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- Jugendgang terrorisiert Dorf: Einwohner gründen Bürgerwehr, weil es an Polizei fehlt (9.7.2025)
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Bürgerwehr
Unruhen, Kriege oder andere Notstände bedrohten zu allen Zeiten die Bürger in den Städten. Aber nicht immer sorgten die Herrscher dafür, dass ihre Untertanen ausreichend geschützt waren. Deshalb schlossen sich die Bürger manchmal in einer bewaffneten Bürgerwehr zusammen, um sich selbst zu schützen und die Gefahren abzuwehren.
Eine solche Bürgerwehr gibt es bei uns heute nicht mehr. Heute schützt die Polizei im Auftrag des Staates die Bürger und Bürgerinnen. Allerdings gibt es private Bewachungsfirmen, Leibwächter oder Menschen, die zum Schutz von Gebäuden angestellt werden. Diese Wachleute haben aber kein Recht, wie die Polizei vorzugehen und dürfen auch keine Waffen tragen.
Jeder Bürger darf sich aber bei Gefahr oder in Notwehr auch selber schützen oder sein Privateigentum verteidigen. Allerdings gelten auch dafür Gesetze, die beachtet werden müssen.
https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320027/buergerwehr/
Kritik: Gilt diese BpB-Einordnung im Jahr 2025 überhaupt noch?
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Jugendgang terrorisiert Dorf: Einwohner gründen Bürgerwehr, weil es an Polizei fehlt
Der Ort Harsefeld im Landkreis Stade wird von einer Jugendbande in Atem gehalten. Videos zeigen ihre Brutalität. Einwohner reagieren mit einer Bürgerwehr.
Eine Jugendbande terrorisiert Gleichaltrige im niedersächsischen Harsefeld. Die Polizei ermittelt vor allem gegen einen 15-jährigen und einen 16-jährigen Intensivstraftäter. Es geht um Erpressung und Drogenhandel. Zudem sollen sie andere Jugendliche brutal angegriffen haben. Einige ihrer Übergriffe filmten die Täter. Die Videos kursieren im Netz.
Seit Juni treibt die Gruppe offenbar ihr Unwesen. Neben den Haupttätern gebe es eine Reihe von Mitläufern so die Polizei. Auf einer Pressekonferenz sagte Rainer Bohmbach, Pressesprecher der Polizeiinspektion Stade: „Wir reden hier von 15 Straftaten ungefähr pro Kopf, die bisher bei uns angezeigt wurden. Wir gehen aber davon aus, dass es eine hohe Dunkelziffer gibt.“
Die Polizei in Harsefeld hat gleichzeitig mit Personalengpässen zu kämpfen, die Dienststelle kann nicht rund um die Uhr besetzt werden. Auch deshalb haben einige Einwohner nun eine Bürgerwehr gegründet. Diese patrouilliert regelmäßig durch den 11.000-Einwohner-Ort.
… Alles vom 9.7.2025 bitte lesen auf
https://www.focus.de/panorama/welt/jugendgang-terrorisiert-dorf-einwohner-gruenden-buergerwehr-es-fehlt-an-polizei_1b298213-793e-469d-ad06-01361e2dae41.html
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Einige Kommentare:
Aus dem Bericht kann ich keine Selbstjustiz erkennen. Die Polizei vor Ort scheint überfordert und kann den Bürger mangels Personal nicht mehr ausreichend schützen. So kam es zu einer organisierten Bürgerwehr, die an bekannten Hotspots patrouilliert. Sollte eine Person um Hilfe ersuchen, steht die Bürgerwehr dieser im Sinne der „Notwehrhilfe“ bis zum Eintreffen der Polizeibeamten bei. Der Täter wird den Polizeibeamten übergeben und die Sache nimmt ihren behördlichen, justiziablen Lauf. Wo ist hier Selbstjustiz? Schließlich reden wir nicht vom früheren Wilden Westen der USA, wo sich schon mal ein Lynchmob versammelte. Elmar Braun
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Es gibt also zwei Intensivtäter mit je 15 Strafanzeigen und eine ungenannte Anzahl an Mitläufern. Dabei ist es noch zu keiner Anklage gekommen. Da erklärt es sich mir schon, dass der Glauben in den Rechtsstaat erodiert ist und Angst herrscht. Dies ist der Boden für Selbstjustiz und Abgleiten aus der Demokratie. Jörg
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Wir schützen im Baltikum mit 6000 Soldaten….sind zweitgrößter Geldgeber für die undemokratisch Ukraine.. aber kein Geld für Polizei.. wo möglich auch Feuerwehr.. Nein , das darf nicht sein ..sehr guter Beitrag und sehr erhellend.. Maik Plaep
Ende Kommentare
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https://www.bild.de/regional/niedersachsen/zu-wenige-polizisten-in-harsefeld-kleinstadt-gruendet-buergerwehr-wegen-jugendgang-686c478fd009353a0c9633fb
