Gespannt schaute die Welt am 13.7.2012 nach Genf: Dort wollten die Forscher des Kernforschungszentrum Cern der Welt verraten, wie weit sie am großen Teilchenbeschleuniger LHC mit ihrer Suche nach dem Higgsteilchen vorangeschritten sind. Mit seiner Entdeckung wäre endlich erwiesen, wie die Bausteine des Kosmos zu ihrer Masse kommen. Michael Brendler fragte den Teilchenphysiker Karl Jakobs von der Universität Freiburg, der eines der LHC-Experimente mit leitet, ob das ominöse „Gottesteilchen“ aufgestöbert wurde. …. Alles vom 14.7.2012 lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/panorama/karl-jakobs-ueber-das-gottesteilchen-das-higgsteilchen-muss-es-geben–53366584.html
Cern als wissenschaftliches Zentrum der weltweiten Teilchen-Physik
3500 feste Mitarbeiter und ein Jahresetat von einer Milliarde Schweizer Franken (850 Millionen Euro), dazu noch 11 000 Wissenschaftler aus 113 Staaten, die hier mit Experimenten vertreten sind. Bei dieser Größe ist nicht verwunderlich, dass das europäische Kernforschungszentrum Cern längst zu einem Wissenschaftsvorort von Genf geworden ist – wobei große (vor allem unterirdische) Teile auf französischem Terrain liegen. Wie die Dependance der UNO nebenan ist Cern (Abkürzung aus dem Französischen: Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) ein Ort der Völkerverständigung, nur eben konzentriert auf Physiker… Alles vom 13.7.2012 auf
https://www.badische-zeitung.de/bildung-wissen-1/cern-wo-die-protonen-rasen–61640575.html
„… dass man wieder ein Teilchen von ihm entdeckt hat!“ – Karikatur von Horst Haizinger
Haitzinger-Karikatur – Ein grausam daneben gegangener Witz
Die Karikaturen von Horst Haitzinger sind ideenreich und bewundernswert und ein großer Gewinn für die Badische Zeitung. Da freue ich mich jedes Mal und kann ihn nur loben. Aber die Karikatur eines betrunkenen, rülpsenden Schöpfergotts ist ein grausam daneben gegangener Witz, der das religiöse Empfinden vieler (auch Nichtchristen) aufs Tiefste verletzt. Wenn der Wissenschaft wieder einmal ein gewaltiger Schritt in der Erforschung der geheimnisvollen Schöpfungswirklichkeit gelungen ist, dann ist eher ein ehrfürchtiges Staunen am Platz als eine läppische und blasphemische Lachnummer mit überholten Klischees. Es ist wirklich zum Heulen.
Paul Rudire, Buchheim , 14.7.2012
Haitzinger-Karikatur ist der Gipfel des schlechten Geschmacks
Bis gestern fand ich Haitzinger-Karikaturen treffend, aussagekräftig, amüsant. Mit der Karikatur hat Herr Haitzinger jedoch den Gipfel des schlechten Geschmacks überschritten. Der vermutlichen Entdeckung des Higgs-Teilchens widmet er eine Zeichnung, die einen betrunkenen Gottvater mit Weinglas, Flaschenöffner und Weinflaschen zeigt. Nur im ehemals christlichen Abendland ist so eine Blasphemie ohne Protest möglich. Würde Hatzinger eine Karikatur zu einem vergleichbaren Thema aus der islamischen Welt veröffentlichen, wäre er zum Mord freigegeben.
Renate Frank, Freiburg, 19.7.2012
