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- Sie setzte mit Baderöcken in Freiburg einen Trend und möchte nun mehr für die Sinti-Community tun (14.8.2026)
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- Tuchfühlung in Kirchzarten: Birgitta Voigt’s individuelle Beratung fördert Kreativität (28.6.2007)
Sie setzte mit Baderöcken in Freiburg einen Trend und möchte nun mehr für die Sinti-Community tun
Der von der Freiburgerin Coralla Reinhardt kreierte Baderock sollte vor allem eines: Sinti-Frauen das Baden ermöglichen. Die Idee kam gut an – und sorgte ganz nebenbei aber auch für Ärger im Freibad.
Wenn die Nadel ihrer Nähmaschine in Hochgeschwindigkeit die Naht setzt, kann sie wunderbar abschalten. Dann lässt Coralla Reinhardt den Alltag hinter sich und vertieft sich in das Stück Stoff vor ihr. Dazu hört sie über Kopfhörer Musik. Reinhardt nähte zuletzt vor allem Röcke. Auch Baderöcke, wie sie seit kurzer Zeit ganz offiziell auch in Freiburgs Bädern getragen werden dürfen. Ende Mai war im St. Georgener Freibad noch ein Streit um eben solche Baderöcke eskaliert, der zwischenzeitlich aber beigelegt wurde.
Ob der Baderock ihre Erfindung ist, will die 38-Jährige nicht bestätigen. In Freiburg dürfte sie ihn aber eingeführt haben. Aus reinem Pragmatismus: Reinhardt gehört der Minderheit der Sinti an – und, so sagt sie, – viele Frauen aus der Community trügen aus kulturellen Gründen beim Baden gerne etwas um die Hüften, ein Tuch oder eben einen Rock. „Früher sind wir immer mit Tüchern aus Baumwolle ins Schwimmbad“, erinnert sich Reinhardt. Manchmal wurden diese geduldet, manchmal aber auch nicht. „Das war ungut, weil man immer mit so einem komischen Gefühl los ist.“ Vor knapp zehn Jahren, Reinhardt hatte gerade in einem Kurs ihre Leidenschaft fürs Nähen entdeckt, kam ihr dann die Idee, einen mittellangen Rock aus Badelycra zu schneidern.
… Alles vom 14.8.2026 von Stephanie Streif bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/sie-setzte-mit-baderoecken-in-freiburg-einen-trend-und-moechte-nun-mehr-fuer-die-sinti-community-tun
Fair näht von SimoneSzangolies in der Konviktstraße 9
Eigentlich liegen die 70 Quadratmeter von „Fair näht“ ganz zentral. Und doch ist Simone Szangolies’ Stofflust-Refugium nahe der Münsterbauhütte gerade so entrückt kurz hinter den gewohnten Wegen, dass man kaum zufällig über diesen Laden mitsamt tiefer gelegter Werkstatt stolpert. „Ich zahle hier zum Glück einen sehr freundlichen Mietpreis“, frohlockt Simone Szangolies, „weil der Vermieter wichtig findet, dass das kleine Handwerk nicht verdrängt wird.“ Einen weniger freundlichen Mietpreis hätte ihr kleiner Handwerksbetrieb auch gar nicht aufbringen können. Zwei Auszubildende, eine Praktikantin und sie – ein starkes Team, das kaum ein Jahr nach der Eröffnung des Ladenateliers derzeit auf Facebook nach Kräften um Unterstützung werben muss. Obschon Fair näht gut läuft, belastet eine vorhergehende Geschäftsbeteiligung das junge Unternehmen. Die vier Textilfrauen aber sind erfinderisch. „Unsere Spezialität ist das kühne Kombinieren von Stoffen“, erzählt die gelernte Schneiderin Simone Szangolies, „und genau damit haben wir für ein Crowd Funding ganze Kollektionen von kleinen Sachen wie Stulpen bis zur maßgeschneiderten Hose angefertigt – wir wollen ja nichts geschenkt.“ Dass es hier vor allem fair zugehen soll, lässt sich schon aus dem Namen ablesen. Und so thematisiert das Team auch wieder und wieder „den globalen Textilwahnsinn“, will die Wertigkeit von Kleidung bewusst machen – und organisiert Jahr für Jahr einen originellen Markt für Selbermacher für alles, was es rund ums Nähen gibt. Ein Laden mit Anspruch – und fairen Ideen
30.7.2016 , Julia Littmann. mehr auf
https://www.badische-zeitung.de/freiburg/die-drei-tapferen-schneiderlein–125507782.html
https://fairnaeht.blogspot.de/
https://schnittpunkt-freiburg.blogspot.de/
Interkulturelles Schneiderinnenkollektiv FR-Weingarten
Das interkulturelle Schneiderinnenkollektiv hat ein gutes Dutzend Frauen zusammengebracht, ein gutes Dutzend Nähmaschinen und jede Menge tatkräftige Ideen, um gemeinsam eine Werkstatt und eine Geschäftsidee zu entwickeln, die eines Tages Einkommensperspektiven für die Schneiderinnen bieten sollen. Einen Gründerzuschuss gibt’s jetzt mit dem Förderung der Solidarenergie
Alles von Julia Littmann vom 24.4.2013 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/freiburg/massgeschneidertes-projekt–71163256.html
Schneiderinnenkollektiv FR-Weingarten
Unterstützt vom Diakonischen Werk und der Kreuzgemeinde Freiburg
1. OG, Einkaufszentrum Weingarten, Krozinger Straße 11
Stammkundschaft und Mund-zu-Mund-Proganda sind für Majda Borchers „Maj Elkadi – Stoffe und Style“ wichtig. Ihre 94 Quadratmeter eigenes Stoffereich liegen unscheinbar gegenüber dem Zentrum Oberwiehre in einer ehemaligen Arztpraxis in einem Wohnhaus – Laufkundschaft ist hier eher die Ausnahme. „Dass ich das hier mache“, sagt die gelernte Schneiderin Majda Borchers, „ist natürlich mutig, denn so ein kleiner Laden ist kein Selbstläufer.“ Außerhalb der Innenstadt und ohne Schaufensterfläche ist das Schneiderleben schwer: „Es gibt zwar genügend Frauen und Männer, die Stoffe kaufen wollen oder die sich etwas maßanfertigen lassen mögen – nur müssen die uns hier erst einmal finden!“ Und doch hatte Majda Borchers kaum eine andere Wahl, als sich hier anzusiedeln mit ihren Stoffen und ihrem Atelier, denn alles andere wäre für sie nicht erschwinglich gewesen. Die Freiheit eines eigenen Ladens mit eigenem Flair will sie auf keinen Fall missen – das schuldet sich ihrer Liebe zum Textilen. Ihr Credo: „Stoffe leben! Sie müssen gemocht und gut behandelt werden und sie müssen sich bewegen!“ Das tun sie hier – in allen Farben und an selbst designten sehr besonderen Kleidungsstücken, die mit Witz und Klasse daherkommen. Zuvor vier Jahre lang noch versteckter – und seit einem Jahr hier an der Schwarzwaldstraße. …
Alles von Julia Littmann vom 24.4.2013 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/freiburg/massgeschneidertes-projekt–71163256.html
https://www.majelkadi.com
Schwarzwaldstraße 127, 79102 Freiburg, Tel 0761 519 19 104
Nähwerk in Kanden
Jessica Dörr im Nähwerk in Kanden am 21.9.2013
Nähwerk, Jessica Dörr, Hauptstrasse 30, 79400 Kandern,
Tel 07626/9744733, www.naehwerk.eu
jessica.doerr@naehwerk.eu
In dem kleinen Ladengeschäft in der schönen Altstadt von Kandern gibt es viel zu entdecken: Einkaufstaschen aus altem Leinen, Kleider und Stoffe, Bettzeug, individuelle Kissenbezüge.
Frau Dörr näht auch für Sie – kreativ.
Als studierte Gewandmeisterin ist Sophie Maechler nachgerade überqualifiziert in ihrem luftigen 150 Quadratmeter-Laden. Bei Quilt Star dreht sich zwar alles um Stoffe, aber die Maßschneiderei, gar das modische Design findet hier nur am Rande statt – bei Quilt Star geht’s ums Quilten, sprich um die textile Kunst. Den untypischen Standort für Laden, Werkstatt und Kursraum zwischen Tankstelle und belebter Kreuzung nimmt Sophie Maechler gerne in Kauf – nur so nämlich ist das hier finanziell zu schaffen, erklärt sie freundlich: „Wir brauchen einfach für unsere großflächigen Ausstellungsstücke viel Platz – das wäre anderswo gar nicht zu bezahlen.“ Den Laden gibt’s seit mehr als 20 Jahren, vor drei Jahren hat sie ihn von der Firmengründerin Monika Schiwy übernommen, „und immer wieder kommen Leute hier rein und sagen, sie wussten gar nicht, dass es uns hier gibt!“ Wer reinkommt findet, wofür Kennerinnen ganz gezielt auch von weit her anreisen: eine sehr besondere Auswahl an Stoffen. Speziell die bei Modebewussten sehr angesagten tollen japanischen Stoffe reizen auch zum Schneidern. „Eigentlich“, sagt Sophie Maechler, „wollte ich mit der Entscheidung für diesen Laden auch ein Stück weit weg vom Modedesign.“ Aber ausgerechnet in der offenen Werkstatt von Quilt Star unterstützt sie viel und gerne Hobby-Schneiderinnen, die sich ans Nähen machen. Die Monate August und Dezember, Januar sind für alle drei Stoff-Lädlerinnen magere Monate. „Aber reich“, winkt Sophie Maechler ab, „reich wird man in unserem Metier ohnehin nicht. Das macht man nur aus Leidenschaft!“ Und das nimmt man ihr sofort ab….. Alles von Julia Littmann vom 24.4.2013 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/freiburg/massgeschneidertes-projekt–71163256.html
