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- Alice Schwarzer: Nur zwei biologische Geschlechter (17.5.2026)
- Mann und Frau: Angespanntes Verhältnis (3.4.2026)
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Alice Schwarzer: Nur zwei biologische Geschlechter
„Alle Frauen sind Frauen, und sie sind nicht gleich, aber sie sind als Frauen alle betroffen. Das wird zersplittert in tausend Identitäten. Natürlich gibt es viele kulturelle Geschlechter, und es ist der Feminismus, der das als erstes gesagt hat.
Aber natürlich gibt es nur zwei biologische Geschlechter. Wir leben aber in einer Welt, in der diese Diskurse in bezug auf Identität, Frausein oder Mannsein bestimmt werden von diesen ideologischen Dogmen. Diese hindern die Menschen einfach am Denken. Wir versinken im ideologischen Quark. “
Alice Schwarzer, Herausgeberin der ‚Emma‘, in der NZZ am 17. Mai 2026
Die doppelte Doppel-Moral von links-woken Ideologien
Mann und Frau sollen jj gleich sein. Männer können Kinder gebären. Frauen können Panzer fahren. Und so weiter. Nun aber plädiert Bundesjustizministerin Steanie Hubig (SPD) dafür, die Tötung Männern und Frauen unterschiedlich zu bestrafen – höhere Strafe für Frauenmord – siehe Anlage (1) . Zustände wie in Indien, wo der Wert eines Menschen vom Geschlecht und Kaste abhängt.
Gleichzeitig läßt sich laut dem Queer-Beaufragten der Regierung Merz/Klingbeil bei einer Leiche überhaupt nicht feststellen, ob Mann oder Frau.
Also was nun bei diesem Zweierlei?
15.5.2026
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(1) Hubig und die Leiche: Aufspannung eines Kastenwesens
Die Bundesregierung will Menschen unterschiedlichen Wertes schaffen. Die Tötung einer Frau soll (laut Justizministeri Hubig) schwerer bestraft werden als die gleichartige Tötung eines Mannes. So sieht die „Gleichheit“ der SPD aus.
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Der Medienfuzzi
Die Tötung von Männern und Frauen soll unterschiedlich bestraft werden? 😳 Haben wir denn jetzt nur noch komplette Ausfälle als Minister*innen und außen? Ich dachte Habeck war schon der absolute Tiefpunkt!?
Should the killing of men and women be punished differently? 😳 Do we now only have complete failures as ministers and abroad? I thought Habeck was already the absolute low point!?
13.5.2026, https://x.com/MedienfuzziShow/status/2054521955370283382
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Problem daran: Es wurde uns doch eingebläut, dass kein Mensch, kein Arzt, kein Mediziner von außen und anhand der körperlichen Merkmale feststellen kann, ob jemand Mann oder Frau ist. „Welches Geschlecht ein Mensch hat, kann kein Arzt von außen attestieren“ – so Sven Lehmann, Queer-Beauftragter der Bundesregierung.
Wie also fragt man eine Leiche, ob sie Mann oder Frau sein will?
… Alles vom 14.5.2026 bitte lesen auf
https://www.danisch.de/blog/2026/05/14/hubig-und-die-leiche-aufspannung-eines-kastenwesens/
Mann und Frau: Angespanntes Verhältnis
Etwas fault im Inneren
Der „Fall Fernandes“ legt frei, was längst brodelt: Zwischen Männern und Frauen wächst ein tiefes Misstrauen. Konservative brauchen darauf eine Antwort
Lorenz Bien
Der „Fall Fernandes“ hat etwas hochkochen lassen. Etwas, das eigentlich nie ganz fort war, denn zuletzt waren in sehr kurzen Intervallen immer wieder Texte zu diesem Thema erschienen, in der Zeit, im Spiegel – und auch in der JUNGEN FREIHEIT. Es geht um das Verhältnis zwischen Mann und Frau. Das angespannte Verhältnis, um genau zu sein, das große Befremden zwischen den Geschlechtern.
Es zeigte sich nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe der Fernsehmoderatorin Collien Fernandes gegenüber ihrem Ex-Mann Christian Ulmen (JF 14/26) etwa darin, dass sich in den sozialen Medien nicht wenige junge Frauen zu Wort meldeten und demonstrativ ankündigten mit dem männlichen Geschlecht gänzlich abgeschlossen zu haben. Nach Epstein, Pelicot und nun Ulmen sei wiederholt deutlich geworden, dass etwas fundamental falsch laufe zwischen Männern und Frauen. Dass Gewalt und Missbrauch zu häufig dort präsent seien, wo eigentlich Liebe und Vertrauen herrschen sollten. Und dass diese großen und medial präsenten Fälle dabei eben nur die Spitze des Eisbergs seien. „Ich traue grundsätzlich jeder männlichen Person aus meinem Umfeld, sei es mein Bruder, mein Vater oder sonst irgend jemand anders zu, dass sie Gewalttäter sein könnten. Opfer müssen nicht beweisen, dass sie Opfer sind, aber potentielle Täter haben zu beweisen, dass sie keine Täter sind“, rief etwa eine Instagram-Nutzerin ihren Followern zu. Die NDR-Moderatorin Tessniem Kadiri erklärte, dass sie generell fast gar nicht mehr mit männlichen Personen befreundet sei. Zu häufig hätten diese sich in ihrem Privatleben nicht solidarisch mit weiblichen Opfern von Gewalt gezeigt. „Sowohl Täter als auch Täterschützer sind für mich raus.“
Es ist ein Vorwurf aus explizit feministischer Perspektive, einer, der davon ausgeht, dass die klassisch-patriarchalen Strukturen vergangener Zeiten trotz Veränderungen wie dem Frauenwahlrecht und der freien Berufswahl im verborgenen weiterhin gültig seien. Demnach würden Männer nach wie vor dazu erzogen, alles Weibliche, alles Emotionale in sich abzutöten, und kompensierten dies durch das zumindest unterbewusst vorhandene Verlangen, Frauen unterwerfen und verletzen zu wollen.
Für Konservative mögen diese Vorwürfe schrill und unnachgiebig klingen, Misstöne einer Debatte, die sich leicht beiseite schieben lässt. Und auch Akteure des linken Lagers, wie die Leiterin des Politischen Feuilletons der Zeit, Julia Lorenz und die Spiegel-Chefredaktion-Autorin Anna Clauß, äußern Irritation anhand der völligen Ambivalenzlosigkeit mancher feministischen Äußerungen. „Fatal“ sei es, wenn sich Frauen nun gänzlich von der Männerwelt entkoppeln würden, schrieb Clauß. Wut, mahnte Lorenz, sei in dieser Situation keine unbeschränkt hilfreiche Reaktion und zudem „keine Präzisionswaffe. Sie brennt auch die Männer nieder, die keine Schweine sind. Männer, mit denen ich auskommen will, in manchen Fällen, weil ich sie mag oder liebe, in anderen schlicht, um nicht durchzudrehen vor Misstrauen“.
Feministische Wut ist nur ein Symptom des Problems
Entscheidend ist dabei aber Folgendes: Die Wut junger Feministinnen ist, unabhängig davon wie man sie konkret bewertet, Symptom eines tieferliegenden Problems. Es gibt eine Entfremdung zwischen Männern und Frauen, ein Misstrauen und ein Auseinanderdriften, das in dieser Stärke und Heftigkeit neu ist. Daran ist nichts banal und nichts vernachlässigbar. Eine solche Entfremdung könnte in ihren Auswirkungen jede politische Spaltung und jedes Migrationsproblem übertreffen, alleine schon, weil es dafür keine politischen Lösungen gibt. Das Verhältnis der Geschlechter zueinander betrifft das intimste Innere einer Gesellschaft, ihren menschlichen Humus.
Schauen wir auf ein paar Zahlen: Der Prozentsatz von Menschen, die in einer Beziehung zusammenleben oder gar verheiratet sind, ist seit 1996 Jahren um neun Prozent zurückgegangen. Eheschließungen sanken 2024 auf 4,2 je 1.000 Einwohner, den niedrigsten Wert seit 1946. Insgesamt 33 Prozent aller Erwachsenen waren Ende 2024 ledig. 1994 waren es 24 Prozent. Für ein Land mit ohnehin sinkender Geburtenrate sind das katastrophale Werte.
Laut der Jugendtrendstudie 2025 des Instituts für Generationenforschung gaben über 70 Prozent aller jungen Frauen die Angst vor Männern als eine ihrer größten Sorgen an; 89 Prozent erklärten, schon negative Erfahrungen mit Männern gemacht zu haben. Zwar erklärten wiederum nur 20 Prozent der jungen Männer, Angst vor gleichaltrigen Frauen zu empfinden, doch wenn Phänomene wie die Manosphere oder obskure Coaching-Trends etwas zeigen, dann dass auch unter Jungmännern eine Misstrauenskultur gegenüber dem geschlechtlichen Andern entstanden ist.
Ursachen wird es viele geben. In einer völlig atomisierten Gesellschaft ist es normal, dass sich Menschen zu „Tribes“ zusammenschließen, und die Zugehörigkeit zu einem Geschlecht ist ein sehr niedrigschwelliger Identifikationsmarker.
Dann gibt es reale Gewalt zwischen den Geschlechtern: Statistisch gesehen zwei Gruppenvergewaltigungen pro Tag, mehr als 170.000 Fälle von körperlicher Partnerschaftsgewalt im Jahr 2024 – etwa 76 Prozent der Tatverdächtigen sind männlich, etwa 24 Prozent weiblich –; im Laufe ihres Lebens werden etwa 18 Prozent aller Frauen Opfer von Partnerschaftsgewalt und etwa zehn Prozent der Männer, Millionen von Menschen also. Dass dies nicht der einzige und ursprüngliche Grund für die Entfremdung der Geschlechter sein wird, und sich Gewalt in Beziehungen vermutlich auch nicht vollständig wird verhindern lassen – Liebe und Sexualität haben immer eine latent abgründige, vielleicht sogar pathologische Seite, was es um so notweniger macht, sie in eine Ordnung zu überführen –, entbindet Konservative nicht davon, Antworten und Konzepte liefern zu müssen, die über antifeministisches Ressentiment hinausgehen.
Die Aufgabe der Konservativen und Rechten kann in einer solchen Situation nur sein, nach Möglichkeiten der Heilung und Wiedervergemeinschaftung zu suchen, fiebrig und ohne ideologische Scheuklappen. Eine Lösung kann seiner Natur nach nur aus einem Aushandeln zwischen den Geschlechtern entstehen. Es wird nicht funktionieren, wenn Konservative feministische Anklagen lediglich mit Verweis auf den „gesunden Menschenverstand“ abwiegeln oder versuchen, vergangene Geschlechterverhältnisse zu reaktivieren. Es braucht ein Angebot, eine Idee davon, wie ein gesundes Geschlechterverhältnis im 21. Jahrhunderts aussehen könnte. Was macht eine gesunde Familie aus, was eine gesunde Beziehung? Sicher nicht bloß, dass sie existieren und Kinder hervorbringen.
… Alles vom 3.4.2026 von Lorenz Bien bitte lesen in der JF 15/26, Seite 24
https://www.junge-freiheit.de
