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Fahrrad nach Rahmenbruch und Sturz am 12.9.2018

Fahrrad nach Rahmenbruch und Sturz am 12.9.2018

 

Extinction Rebellion: Kohle fürs Klima – Finanzierung von XR
Extinction Rebellion: Wie milliardenschwere Fonds die antidemokratischen Ökofundamentalisten finanzieren
von Hinrich Rohbohm
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Massenblockaden. Auf den Straßen. In Häfen. Auf Brücken. Flughafenbesetzungen. Dazu inszenierte „Trauermärsche“ und sogenannte Flashmob-Aktionen, wie die auch in Deutschland an verschiedenen Orten stattfindenden „Die-In“-Aktionen (JF 2/20). Weltweit versucht die radikale Umweltorgansiation Extinction Rebellion (XR) mit Maßnahmen des zivilen Ungehorsams den Politikern der westlichen Industrienationen ihren Willen aufzuzwingen. Das langfristige Ziel: sämtliche westliche Regierungen stürzen und demokratische Wahlen abschaffen. Weil dieses System in Zeiten des „Klimanotstandes“ überholt sei.
Als Begründung muß nichts Geringeres als die Entscheidung zwischen Weltuntergang und Überleben des Planeten herhalten. „Wir haben die Wahl: Entweder wir geben uns dem Tod hin, oder wir rebellieren, um die politischen Eliten dazu zu bringen, unser aller Überlebenschancen zu maximieren“, sagte einer der XR-Gründer, der gescheiterte Biobauer Roger Hallam im Oktober 2018 in London. Ein Aufruf zur Rebellion, dem sich übrigens auch das Aushängeschild der „Fridays for Future“-Bewegung, Greta Thunberg, angeschlossen hatte. Seine Absichten beschreibt Hallam sehr konkret: „Ich möchte das System stürzen, denn ich mag es nicht. Das ist mein Plan. Und ich möchte erforschen, wie ich das effektiv erreichen kann. Deshalb bin ich zum King’s College nach London gegangen.“ Hallam beschäftigte sich dort für eine Doktorarbeit mit dem Thema „Ziviler Ungehorsam“.
Mittlerweile ist XR in 33 Ländern aktiv, um Hallams Visionen wahr werden zu lassen. Doch die Aktionen der Bewegung erfordern ein hohes Maß an logistischem Aufwand, für den vor allem finanzielle Mittel erforderlich sind.
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Wer aber sind die Geldgeber von Extinction Rebellion? Wer dieser Frage nachgeht, stößt auf mächtige Investoren und ein undurchsichtiges Geflecht aus Stiftungen, Fonds und Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Mit dabei auch Greenpeace und die antikapitalistische Occupy-Bewegung, aus deren Umfeld die XR-Gründer – neben Roger Hallam sind es die britische Grünen-Lokalpolitikerin Gail Bradbrook, ihr Ex-Mann Simon Bramwell und der Berufsaktivist George Barda – entstammen. Sämtliche Gelder, die potentielle Unterstützer weltweit an Extinction Rebellion überweisen, gehen an die von den XR-Gründern ins Leben gerufene Firma Compassionate Revolution Limited. Ein Unternehmen, das im Impressum auf den Internetseiten von XR als Verantwortlicher genannt wird. Mehr als zwei Millionen britische Pfund hatte Compassionate Revolution allein bis zum dritten Quartal 2019 durch Crowdfunding (zu deutsch: Schwarm- oder Gruppenfinanzierung) und Sponsoren erhalten.
Einer dieser Sponsoren: der Climate Emergency Fund. Ein 500.000 Dollar schwerer Fonds, durch den eigenen Angaben zufolge junge Klimaschutzbewegungen unterstützt werden sollen. Bewegungen wie Extinction Rebellion, die allein knapp 400.000 Dollar vom Climate Emergency Fund erhält. Geld, das hauptsächlich aus der Schatulle von Aileen Getty stammt, die zu den Mitgründern des Fonds zählt. Die Nachfahrin des einstigen Ölmagnaten und seinerzeit reichsten Mannes der Welt verwaltet mit ihrer Aileen-GettyStiftung das aus dem Ölgeschäft erwirtschaftete Vermögen. Speist sich also die vermeintliche Klimaschutzorganisation XR ausgerechnet aus den Dollar-Milliarden einer klimaschädlichen fossilen Brennstoffunternehmung?
Ein weiterer Mitgründer des Fonds ist Trevor Neilson, ein amerikanischer Investor und ehemaliger Kommunikationschef der Bill & Melinda Gates Foundation, der auch dem Council on Foreign Relations sowie der Wikimedia Foundation angehört. Dem Beirat von Climate Emergency gehört auch Bill McKibben an, einer der weltweit ein ußreichsten Männer der globalen Klimaschutz-Szene. Der 59jährige gründete 2008 die https://www.Klimaschutzorganisation350.org. Ihr Ziel: der Aufbau einer weltweiten Graswurzelbewegung zum Klimaschutz. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Organisation mit etwa 300 NGOs zusammen. 350 Personen des öffentlichen Lebens unterstützten sie dazu als „Klima-Botschafter.“
Unter anderem David Suzuki, Vater der beim Rio-Gipfel als junges Mädchen mit einer Rede für Aufsehen sorgenden Severn Cullis-Suzuki, sowie der ehemalige IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri, der vor seiner Zeit beim „Weltklimarat“ noch als Vorstandsvorsitzender der Indian Oil Corporation fungierte. Zu den Finanziers von XR zählt auch der britische Milliardär und Hedgefonds-Manager Christopher Hohn, der die Bewegung mit 50.000 britischen Pfund unterstützt. Seine ExFrau Jamie Cooper-Hohn leitet die Stiftung Children’s Investment Fund Foundation (CIFF). Auch die CIFF zählt zu den Großspendern von XR, zahlte der radikalen Bewegung mehr als 150.000 britische Pfund, obwohl sie doch eigentlich Kindern in Not helfen sollte. Die britische Rockband Radiohead steuert nochmal 300.000 Pfund bei, der in der Schweiz ansässige Finanzdienstleister Furka Advisors AG ist mit 50.000 Pfund dabei. Ein weiterer Großsponsor ist die European Climate Foundation (ECF). Wie stark XR-Unterstützer Einfluß auf die Weltklimapolitik ausüben, wird auch an diesem Fonds deutlich. Denn geleitet wird er von Laurence Tubiana, seit 2014 Sonderbotschafterin des französischen Außenministeriums.
Bei der UN-Konferenz zum Pariser Klimaschutzabkommen 2015 war die ehemalige Umweltberaterin des einstigen sozialistischen Premierministers Lionel Jospin Frankreichs Verhandlungsführerin. Gleichzeitig gehört sie dem Sachverständigenrat für nachhaltige Entwicklung der Volksrepublik China an.
Einer der Hauptförderer von ECF: die Children’s Investment Fund Foundation. Auch die Tides Foundation gehört zu den XR-Unterstützern. Eine Organisation, die sich eigenen Angaben zufolge für Frauen- und Schwulenrechte einsetzt sowie für Umweltschutz und Einwanderungsrechte stark macht, indem sie Spenden von anonymen Geldgebern einsammelt und anschließend an zumeist linke Organisationen verteilt. Ihr Gründer Drummond Pike stammt aus der linken Szene der USA und engagierte sich in den sechziger Jahren in der Antikriegsbewegung. Gemeinsam mit dem umtriebigen Investor und Milliardär George Soros und anderen Geldgebern der sogenannten Democracy Alliance finanzierte er das Secretary of State-Projekt, das mit nötigen Wahlkampfgeldern dafür sorgen soll, in politisch umkämpften US-Bundesstaaten einen Stimmenunterschied zugunsten der Demokratischen Partei zu erzielen. Westliche Regime sollen zusammenbrechen
Auch Soros zählt mit seiner Open Society Foundation zu den maßgeblichen finanziellen Unterstützern von Extinction Rebellion. Gleichzeitig lanziert Open Society das Stiftungsnetzwerk Ariadne, das wiederum als Geldgeber bei Extinction Rebellion in Erscheinung tritt. Das sich ebenfalls vorwiegend für linke Projekte engagierende Netzwerk wird von einer Fülle an Stiftungen getragen. Unter anderem von der Freudenberg-Stiftung sowie der grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung.
Auch die Guerilla Foundation zählt zu diesem Netzwerk. Und ebenfalls gehört sie zu den XR-Großspendern. Die Stiftung, die aus dem Vermögen eines Pharmakonzerns entstanden ist, ist zudem Mitglied der Edge Funders Alliance, die ebenfalls von George Soros’ Open Society gefördert wird. Und natürlich gehört auch die Edge Funders Alliance zu den Geldgebern von Extinction Rebellion. Edge unterstützt zudem die aus dem Umfeld von Greenpeace und Attac entstandene Bewegungsstiftung im niedersächsischen Verden; die wiederum fördert etwa die Gender-Mainstreaming-Kampagne „Pinkstinks“, Lobbycontrol, oder das Bündnis Seebrücke (JF 10/19). Unter derselben Adresse der Bewegungsstiftung residiert auch die Kampagnenplattform Campact (JF 45/10). Und die Bewegungsstiftung finanziert „Aktivisten“ für ihr „Engagement“ auf der Straße.
Eine Praxis, die Extinction Rebellion ebenso dank der Fonds betreiben kann. Umgerechnet 450 Euro erhält von Extinction Rebellion, wer sich der Bewegung für einen bestimmten Zeitraum hauptberuflich zur Verfügung stellt. Pro Woche. Macht 8.800 Euro im Monat.
XR bietet hierfür entsprechende Aufnahmeformulare. Das von den mit dem Geld angeheuerten „Aktivisten“ nun verlangt wird, beschreibt Extinction Rebellion in seinen Zielen sehr konkret: „Aufbau von Strukturen, Gemeinschaften und Test-Prototypen als Vorbereitung auf den bevorstehenden und unvermeidlichen strukturellen Zusammenbruch der Regime westlicher Demokratien. Auf diese Weise wird eine Grundlage für die Umgestaltung der Gesellschaft und den Widerstand gegen den Faschismus geschaffen.“ Das Wort für Umgestaltung bedeutet auf russisch „Glasnost“. Ein Begriff, der eng mit dem Wirken des letzten KPdSU-Generalsekretärs der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, verbunden ist. Jener Michail Gorbatschow, der im Januar 1990 forderte, „das Leben im 21. Jahrhundert nach neuen Gesetzen“ aufzubauen und gemeinsam mit dem kanadischen Marxisten Maurice Strong die Idee für jenen Rio-Gipfel 1992 entworfen hatte, der das Fundament der heutigen globalen Klimapolitik bildet.
… Alles vom 10.1.2020 von bitte lesen auf: Junge Freiheit, 3/20, Seite 6
 

 

Hans-Jürgen Papier warnt vor Erosion des Rechtsstaats
Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hat vor einer Erosion und einem Versagen des Rechtsstaates auf vielen Ebenen gewarnt. Im stern äußert sich Papier unter anderem kritisch dazu, dass die Polizei beispielsweise nicht gegen die Blockadeaktionen der Klimabewegung „Extinction Rebellion“ in Berlin eingeschritten sei. „Der Rechtsstaat zieht sich hier schon bedenklich zurück“, sagt Papier. Damit könne sich diese Gruppe „praktisch als über dem Gesetz stehend ansehen“. Selbst die Verfolgung eines noch so hehren Zieles – „und sei es die Weltenrettung“ – erlaube es nicht, sich über die Rechte anderer hinwegzusetzen, argumentiert Papier. „Wenn man das zuließe, und wenn das alle machten, landete man im Chaos.“
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Ein Versagen des Rechtsstaates sieht der ehemalige Verfassungsrichter auch in dem Umstand, dass im Görlitzer Park in Berlin Drogendealer weitgehend unbehelligt ihren Geschäften nachgehen können. Papier: „Ein Staat, der geltendes Recht in so offenkundiger Weise nicht durchsetzen kann, entzieht den Bürgern das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Rechtsstaates.“
… Alles vom 29.10.2019 bitte lesen auf
https://www.stern.de/politik/deutschland/ex-verfassungsrichter-hans-juergen-papier-warnt-im-stern-vor-erosion-des-rechtsstaats-8975080.html

 

 

Extinction Rebellion: Entlarvung in 11 Minuten
Britische Fernsehzuschauer konnten letzten Mittwochabend Folgendes bestaunen: In einem Londoner TV-Studio der BBC traf das Beste, was die Klima-Apokalyptiker von Extinction Rebellion intellektuell aufzubieten haben, auf einen Politikjournalisten, der seinen Job machte. https://youtu.be/YRvPNSzbLBU
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Andrew Neil ist ein alter schottischer Politikjournalist von einer Art, die sich die meisten in der Generation Luisa-Greta wohl kaum noch im Traum vorstellen können. Er ist ein renommierter Konservativer, darf im öffentlich-rechtlichen Fernsehen eine eigene Interviewsendung moderieren und biedert sich bei keiner Strömung an. Neil ist bekannt dafür, mit detaillierten Faktenbögen vorbereitet in Interviews zu gehen, unbequem zu fragen und sich nicht mit Unsinn oder Ausweichversuchen abspeisen zu lassen.
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Zu Gast im letzten Segment der diesmaligen Andrew Neil Show auf BBC 2 war die Sprecherin von Extinction Rebellion UK. Sie nennt sich Zion Lights,
https://twitter.com/ziontree
das Sanduhr-Logo ihrer Organisation trug sie als handgeformtes Amulett aus grellgrüner Knetmasse um den Hals. Der britische Zweig von Extinction Rebellion (XR) ist nicht irgendeiner. In Großbritannien wurde diese NGO vergangenes Jahr gegründet. In der abgelaufenen Werkwoche führte Extinction Rebellion umfangreiche Straßenblockaden im Regierungsviertel Westminster und anderen zentralen Teilen Londons durch. Das neunminütige Interview, das Andrew Neil mit der britischen Extinction Rebellion-Sprecherin führte, spricht weitgehend für sich. Ein annähernd vollständiger Mitschnitt findet sich hier auf YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=YRvPNSzbLBU
und in diesem vielverbreiteten Tweet des Video-Erstellers.
https://twitter.com/darrengrimes_/status/1182052201629470720
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Das Interview ist in zweifacher Hinsicht ein Lehrstück. Zum einen ist es eine überfällige Erinnerung daran, wie politischer TV-Journalismus aussehen müsste – erst recht gebührenfinanzierter TV-Journalismus, erst recht im Umgang mit Fanatikern. Zum anderen legt dieses Interview mittels einfacher Fragen und Hinweise die ganze Debilität von Extinction Rebellion offen. Da ist nichts Vernünftiges oder Intelligentes unter der Oberfläche zu finden. Dafür sind die Wortbeiträge der XR-Sprecherin streckenweise von großer Komik.

Im Folgenden habe ich das Interview auszugsweise ins Deutsche übertragen. Eine vollständige englischsprachige Transkription des Interviews lässt sich im Anhang nachlesen (inklusive des abschließenden Teils, der nicht im Video zu sehen ist) . Andrew Neil stützt sich in seinem Interview auf die Berichte des IPCC, im Deutschen häufig als „Weltklimarat“ der Vereinten Nationen bezeichnet. Manch informierten Beobachter mag die Vorbehaltlosigkeit stören, mit der sich Neil auf die Einschätzungen des Weltklimarates beruft. Aber das ist hier nachrangig. Das Interview zeigt deutlich, dass man sich nicht einmal auf klimawissenschaftlich kontroverses Terrain begeben muss, um den planlosen, ignoranten Fanatismus einer Bewegung wie Extinction Rebellion zu entlarven.
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Alles Nötige tun“, um Netto-null-Emissionen bis 2025 zu erreichen
Andrew Neil: Lassen Sie uns zum 2025-Ziel zurückkommen. Ein Kritiker hat gesagt, dies würde die Beschlagnahmung von Benzinautos, eine staatliche Rationierung von Fleisch und die Beschränkung von Familien auf jeweils einen Flug alle fünf Jahre bedeuten – und das sogar noch im Hinblick auf ein 2030-Ziel. Stimmen Sie dem zu?
XR-Sprecherin: Ich stimme zu, dass wir alles Nötige tun müssen um Emissionen zu senken, um, wissen Sie, jungen Leuten eine Zukunft zu erlauben, wissen Sie, dass sie in der Lage sind, etwas… etwas Hoffnung für die Zukunft zu haben […].
Anmerkung des Autors: So wird also bei Extinction Rebellion argumentiert: Unser Planet müsse bis 2025 bei Netto-null-Emissionen angelangen – aber nicht etwa, weil es empirische Anhaltspunkte dafür gäbe, dass andernfalls unzählige Menschen sterben. Sondern deshalb, weil „junge Leute“ im Westen glauben, andernfalls keine „Hoffnung für die Zukunft“ mehr haben zu können. Und warum glauben das viel „junge Leute“? Weil die Spinner von Extinction Rebellion sie erfolgreich verhetzt haben.
…. Alles vom 14.10.2019 von Malte Dahlgrün bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/extinction_rebellion_entlarvung_in_11_minuten
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Eine ganze Reihe weiterer entlarvender Videos zum Thema Extinction Rebellion finden Sie hier auf ScienceFiles:
https://sciencefiles.org/2019/10/11/rationality-extinction-rebellion-das-ganze-ausmas-der-vernunft-katastrophe/

Malte H. Dahlgrün ist promovierter Philosoph und hatte Forschungsschwerpunkte in der analytischen Philosophie, der Kognitionswissenschaft und schließlich den evolutionären Verhaltenswissenschaften, bevor er den akademischen Sektor verließ. Einige Lebensstationen: Kindheit im englischsprachigen Ausland und in Luxemburg, Gymnasialjahre in Hannover. Grundstudium in Tübingen, Hauptstudium in Berlin, Magister-Abschluss an der Freien Universität (Philosophie) und Humboldt-Universität (Linguistik). Seit dem Studium immer wieder publizistisch tätig – zunächst etwa fürs jetzt-Magazin, die ehemalige Montagsbeilage der SZ, später für die Süddeutsche Zeitung selbst. Als Doktorand Stipendiat an der New York University und Oxford University. Promotion summa cum laude an der Uni Tübingen, Lehre und Forschung an verschiedenen deutschen Universitäten. Als Postdoc führte er ein eigenes DFG-Projekt zu den Grundlagen der Evolutionspsychologie an der HU Berlin durch. Die 2010er Jahre haben ihn repolitisiert, ohne dass sich seine politischen Werte (ehemaliger Gerhard-Schröder-Wähler) oder kulturellen Präferenzen grundlegend verändert hätten. Er lebt in Berlin und ist manchmal in München. Kontakt: dahlgrun@protonmail.com

 

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Kommentare:

Massenarbeitslosigkeit
Würden diese abgedrifteten aufmerksamkeitsheischenden Seelen ihren Willen bekommen, gäbe es Massenarbeitslosigkeit. Die Leute würden auf die Barrikaden gehen und vor allem zündeln, was, wenn ich richtig informiert bin, CO2 erzeugt. Derweil würden die Chinesen für leere Hotelzimmer geworben und mit Transkontinentalflügen massig CO2 erzeugen. Das kann sich im Grunde jeder Schüler ab der spätestens sechsten Klasse ausrechnen. Es geht lediglich um Unruhestiftung, die Erzeugung medialer Aufmerksamkeit, Umverteiling zugunsten von Armut für alle und Entmündigung, mehr nicht. Das Traurige ist, dass wenig Planungssicherheit besteht und somit Aufträge wegfallen, was man bereits merkt. Andrew Neill phantastisch, ein typischer Brite.
14.10.2019, F.J., AO
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Das ist der blanke Horror, kaum zu ertragen.
Wer alles dahintersteckt und aus welchen Gründen, haben wir in den letzten Tagen einigermaßen gut verstanden. Aber wer sind die Protagonisten, d.h. diese „Zion Lights“-Figur und andere Propagandisten, und aus welchen Milieus stammen sie? Welchen beruflichen Hintergrund haben sie? // Allein der Name verursacht mir Bauchkrämpfe: Zion und Licht und solch irres Geschwätz gehören nicht zusammen, DARK ABYSS z.B. wäre passender. Es ist der Gipfel der Menschenverachtung zu sagen, ” to allow young people to have a future”, während sie alles daran setzen, den jungen Menschen (auch Kindern) eine auskömmliche Zukunft unmöglich zu machen. // Dass ein deutscher Journalist des GEZ-Funks derart entlarvende Interviews mit Fanatikern führt, ist leider gänzlich unvorstellbar. Unsere Helden heulen mit den in Panik versetzten Kindern um die Wette.
14.10.2019, I.G.G.
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Warum gibt es anscheinend in Deutschland keine Journalisten
welche derart konsequent nachfragen würden? Und aus welchem Grund unterlassen sie dies? Mangelt es an journalistischen Fähigkeiten oder mangelt es an diesbezüglichem Willen – und falls ja, warum? Fürchtet man, zu viele Nachfragen würden genau darin resultieren, was besagtes Interview belegt – d.h. die Entlarvung selbstgefälliger Weltverbesserer als genau solche, die Reduktion unglaublicher Medienpräsenz auf tatsächlich Trivialitäten und Unwahrheiten? Und liegt es nur an den Journalisten, welche diese Recherchen unterlassen – oder wer hätte Interesse an der medialen Verbreitung solchen Untergangsszenarien? Wie auch immer: es wirft ein überaus schlechtes Licht auf den hiesigen Journalistenbestand.
14.10.2019, R.M.
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Es wäre vordringliche Aufgabe unserer Staatsmedien,
solche entlarvenden Interviews zu senden und damit eine Objektivierung der Klimadebatte möglich zu machen. Oder noch besser, solche Gesprächspartner selbst zu entlarven, aber offensichtlich ist dieser Stoff den GEZ-Talkfrauen zu heiss. Stattdessen unterstützen Sie die machtpolitisch motivierte Strategie der Altparteien, die Klimahysterie in die Köpfe junger Menschen zu pflanzen. Gretahype und geduldete FFF-Demos unterstützen sie mit Solidaritätsbekundungen (unser B-Präsident und unsere Grökaz trommeln dabei noch lauter als die Sektierer der Grünen). Mittlerweile werden ca. 1,5 Millionen Jobverluste in der Automobilindustrie prognostiziert, im Braunkohleabbau mindestens 100.000, und das alles ohne wissenschaftlich nachgewiesene, signifikante Relevanz. Und was wird damit thematisch zugedeckt? Natürlich die Migrationskrise. Immer noch überschreiten über 100.000 Migranten jährlich unsere nicht mehr bewachten Grenzen, fast alle Rückführungen scheitern, und die Kostenspirale dafür wächst stetig weiter. Was liegt da also näher, als die Finanzierung dieses Irrsinns unter dem Label Klimakrise dem Bürger aufzuzwingen. Die jahrtausende alte Methode der Regierenden, künstlich Angst und Panik zu kreieren und danach Rettung zu versprechen, funktioniert scheinbar auch im high end Zeitalter von www. und KI vortrefflich.
14.10.2019, F.K., AO
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Hartz IV bezahlt
Ich muss ganz ehrlich sagen, das, was XR da durch diese “Sprecherin” von sich gibt, ist ein pathologisches Durcheinander, das von verqueren Hirnwindungen zeugt. Diese Leute, die da demonstrieren/blockieren, werden auch noch zum Teil tatsächlich mit bis zu 400€ pro Woche für ihren “freiwilligen Einsatz” von XR entlohnt. Nennt sich dann VLE -volunteer living expenses- bezahlt aus dem großen Topf, der von den Menschen wie Soros etc gefüllt wird. Die “Teilnehmer” hören “Demo” und “Blockade” .. .also : Ich hab nix anderes zu tun, Hartz IV kommt, und ich krieg noch 400€ drauf, also mal aufbrechen und sehen was in der Hauptstadt so los ist.
14.10.2019, M.K.
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Es fehlt an Bildung
Das Problem liegt viel tiefer. Gestern erschien in der Welt am Sonntag ein Kommentar mit dem Inhalt, das die ältere Generation die digitale Welt nicht versteht und sich daher zurückziehen solle. Die neue Welt sollen die jungen Menschen aufbauen. Nach meiner Meinung vernebelt gerade die Digitalisierung in Form von Smartphone-Datteln eine vernünftige Weltsicht. Da fehlt es an grundlegender Bildung. Es fehlt an kritischem Verstand, es bilden sich permanent Blasen, zuerst die Flüchtlinge, nun das Klima, etwas neues wird bald folgen.
14.10.2019, B.S., AO
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… da ist nichts
Der Befund ist eigentlich immer derselbe, egal ob man nun die Doppelspitze der deutschen Grünen oder die Sprecherin der britischen XR zu Sachfragen und Konsequenzen ihrer Politik interviewt: da ist nichts, da wird auch nichts kommen. Man könnte auch sagen: Diese Leute sitzen dort, eben weil sie diese komplizierten technischen und ökonomischen Zusammenhänge nicht verstehen. Und weil sie es nicht verstehen, weil sie sich vieles nicht erklären können, weil sie persönlich keinen Nutzen aus diesem System ziehen können, haben sie Angst oder versuchen mit dem Schüren von Angst ein Auskommen oder zumindest Aufmerksamkeit zu erlangen. Das hat es in der Geschichte immer gegeben.
14.10.2019, F.R., AO
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Dumme Jugendliche sind die nützlichen Idioten dieser sozialistischen Weltrevolution
Ad hoc sprudeln mir viele Gedanken dazu… Erinnert mich an ein tobendes Kleinkind im Supermarkt, dessen Mutter bemüht si h durchzusetzen und doch immer wieder nach und aufgibt. Mit 18 steht das neue Auto für diese „Kleinkind“ vor der Tür, ohne Leistung oder irgendeine Anstrengung gezeigt zu haben. Das Ergebnis jahrelanger Erziehung der Eltern, durch das Kind. Die Forderungen dieser NGO sind nicht neu. Sie erinnern an die Folgen sozialistischer Politik. Bevor diese greift, sollen die Bürger bereits jetzt freiwillig, legitimiert durch Klimarettung, auf Wohlstand verzichten. Die leistungs- und talentverarmten Jugendlichen sind die nützlichen Idioten dieser sozialistischen Weltrevolution. Ihr Gestammel erinnert mich an das von mir vor gut 10 Jahren geführte Bewerbungsgespräch einer Bewerberin. Schon damals war der intellektuelle Absturz der dauerverhätschelten Heranwachsenden ohne eingeforderte Leistung erkennbar und gipfelte dann darin, dass bereits in der Grundschule geschrieben und gerechnet wird, wie man es gerade für richtig hält. Kurz: es ist das große Scheitern, einer ehemals großen Kultur, die sich mit Begeisterung selbst abschafft, weil sie das für existentiell erforderlich hält und nur so wieder Hoffnung auf Zukunft haben kann. Also noch nicht einmal eine sichere Zukunft. Wow. Das ist purer Sozialismus. Er alles zerstören und dann kommt das Paradies von alleine. Und dann schwätzen die vom dunklen Mittelalter. Eine Zeit, in der erste Hochschulen gegründet wurden.
14.10.2019, E.R., AO

 

 Extinction Rebellion: Der Aufstand der radikalen Klimaschützer ist gefährlich
Die Vertreter von Extinction Rebellion (XR), dem selbsternannten Aufstand gegen ein befürchtetes Aussterben, geben sich stets höflich und respektvoll. Davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen, denn gemeint ist tatsächlich ein Aufstand. Reklamiert wird ein Recht auf Rebellion, gerade wieder bei Protesten in Berlin, London und anderen Städten. Dieses Recht auf Rebellion wird aus einem reklamierten Naturrecht abgeleitet. In einem imaginären Urzustand liegen demnach alle Rechte beim Einzelnen.
Die Menschen haben in den Augen radikaler Klimaaktivisten das Recht, das System zu stürzen. Dieser tritt dann einen Teil dieser Rechte an den Staat ab. Im Gegenzug verpflichtet sich dieser per Gesellschaftsvertrag, das Leben und die Freiheiten der Menschen zu schützen. Aus Sicht von XR hat der Staat den Vertrag gebrochen, weil er zu wenig gegen die Klimakrise unternimmt. Folglich fallen alle Rechte an den Einzelnen zurück. Die Menschen haben in den Augen radikaler Klimaaktivisten das Recht, das System zu stürzen.
XR will den Staat dabei nicht zerstören, sondern die repräsentative Demokratie ergänzen durch eine „Bürgerversammlung“ als dritter Parlamentskammer. In der sitzen zufällig ausgewählte Bürger wie in einem Geschworenengericht. Weil diese Bürger nicht wie Politiker wiedergewählt werden müssen, haben sie den Aktivisten zufolge die Möglichkeit, mutigere Entscheidungen zu treffen. In Irland lief es so. Dort hat eine Bürgerversammlung beschlossen, das Abtreibungsverbot aufzuheben, was dann in einer Volksabstimmung bestätigt wurde. Die mächtige katholische Kirche hatte weniger Einfluss.
Die Bewegung versucht den Staat durch massenhaften, gewaltfreien, zivilen Ungehorsam unter Druck zu setzen
Allerdings sind diese Bürgerversammlungen weder in Großbritannien noch in Deutschland vorstellbar. Daher wählt XR eine andere Strategie. Die Bewegung versucht den Staat durch massenhaften, gewaltfreien, zivilen Ungehorsam unter Druck zu setzen. Vorbilder sind etwa die Überwindung der Rassentrennung in den USA oder der Unabhängigkeitskampf Indiens.
Ein Recht auf Rebellion für sich zu reklamieren, ist aber brandgefährlich. So könnten rechtsextremistische Gruppen ebenfalls behaupten – sie tun das ja auch – , der Staat habe den Gesellschaftsvertrag gebrochen, etwa mit seiner Migrationspolitik. Zudem ist jede Selbstermächtigung in einem demokratischen Rechtsstaat wie Deutschland undemokratisch, schließlich bestünde ja die Möglichkeit, einer Partei beizutreten, die Mehrheit zu erlangen und das System von innen heraus zu reformieren. Die 68er haben mit ihrem „Marsch durch die Institutionen“ Erfolg gehabt. Das bestehende politische System ist nicht in der Lage, angemessen auf die Klimakrise zu reagieren.
Doch dafür reicht aus Sicht von XR die Zeit nicht mehr *). Gemäß dem Weltklimarat müssen die Emissionen klimaschädigender Gase in den nächsten elf Jahren weltweit halbiert werden, wenn das Ziel des Pariser Klimavertrags noch mit einer Chance von 50 Prozent erreicht werden soll: die Erderwärmung auf 1,5 Grad im Jahresmittel verglichen mit dem vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Um das zu schaffen, müssten die deutschen Emissionen bis 2030 um 65 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken und nicht nur um 55 Prozent wie von der Bundesregierung angestrebt. Mit dem deutschen Klimapaket würde selbst das weniger ambitionierte Ziel verfehlt. Ähnlich sieht es in anderen Ländern aus.
…. Alles vom 8.10. 2019 von Christian Mihatsch bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/extinction-rebellion-der-aufstand-der-radikalen-klimaschuetzer-ist-gefaehrlich
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*) „… reicht die Zeit nicht mehr“: In diesem Zeitdruck liegt das Problem. IPCC und FFF haben mit ihrem wissenschaftlich keineswegs abgesicherten Apokalypsen-Szenario (Weltuntergang in 11 Jahren) eine Panik (Angst unter Zeitdruck) erzeugt, auf die XR als Trittbrettfahrer aufsattelt. Es ist immer das gleiche Strickmuster: Bei den 68er-Demos mischte sich der KBW (Kommunistische Bund Westdeutschland) unter die demonstrierenden Studenten, heute läuft XR (Extinction Rebellion) bei den demonstrierenden FfF-Schülern mit. Beiden geht es um die grundlegende Änderung unserer Demokratie.
Die Frage: Was ist, wenn nach einer extremen CO2-Reduktion bis 2030 zwar die Deindustrialisierung fortschreitet, aber der Klimawandel weiter macht, was er will?
8.10.2019

 

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https://extinctionrebellion.de/og/freiburg/

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