegenseitig zu vernichten.
Wo wir im Westen stehen, kann man an der Auflistung ablesen. Was für Wissenschaftler sind das, die das bei ihrer „Forschung“ nicht einbeziehen wollen? Kassandra
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Interessant wäre ja mal, wo hier die Grenze zu „radikal“ gezogen wird. Ist jemand der die dem Islam inhärente Unterscheidung in Gläubige und Ungläubige akzeptiert und daraus dann auch rechtliche und persönliche Konsequenzen zieht, schon radikal? Denn das tun sicher die meisten der gläubigen Muslime und nicht nur 20%. Und wer wird überhaupt als „Muslim“ gezählt? Ich kenne Türken die sind keine gläubigen Muslime (Atheisten, Aleviten, und viele im Graubereich) – werden aber statistisch als solche erfasst. Zählt man aber nur die wirklich gläubigen Muslime ist der Prozentsatz an Radikalen mit Sicherheit ebenfalls nochmal deutlich höher. Da wird sicher viel mit den Zahlen getrickst. Aegnor
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Religionspsychologin Demmrich: „Es braucht [bei den Muslimen mit Ressentiments] mehr reflektierte Auseinandersetzungen mit religiösen und gesellschaftlichen Fragen.“ Unsinn. Das ist Überforderung. Diese Muslime brauchen Autorität. Sie haben Ressentiments, weil ihnen der Halt der alten Umgebung fehlt und ihnen unsere permissive Gesellschaft keinen neuen Halt bietet; keine Respektsperson zollt ihnen Respekt. Man muss ihnen klare Ansagen machen: „Ihr seid in unserer Gesellschaft. Es gelten unsere Regeln. Denen muss man folgen. Dann erhält man Respekt.“ Behörden und Politik müssen ihre wischi-waschi Sozialarbeiterattitüde aufgeben und mit Autorität auftreten: „So und so geht’s. Wer nicht spurt, fliegt raus.“ Die Menschen werden ihnen dankbar sein. Marcel Seiler
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Die Bundesrepublik Deutschland ist nicht gegründet worden, um die „innerislamische Kritikfähigkeit“ zu fördern. Sie ist gegründet worden als freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat mit unverhandelbaren Grundrechten.
Eine dumme und grundgesetzwidrige Politik hat dazu geführt, dass nun mal wieder eine Ideologie in Deutschland virulent ist, die Andersdenkende ausgrenzt, bestraft und zu deren Ermordung aufruft.
Diese Politik (der massenhaften Einwanderung dieser Ideologie) hat außerdem dazu geführt, dass die moderaten (potentiell grundgesetzkonformen) Anhänger dieser Ideologie den Fundamentalisten ausgeliefert werden. rasio
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Würde man unsere muslimischen Mitbürger an denselben Standards messen, wie es unsere Medien bei der AFD tun, dann wären mindestens 80 % von ihnen bezüglich ihrer Ansichten von einem normalen Familienleben eindeutig rechtsradikal. Wenn nicht mehr. Soistes
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Wer die islamische Welt von Rabat über Taschkent bis Djakarta etwas kennen gelernt hat, dem war das grosso modo auch ohne Studie klar. Und wer nicht, der brauchte nur Koran und Hadith einmal kritisch zu lesen. Das allerdings ist für Politiker und generell Linke schlicht zu viel verlangt. Leute fragen, die dort waren und infolge dessen gut begründete Vorbehalte haben? Oh Gott, das sind ja „Rechte“, „Islamophobe“, „Rassisten“, „Nazis“, mit solchen redet man nicht. Nein, da orientiert man sich lieber an Islamisten. Und wenn doch, dann heißt es: „Aber ich kenne da einen, der ist ganz anders.“ Der Wunsch, möglichst viele Moslems, zumal aus gesellschaftlichen Unterschichten, in Europa aufzunehmen, ist m.E. eine regelrecht Zwangsneurose, die sich jeglicher kritischen Vernunft entzieht. Rainer
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Die Studie unterstreicht – zum x-ten Male – die katastrophale Fehleinschätzung der „elitären“ Politiker und Journalisten, die in dem „Kampf gegen Rechts“ die wichtigste Aufgabe der Innenpolitik sehen. Dass von dieser Seite kein Kommentar kommen wird, ist zu erwarten. Noch verheerender wird aber sein, dass auch keine praktischen Maßnahmen folgen werden. Gunter Zimmermann
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Irgendwie begehen wir hier gerade den gleichen Fehler wie der Inlandsgeheimdienst und der links-grüne polit-mediale Komplex. Sind die Muslime wirklich Radikale oder Extremisten? Ich sage mal nein. Das sind sie schließlich nur aus Sicht eines Menschen, der westliche Werte verinnerlicht hat. Und man beachte, dass auch ich nach Ansicht des Inlandsgeheimdienstes wohl ein Extremist bin.
Was immer noch nicht verstanden wird: Menschen, die in anderen Kulturkreisen aufgewachsen sind, haben häufig ein völlig anderes Werteschema. Da ich international viel unterwegs bin, habe ich mir abgewöhnt, kulturelle Werte zu beurteilen. Lustig darf man sie finden. Das wird international toleriert. Aber man kann sie nicht verurteilen oder belobigen. Das ist einfach sinnlos. Und die kulturelle Prägung lässt sie so ab 30 auch nicht mehr ändern. Nach 2 Jahren Tätigkeit im Nahen und mittleren Osten bin ich schließlich auch nicht zum Araber geworden.
Im arabisch geprägten Islam gilt bspw. Homosexualität als große Sünde. Und Juden hasst man nun einmal in einer Form, die für uns nicht nachvollziehbar ist (seltsamerweise tun das die Perser als Individuen eher nicht, obwohl die Vernichtung Israels das erklärte Ziel des Irans ist).
Ich schreibe bewusst „arabisch geprägter Islam“, weil meine Aussagen für den Islam süd- und südostasiatischer Prägung so nicht gelten. Als missionierende Religion finden wir den Islam in der Welt in unterschiedlichen Ausprägungen bei verschiedenen Ethnien. Daher ist der Begriff „antimuslimischer Rassismus“ auch vollkommender Schwachsinn. Und wer ihn verwendet, scheidet für mich als ernstzunehmender Diskussionspartner bei Diskussionen zu dem Thema aus.
Noch ein Aspekt zu kulturellen Werten: So können zwischen zwei kulturell unterschiedlichen Gruppen durchaus sehr unterschiedlich, aber miteinander kompatibel sein. Dies sehen wir schön bei Ostasiaten, deren Kultur eigentlich ziemlich anders, aber zu unseren kulturellen Werten kompatibel ist. So ähnelt z. B. das konfuzianische Bildungsideal durchaus dem humanistischen. Das ist meiner Meinung nach der Hauptgrund dafür, dass die Nachkommen ostasiatischer Einwanderer in unserem Bildungssystem so erfolgreich und eher unter- als überfordert sind.
Nach vielen Aufenthalten in der arabischen Welt, in der ich mich zumindest als Mann durchaus wohlgefühlt habe, bin ich jedoch zu dem Ergebnis gekommen, dass die Wertvorstellungen des arabischen Islams mit unserem System kaum kompatibel sind, wobei noch nicht einmal alle Wertvorstellungen unmittelbar etwas mit der Religion zu tun haben. Das heißt nicht, dass arabische Muslime hier nicht klar kämen. Ich habe sehr produktiv mit sehr gebildeten und auch gut-situierten Arabern zusammengearbeitet. Die haben aber zumeist internationale Erfahrung und sind sich dessen, was ich hier schreibe, bewusst.
Aber seit 2015 erleben wir in erster Linie eine Armutszuwanderung von Menschen, welche sehr fest in ihren traditionellen Wertvorstellungen verankert sind. Und das mache ich diesen Menschen noch nicht einmal zum Vorwurf. Aber ich mache es dem polit-medialen Komplex zum Vorwurf, dass sie interkulturelle Aspekte in der Migrationspolitik völlig unberücksichtigt lassen und Menschen, die auf diese Aspekte auch nur hinweisen, als Nazis diffamieren. Dies ist wohl mit einer der wichtigsten Gründe dafür, dass Deutschland mit seiner Zuwanderungspolitik gescheitert ist und auch weiterhin scheitern wird.
Ach ja, ich behaupte daher auch gerne, dass multiethnische Gesellschaften durchaus möglich sind (z. B. USA, Singapur). Wirklich multikulturelle Gesellschaften kenne ich jedoch nur aus Indien und Indonesien. Und dort funktioniert es nur (und in Indien nur einigermaßen), weil die kulturell unterschiedlichen Gruppen sind hauptsächlich in voneinander getrennten Gebieten aufhalten und man sich in langwierigen Prozessen auf gewisse gemeinsame Standards (in Indonesien z. B. auf die gemeinsame Sprache Bahasa Indonesia) geeinigt hat.
Wer durch solche Länder reist, muss das unbedingt berücksichtigen. So kann es in Indien passieren, dass man mit einem Kurzstreckenflug plötzlich in einem anderen Kulturkreis ist, wo andere Verbote und Gebote gelten als am Abflugort. Das ist aber auch mal eine erkenntnisreiche Erfahrung. Markus Gerle
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Na, die Forschungsstelle traut sich ja was. „Knapp 20% der befragten Muslime legten eine Haltung an den Tag, die von persönlicher Kränkung, antiwestlichen Reflexen und Mangel an Selbstkritik geprägt war“. Einstellungen, zumal zu religiösen Fragen, haben meist mit starken Emotionen zu tun, sind nicht nur „reflektierte Auseinandersetzung“. Und Emotionen sowie milieu- und herkunfts-bedingte Sozialisation sind besonders schwer zu kontrollieren und zu beherrschen. – „Die Ergebnisse werfen ein Schlaglicht auf die Notwendigkeit differenzierter Präventionsarbeit im Bereich der politischen Bildung und Integration. Vor allem die emotionale Ebene und das subjektive Empfinden von Kränkung und Ausgrenzung müssten stärker in den Fokus genommen werden“, so die Autoren der Studie. Die Schlussfolgerung ist natürlich richtig. Nur: wie will man die gemeinten Muslime ansprechen? In Moscheen?
Könnte es aber nicht auch/eher so sein, dass die hierzulande links-grün geprägte allgegenwärtige Debatte um „Islamophobie“, „antimuslimischen Rassismus“ (= Mehrheitsgesellschaft hat Vorurteile und kritisiert zu Unrecht) – das gesellschaftliche Klima – umgekehrt die Opferhaltung von Muslimen verstärkt, wenn nicht sogar in Teilen begründet.
Es wird weniger offiziell gegen antiwestliche oder antisemitische Feindbilder angekämpft, als dass steuerfinanzierte Organisationen wie CLAIM – Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit höchst einseitig als Haupt-Anliegen den angeblich bereits in der „Mitte in der Gesellschaft“ angekommenen „antimuslimischen Rassismus“ beklagen. Es gibt m. W. keinen Migrantenverein, der die Anpassung(-sfähigkeit und -bereitschaft) von Migranten extensiv thematisiert, migrantischen Antisemitismus moniert. Es geht um Rechte, Teilhabe, nicht um Pflichten. Man zählt gern islamfeindliche Straftaten, nicht aber kriminelle Akte von Muslimen.
Und sollten wirklich 20 Prozent der Muslime zu radikaler Haltung neigen, heißt das rein logisch, mit stärkerer Zuwanderung von Muslimen, wird sich dieses Potenzial in Zahlen erhöhen. Keine guten Aussichten. lo
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