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„Denkfabriken“ lassen sich ebenfalls vom Staat aushalten
Es ist schon seltsam, wie der Parteienstaat zumal in Zeiten obszöner Verschuldung mehr oder weniger unversteckt seine angeblich „zivilgesellschaftlichen“ Herolde, Einflüsterer, Claqueure und Schleppenträger als sogenannte „Denkfabriken“ alimentiert.Offenbar reicht es nicht, dass das Programm „Demokratie leben!“ mittlerweile auf jährlich 191 Millionen Euro aufgestockt wurde. Das Ganze bis zum Jahr 2032 projektiert, also inkl. 2025 mit 1,528 Milliarden zugunsten von NGOs aus dem linken bis ultralinken Milieu. Und offenbar reicht es auch nicht, dass der Bundesetat für die 20. Legislaturperiode von Oktober 2021 bis Februar 2025 in der Summe 3.506.038.000 Euro für die „politischen Stiftungen“ ausweist, und zwar für die
– SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung 1.388.945.000 Euro
– CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung 869.913.000 Euro
– „grüne“ Heinrich-Böll-Stiftung 342.429.000 Euro
– FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung 329.927.000 Euro
– SED/Linke“-nahe Rosa-Luxemburg-Stiftung 317.464.000 Euro
– CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung 257.360.000 Euro
– AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung 0 Euro.Nun wurde anlässlich der aktuellen Haushaltsberatungen bekannt, dass auch einige „Denkfabriken“ erneut oder erstmals einen staatlichen Geldsegen erhalten. Bislang kamen sechs Denkfabriken in den Genuss der staatlichen Förderung aus dem Etat des Bundespresseamtes (BPA). Im Einzelnen sind das
– die pro-europäische Bürgerinitiative Europa-Union (500.000 Euro jährlich),
– die Gesellschaft für Sicherheitspolitik (600.000 Euro),
– der deutsche Ableger des amerikanischen Aspen Institutes (500.000 Euro),
– das von den Grünen-Politikern Marieluise Beck und Ralf Fücks gegründete Zentrum Liberale Moderne (500.000 Euro) sowie
– das SPD-nahe Progressive Zentrum (500.000 Euro).Größter Nutznießer ist die Deutsche Atlantische Gesellschaft, die bislang mit 700.000 Euro pro Jahr bedacht worden ist. Deren jährliche Mittel wurden in der Haushalts-Bereinigungssitzung auf 1,75 Millionen Euro aufgestockt.
Erstmals in den Genuss staatlicher Mittel in Höhe von 250.000 Euro kommt der Verein „Republik 21“.
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Wären die Geldströme nicht so linksschief verteilt, müsste man allen Empfängern dringend empfehlen: Schämt euch, wenn ihr euch abhängig macht und schließlich auch hier zur Beute der Parteien macht! Verzichtet auf die Staatsknete und setzt auf den freien Markt der Meinungsbildung!
… Alles vom 25.9.2025 von Josef Kraus bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/denkfabriken-staat-finanzierung/
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Einige Kommentare:
Wer sich anbietet gegen Entgelt kommt den Prostituierten gleich und ist keinen Deut besser, denn auch sie wollen nur das beste um sich darüber selbst zu bereichern.
Nun kann man darüber denken wie man will, aber eines ist sicher, wer auf eigene Rechnung nur überleben kann, indem er über gefällige Auftragsarbeit sein Brot verdient ist im Grunde genommen ein Unfreier und wer aus dieser Stellung heraus gute Ratschläge oder Zukunftsvisionen entwickelt ist so unglaubwürdig wie der Elefant im Zoo, der nur dazu dienen soll, ihn dort für die Zuschauer mächtig erscheinen zu lassen und in Wirklichkeit ein Gefangener äußerer Umstände ist.
Leider gibt es zuviel von dieser Art von Schmarotzern, die ihr Geld nicht annähernd wert sind und sich dabei noch frech als unabhängige Experten darstellen, was einer Lachnummer gleich kommt und das Problem dabei ist die Tatsache, daß man sich bei jedem Vorgang eines Experten bedient, anstatt selbst zu denken und zu handeln.
Und selbst die Größten sind sich nicht zu fein an dieser Abzocke teilzunehmen, wo man sich fragen muß, warum man früher noch wichtigste Entscheidungen aller Art selbst getroffen hat und noch den Mut hatte sich darüber zu bewähren, während man es heute anderen überläßt und dann die Frage auftaucht, für was sind sie überhaupt noch da. Nibelung.
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Was die Stiftung R21 angeht, der ich freundlich gegenüber stehe: Einerseits freut es mich, dass auch die Geld bekommen haben. Wer kriegt nicht gern Geld. Andererseits bin ich entsetzt: Sie haben sich käuflich gemacht. Sie können nicht mehr denken und sagen, was sie wollen.
R21 sollte diese staatliche Finanzierung ausschlagen. Um der Freiheit willen. Marcel Seiler
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Möchte wetten, die Mehrheit in diesen „Thinktanks“ war noch zu keiner Zeit produktiv und berufstätig. Klar, daß man dort von dieser Art der Geldeinnahme NIEMALS freiwillig abläßt! Mein Onkel
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Nachdem schon alle parteinahen Stiftungen, die Geld erhalten, so fleißig im Interesse des Bürgers nachdenken, unsere Parlamentarier mit ihren Mitarbeitern doch hoffentlich auch, unsere Unis und Forschungsstellen kreativ sind, Hunderte von steuer(mit)finanzierten NGOs sich ins Zeug legen für das Wohl von Staat und Gesellschaft und sogenannte Politikberatung betreiben (wie z. B. der Sachverständigenrat für Integration und Migration), ARD und ZDF uns per Rundfunkbeitrag informieren und bilden, … kommt es auf die Denkfabriken ja kaum noch an.
Klar haben die Geldströme einen gewaltigen Linksdrall. Unabhängig davon fragt man sich als Beobachter doch einfach, warum an unterschiedlichen Stellen doppelt, dreifach, vierfach über irgendwie das Gleiche/Ähnliches (?) sinniert und geforscht wird.
Das Zentrum Liberale Moderne „steht für die Verteidigung und Erneuerung der liberalen Demokratie, für den Aufbruch in die ökologische Moderne und für eine fundierte Osteuropa-Expertise. …“
Die Heinrich-Böll-Stiftung „versteht sich als Agentur für grüne Ideen und Projekte, als reformpolitische Zukunftswerkstatt … Dabei orientiert sie sich an den politischen Grundwerten Ökologie, Demokratie, Solidarität und Gewaltfreiheit. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Verwirklichung einer demokratischen Einwanderungsgesellschaft sowie einer Geschlechterdemokratie …“
Es wird überall so viel nachgedacht, dass man sich einfach fragt: Kommt da auch Substanzielles bei der Politik, die hier großzügig Millionen Euros verteilt, an? Inspiriert die Rosa-Luxemburg-Stiftung („Sozialismus ist keine Utopie“) zumindest Heidi Reichinnek? Flüstert das Progressive Zentrum Herrn Klingbeil Ideen fürs „Gelingen einer gerechten Transformation“ zu? Man weiß es nicht. flo
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Die drei ältesten der genannten “ Parteistiftungen“ gehen auf die 1950er Jahre zurück. Es ist kein Zufall, dass es bis heute keine transparente Gesetzesgrundlage für diese und die nachfolgenden “ Parteistiftungen“ gibt. Es waren und sind immer staatsfinanzierte NGOs, im neuzeitlichen Jargon Vereine zum Abzocken von Staatsknete durch die politischen Parteien zur Verbreiterung ihrer Macht und zur Versorgung von Funktionären. Schon Karl Jaspers hat 1966, in “ Wohin treibt die Bundesrepublik “ den Parteienstaat, und auch die Parteistiftungen angeprangert. Das war denen natürlich ganz egal. Sie haben mit ständig steigenden Geldzuweisungen von Staatsmitteln mehr oder weniger nutzlose Apparate aufgebaut, die in relativem Luxus leben und seit mehr als 60 Jahren keinen Nutzen stiften. Die Funktionärskaste der Jahre 1960 – 2000 hat ganze Arbeit geleistet. bkkopp
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Ach, das sehe ich gar nicht so schlimm. Denkfabriken, die am Steuergeld hängen, denken nicht wirklich. Sie verschwenden ganz viel Zeit darin, herauszufinden, was ihre politischen Auftraggeber unabhängig von jeglicher Logik hören wollen. Viel mehr Denken ist da nicht. Wilhelm Roepke
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