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- Stahlbad: Warum gibt es in kaum einem Freiburger Pflegeheim Klimaanlagen – nicht einmal in Neubauten? (23.8.2026)
- Klimaanlagen retten Leben – Deutschlands absurde Angst (3.7.2026)
- Neu gebautes Freiburger Pflegeheim steht zu zwei Dritteln leer – weil Personal fehlt (31.10.2023)
- Pflegeheim Stahlbad St. Antonius eingeweiht (6.5.2023)
- Tag der offenen 22.2.2022 im Stahlbad St. Antonius (8.2.2023)
- „Stahlbad“ in Littenweiler: Altenpflegeeinrichtung hat neuen Träger (1.6.2016)
- https://www.freiburg-schwarzwald.de/blog/fronleichnam-und-oekumene/ (23.6.2014)
- Viele Infos und Bilder zum alten Stahlbad:
https://www.freiburg-schwarzwald.de/stahlbad/archiv.htm - Stahlbad Littenweiler – Pflegeheim St.Antonius
- https://www.freiburg-schwarzwald.de/Stahlbad >Archivseite Stahlbad
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(1) Stahlbad Abriß 21,7.2019 (2) Stahlbad abgerissen 20.10.2019

(3) Stahlbad Neubau 11.5.2022 Westseite 2.9.2022

(5) Bei Hitze kann nur der kleine Fensterschlitz geöffnet werden
26.7.2026
Viele Bilder – auch vom schönen großen Park nach Süden hin:
https://www.freiburg-schwarzwald.de/stahlbad/archiv.htm
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Stahlbad: Warum gibt es in kaum einem Freiburger Pflegeheim Klimaanlagen – nicht einmal in Neubauten?
Ein neu gebautes Seniorenheim in Littenweiler mit großen Fenstern – aber Klimaanlagen gibt es nicht. Für eine Angehörige ist das unverständlich. Würden die Träger zukünftige Pflegeheime anders planen?
Auch wenn die größte Hitzewelle erstmal vorbei zu sein scheint – in Freiburg haben die hohen Temperaturen besonders vulnerablen Gruppen, die in Pflegeheimen leben, zu schaffen gemacht. Denn Klimaanlagen gibt es in kaum einem Seniorenheim in Freiburg – und wenn, dann nur in den Gemeinschaftsbereichen. „Ich kann absolut nicht begreifen, wie man an dieser Stelle sparen kann“, sagt Berta Schuster*. Sie besucht regelmäßig ihre 91-jährige Angehörige im Pflegeheim Stahlbad St. Antonius in Littenweiler. Es ist eine neue, schicke und moderne Einrichtung, deren Neubau 2022 abgeschlossen wurde. Was allerdings fehlt: eine flächendeckende Belüftungs- oder Klimaanlage.
Schuster sitzt im Zimmer ihrer 91-jährigen Angehörigen. Die Rollläden sind unten, denn das riesige holzverkleidete Fenster, das über die halbe Außenwand reicht, zeigt Richtung Süden. Nicht ideal, was die Sonneneinstrahlung angeht. Nur ein kleines Fenster lässt sich leicht öffnen, viel Luft von außen kommt nicht herein. An diesem Tag hat es draußen nur 25 Grad, Schuster hat im Zimmer trotzdem ein kleines Thermometer aufgestellt. 28 Grad Raumtemperatur zeigt es an. Schuster schüttelt den Kopf. „Die Zimmer sind so neu, aber die Belüftung so schlecht“, meint sie. Eine Option wäre, die Tür zum Flur und dem Gemeinschaftsraum eine Weile offenzulassen, doch das möchte die 92-Jährige nicht. Sie kann nicht mehr viel zu den Temperaturen sagen, sie ist schwer dement. Erst nach mehrmaliger Ermunterung nimmt sie ein paar Schlucke Tee zu sich.
Für Schuster ist es unverständlich, warum beim Neubau des Pflegeheims nicht an eine Klimaanlage gedacht wurde. „Und das, obwohl die monatlichen Kosten für ein Zimmer bei rund 6000 Euro liegen.“ Sie sei von anderen Bewohnern des Stahlbads gebeten worden, mit dem Hitzeproblem im Pflegeheim an die Öffentlichkeit zu gehen. „Sie bezeichnen es als Skandal“, sagt Schuster, „und auch die Pflegekräfte leiden unter den Temperaturen.“
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Der kälteste Ort im Pflegeheim ist die Kapelle
Tatsächlich ist einer der kühlsten Orte im Stahlbad-Pflegeheim die dazugehörige Kapelle. Dort habe die Einrichtung eine „Kühloase“ durch eine starke Lüftungsanlage eingerichtet, erklärt Anja Schilling, Vorständin des Vereins Marienhaus St. Johann. Das ist der Träger des Stahlbad-Pflegeheims, der auch zwei weitere Wohn- bzw. Pflegeheime in Freiburg führt. Schilling verweist darauf, dass das Stahlbad-Pflegeheim mit einer zentralen Lüftungsanlage in den Gemeinschaftsräumen ausgestattet sei. In den Bewohnerzimmern greife diese allerdings nicht.
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… Alles vom 23.8.2026 von Lisa Petrich bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/warum-gibt-es-in-kaum-einem-freiburger-pflegeheim-klimaanlagen-nicht-einmal-in-neubauten
Neu gebautes Freiburger Pflegeheim steht zu zwei Dritteln leer – weil Personal fehlt
… Bei der Eröffnung im Frühjahr war Vereinsvorständin Anja Schilling davon ausgegangen, dass das Stahlbad bis zum Herbst komplett bezogen sein würde. Tatsächlich ist aktuell jedoch nur ein Drittel der 72 Plätze belegt, bis zum Jahresende soll die Hälfte geschafft sein. „Der Weg ist mühsamer als gedacht“, sagt sie. Genau wie viele andere Einrichtungen im Pflegebereich habe auch das Stahlbad große Probleme, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden – trotz moderner Arbeitskonzepte und eigener Nachwuchsförderung. Im Stahlbau-Altbau leben mittlerweile Pflege-Azubis – denn auch fehlende Wohnungen sind ein Aspekt bei der Mitarbeitersuche. Engpässe gebe es ganz klar nicht bei den Hilfskräften, sagt Anja Schilling, „was fehlt ist das Fachpersonal“.
… Alles vom 31.10.2023 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/muehsame-suche-nach-pflegekraeften
Pflegeheim Stahlbad St. Antonius eingeweiht
Feierlich eingeweiht wurde nun das Pflegeheim Stahlbad St. Antonius in Littenweiler nach Um- und Neubau für rund 20 Millionen Euro. Bereits im Februar hatte es einen gut besuchten Tag der offenen Tür gegeben (die BZ berichtete). Im dem von Verein „Marienhaus St. Johann“ getragenen Heim gibt es nun 72 Plätze. Zwölf davon sind bereits belegt, die anderen folgen nach und nach.
.. Alles vom 6.5.2023 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/pflegeheim-stahlbad-st-antonius–259555587.html

Stahlbad Südseite 22.2.2022 Zimmer

Flur Dusche

Wohngruppe Aufenthaltsraum
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Tag der offenen 22.2.2022 im Stahlbad St. Antonius
Die letzten Arbeiten im Stahlbad St. Antonius stehen kurz vor dem Abschluss. „Alles wird rechtzeitig fertig werden, bis die ersten BewohnerInnen einziehen und darauf freuen wir uns bereits sehr“, betont Vorständin Anja Schilling. Als der Verein Marienhaus St. Johann das Stahlbad 2015 erwarb, war klar, dass das bestehende Haus an der Sonnenbergstraße so nicht weiter betrieben werden konnte. Ein neuer Entwurf für das Pflegeheim wurde notwendig, da sich die aktuellen heimrechtlichen Bestimmungen (z.B. Einzelzimmer mit WC), sowie die aktuellen Brandschutzverordnungen im einstigen historischen Stahlbad inklusive Anbau, baulich nicht vollumfänglich umsetzen ließen. Ein modernes Haus, um dem steigenden Pflegebedarf zu entsprechen Im neuen Stahlbad St. Antonius besteht nun ab März 2023 die Möglichkeit eines nur vorübergehenden Aufenthalts zur Kurzzeitpflege oder einer Verhinderungspflege, aber auch das Angebot einer dauerhaften, vollstationären Pflege.
In den dreigeschossigen Gebäuden befinden sich 72 Einzelzimmer. Es wurde nach modernsten Erkenntnissen konzipiert, um dem steigenden Pflegebedarf professionell begegnen zu können. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 18 Millionen Euro. Insgesamt folgt das Konzept des Hauses neuestem gerontologischen und pflegerischen Fachwissen, wofür beispielsweise der moderne Bewegungsraum mit Fitnessgeräten steht, aber auch, dass Angehörige von Bewohnern eine im Dachgeschoss befindliche barrierefreie Wohnung anmieten können, um so ihrem/ihrer PartnerIn nahe zu sein.
Da die Anfrage nach Pflegeplätzen sehr hoch ist, wird inzwischen eine Anmeldeliste geführt, „besonders freuen wir uns darüber, dass auch einige frühere BewohnerInnen wieder in das Stahlbad zurückziehen werden“, so die Vorständin weiter. Einrichtungsleiterin Katja Stark blickt gespannt auf ihre neue Aufgabe. „Ich habe mich bewusst für diese Stelle entschieden, da ich eine große Chance darin sehe, die Neugestaltung des Hauses und den Zusammenhalt im Team gemeinsam mit den BewohnerInnen zu gestalten. Einen Heimeinzug wünscht man sich ja nicht als erstes, aber ist er erfolgt, möchten wir diesen Lebensabschnitt gut begleiten.“ Das unterstreicht auch Anna Güthler, Leitung Sozialbetreuung. Sie wünscht sich, dass das Stahlbad St. Antonius als Teil des Quartiers angenommen wird. „Wir möchten das Haus und den Park mit Angeboten füllen, zu denen auch Senioren aus dem Stadtteil hinzukommen können, um gemeinsam soziales und kulturelles Leben zu ermöglichen. Und viele Aktivitäten können nur gelingen, wenn uns der Stadtteil unterstützt. Deshalb freuen wir uns auch über ein ehrenamtliches Engagement.“ Für den Stadtteil ein besonderes Angebot besteht darin, dass Gruppen und Vereine im denkmalgeschützten Altbau Räumlichkeiten in Absprache (Kontakt über die Homepage – Frau Stark) nutzen können.
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Einladung zum Tag der offenen Tür: Am Mittwoch, 22. Februar 2023 kann das Stahlbad St. Antonius von 15.00 bis 18.00 Uhr bei einem Tag der offenen Tür, zu dem auch der Bürgerverein Littenweiler einlädt, besichtigt werden. Gäste und Interessierte können bei Führungen das neue Stahlbad kennen lernen. Stahlbad St. Antonius, Sonnenbergstr. 4 in Littenweiler, E-Mail: katja.stark@marienhaus-freiburg. de, Tel.: 0761 / 70554070, www.marienhaus-freiburg.de.
8.2.2023, Beate Kierey, https://www.dreisamtaeler.de
https://www.marienhaus-freiburg.de/home/stahlbad-st-antonius/
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„Stahlbad“ in Littenweiler: Altenpflegeeinrichtung hat neuen Träger
Fast 100 Jahre lang hat das „Stahlbad“ im Stadtteil Littenweiler dem Orden der Barmherzigen Schwestern aus Gengenbach gehört. Doch jetzt haben sich die Franziskanerinnen zurückgezogen. Sie haben die Altenpflegeeinrichtung an den Verein „Marienhaus St. Johann“ übergeben. ….
Alles vom 1.6.2016 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/freiburg/stahlbad-in-littenweiler-altenpflegeeinrichtung-hat-neuen-traeger–122607572.html
Stahlbad Littenweiler – Pflegeheim St.Antonius
Das Stahlbad (St.Antonius Pflegeheim) in Freiburg-Littenweiler wird seit 1. Mai 2016 nicht mehr von den Franziskanerinnen Gengenbach geleitet, sondern vom Marienhaus St. Johann e. V. in Freiburg
Stahlbad Littenweiler
Sonnenbergstrasse 2
https://www.marienhaus-freiburg.de/home/stahlbad-st-antonius/
www.stahlbad-freiburg.de
Tel 0761/61118-20
Marienhaus St. Johann e. V.
Talstr. 29, 79102 Freiburg, Tel 0761/7055-4110
www.marienhaus-freiburg.de
Stahlbad 1841 – 2016
Das Stahlbad St. Antonius in Freiburg-Littenweiler wurde bereits 1841 im Bäderverzeichnis erwähnt, das eisenhaltige Wasser war für seine Heilkraft bekannt. 1844 wurde ein Gast- und Badehaus gebaut.
1920 übernahmen die Barmherzigen Schwestern vom III. Orden des heiligen Franziskus aus Gengenbach das stattliche Gebäude, das heute unter Denkmalschutz steht. Das Haus diente zunächst als Heim für ältere Schwestern. Ab 1938 zogen auch andere pflegebedürftige Menschen ein: Damit begann die Geschichte des Stahlbads als Altenheim. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus beschlagnahmt und die Universitäts-Frauenklinik darin untergebracht, ab 1951 übernahm der Orden wieder die Verwaltung und betreute 30 alte Menschen. In den 1960er Jahren entstand ein Anbau, in dem die Ordensschwestern lebten.
Als Mitte der 1990er Jahre die Pflegeversicherung eingeführt wurde, wandelte sich das Stahlbad vom Altenheim zur reinen Pflegeeinrichtung. Im Jahr 2000 entstand ein weiterer Neubau mit 15 zusätzlichen Zimmern. Auch in der ehemaligen Bäderabteilung wurden drei Bewohnerzimmer eingerichtet, so dass es im Stahlbad insgesamt 48 Pflegeplätze gab. Von dem früheren Badehaus ist auf dem Gelände nur noch die Quelle übriggeblieben.

