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Weizenernte im Dreisamtal bei Freiburg 18.7.2025

 

 

IG-Metall-Chefin: „Wer in D verkauft, muß hier produzieren“
„Wer in Europa und Deutschland verkauft, der muss auch hier produzieren“ – meint Christiane Benner als Chefin der IG Metall als der größten Einzelgewerkschaft der Welt im Bild-Interview (1) allen Ernstes. So viel Unsinn (2) bzw. Dummheit läßt sich auch nicht damit entschuldigen, daß ihn eine gelernte Fremdsprachensekretärin geäußert hat.
26.4.2026

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Beginn von Anlagen (1)-(2)
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(1) IG-Metall-Chefin Benner: „Wer in Deutschland verkauft, muss auch hier produzieren“
… „Wir beobachten mit Sorge, dass wir viel Aderlass haben – gerade auch in den Forschungs- und Entwicklungsbereichen“, so Benner zu BILD. In Ländern wie China würden solche Hightech-Jobs stattdessen ausgebaut. „Mich besorgt, dass die Unternehmen diese bei uns abbauen, dass Innovation als Kostenblock gesehen wird“, so die IGM-Chefin. Zuletzt hat der Autokonzern Stellantis den Abbau von 650 Ingenieursstellen in der Forschungsabteilung bei Opel in Rüsselsheim (Hessen) angekündigt.
Digitalisierung, autonomes Fahren, künstliche Intelligenz – Benner fordert mehr Investitionen in die Forschung, Standort-Garantien und Beschäftigungssicherung. Ihre Ansage an die Firmenchefs: „Wer in Europa und Deutschland verkauft, der muss auch hier produzieren. Das ist Wertschöpfung vor Ort.“
… Alles vom 26.4.2026 bitte lesen uf
https://www.bild.de/politik/inland/wer-in-deutschland-verkauft-muss-auch-hier-produzieren-69ea1f774a467a6728561a44
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(2) O Deutschland, deine Gewerkschaften!
Nur wer seine Produkte in Deutschland herstellt, sollte sie hier auch verkaufen dürfen – fordert die IG-Metall-Chefin Christiane Benner. Diese nicht anders als blödsinnig zu bezeichnende Äußerung zeigt, wie es um den Zustand deutscher Gewerkschaftsbosse steht.

IG-Metall-Bosse mit Luxusgehältern
Das zu wissen ist kein Hexenwerk. Es erschließt sich jedem, der mal auf seinen Gehaltszettel und die davon abgehenden Steuern und Abgaben geschaut hat. Aber vielleicht hat Benner das beim Blick auf ihren Gehaltszettel gar nicht nötig. Was sie genau verdient, ist zwar ein gut gehütetes Staatsgeheimnis, aber der Bezirksleiter der IG Metall Küste verdiente 2024 nach eigenen Angaben 210.000 Euro. Bei der großen Chefin dürfte es wohl nicht weniger sein. Zum Vergleich: Ein Industriemechaniker mit Tarifvertrag kommt auf rund 40.000 bis 55.000 Euro.
Vielleicht liegt es ja an solchen Spitzengehältern der IG-Metall-Fürsten, dass man es dann irgendwann gar nicht mehr nötig hat, sich mit ökonomischen Grundlagen und Selbstverständlichkeiten zu befassen. Vielleicht liegt es auch an der Tatsache, dass der Zustand der deutschen Eliten insgesamt – wozu man die Gewerkschaftschefs zählen muss – in einem beklagenswerten Zustand ist. Das fängt beim Staatsoberhaupt an und findet dann kein Ende mehr.

Gewerkschaften auf Abwegen
Gut möglich auch, dass es daran liegt, dass die Gewerkschaften – nicht nur die IG-Metall – ihren eigentlichen Auftrag schon seit längerer Zeit aus dem Fokus verloren haben. Anstatt dem dramatischen Jobverlust (allein in der Industrie gehen täglich statistisch gesehen unwiderruflich 300 Jobs verloren) mit realistischen Konzepten entgegenzuwirken, arbeitet man sich beispielsweise an der AfD ab. Dass Gewerkschaftsmitglieder die Partei überdurchschnittlich oft wählen (JF berichtete), ist der Spitze bekannt und selbstverständlich komplett egal.
Aber woher sollte das IG-Metall-Chefin Benner auch wissen? Ausweislich ihres Lebenslaufes hat sie seit dem Ende ihrer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin im Jahr 1993 nicht mehr in der Privatwirtschaft gearbeitet. Stattdessen studierte sie Soziologie und hat danach ausschließlich im bürokratischen Gewerkschaftshabitat „malocht“.
… Alles vom 26.4.2026 von Henning Hoffgaard bitte lesen auf
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2026/o-deutschland-deine-gewerkschaften/