Am 26.3.2026 nimmt sich Noelia Castillo Ramos (25) das Leben – Opfer einer 2022 erfahrenen Gruppenvergewaltigung: Null Medienecho. Am gleichen Tag spricht Collien Fernandes (44) auf einer Demo zu ihrer angeblichen Vergewaltigung, die sich laut Spiegel vom 19.3. „virtuelle bzw. digitale Vergewaltigung“ nennt: Großes Medienecho.
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Auch hier zeigt sich die deutsche Doppelmoral und Heuchelei: Gute migrantische und böse hiesige Täter. Noelia interessiert nicht und Collien umso mehr: „Ich habe geweint, weil da so viel Schmerz war“ (Claudia Roth).
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Noelia Castillo Ramos (21) wird 2022 Opfer eine Gruppenvergewaltigung. Die Täter aus Marokko bzw. dem Maghreb werden weder festgenommen noch verurteilt. Nach einem Sprung aus dem 5. Stock ist Noelia querschnittsgelähmt. Nun wurde ihrem Antrag auf assistierten Suizid zugestimmt. Am 26.3.2016 ist sie gestorben.
Die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes verdächtigt ihren Ehemann Christian Ulmen, ebenfalls Moderator und Schauspieler, im Internet jahrelang über Fake-Profile, KI-Bilder und Deepfake-Pornos gegen seine Ex-Gattin agiert zu haben.
Jan Leyk mit den richtigen Fragen auf der Collien/Fernandez Demo in Hamburg (1):
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Demo 26.3.2026 in Hamburg zu „Virtuelle Vergewaltigung von Collien“
„Wo wart ihr bei ECE S, Ann-Marie K., Ayleen, Leonie … und all den anderen“. Ja: Wo wart ihr bei den zahlreichen Vergewaltigungen, Überfällen und Ermordungen hiesiger Frauen und Mädchen in den inzwischen über 10 Jahren seit der Grenzöffnung 9/2015? Wo sind die Frauen in Angst, Frauenproteste und ihrer Freiheit beraubten Frauen? Es waren wirkliche bzw. reale Straftaten im öffentlichen Raum und keine virtiellen bzw. digitalen Straftaten im Internet.
Die reale Vergewaltigung von Noelia geschah 2022 und führte jahrelang zu nichts
Die virtuelle Vergewaltigung von Collien hingegen führte umgehend zu einer von der NGO HateAid angestoßenen und den Medien (Mainstream wie ÖRR) verstärkten Kampagne, die von der Politik (Diskussion im Bundestag, Gesetzesvorlage Justizministerin Hubig) umgesetzt wurde.
Diese Gegenüberstellung legt die bedrückende Frage nahe: Ist eine reale Vergewaltigung weniger schlimm als eine virtuelle? Wobei der Begriff „virtuelle bzw. digitale Vergewaltigung“ an sich schon eine beschämende Verharmlosung des wohl brutalsten Gewaltverbrechens darstellt.
Spanien am 26.3.2026: Ein Suizid beendet das vierjähriges Martyrium von Noelia Castillo Ramos – Opfer einer Gruppenvergewaltigung.
Deutschland am 26.3.2026: In Hamburg wird für Collien Fernandes demonstriert und Betroffenheit zelebriert.
Da zeigen sich zwei Seiten derselben Medaille:
Auf der einen Seite trägt die 9/2015 einsetzende Massenimmigration von überwiegend jungen Männern aus islam-geprägten Ländern dazu bei, daß Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen von Frauen stark zunehmen. Frauen als Freiwild beklagen den Verlust von Respekt und Freiheit im öfentlichen Raum.
Auf der anderen Seite werden im digitalen Raum (Internet, Social Media) vornehmlich Frauen zunehmend durch Deepfakes (KI-Bilder) erniedrigt.
Auf beiden Seiten schlimme Straftaten, aber nur auf der virtuellen Seite Interesse.
Drei Fragen
1. Schützt der Staat seine Bürger ausreichend vor Gewalttaten? Angesichts der Massenzuwanderung von Menschen mit statistisch deutlich höherer Wahrscheinlichkeit, Gewalttaten zu begehen, lautet die Antwort: Nein.
2. Kommt der Staat seiner Verantwortung nach, Opfern von Gewalttaten ausreichend medizinische, psychologische und materielle Unterstützung zur Verfügung zu stellen? Auch das darf man in Frage ziehen.
3. Darf der Staat zulassen, dass auf expliziten Wunsch eines Menschen sein Ableben durch Dritte unterstützt wird. Der Problemkreis der aktiven Sterbehilfe muß diskutiert werden.
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Ende von Beitrag „Frauen – zweierlei Gewalt?“
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Beginn von Anlagen (1) – (7)
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(1) Wo wart ihr bei den Vergewaltigungen durch Migranten?
Er dürfte zigtausenden aus dem Herzen sprechen …
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Jan Leyk zeigt Rückgrat und Solidarität. Bei der Fernandes-Demo in Hamburg stellt er sich mit einem Schild hin, um an die Menschen zu gedenken, die durch Gewaltverbrechen das Leben verloren haben. …“.
Jan Leyk mit den richtigen Fragen auf der CollienvFernandez Demo in Hamburg!
„Wo wart ihr bei ECE S, Ann-Marie K., Ayleen, Leonie …
und all den anderen“
26.3.2026
https://x.com/zwergnase01/status/2037383793204515307
(2) Noelia soll sterben: Assistierter Suizid für Vergewaltigungsopfer
…
In Noelias Fall verdichten sich die verkehrten und verdrehten Verhältnisse, die europäische Gesellschaften selbst herbeigeführt, und in denen sie sich eingerichtet haben:
Anstatt alle Ressourcen aufzubieten, die zur Verfügung stehen, um Depression und Traumata zu behandeln, wird die vulnerable und kranke Person ihrem „eigenen Willen“ überlassen – nachdem man sie zuvor brutalen Gewalttätern ausgeliefert hatte, die ihren Lebenswillen überhaupt erst brachen.
Wie „selbstbestimmt und autonom“ eine solche Entscheidung unter solchen Voraussetzungen wohl ist?
„Das Opfer hat lebenslänglich“. Mit diesem Satz drückt sich die Empörung darüber aus, dass die oft lächerlich geringen Strafen für Vergewaltiger in keinem Verhältnis stehen zum Martyrium der Opfer, die ihr Leben lang unter dem, was ihnen angetan wurde, leiden müssen.
Der nächste Schritt folgt einer zynischen Logik: Weil es hilflos ist, droht dem Opfer nun die Todesstrafe. Nicht die Verbrecher werden exekutiert, die das Mädchen vergewaltigt haben, sondern das Opfer, das keinen anderen Weg aus einer als unerträglich empfundenen Situation findet.
Assistierter Suizid wird als Methode betrachtet, die „würdevolles Sterben“ sicherstellt. Aber Noelias Würde wird nicht durch ihren Tod geschützt oder wiederhergestellt.
Sie ist nicht nur das Opfer ihrer Vergewaltiger. Sie fällt auch einer Gesellschaft zum Opfer, die ihre schwächsten Glieder nicht zu schützen vermag, weil sie sie nicht schützen will. Eine Gesellschaft, die Täter fördert, Opfern Gerechtigkeit vorenthält, und ihnen vermittelt, dass sie und ihr Leiden nichts wert seien. Eine Gesellschaft, die lieber das Opfer beseitigt, als Täter zu hindern.
Dass Noelia Castillo keine Hoffnung verspürt, ist mehr als verständlich. Aber es wäre die Aufgabe der Medizin und der Gesellschaft, ihr zu helfen, ins Leben zurückzufinden – und nicht, ihr Leben zu beenden. Wenn es um „gewöhnlichen“ Suizid geht, würde diesen Konsens niemand bezweifeln. Und doch schaffen immer mehr Staaten einen rechtlichen Rahmen, um ihn zu unterlaufen.
Noelia Castillo wird am Abend des 26. März mit dem Einverständnis und unter Mithilfe des Staates jede Chance auf Zukunft genommen. Das ist kein Ausdruck von Mitleid, sondern ein Ausdruck von Mitleidlosigkeit: Die Gesellschaft entzieht sich ihrer Verpflichtung und vernichtet mit dem Leben des Opfers den Beweis für ihren Verrat.
Dieses Versagen ist unentschuldbar.
… Alels vom 26.3.2026 von nna Diouf bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/noelia-soll-sterben-assistierter-suizid-fuer-vergewaltigungsopfer/
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Einige Kommentare:
Frau Diouf, es ist nicht der „assistierte Suizid“ oder (auch Freitod, der hier subtil angeprangert wird), der hier im Vordergrund stehen sollte. Es ist der Umgang eines Staates – und da scheint Spanien und Deutschland mit Frankreich und England im Gleichtritt zu marschieren – mit einem Opfer. Erst recht mit einem Vergewaltigungsopfer, wo die Herkunft und Identität des Vergewaltigers mit allen Mitteln geschützt wird und das Opfer aufs Obzönste allein gelassen wird! Der assistierte Suizid muss jedem selbst überlassen sein. Lieber „unter Aufsicht“, als sich vor einen Zug zu werfen und die Zugführer zu traumatisieren. Oder von der Brücke springen ist anschließend auch keine schöne Aufräumarbeit! Für jeden schwachsinnigen Psychopaten aus dem nahen Osten und für Trans-Hysteriker wird alle Welt der psychologischen Betreuung bereit gestellt. Für anderweitig Traumatisierte ist – mal wieder – kein Geld da… Ceterum
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Da werden jetzt aber einige Sachen miteinander verrührt.
Zunächst, die junge Frau will sterben, sie soll nicht.
Eine Frage ist, schützt der Staat seine Bürger im erforderlichen Maß vor Gewalttaten? Dies kann man angesichts der zugelassenen Massenzuwanderung von Menschengruppen mit statistisch wesentlich höherer Wahrscheinlichkeit, Gewalttaten zu begehen, durchaus in Frage ziehen.
Die zweite Frage ist, kommt der Staat seiner Verantwortung nach, Opfern von Gewalttaten ausreichend medizinische, psychologische, soziale und materielle Unterstützung für das traumatisierte Leben danach zur Verfügung zu stellen? Ach das darf man durchaus in Frage ziehen.
Der dritte Punkt ist, darf der Staat zulassen, dass auf expliziten Wunsch eines Menschen sein Ableben durch Dritte unterstützt wird. Das ist eine heikle ethische Problematik, der gegenüber legitimer Weise unterschiedliche Meinungen vertreten werden können. ,… Montesquieu
“ Die Täter sollen maghrebinischer Herkunft sein.“
Die seit 2015 außer Kontrolle geratene Einwanderung hat außer Leid und Elend der europäischen Gesellschaft keinen Mehrwert erbracht. Weder kulturell noch bildungsmäßig noch finanziell noch gesellschaftlich noch sicherheitstechnisch noch wirtschaftlich. Da ist schlicht nichts. Aber was will man von Einwanderern erwarten die aus eben jenen Ländern kommen in denen obengenannte Punkte faktisch nicht existent sind. …
Man kann hier mit fug und recht sagen, das Mädchen ist Opfer der islamisierung Europas geworden. Und es es nicht die erste und wird nicht die letzte sein. Linke Politik schert sich einen Dreck darum. Schwabenwilli
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Gesellschaften, die den Schöpfergott der Bibel dem Zeitgeist geopfert haben, opfern eben auch bereitwillig Opfer von Gewalt, sofern die Gewalttäter aus den ideologisch passenden Weltre(li)gionen stammen. Gesetzlich festgeschriebenes „Recht auf Euthanasie“ in Ländern des ehemals christlichen Abendlands! Mir fällt nichts ein, was ich dazu noch schreiben könnte. Aber ich schäme mich in Grund und Boden für das, was das Christentum inzwischen alles zulässt. Mein einziger Trost ist, dass eines Tages alle Verantwortlichen vor Gott Rechenschaft ablegen müssen und „nach ihren Werken“ bestraft werden. Da gibt es dann ebenfalls kein Entkommen. Und die Strafe dauert ewig, Bewusstsein und Schmerzempfinden bleiben intakt (Offb. 20, 12 f.). Danke, Frau Diouf, dass Sie Klartext schreiben. Ilona
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Die Täter sollen maghrebinischer Herkunft sein. Guten Tag sehr geehrte Redakteure bei Tichy, was soll das? Maghrebinische Herkunft? Zitat: „Die Maghreb-Staaten (arabisch für „Westen“) sind eine Region in Nordafrika, die primär aus den drei Ländern Marokko, Algerien und Tunesien besteht. Im weiteren Sinne, insbesondere im Kontext der „Arabischen Maghreb-Union (UMA)“, werden auch Libyen und Mauretanien zu dieser Staatengruppe gezählt.“ Zitat Ende
Schreibt die Wahrheit, die Täter kommen aus einem oder mehreren arabischen, islamischen Staaten, sind Araber mit muslimischem Glauben. Und die andere Sozialisation dieser Täter in diesen Ländern lasse ich nicht mehr gelten. Denn Vergewaltigungen, Massenvergewaltigungen von Frauen, Messerangriffe gegen ihre Mitbürger mit schweren Verletzungen und tödlichem Ausgang und viele andere schwere Straftaten, mit denen sie in Deutschland ungewohnt oft auffällig werden, alle diese Taten sind auch in deren Heimatland per Gesetz verboten. Um es kurz zu machen, alle „maghrebinischen?“ Täter wissen sehr genau, dass sie Falsches tun. eisenherz
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Noelia und Collien.
Ein in Kauf genommenes Opfer der bewussten Islamisierung, betrieben von den verantwortlichen Eliten
– versus –
das Alibi-Girl, welches in einer konzertierten Aktion die Einschränkung bestehender Freiheiten für den Machterhalt genau dieser Eliten befördern soll.
Die ÖRR-sedierten Schlafschafe im Land, werden es schon wie üblich richten. luxlimbus
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Die Täter sollen maghrebinischer Herkunft sein. Gleichzeitig beschloss Spaniens sozialistische Regierung im Februar d. J. die nachträgliche „Legalisierung“ von einer halben Million meist nordafrikanischer Migranten, welche sich bis dato illegal im Land aufhielten. Damit wird auch die Abschiebung potentieller Straftäter nachhaltig verunmöglicht, so daß sich dieses abscheuliche Verbrechen samt seinem für das Opfer unwürdigen Ausgang zwangsläufig wird wiederholen müssen.
Überhaupt wird den Opfern offen und ungeniert ins Gesicht gespuckt, während linke deutsche Tageszeitungen wie die „Zeit“ bar jeden Schamgefühls die „Barmherzigkeit“ der spanischen Regierung bewundern („https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/migrationspolitik-spanien-einwanderer-aufenthaltsrecht-5vor8“). SB
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Es geht nicht um das hier Insunierte, sondern Grenzkontrolle, Abweisung und Rückführung. Das würde die Zahl der Vergewaltigten und Ermordeten , solcher Opfer wie hier, drastisch reduzieren. Auch in diesem überaus tragischen Fall sollte man die Ursache nicht vergessen, das eigentliche Problem. Man löst es nicht von hinten , bei der Folge, sondern von vorne, beim Auslöser. Leider und wirklich tragischerweise auch keine Stärke des weiblichen Geschlechtes. Es geht um die Prävention, darum, Menschen wie der jungen Frau Derartiges von Anfang an zu ersparen. Eine im übrigen klassische staatliche Verpflichtung. Stattdessen werden die Archaiker eingebürgert. Chapeau. Der Selbstmord der wertewestlichen, kranken Gesellschaften wirkt sich hier und in zahlreichen anderen Fällen bei den Schwächeren sehr konkret als mittelbare Tötung aus. rainer erich
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Schön, dass man hier bei TE den Täterhintergrund mitgeteilt bekommt. In zwei anderen großen Zeitungen konnte ich dazu leider nichts lesen, die Herkunft wurde mit keinem Wort erwähnt. Auch das Verschweigen der ganzen Wahrheit ist eine Lüge… santacroce
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(3) Noelia Castillo Ramos (25): Staat lässt Opfer von Gruppenvergewaltigung einschläfern
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Heute Abend soll Noelia Castillo Ramos in Barcelona sterben – ein Opfer, das der Staat im Stich ließ und nun aktiv töten lässt. Die 25-Jährige erlebte eine Gruppenvergewaltigung, nachdem Behörden sie aus ihrem Zuhause nahmen und in ein Heim für Jugendliche steckten, wo sie schutzlos war. Jahre der Vernachlässigung, Suizidversuche und chronische Schmerzen führten sie schließlich zum Wunsch nach Euthanasie. Vor dem Krankenhaus versammeln sich Menschen, beten, hoffen – doch das System, das sie hätte schützen müssen, gibt ihr den Tod.
Während Sie diese Zeilen lesen, versammeln sich vor dem Krankenhaus in Barcelona Menschen, um der 25-jährigen Noelia Castillo Ramos bei ihrer Euthanasie in zehn Stunden beizuwohnen, einige beten – dazu aufgefordert von dem mexikanischen Schauspieler Eduardo Verástegui – für sie, dass sie sich doch noch anders entscheiden möge. Kaum ein anderer bekannter Fall ist so sehr typisch für die „Kultur des Todes“ und des Post-Humanismus, in die weite Teile des „Westens“ abgesunken sind.
Täter weiter auf freiem Fuß?
Wer war Noelia Castillo Ramos? Im Jahr 2022 wurde Noelia Opfer einer Gruppenvergewaltigung. Zuvor hatten die Behörden das Mädchen den Eltern wegen finanzieller Schwierigkeiten weggenommen und in ein Heim für Jugendliche gesteckt, wo dann die Vergewaltigung an dem verängstigten und einsamen Mädchen durch andere Jugendliche stattfand. Weil die großen Medien – angeblich um das Opfer zu schützen! – zu verheimlichen suchten, wer die Täter waren, war das jedem Spanier klar. Die Täter, aller Wahrscheinlichkeit Marokkaner, sollen – so Informationen aus den sozialen Netzwerken – weiter auf freiem Fuß sein.
Nach der Tat war für Noelia nichts mehr wie vorher. In der Folge entwickelte sie schwere psychische Traumata und unternahm mehrere Suizidversuche. Bei einem dieser Versuche stürzte sie aus einem Gebäude und erlitt eine irreversible Querschnittslähmung, verbunden mit starken chronischen Schmerzen und dauerhafter Pflegebedürftigkeit.
Angesichts ihres anhaltenden Leidens beantragte sie im Jahr 2024 aktive Sterbehilfe nach dem spanischen Euthanasiegesetz. Der Fall entwickelte sich zu einem komplexen juristischen Verfahren: Während medizinische Gremien ihre Voraussetzungen bestätigten, versuchten ihre Eltern über mehrere Instanzen hinweg, die Durchführung zu verhindern. Letztlich entschieden jedoch sowohl spanische Gerichte als auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte zugunsten der Einschläferung des Opfers.
Heute Abend soll die Euthanasie durchgeführt werden. Zuvor hatte ihre Mutter sie noch angefleht, diesen Schritt nicht zu gehen. Doch Noelia erklärte öffentlich, sie wolle „in Frieden gehen und aufhören zu leiden“. Vor dem Krankenhaus beten auch einige Jugendliche. Einer von ihnen schreibt auf X: „Die Botschaft, die dies an junge Menschen sendet, ist herzzerreißend. Sie ist nicht unheilbar krank und hoffnungslos. Sie ist depressiv und braucht die Hilfe ihres Umfelds. Man will uns das Gefühl geben, wertlos zu sein, und uns gegenüber diesem Leid abstumpfen lassen. Das dürfen wir niemals zulassen. Beten wir gemeinsam für ein Wunder
Ganz kurz und brutal: Der Staat hat sie ihrem Schicksal überlassen, ihr nicht die notwendige Hilfe zukommen lassen und nun wird er sie töten lassen. Die katholische Publizistin Anna Diouf dazu: „Täter werden geschützt, Opfer exekutiert. Das ist keine Hilfe und kein „würdevolles“ Sterben. Noelias Schicksal bricht einem einfach nur das Herz. Das multiple Versagen: gesellschaftlich, juristisch, medizinisch, menschlich, ist unentschuldbar. Es ist so unfassbar bitter.“ Ähnlich die EU-Parlamentarierin Eva Vlaardingerbroek: „Die tragische Geschichte dieses Mädchens ist ein perfektes Beispiel dafür, wie das Establishment über europäische Frauen denkt. Erst bringen sie dich in Gefahr, und wenn du dann Hilfe brauchst und ihnen zu viel Geld kostet, treiben sie dich in den Tod. Es ist teuflisch. Dieses arme Mädchen ist ihnen völlig egal.“
Der Fall Noelia ist kein tragischer Einzelfall, sondern Symptom einer „Kultur des Todes“ und eines Post-Humanismus, der die Schwächsten als entbehrlich betrachtet. Täter laufen frei, politische Entscheidungsträger, Medien und Institutionen jedoch, die ihre Schutzpflicht sträflich vernachlässigten, lassen das Opfer sterben. Ihr Leid ist ein Spiegelbild einer Gesellschaft, die ihre Verantwortung „vor Gott und den Menschen“ komplett verraten hat.
Das letzte Wort dazu soll Nayib Bukele, der Präsident El Salvadors haben, der zu diesem Fall schreibt: „Die Welt muss sich dringend von diesen Organisationen befreien, die nichts anderes sind als Anwaltskanzleien von Kriminellen, die lieber ihre Opfer töten würden, als sie zu schützen.“
… Alles vom 26.3.2026 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/03/26/noelia-castillo-ramos-25-staat-laesst-opfer-von-gruppenvergewaltigung-einschlaefern/
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Einige Kommentare:
Das ist die Folge davon, dass die echten, blutigen Tragödien des Landes oft nur im Kleingedruckten der Lokalpresse zu finden sind. Wo sind die Lichterkette am Brandenburger Tor für die Opfer von Gruppenvergewaltigungen? Wo ist die Sondersitzung des Kabinetts für die Frauen und Männer, die durch physische Gewalt von Migranten ihr Leben verloren haben?
Diese Opfer haben keine PR-Agentur, keine 250 prominenten Freundinnen und kein Spiegel-Cover. Es ist ein unerträglicher Zustand. Wir rüsten den Überwachungsstaat auf, obwohl er bei der Sicherheit der Bürger kläglich versagt. Ernst
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Der sogenannte Wertewesten – spätestens seit 2015 ff das Synonym für den Rückfall in die Barbarei. Ich finde keine (passenden) Worte mehr… Weil es nur noch sprachlos macht. Das arme Mädchen steht stellvertretend für die “Verwerfungen“ im Gefolge von „wir schaffen das!“ Karina
Ende Kommentare
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(4) Nach Gruppenvergewaltigung: Spanierin auf eigenen Wunsch verstorben
Die Spanierin Noelia Castillo Ramos ist am Donnerstagabend im Alter von 25 Jahren verstorben. Sie starb in einem Krankenhaus in Barcelona auf eigenen Wunsch und gegen den Willen ihrer Eltern, wie das Gesundheitsministerium der Region Katalonien mitteilte. Sie ist damit die jüngste Person, die in Spanien auf eigenen Wunsch stirbt. Seit fünf Jahren ist es in Spanien Ärzten möglich, diesen Wunsch suizidaler Menschen zu erfüllen.
A young Spanish woman will be euthanized today,
after a group of illegal migrants gang-raped her while she was in state care.
In 2022, the teenager Noelia Castillo Ramos placed in a state institution amid family difficulties and placed in a state-run home together with North African migrant minors where she was raped by them. The trauma broke her.
Months later, Noelia attempted suicide by jumping from the 5th floor. She survived, but the fall left her paraplegic. The rapists were never arrested and remain free.
Instead of delivering justice or adequate long-term support, the authorities offered assisted suicide as the solution. Today, March 26, 2026, Noelia Castillo Ramos will be euthanized.
The system that failed to protect her is now „solving the problem“ by ending her life.
Das letzte Interview von Noelia vor ihrem Suizid
„Ich habe noch vier Tage zum Leben“
26.3.2026
https://x.com/visegrad24/status/2037149633692967039
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Laut eigener Angabe geht ihr Todeswunsch auf eine Gruppenvergewaltigung in einer Jugendeinrichtung durch minderjährige Täter im Jahr 2022 zurück. In der Folge versuchte sie am 4. Oktober 2022, sich das Leben zu nehmen, indem sie aus dem fünften Stock sprang. Wie die Zeitung El Mundo berichtete, erlitt sie eine schwere und irreversible Schädigung des Rückenmarks – eine vollständige Paraplegie, die sie von der Hüfte abwärts lähmt und mit starken Nervenschmerzen sowie Inkontinenz einhergeht. Nach der Diagnose einer unumkehrbaren Querschnittslähmung entschied sie sich im Jahr 2024, aktive Sterbehilfe zu beantragen. Ihr Anliegen stieß in Spanien und darüber hinaus eine breite gesellschaftliche und juristische Diskussion an und führte zu einem langwierigen bürokratischen Prozess – ausgelöst durch ihren Vater, der sie am Leben halten wollte.
…
In einem Interview für Y Ahora Sonsoles schilderte Noelia ihren Alltag: „Ich habe mich immer allein gefühlt, schon bevor ich um Euthanasie bat, sah ich meine Welt sehr dunkel (…) Ich habe zu nichts Lust – nicht zum Ausgehen, nicht zum Essen, nicht zu irgendetwas –, und Schlafen fällt mir schwer, dazu kommen Rückenschmerzen und Schmerzen in den Beinen.“ Über die Haltung ihrer Familie sagte sie weiter: „Niemand in meiner Familie ist dafür, aber das Glück eines Vaters darf nicht über dem seiner Tochter oder über dem Leben einer Tochter stehen.“ Und abschließend: „Ich will einfach in Frieden gehen und aufhören zu leiden.“ Gestern schlief Noelia in Frieden ein; zuvor verabschiedete sie sich ausgiebig und lange von ihrer Familie.
… Alles vom 27.3.2026 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/nach-gruppenvergewaltigung-spanierin-auf-eigenen-wunsch-verstorben/
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Einige Kommentare:
Tja und was präsentieren sog. Experten, Kommentatoren etc. beim Staatsfunk vor Jahren
WDR: „Leben nach Vergewaltigung ist nicht schlechter als vorher“
https://www.youtube.com/watch?v=M8uceAKFrg8
Dissedenter Freigeist
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Ideologie kennt nun mal kein Mitleid:
„Sie wird dann später ein anderes Leben führen, als sie ohne diese Vergewaltigung geführt hat, aber dieses Leben muss nicht unbedingt schlechter sein, es ist einfach nur anders.“ – Kriminalpsychologe Christian Lüdke in der Aktuellen Stunde (WDR) am 09.07.2019
Da muss sogar nach einer Vergewaltigung noch ermordet zu werden nicht unbedingt schlechter sein: „Vielleicht wäre sie noch am Leben, wenn sie aus dem Misstrauen heraus gelebt hätte. Aber wäre das das bessere Leben gewesen?“ – Bischof Bedford-Strom (EKD) am 01.08.2018 über die von einem marokkanischen LKW-Fahrer vergewaltigte und ermordete Sophia. ropow
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Wo waren all die Gutmenschinnen, die jetzt für den Fernandes-Fake auf der Straße demonstrieren, bei den tausenden Vergewaltigungen und unzähligen Gruppenvergewaltigen durch Migranten seit 2015? Wo war der öffentliche Aufschrei? Micheal Sonnemann
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Ihre Geschichte macht einfach nur fassungslos und traurig.
Die Vergewaltiger (es soll wohl ihr Ex-Freund und 3 weitere Migranten einer sozialen Unterkunft, wo sie bereits wg. Problemen wohnte) sind anscheinend immer noch frei. Es lassen sich keine Anklagen oder gar Verurteilungen finden. Auch sind ihre Organe bereits anderen Bedürftigen versprochen zur Transplantation….Akkad daily hat es in dem gestrigen Youtube Video in etwa so zusammengefasst, dass unsere Töchter auf dem Altar der Migration geopfert werden und ihre Organe dann auch noch als Ersatzteile verwendet werden. Mir fehlen die Worte. Bommelmütze
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Wie sagte es der smarte Herr Professor >asha Mounk so nett und harmlos klingend im Tagesthemeninterview mit frau Hajali 2018: “ wir (!) führen ein einzigartiges Experiment durch, um aus einer monoethnischen eine multiethnische Kultur zu machen. Das kann klappen, das muss klappen, aber dabei wird es auch zu Verwerfungen kommen.“
Eine dieser Verwerfungen wird im obigen Artikel beschrieben und betrauert. ThomBa
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Laut aktuellen Berichten ihres Rechtsanwalts soll der jungen Frau in letzter Minute untersagt worden sein, ihren Antrag auf Euthanasie zurückzuziehen. Die Begründung der Behörden: Ihre Organe seien bereits „anderen Patienten“ zugesagt worden. Deutliche Kritik der spanischen Bischofskonferenz. Senf
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Ich verfolgte den Fall, seit ich Anfang der Woche erstmals davon hörte.
So viel Grausamkeit lies mich starr zurück.
Bedenkt man, das sie vom selben Staat, dessen Aufgabe es wäre sie zu schützen, sie in diese „Einrichtung“ unterbrachte und damit diese „Nichtmenschen“ zur „Benutzung“ überließ, schlägt dies dem Faß den Boden aus (https://report24.news/spanien-euthanasiert-das-erste-opfer-von-asylantengewalt/?utm_source=perplexity)
Ich bin derart erschüttert und fassungslos, wie ich es selten erlebte. Mein ganzes Mitgefühl, mit Tränen der Verzweiflung und Wut), aber auch Hoffnung, begleiten dies. Ich hoffe sehr, das Noelia Castillo Ramos, ihren Frieden fand und nun ohne leiden an einem besseren Ort ist. Zurück bleibe ich mit Hass auf die Täter, die eben keinen Schutz verdienen. Für eine solche Tat, kann geringes Alter kein Schutz sein, sie waren alt genug, zu wissen was sie taten.
Wir haben nun nur noch die Töter, die wir nie vergessen und finden sollten Frank R.
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Was sagt die Betroffenheitsbeauftragte Claudia Roth zu diesem Fall? Warum schweigt ausgerechnet sie so ohrenbetäubend? Aber ist schon klar: Falsches Opfer, falsche Täter. Weißte Bescheid. Kardinal
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Ich lese diese traurige Geschichte und muss gleichzeitig an dieses Schmierentheater um Collin Fernandez und die Verschleierung einer Vergewaltigung in Berlin denken. Ansei
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In Deutschland wo täglich zwei Gruppenvergewaltigungen durch Migranten erfolgen, geht es aber um virtuelle (und hier sogar offenbar erfundene) Vergewaltigungen eines medienaffinen Z-Promis. Claudia Roth hat sogar geweint, während die realen täglichen Opfer ihrer grünen Politik sie anscheinend seit Jahren kalt lassen. DerAnalyst
Ende Kommentare
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(5) Aktive Sterbehilfe für 25-Jährige Noelia – bei uns so nicht möglich
Der Tod einer jungen Frau durch aktive Sterbehilfe sorgt in Spanien für heftige Debatten.
Die 25 Jahre alte Noelia Castillo erhielt am Abend in einem Krankenhaus in Barcelona auf eigenen Wunsch und gegen den Willen ihrer Eltern eine tödliche Spritze, wie das Gesundheitsministerium der Region Katalonien mitteilte. Sie hatte eine Querschnittlähmung, die auf einen Suizidversuch nach sexuellen Übergriffen im Jahr 2022 zurückgeht.
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Aktive Sterbehilfe ist in Deutschland strafbar. Dabei beendet eine Person aktiv das Leben einer anderen. In Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Belgien ist dies im Gegensatz zu Deutschland legal.
In Deutschland erlaubt ist allerdings der Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen (auch passive Sterbehilfe genannt), wenn das dem Willen des Patienten entspricht. Dabei werden lebensverlängernde Maßnahmen beendet, etwa eine künstliche Beatmung abgestellt. Voraussetzung ist, dass sie nach dem Willen des Patienten erfolgt. Ist er nicht mehr in der Lage, diesen Willen zu äußern, entscheiden Bevollmächtigte in seinem Sinne. Darüber hinaus müssen Betroffene unheilbar krank sein. Es darf keine Aussicht auf Besserung des Zustands bestehen, damit die passive Sterbehilfe erlaubt ist.
Gleiches gilt für indirekte Sterbehilfe. Davon wird gesprochen, wenn es um die Schmerzlinderung geht und Patienten infolge der Medikamente früher sterben.
… Alles vom 26.3.2026 bitte lesen auf
https://www.focus.de/gesundheit/news/aktive-sterbehilfe-fuer-25-jaehrige-das-gilt-in-deutschland_4fb9ef55-aa09-4a06-b1f7-1af7e0496ee6.html
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(6) Für Noelia gab es keine Demonstration und keine Medienkampagne
Nach einer Gruppenvergewaltigung bekommt die völlig zerbrochene Noelia Castillo Ramos Sterbehilfe. Ganz real und ganz alleine. Gleichzeitig demonstrieren in Deutschland Tausende gegen „virtuelle“ Gewalt an Frauen.
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Es war eine ganz reale Tat. Kein Deepfake. Keine Phantasie. Im Jahr 2022 wurde Noelia Castillo Ramos während eines Aufenthalts in einer Betreuungseinrichtung von mehreren, teils minderjährigen Tätern sexuell missbraucht. Für die junge Frau, die aus schwierigen familiären Verhältnissen stammte, der Anfang vom Ende.
Über die Täter ist nicht viel bekannt. Die Nationalität der Vergewaltiger bleibt ein offizielles Geheimnis. Der Opferschutz ist in Spanien recht streng. Schutz? Niemand machte eine Demo für Noelia. Es gab keine Medienkampagne. Es gab nur die Tat, mit der die junge Frau alleine klarkommen musste. Sie schaffte es nicht. Am 4. Oktober 2022 sprang sie aus dem fünften Stock eines Gebäudes. Zuvor soll sie Drogen konsumiert haben. Um nichts zu spüren. Um sich nicht zu erinnern. Opferschutz.
Doch die junge Frau überlebte. Sie blieb paraplegisch, war von der Hüfte abwärts gelähmt, litt unter schweren Schmerzen und war auf einen Rollstuhl angewiesen. Wieder keine Demos. Nicht einmal Claudia Roth hat geweint. Obwohl da so viel Schmerz war. Fast zwei weitere Jahre wurde Noelia allein gelassen. Geschändet, traumatisiert, zerstört. Ihr sehnlichster Wunsch wurde immer größer: Sie wollte dieses Leben beenden.
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Am 10. April 2024 beantragte sie bei der katalanischen Behörde Hilfe zum Sterben. Wenig später, am 18. Juli 2024, wurde ihr Ansinnen einstimmig bewilligt. Da hat ein Staat einmal funktioniert. Schnell und unbürokratisch. Opferschutz.
Am 26. März gingen in Hamburg 22.000 Menschen auf die Straße. Endlich eine Demo. Alle waren gekommen. Sogar Klima-Retterin Luisa Neubauer. Um ein Zeichen zu setzen. Und um mehr Schutz für Frauen zu fordern. Zeitgleich wurden 1.800 Kilometer entfernt, in der sozialmedizinischen Einrichtung in Sant Pere de Ribes Medikamente in die Vene von Noelia Castillo Ramos gespritzt. Um sie zu töten, um sie endlich gehen zu lassen, wie sie es formulierte.
Doch in Hamburg ging es wieder nicht um das depressive Opfer einer Gruppenvergewaltigung, sondern um eine immer dünner werdende Geschichte über „virtuellen“ Missbrauch einer TV-Moderatorin durch ihren Ex-Ehemann. So dünn, dass sie mittlerweile an dem Punkt ist, an dem so viele solcher Geschichten enden: „Morddrohungen“.
Während ein deutsches B-Sternchen mit schusssicherer Weste in Hamburg in ein Mikrofon hauchte: „Da muss man sich nicht mehr wundern, dass so viele Frauen einfach auch den Mut nicht haben, rauszugehen und zu sagen, dieses und jenes wurde mir angetan“, hörte das Herz der jungen Spanierin für immer auf zu schlagen. Der endgültige Opferschutz.
Den Mut, rauszugehen, hat Noelia tatsächlich niemand gegeben. Wie so vielen Opfern vor ihr. Und sicherlich so vielen Opfern nach ihr auch nicht. Wir konnten dich nicht vor einer Gruppenvergewaltigung beschützen. Wir konnten dir keine Hilfe anbieten. Wir konnten nicht einmal die Täter klar benennen und damit wenigstens eine Debatte über Ursachen führen. Aber wir konnten dich töten, als dir das alles zu viel wurde.
…. Alles vom 27.3.2026 von Rene Rabeder bitte lesen auf
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2026/fuer-noelia-gab-es-keine-demonstration-und-keine-medienkampagne/
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(7) Der Fall Castillo: Ein Kampf um Deutungshoheit
Am 26. März wurde die 25-jährige Katalanin Noelia Castillo Ramos euthanasiert. Ein Fall, der in Spanien emotional diskutiert wurde und für Aufruhr in den sozialen Medien sorgte.
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Doch assistierter Suizid löst nicht nur Unbehagen aus, weil dadurch Tötung zu Hilfe umdefiniert wird. Vor allem das Krankenhaus als Ort der Tötung ist eine epochale Grenzüberschreitung: Seit der griechischen Antike ist die Überzeugung, dass ein Arzt nicht töten darf, tief ins europäische Weltbild eingeschrieben.
Das enorme Misstrauen, das daraus resultiert, dass diese Sicherheit nun in immer mehr Staaten ausgehebelt wird, zeigt sich in der Verdächtigung, dass Noelia aufgrund der geplanten Organentnahme auch gegen ihren Willen getötet worden wäre. Schnell hieß es in den sozialen Medien, Noelia habe sich tatsächlich umentscheiden wollen.
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In dem Wust aus nicht belegten, nicht belegbaren und frei erfundenen Behauptungen sollten allerdings jene existenziellen sozialen und ethischen Fragen nicht untergehen, denen Noelia Castillo ein Gesicht gegeben hat: Wie geht die Gesellschaft mit Kranken und Schwachen um? Werden Familien bestmöglich gestärkt? Wird Gerechtigkeit durchgesetzt, um der Würde von Opfern gerecht zu werden? Wird alles Menschenmögliche getan, um Menschen, die ein überforderndes Maß an Leid tragen, zu unterstützen? Ist der Mensch kostbarer als sein Materialwert? Ist ein Leben nur dann lebenswert, wenn es den eigenen Vorstellungen entspricht, und wie geht der Mensch sinnvoll damit um, dass er sein Leben nicht gänzlich kontrollieren kann?
Und: Ist es in Ordnung, Leidende zu töten, wenn und weil diese das wollen? Noch sind sich alle einig, dass man einem Menschen, der sich von einer Brücke stürzen will, keinen Stoß versetzt. Wird dieser Konsens nun ausgerechnet am Krankenhausbett aufgekündigt?
… Alles vom 27.3.2026 von Anna Diouf bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/der-fall-noelia-castillo-spanien/