Kulturkampf-USA

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JD Vance auf der Münchener Sicherheitskonferenz MSC am 14.2.2025

 

Wenn Trump scheitert, ist der Westen Geschichte
Michael Klonovsky @ActaKlonovsky
31.1.2026,
https://x.com/ActaKlonovsky/status/2017532094751080608
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Rubio in München: „Europa muss überleben“ – Warnung vor Grenzverlust und Deindustrialisierung
Die zentrale Selbstanklage formuliert Rubio als gemeinsame Schuld. Er beschreibt die Nachkriegs-Illusionen und die Selbstbetäubung nach dem Kalten Krieg: Die Euphorie über den westlichen Sieg habe zu einer gefährlichen Täuschung geführt, man sei am „Ende der Geschichte“ angekommen, jede Nation werde nun eine liberale Demokratie, und Bindungen, die allein aus Handel und Wirtschaft entstünden, würden das Nationsein ersetzen. Als Krönung dieser Illusion: eine Welt ohne Grenzen, in der jeder zum Weltbürger werde.
Rubio zieht daraus die Konsequenz und macht daraus einen Arbeitsauftrag. Er sagt wörtlich: „Wir haben diese Fehler gemeinsam gemacht und nun sind wir es unserem Volk gemeinsam schuldig, diesen Tatsachen ins Auge zu sehen und voranzugehen, um wieder aufzubauen.“ Und er setzt das Trump-Versprechen dahinter: Die USA würden erneut die Aufgabe der Erneuerung und Wiederherstellung übernehmen.

Dann kommt Rubios härtester Punkt für Europa: Wirtschaft. Er nennt die Deindustrialisierung nicht Schicksal, sondern politisches Versagen. Sie sei „nicht unvermeidlich“, sondern das „törichte Ergebnis einer Nachkriegs-Illusion“. Das ist die Stelle, an der der Saal gern klatscht, aber in Brüssel später weiterregiert wie vorher.
Beim Thema Migration bleibt Rubio ebenso eindeutig. Massenmigration destabilisiert westliche Gesellschaften. Er fordert Kontrolle über die Grenzen zurück. Und er entzieht dem moralischen Reflex gleich die Munition: Das sei „kein Akt der Fremdenfeindlichkeit“, sondern nationale Souveränität.
Der Kern seiner Rede bleibt dieser eine Satz, der wie ein Urteil klingt: „Niedergang ist eine Entscheidung.“ Die USA wollten keine „Verwalter eines gemanagten Niedergangs“ sein. Rubio will starke Verbündete, die sich selbst verteidigen können
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Am Ende gibt es stehende Ovationen, auch von Johann Wadephul, Boris Pistorius und Alexander Dobrindt. Langer Applaus für Klartext. Nur ist das Problem an Applaus: Er ersetzt keine Entscheidung. Rubio sagt „Europa muss überleben“. Die US-Sicherheitsstrategie legt nach und formuliert als Ziel, Europa auf Kurskorrektur zu drücken, weg von Selbstauflösung, hin zu Selbstbehauptung, samt der Diagnose der „regulatorische[n] Erdrosselung“ und dem Satz: „Wir wollen, dass Europa europäisch bleibt, sein zivilisatorisches Selbstvertrauen wiedergewinnt und seinen gescheiterten Fokus auf regulatorische Erdrosselung aufgibt“. Das ist die Linie.
… Alles vom 14.2.2026 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/marco-rubio-mcc-europa-muss-ueberleben/

 

AstroTurf-Gruppen: Professionell organisierte linke US-Proteste
Ground Zero Minnesota: Die Vereinigten Staaten haben den Kulturkampf angenommen
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hält im Kampf um die Oberhoheit der Migrationspolitik die Linie. In Minnesota entscheidet sich nicht nur die Zukunft der USA, es geht auch um eine Signalwirkung an die patriotischen Kräfte Europas.

AstroTurf-Gruppen
Bei der deutschen Medienberichterstattung über die ICE-Proteste in den Vereinigten Staaten bleibt ein zentrales Detail unerwähnt. Wie bereits bei den Black-Lives-Matter-Protesten handelt es sich auch hier um sogenannte AstroTurf-Proteste. Es wird der Eindruck einer Graswurzelbewegung erweckt, eines spontanen Protests aus der Mitte der Gesellschaft heraus, während im Hintergrund handfeste Interessen wirken.
Das nicht für seine konservative Haltung bekannte Portal “t-online” https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101098556/ice-schuesse-und-trumps-krieg-im-innern-amerikas-widerstand-waechst.html lieferte jüngst einen wohl kuriosen Einblick in diese Scheinwelt aus Selbstgerechtigkeit und beinahe paralytischer Realitätsverdrehung. Immer wieder wird anhand des geschilderten Falles der Hass auf Donald Trump hervorgekehrt und beinahe unfreiwillig beschrieben, wie sich Protestaktionen zu festen Ritualen gegen den verhassten Präsidenten manifestieren. Doch gerade dieser strukturierte Protest ist verdächtig.

Die Kundgebungen sind orchestriert, die Eskalation der Konflikte – bis hin zur Gewalt gegenüber ICE-Beamten – ist gewollt und professionell eingefädelt. Aktivistenorganisationen wie Indivisible, die bereits 2016 im Widerstand gegen Donald Trump gegründet wurden, oder das 50501-Movement https://www.fiftyfifty.one/ organisieren regelmäßig Trainings, koordinieren Abläufe und halten die Protestaktionen dauerhaft am Leben.

Die Finanzierung dieser Gruppen bleibt im Dunkeln. Gleichwohl darf spekuliert werden, dass bekannte Stiftungsaktivitäten, die von der Regierung in der Vergangenheit wiederholt ins Visier genommen wurden – etwa die Soros-Stiftung –, auch hier eine Rolle spielen. Die Strukturen ähneln jenen, die wir aus Deutschland kennen, mit Blick auf das ausgeprägte NGO-Wesen und Organisationen wie Last Generation oder Extinction Rebellion.
Für die Regierung in Washington wird es entscheidend darauf ankommen, die Proteste zu nutzen, um auch die Finanzströme zu identifizieren und trockenzulegen – Finanzströme, die nicht selten nach Europa weisen. Ein Prozess, der auch auf die Europäer eines Tages zukommen dürfte, sollte man sich entschließen, gegen den internen Feind aktiv vorzugehen.
… Alles vom  von Thomas Kolbe bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/usa-minnesota-kulturkampf/

Thomas Kolbe wurde am 29. März 1978 in Neuss geboren. Nach seinem Studium der Volkswirtschaft widmet er sich seit über 25 Jahren als freiberuflicher Journalist und Medienanalyst der Betrachtung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen.
Als Autor verbindet Kolbe fundiertes ökonomisches Wissen mit der Beobachtung aktueller kultureller und gesellschaftlicher Trends. In seinen Analysen folgt er den Prinzipien der Österreichischen Schule der Ökonomie und beleuchtet so präzise die Zusammenhänge von Märkten, Politik und Zeitgeschehen.