Padua

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Buggi 50 am 13.11.2010 in Weingarten: Tele-Blick nach Osten über Freiburg zu Roßkopf-Windrädern und Kandel (links)

 

Il Friburghese – Zeitschrift
In Freiburg gibt es eine neue Zeitschrift: “Il friburghese”. Das Besondere an ihr ist die Sprache, denn es gibt italienische und deutsche Artikel. Zu jedem Artikel gibt es zudem noch eine kurze Zusammenfassung jeweils in der anderen Sprache. So ist die Zeitschrift für Italiener und Deutsche geeignet – und will zur Kulturverständigung beitragen. Das kleine Redaktionsteam besteht bisher aus vier Italienerinnen. …
Alles vom 5.12.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/vier-italienerinnen-eine-zeitung–95853264.html

Die Pilotausgabe von “Il friburghese” ist kostenlos, sie liegt im Kommunalen Kino, Jos-Fritz-Café, Universität und anderen Orten aus. Für 5 Euro kann die Zeitschrift ein Jahr digital abonniert werden, für 20 Euro per Post. Il friburghese erscheint vier Mal im Jahr, nächste Ausgabe im März.
Infos:http://www.centroculturaleitaliano.de

 

Lehrstellen für junge Italiener

Handwerker bieten Plätze. Die Handwerkskammern der Partnerstädte Padua und Freiburg machen mit Unterstützung der Stadt Freiburg und der Agentur für Arbeit Ernst bei der Anwerbung von Auszubildenden und Fachkräften aus dem Ausland. Im September sollen bis zu zehn italienische Jugendliche eine Ausbildung in einem Handwerksberuf in Südbaden beginnen. Diese Vereinbarung gaben die Präsidenten der Kammern am Donnerstag in Freiburg bekannt. Die Handwerkskammer in Padua wird ab sofort interessierte junge Leute ansprechen. Zur Vorbereitung werden im Juni in Padua Deutsch-Intensivkurse angeboten, im Juli werden die Ausbildungswilligen und die Ausbildungsbetriebe sich über ihre gegenseitigen Interessen abstimmen. Die Betriebe müssen eine den Tarifverträgen entsprechende Ausbildungsvergütung bezahlen, doch eine Aufstockung auf maximal 818 Euro wegen der Unterbringungskosten ist aus Mitteln eines Bundesförderprogramms “Mobil-Pro-EU” möglich. Aus diesem Programm werden auch weitere Sprachkurse und ausbildungsbegleitende Hilfen nach Beginn der Lehre finanziert. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt in Italien bei 36 Prozent, in Venetien bei 12 Prozent. Im Bereich der Handwerkskammer Freiburg sind im vergangenen Jahr zahlreiche Ausbildungsplätze unbesetzt geblieben.
3.5.2013, Heinz Siebold

 

Padua – Freiburg

Padua hat 210000 Einwohner und ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Region Veneto
90 km vom Gardasee entfernt und 30 km von Venedig.
Padua gehört zu den schönsten Städten Italiens: Wenig Touristen, viele Studenten.
Eine der ersten Universitäten Europas (ab 1221), zu deren Lehrern auch Galileo Galilei zählte.
Padua ist alt – die Wurzeln reichen 3000 Jahre zurück: Der Legende nach soll der trojanische Held Antenores das spätere Patavium gegründet haben. 1221 entstand hier eine der ersten Universitäten Europas, an der auch Galileo Galilei lehrte.
Seit Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde Padua-Freiburg im Jahr 1967 entwickelten sich die Beziehungen besonders gut zwischen den Universitäten, Handwerkern und Unternehmen, die sich mit dem Thema Umwelt befassen – Solar.

Freiburg.de: Padua
http://www.freiburg.de/servlet/PB/menu/1145856_pcontent_l1/index.html

Padua: Ruggero Pieruz, Tourismus Padua
Commune di Padova, Antonia Ranieri, Ufficio gemellaggi, Tel 0039/49 8205215, ranieria@comune.padova.it, gemellaggi@comune.padova.it
www.comune.padova.it

Fremdenverkehrsamt Padua
Riviera Mugnai 8, 35127 Padua, Italien, Tel. +39-(0)49-8767911
info@turismopadova.it, www.turismopadova.it

Consolato d’Italia Friburgo in Brisgovia
Augustinerplatz 2, 79098 – Freiburg
E-Mail: consolato.friburgo@esteri.it
http://www.consfriburgo.esteri.it/Consolato_Friburgo

Dante Alighieri Gesellschaft e.V.
Società Dante Alighieri
Geschäftsstelle c/o Rolf Grammelspacher, Auwaldstraße 35 , 79110 Freiburg, Tel 0761-1561427
rolf.grammelspacher at t-online.de
Email info@rodante.de, URL http://www.rodante.de/
Dante-Alighieri-Gesellschaft – Herbstprogramm mit italienischer Kultur >Kultur1

Centro Culturale Italiano e.V.
Maria-Theresia-Straße 25, 79102 Freiburg im Breisgau, Tel 0761/88140061
Mail: centroculturale@gmx.net, www.centroculturaleitaliano.de

 

40 Jahre Städtepartnerschaft – Menschen erhalten sie am Leben

Die Wappen der beiden Städte sind sich sehr ähnlich: Beide prägt jeweils ein rotes Kreuz. In beiden Städten stehen weltberühmte Kirchen: Hier das Münster, dort die Basilika des heiligen Antonius. Und mit 210 000 Einwohnerinnen und Einwohnern hat Padua eine nur knapp größere Bevölkerung als Freiburg. Es waren jedoch ganz andere Gemeinsamkeiten, die beide vor 40 Jahren zu Partnerstädten machten — ein Datum, das nun vom 14. bis zum 16. Juni mit einem internationalen Treffen der Freiburger Partnerstädte gefeiert wird.
Eine Anekdote erzählt: Der damalige Freiburger Oberbürgermeister Eugen Keidel lernte bei einem Urlaub in Ägypten seinen Kollegen aus Padua kennen — und flugs beschlossen beide die Partnerschaft. Ganz so war es allerdings nicht, lacht Carlo Alberti vom städtischen Referat für internationale Kontakte. Eher habe damals die Firma Farmitalia mit Niederlassungen in Freiburg und Padua die Partnerschaft befördert. Unbestritten ist jedenfalls, dass sich “die heimliche Hauptstadt” Anfang der 1960er Jahre auf die Suche nach einer italienischen Partnerin machte. Pisa, Modena, Brescia und Piacenza lagen dabei lange am besten im Rennen, das dann doch Padua machte — am 30. September 1967 wurde die Partnerschaftsurkunde in Freiburg unterzeichnet. Als “Doping” benutzte OB Keidel nämlich historische Verbindungen: Beide waren einmal Habsburger-Städte. Und der erste Medizin-Professor an Freiburgs 1457 gegründeter Universität war Bernhard von Horneck, der 1472 Rektor der Universität von Padua war, einer der ältesten Universitäten der Welt. Wo übrigens am 25. Juli 1678 auch die weltweit erste Frau promovierte: Elena Lucrezia Cornora Piscopia. Städtepartnerschaften leben jedoch weniger von der Vergangenheit als durch lebende Menschen. Marina Paccagnella ist so eine. Die gebürtige Paduanerin kam 1985 zum Studium an die Musikhochschule nach Freiburg. Seitdem lebt die Harfenistin mit ihrem deutschen Mann (den sie in Padua kennen lernte) und ihren Kindern Valentina und Philipp in Freiburg. Sie schwärmt von beiden Städten gleichermaßen, lobt das intellektuelle Flair hier wie da. “Mein halbes Leben bin ich jetzt in Freiburg, und ich bin froh darum.” Stets aufs Neue erstaunen sie die Farben der Natur, das immer wieder neue Licht. Und doch kann Marina Paccagnella auch von ihrer Heimatstadt nicht lassen, erfreut sich an deren Altstadt, dem alten jüdischen Viertel, am Prato de la Valle, einem der größten Plätze Europas. “Ich liebe diese Stadt mit ihren wunderschönen Ecken, ihrem großen Reichtum an alter Kunst und natürlich mit ihrer ,Santa’, der Basilika des Antonius.” Seit neuestem gibt es hier sogar erste Radwege und eine kleine Strecke, auf der eine Straßenbahn fährt. Auch Carlo Alberti singt dieses Loblied gern mit. Seit 2001 ist er mit einer Paduanerin verheiratet. “Und wenn ich im Oktober in den Ruhestand gehe, werde ich nach Padua ziehen.” Was den Freiburger an dieser Stadt vor allem fasziniert, ist “diese italienische Leichtigkeit, die da überall ist” . Er schätzt die gute traditionelle Küche Paduas ebenso wie die behutsame Sanierung der Altstadt. Er mag den abendlichen “Spritz” , eine Mischung aus trockenem Weißwein, Campari und Mineralwasser. “Und was natürlich fantastisch ist: Hier einkaufen zu gehen, wo es keine großen Kaufhäuser, dafür aber viele kleine Läden gibt.” Das genießt übrigens Marina Paccagnella ebenfalls sehr — “sonntags in der Altstadt zu flanieren und mich geborgen zu fühlen, wenn ich durch die Gassen über Pflaster gehe im Bewusstsein, dass hier vor tausend Jahren auch schon Menschen gegangen sind” .
Der Beginn der Städtepartnerschaft zwischen Freiburg und Padua vor 40 Jahren ist der Anlass für den (nach 2005) zweiten “Markt der Partnerstädte” vom 14. bis zum 16. Juni. An ihm beteiligen sich mit Ausnahme von Granada die acht anderen Partnerstädte Freiburgs: Besançon, Innsbruck, Padua, Guildford, Madison, Matsuyama, Lviv und Isfahan. Jeweils von 10 bis 20 Uhr präsentieren sie sich zusammen mit den Partnerschaftsvereinen in einem großen Zelt auf dem Rathausplatz. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches und buntes Programm mit Informationen, Musik, Workshops, Tanz, Kalligraphie, Karate, Kulinarischem und Folklore. Das detaillierte Programm steht an den drei Markt-Tagen jeweils auf unserer Seite “Tipps und Termine”.
Gerhard M . Kirk, 12.6.2007, www.badische-zeitung.de

 

 

Links

Le Querce, Azienda Vitivinicola,
Weingut 20 km von Padua südlich, 5 km von Abano Terme
Riccardo Beccaro, Via Bettone 42, 35037 Teole (Padova), Tel 0049-9925239
www.lequercebeccaro.com , beccaroriccardo at libero.it
Am 14.6.2007 auf dem “Markt der Partnerstädte” in Freiburg

Azienda Agricola Minelle Massimiliano, Vendita Vino
Weingut bei Galzignano Terme
Via Madonnetta 5, Galzignano terme 35030, Padova
Tel 0049/9131114, cantinaminelle at libero.it

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