Buergerverein-Littenweiler

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Blick nach Nordosten ins Dreisamtal in 2007 zu Waldsee, Littenweiler, Ebnet, Welchental, Attental (von links)

 

 

Bürgerverein Littenweiler

Der Bürgerverein Littenweiler wurde am 21.April 1972 von der Arbeitsgemeinschaft der Littenweiler Vereine im Saal des damaligen Gasthauses Krone gegründet. Für einen Jahresbeitrag ab 10.- DM ist die Mitgliedschaft möglich. Amtierende Vorstandsmitglieder des Bürgervereins Littenweiler seit der letzten Hauptversammlung:

Franz Jürgen Zeiser, Vorsitzender, Kappler Straße 113 a, 79117 Freiburg, Tel 0761/67047
franz-juergen.zeiser@freenet.de
Stellvertreter Martin Kotterer, Tel 0761/64702, gema.kotterer@t-online.de
Schriftführer Heinz Graf, Kassenwart Wolfgang Allgeier,
Pressesprecherin Helga Tries, Tel 0761/72109
Beisitzer Christof Gerlitz, Organisation Weihnachtsmarkt, Tel 0761/6966337, christof.gerlitz@swr.de
Günter Hasenfratz, Astrid Schaffert und Ulrike Rotzinger,
Kassenprüfer: Susanne Kuhl und Gerhard Metzger

www.bv-littenweiler.de (offizielle Homepage), info@bv-littenweiler.de

AG “Kinder und Jugens”
c/o Astrid Schaffert, sportfest1@web.de  , schaffert@attac.de
AG Kinder und Jugend des BV Littenweiler – Neues >Kinder3 (9.6.2008)

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Auf dem Dorfplatzfest Littenweiler am 20.7.2014: Wolfgang Allgeier, Dr. Klaus Schüle, Prof. Dr. Robert Zeiser, Franz-Jürgen Zeiser (1. Vors. BV Littenweiler), Martin Kotterer (2. Vors.) und Frau Kotterer – von links

 

 

Jahreshauptversammlung: Stadtbahn bis Bahnhof, Neue Homepage

Im Hinblick auf die Stadtteilentwicklung informierte Franz-Jürgen Zeiser, dass der Bürgerverein sich dafür einsetzt, dass zumindest ein erster Abschnitt zur Verlängerung der Stadtbahn von der jetzigen Endhaltestelle bis zum Bahnhof Littenweiler rasch angegangen wird. Abgesehen davon, dass dann das Umsteigen zwischen Regionalzug und Stadtbahn erleichtert werde, eröffne sich die Chance, dass die Lindenmattenstraße saniert werde.
Alles von Silvia Faller vom 19.5.2011 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg-ost/buergerverein-will-umsteigen–45446410.html

 

Franz Jürgen Zeiser: Mehr Kommunikation + Transparenz im Bürgerverein

Wer ist der neue Mann im Amt? Gisela Heizler-Ries und Anita Hohler im Gespräch mit Franz Jürgen Zeiser, dem neuen Vorsitzenden des Bürgervereins. Der Bürgerverein hat einen neuen Vorsitzenden. Nachdem der langjährige Erste Vorsitzende Martin Kotterer nicht mehr für diese Position zur Verfügung stand, hat Franz-Jürgen Zeiser, mit großer Mehrheit gewählt, den Vorsitz übernommen. Wer ist der neue Mann im Amt, welche Ziele verfolgt er? Wird er in der Lage sein, einen zweigeteilten Bürgerverein mit verhärteten Fronten wieder zusammenzuführen? Anita Hohler und Gisela Heizler-Ries haben Franz-Jürgen Zeiser zu seiner Person und zum neuen Amt  befragt.

Sie haben nach Ihrer Wahl erwähnt, einen neuen Führungsstil im Bürgerverein (BV) einzuführen. Wie stellen Sie sich das vor?
Der personelle Wechsel wird auch mit einem konzeptionellen Wechsel verbunden sein. Wichtig dabei ist mir, die Kommunikation und die Transparenz im Vorstand und im Bürgerverein zu verbessern. Dazu gehört auch, dass ich mit dem Dorfblatt als Medium des Stadtteils gut zusammenarbeiten möchte. In unserer nächsten Vorstandssitzung möchte ich den Entwurf einer Terminplanung vorstellen und eine Aufgabenverteilung vornehmen. Außerdem werden wir gemeinsam über neue Themen sprechen, wie z.B. Mitgliederwerbung, besonders auch bei jungen Menschen.

Ist eine Änderung des Führungsstils mit dem langjährigen Vorsitzenden Martin Kotterer, als nun gewähltem zweitem Vorsitzenden, an Ihrer Seite denn überhaupt möglich?
Ich bin gewählter neuer Vorsitzender! Sie dürfen mir schon zutrauen, dass die Richtung vom Ersten Vorsitzenden bestimmt wird, wie dies auch in der Satzung festgeschrieben ist. Ich werde die Verantwortung tragen und damit auch die Richtlinien bestimmen. Hierbei möchte ich auf alle Richtungen und Bewegungen im Bürgerverein eingehen. Martin Kotterer wird als zweiter Vorsitzender für Kontinuität stehen und seine langjährigen Erfahrungen und Verbindungen einbringen. Außerdem, so denke ich,  kann es nicht schaden, wenn  Littenweiler eine starke Lobby im Stadtrat hat.

Der bisherige Erste Vorsitzende Martin Kotterer ist nur mit wenig mehr als der Hälfte der Stimmen zum zweiten Vorsitzenden des BV gewählt worden. Dies hat seine Gründe. Wäre es nicht besser gewesen, einen Neubeginn mit Ihnen als einem Vertreter des konservativen Flügels und, wie es sich wohl viele gewünscht hätten, einer Vertreterin der jüngeren Generation zu wagen? Astrid Schaffert hatte sich ja als neue zweite Vorsitzende angeboten?
Ich weiß nicht, ob ich wirklich so konservativ bin. Ich würde mich als wertkonservativ bezeichnen. Es gibt aber viele Themen, bei denen ich in meinem Denken und Handeln sicher  progressiver bin als viele andere. Im Übrigen war es nicht von vornherein programmiert, dass Martin Kotterer als zweiter Vorsitzender wieder der Vereinsspitze angehören wird. Mir war auch nicht bekannt, dass Frau Schaffert für den zweiten Vorsitz kandidieren würde. Im Vorfeld hat sie jedenfalls kein Signal gegeben, dass sie als Kandidatin zur Verfügung stehen würde.

Was verstehen Sie unter wertkonservativ und bei welchen Themen schätzen Sie sich besonders progressiv ein?
Ich stehe für die Erhaltung und Bewahrung einer ganzen Reihe von Werten in unserer Gesellschaft, z.B. Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit, Zivilcourage und bürgerschaftliches Engagement, Toleranz und gegenseitige Akzeptanz u.v.a.  Ich setze mich aber auch für Veränderungen ein, wenn sie die jetzigen Verhältnisse verbessern, z.B. am Bahnhof Littenweiler muss mit kreativen und innovativen Ideen die Situation verändert werden, und dies mit der Beteiligung der Bürgerschaft des Stadtteils. Ich bin auch der Meinung , dass in einem Bürgerverein die Ziele und Aufgaben immer wieder neu definiert werden müssen.

Bürgervereine sollten parteienunabhängig, bürgernah und stadtteilbezogen arbeiten. Der Vorstand des Bürgervereins Littenweiler ist, und da gibt es keine Zweifel, CDU-lastig. Diese Situation ist für viele ein Problem. Glauben Sie, dass sich unter Ihrer Regie hier etwas ändern könnte?
“Parteienunabhängig, bürgernah und stadtteilbezogen”, Sie haben genau die Eigenschaften genannt, die das beinhalten, was ich mir unter einem Bürgerverein vorstelle. Alle Vorstandsmitglieder sind in erster Linie als Bürger unseres Stadtteils und nicht als Parteimitglieder oder Vertreter anderer Gruppen tätig. Sie können sich darauf verlassen, dass sich der Bürgerverein unter meinem Vorsitz von keiner Partei vor den Karren spannen lässt.

Im BV hat sich seit einigen Jahren die Unsitte eingeschlichen, dass vor wichtigen Wahlen Bürger mobilisiert werden, um sich mit deren Stimmen die gewünschten Mehrheiten zu schaffen. Es kommen Bürger, die man zuvor noch nie bei einer Sitzung gesehen hat. Wie denken Sie darüber?
Wenn diese Menschen Mitglieder des Bürgervereins sind, so haben sie ein Recht auf Abstimmung, das ist demokratisch legitim. Ich würde mir natürlich wünschen, dass alle Mitglieder zu den Mitgliederversammlungen  und zu den Wahlen kommen. Es ist sicher  nicht gut zu heißen, wenn  Mitglieder nur zu Wahlen erscheinen, ganz bestimmte Kandidaten unterstützen und dann nie mehr gesehen werden.

Es hat sich in den letzten Jahren eine starke Opposition im Bürgerverein entwickelt, vor allem jüngere Menschen sind es, die mit der Arbeit und vor allem dem Führungsstil des Bürgervereins unzufrieden sind. Hier wurden tiefe Gräben geschlagen. Wie wollen Sie diese überwinden?
Erstens praktiziere ich meinen eigenen Führungsstil, dessen vorrangiges Ziel es sein wird, noch mehr jüngere Menschen einzubinden und ihnen bei ihren Aktivitäten auch genügend Entfaltungsmöglichkeiten und Freiheiten einzuräumen. Zweitens möchte ich Mitglieder motivieren und unterstützen, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. Der Bürgerverein soll Sprachrohr des Stadtteils sein. Ich hoffe natürlich sehr, dass sich mit der Zeit Gräben, die ich persönlich nie so empfunden habe, schließen lassen.

Zum Abschluss noch eine ganz konkrete Frage an den neuen Bürgervereinsvorsitzenden. “Das” beherrschende Thema in Littenweiler ist derzeit die geplante Bebauung des Bahnhofsgeländes. Es gibt bereits eine Unterschriftensammlung von 1.600 Gegenstimmen und eine Umfrage des SPD-Ortsvereins. Nur der Bürgerverein hat noch kein Stimmungsbild seiner Mitglieder eingeholt. Wie kann er sich da positionieren?
Beim Workshop waren sechs Mitglieder des BV-Vorstands anwesend und aktiv tätig. Wir alle wünschen uns eine aufgelockerte Bebauung mit viel Grünflächen, die meines Erachtens auch vom Baureferent Norbert Schröder-Klings am Ende der Veranstaltung zugesagt wurde. Aber Sie haben Recht, vom Bürgerverein wurde im Vorfeld kein Stimmungsbild seiner Mitglieder eingeholt. Aber ich könnte mir vorstellen, dass wir dieses Thema bei der nächsten Mitgliederversammlung aufgreifen und uns ein Meinungsbild verschaffen. Ich persönlich mache mir jedenfalls große Sorgen wegen der zu erwartenden Verkehrssituation im Stadtteil. Dies müssen wir thematisieren und mit der Stadtverwaltung diskutieren.

Herr Zeiser, vielen Dank für das offene Gespräch und alles Gute für Ihre neue Aufgabe.

Zur Person: Franz-Jürgen Zeiser ist 62 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei erwachsenen Söhnen. Mit seiner Familie lebt er seit 31 Jahren in Littenweiler. Zeiser ist seit 1985  Mitglied des Bürgervereins und seit vier Jahren als zweiter Vorsitzender im Vorstand. Als ehemaliger Leistungssportler war er bisher auf Vereins-, Landes- und Bundesebene ehrenamtlich im Bereich des Sports tätig. Franz-Jürgen Zeiser ist seit vier Jahren Schulleiter am Marie-Curie-Gymnasium in Kirchzarten. Seine Unterrichtsfächer sind Deutsch, Geschichte, Gemeinschaftskunde und Sport. Seine Hobbies sind Lesen, Reisen und aktiv Sporttreiben.

Anita Hohler und Gisela Heizler-Ries, 8.6.2010,  Littenweiler Dorfblatt

 

 

Wechsel im Bürgerverein – die neue Führung lässt hoffen

Nach 20 Jahren Mitarbeit gibt Martin Kotterer sein Amt als erster Vorsitzender ab, um sich seinen neuen Aufgaben als Stadtrat zu widmen, denn Littenweiler ist nicht Mooswald. Schon am 6. Mai 2010 war in der BZ zu lesen “Kotterer tritt nicht mehr an beim Bürgerverein”. Doch die Prognose war zu gewagt. Martin Kotterer bleibt noch eine Weile als zweiter Vorsitzender im Amt, so ganz konnte und wollte er es wohl nicht lassen.

Die Stimmenzahl war knapp, aber er hat es geschafft. Kein Wunder, war doch die ganze Belegschaft des Zahnlabors Victor im Raum. Erstaunlich, wie engagiert die Mitarbeiter sind, dabei wohnt kaum einer in Littenweiler und trotzdem sind sie im Bürgerverein. Gekommen sind viele der 251 Mitglieder, auch einige hoffnungsvolle der jüngeren Generation. Genau die möchte Franz-Jürgen Zeiser in Zukunft mehr beteiligen und die unterschiedlichsten Arbeitsgruppen, darunter auch den AK-Kinder und Jugend unterstützen. Franz-Jürgen Zeiser als Erster Vorsitzender muss delegieren, wenn er seinen Job gut machen möchte und das ist sein Vorsatz, denn als Schulleiter des Marie-Curie-Gymnasiums in Kirchzarten hat er sicher genug zu tun. Gerne hätte er im Bürgerverein mit Astrid Schaffert als zweiter Vorsitzenden zusammen gearbeitet, die schon seit einigen Jahren den AK-Kinder und Jugend leitet. Aber sie hätte keine Chance gehabt als Gegenkandidatin zu Martin Kotterer und hat daher auf die Kandidatur verzichtet.

Bisher sind einige ihrer Vorschläge versandet oder wurden nur schleppend umgesetzt. Das soll nun anders werden. Franz-Jürgen Zeiser möchte die interne und die externe Kommunikation verbessern, Entscheidungen transparenter machen und die neuen Medien verstärkt nutzen. Damit hat er die Jugend im Boot, denn noch bei der letzten Versammlung hieß es, viele der Mitglieder hätten doch kein Internet und keine E-Mail, daher wäre es ungerecht Informationen nur per Mail zu verschicken. Da die Portokosten zu hoch sind, blieb einiges unbekannt. Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung hing trotz Beschluss nicht im Schaukasten und wurde auch nicht wie beschlossen zeitnah per Mail verschickt. Jetzt  soll die Webseite auf dem laufenden gehalten werden, es gibt es eine aktuelle Maillingliste und dann können sich die Vorstände zur Versammlung doodeln. Es sollte keine kurzfristigen Terminverschiebungen mehr geben. Martin Kotterer hat vor 20 Jahren noch ohne Fax, ohne Mail, ohne PC gearbeitet, ohne Kopierer und trotzdem, laut seiner Berichterstattung, über die letzten Jahre einiges erreicht. Jetzt unter neuer Führung mit modernen Kommunikationsmitteln, das lässt hoffen. Aber um die bewährten Dinge nicht ganz zu vergessen wird Martin Kotterer die nächste Zeit noch beratend zur Seite stehen. Wobei sein Amt als zweiter Vorsitzender ihm theoretisch gleiches Stimmrecht einräumt. Schriftführer bleibt Heinz Graf, Kassenwart Wolfgang Allgeier, Pressesprecherin Helga Tries,
Beisitzer: Neu ist Ulrike Rotzinger; Astrid Schaffert, Christof Gerlitz und Günter Hasenfratz bleiben; Martina Mosthaf scheidet aus.

Die Einladungsfrist zur Mitgliederversammlung wird von bisher 14 auf künftig 28 Tage verlängert. Das Kinder- und Jugendzentrum “Haus 197″ soll einen Sachkostenzuschuss von 1000 Euro für die Anschaffung eines gebrauchten Bauwagens erhalten.

Anja Lusch, 8.6.2010,  Littenweiler Dorfblatt

 

 

Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon beim Neujahrsempfang

Politik, Info, Unterhaltung und Nachbarschaftstreff zum Jahresbeginn.
Äußerst positiv und zuversichtlich gab sich Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon, der am 11. Januar erstmals zu einem  Neujahrsempfang nach Littenweiler gekommen war. Viele Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung des Bürgervereins gefolgt und  stießen beim Stehempfang im Bürgersaal   gerne mit Nachbarn, Freunden und Politkern auf ein hoffentlich gutes neues Jahr 2009 an. Auch die “Heiligen Drei Könige” hatten sich nochmals für diesen Anlass ihre “Arbeitskluft” übergezogen, die sie schon einige Tage zuvor abgelegt hatten. Der Musikverein spielte festliche Weisen,  und die Bürger konnten feststellen, “er ist tatsächlich gekommen,  der OB Salomon” und mit  ihm natürlich eine ganze Reihe Politiker. Unter ihnen die Landtagsagbeordneten Dr. Klaus Schüle ( CDU) und Gustav Adolf Hass (SPD), die Stadträte Walter Krögner (SPD), Heiner Schwär (CDU) und  Helmut Thoma (GRÜNE) , der ehemalige  Regierungspräsident  Dr. Norbert Nothelfer, die Bürgervereinvorsitzende von Oberwiehre Waldsee Heidrun Sies,  Die Rektorin der Reinhols Schneir-Schule Gerda Liebner, Vertreter von Vereinen und Kirchengemeinden, unter ihnen die Pfarrerin Anke Ruth- Klumbies.

Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Martin Kotterer
Nach der Begrüßung der Gäste zog der erste  Vorsitzende des Bürgerverein Martin Kotterer Bilanz: 2008 sei ein gutes Jahr  für Littenweiler gewesen. Kotterer erinnerte an den Hock im Sommer, an die erfolgreiche Grafitti-Aktion im Herbst, bei der alle  verunstalteten Fassaden kostenlos instand gesetzt wurden. Er betonte, dass aus der Arbeitsgemeinschaft der Freiburger Bürgervereine die Initiative Stadttunnel entstanden ist,   die sich die erfolgreich für die Planung des  Stadttunnels eingesetzt habe. Kritik übte Kotterer an der Stadtverwaltung, die zweimal einen Termin für eine öffentliche Veranstaltung zu den Neuplanungen am Littenweilermer Bahnhof  abgesagt habe. “Wir erwarten, so Kotterer, dass die Stadt endlich Wort hält und die Littenweilermer  frühzeitig informiert bzw. an der Entwicklung des Geländes um den Bahnhof beteiligt, bevor baureife Pläne entstehen”.

Die Rede des Oberbürgermeisters
Dann kam, worauf alle gespannt gewartet hatten, die Rede des Oberbürgermeisters. Seine Worte waren  geprägt von Optimismus und Zuversicht für 2009. Der Umbau und Einzug der Hauptfeuerwehrwache in der Urachstraße , die Sanierung einiger Schulen und die  Renovierung von Schwimmbädern wurden erfolgreich durchgeführt. Vieles  was im Argen lag und im vergangenen Jahr begonnen werden konnte, soll 2009  kontinuierlich fortgeführt werden. Die Stadt habe 2008 ihre Hausaufgaben gemacht und werde im neuen Jahr genau auf dieser Linie bleiben. Die Gelder hierzu seien vorhanden.

Salomon zu Littenweiler
Für den Stadtteil Littenweiler sei er froh, das die Gestaltung der Ortmitte abgeschlossen sei. Auch in Sachen “Edeka Markt Blatter” sei man auf einem guten Weg. Die von Blatter beantragte  und von der Stadt  über lange Zeit verweigerte Erweiterung des Lebensmittelmarktes an der Kappler Straße hatte  im vergangenen Jahr für einigen Unmut bei den Bürgern gesorgt. Die Straßenbahnverlängerung, so Salomon, die, wie er inzwischen wisse, bei den Bürgern in Littenweilern sehr umstritten sei, müsse aus finanziellen Gründen bis auf weiteres auf Eis gelegt werden.

“Keine”  Bebauung am Bahnhof ist mir zu wenig”
Hingegen werde man in Sachen “Neugestaltung des Bahnhofsareals” am Ball bleiben. Die Stadt    werde die Bürger rechzeitig über die Pläne informieren. Die Grundstückslage  sei kompliziert.  Mit fünf Besitzern, es sind zwei Tochtergesellschaften der Deutschen Bahn,  die Stadt Freiburg, das Land Baden Württemberg und die Firma Aurelis, müsste eine Einigung erzielt werden,  was sicherlich noch einige Zeit beanspruche. Er wisse sehr wohl, so Salomon, dass die geplante  Bebauung am Bahnhof in Littenweiler kontrovers diskutiert werde. “Es ist mir klar,  dass viele Bürger hier überhaupt keine Bebauung wollen, doch dies ist mir zu wenig” sagte Salomon. Darüber aber, wie eine Bebauung,  selbst auch eine kleine aussehen könnte,  äußerte er sich nicht. Was den Bürgern und vor allem auch den ansässigen Geschäftsinhabern,  deren Existenz durch den Bau neuer Ladengeschäfte massiv bedroht wäre, momentan   bleibt,  sind Spekulationen und die Hoffnung, dass die Bürger nicht nur angehört, sondern auch an den Plänen beteiligt werden.  Eine Bürgeranhörung , so Salomon,  kann frühestens im Herbst 2009 stattfinden.
2.2.2009, Littenweiler Dorfblatt

 

 

Der Bürgerverein informiert

Martinsumzug
Großen Zuspruch fand der alljährlich stattfindende Martinsumzug bei den Kindern im Stadtteil. In einer langen Schlange folgten die Kleinsten aus Littenweiler St. Martin auf seinem Pferd nach. Der Umzug wird gemeinsam vom Kindergarten St. Barbara und dem Bürgerverein durchgeführt. Für die hungrigen Mäulchen spendete der Bürgerverein mehrere Kilo Hefezopf.

Waldgaststätte St. Barbara
Der Vorstand des Bürgervereins hat keine Einwände gegen die ganzjährige Öffnung des Waldrestaurants St. Barbara. Das Baurechtsamt der Stadt Freiburg teilte mit, dass die Zufahrt zum Gasthaus auch im Winterhalbjahr nicht möglich sein wird. Wir hätten es allerdings begrüßt, wenn die direkt betroffenen Angrenzer frühzeitiger informiert worden wären.

Weihnachtsmarkt
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wird der Bürgerverein wieder einen Weihnachtsmarkt im und um den Bürgersaal veranstalten. Der Weihnachtsmarkt findet am Sonntag, den 07.12. von 11 bis 18 Uhr statt. Eröffnet wird er um 11:30 Uhr vom Vorsitzenden des Bürgervereins, für Kinder wird der Nikolaus auf dem Markt erscheinen, das Vororchester des Musikvereins Littenweiler wird um 11:30 Uhr und das Orchester des Vereins um 13 Uhr weihnachtliche Weisen spielen. Auch für das leibliche Wohl der Besucher wird gesorgt sein.

Weihnachtsbaum
Auch in diesem Jahr wurde von Vorstandsmitgliedern rechtzeitig zum 1. Advent einen Weihnachtsbaum vor dem Bürgersaal aufgestellt und mit Lichterketten geschmückt. Den Weihnachtsbaum lieferte Förster Bernhard Friedmann mit seinen Auszubildenden.

Gespräch mit dem Rektor der Pädagogischen Hochschule
In einem Gespräch mit dem neuen Rektor der PH, Professor Druwe, haben Martin Kotterer und Wolfgang Allgeier auf die Parkproblematik und das desolate Parkhaus der PH hingewiesen. Außerdem wurde Prof. Druwe gebeten, die Schmierereien an den Gebäuden der PH beseitigen zu lassen, zumal im Stadtteil die erfolgreiche Beseitigung der Graffiti-Schmierereien durch die Freiburger Malerinnung von den Bürgerinnen und Bürgern sehr begrüßt wurde.

Zugang am Hörchersberg
Der Vorsitzende des Bürgervereins, Martin Kotterer, hat beim zuständigen Dezernat der Stadt Freiburg, die Zugangsregelung am Hörchersberg erfragt. Mit dem Grundstückseigentümer wurde vereinbart, dass der Zugang für Spaziergänger und Wanderer bestehen bleibt und die Weidefläche durch einem 1,25 Meter hohen Zaun abgegrenzt werden darf.

Neujahrsempfang
Am Sonntag, den 11.01.09 lädt der Bürgerverein zum traditionellen Neujahrsempfang in den Bürgersaal ein. Der Empfang beginnt um 18 Uhr.

Geschichte Littenweilers
Der Vorstand des Bürgervereins sucht alte Bilder und Geschichten von Littenweiler. Auf unsere bisherigen Aufrufe haben sich einige Littenweilermer gemeldet und interessante Unterlagen bereitgestellt. Wir sind auf der Suche nach weiteren historischen Dokumenten und würden uns freuen, wenn sich deren Besitzer mit Martin Kotterer, Tel. 64702, oder Franz Zeiser, Tel 62177 in Verbindung setzen würden.

Wir wollen bereits heute auf zwei Veranstaltungen im kommenden Jahr hinweisen:
Für die älteren Mitbürger bereitet der Bürgerverein gemeinsam mit der Wohnanlage Kreuzsteinäcker eine Veranstaltung vor, die voraussichtlich Ende Januar stattfinden wird. Eingeladen ist das Seniorenbüro der Stadt Freiburg, das sich vorstellen und über seine Arbeit berichten wird. Oberbürgermeister Dr. Salomon hat mit dem Vorsitzenden des Bürgervereins für das kommende Jahr ein Bürgergespräch in Littenweiler abgesprochen. Das Gespräch soll am 05. März im Bürgersaal stattfinden.
Helga Tries, 1.12.2008, Littenweiler Dorfblatt

 

 

Palastrevolution fehlgeschlagen: Martin Kotterer bleibt Vorsitzender

Die  Jahreshauptversammlung löste ein bisher nie dagewesenes Interesse aus: Von den 219 registrierten Mitgliedern hat sich  mehr als die Hälfte  aufgemacht,  um bei den Vorstandswahlen im rappelvollen Bürgersaal dabei zu sein. Nachdem der bisherige Vorstand einstimmig entlastet worden war und  Martin Kotterer  seine erneute Kandidatur angekündigt hatte, schlug Gerda Liebner, die Schulleiterin der  Reinhold-Schneider-Schule (Grund- und Hauptschule), zur allgemeinen Überraschung im Saal als weitere Bewerberin Jeane Fünfgeld  vor.  In ihrer  Unterstützungsrede bezeichnete sie Fünfgeld als “Urgestein und Seele von Littenweiler”, die durch ihr umfangreiches ehrenamtliches Engagement Projekte wie den Bauernmarkt ermöglicht habe. “Jeane Fünfgeld  kann den Bürgerverein aus seiner  mehrjährigen  Krise herausführen. Sie kann motivieren und steht für demokratische Strukturen”, so Liebner. In ihrer Gegenrede werteten Günter Hasenfratz und Kotterer-Stellvertreter Franz-Jürgen Zeiser die einstimmige Entlastung sämtlicher Vorstände als eindeutigen Vertrauensbeweis der Mitglieder. In der  Aussprache über seinen  zuvor abgelegten Rechenschaftsbericht appellierte Kotterer an seine politischen Widersacher, die leidigen Grabenkämpfe der vergangenen Jahre endlich einzustellen  und sich wieder verstärkt den Problemen des Stadtteils zuzuwenden. Er wurde dann bei der Wahl gleich im ersten Wahlgang im Amt bestätigt. Außer der Vorstandswahl beschäftigte sich die Versammlung auch noch mit einer Reihe weiterer Themen: In einer einstimmig verabschiedeten Resolution an die Stadt Freiburg wurden zusätzliche Fuß- und Radübergänge über die Höllentalbahnstrecke im Bereich des Lebensmittelmarktes Blatter sowie der Römerstraße gefordert. Etliche Veranstaltungsteilnehmer kritisierten die beabsichtigte Bebauung des PH-Parkplatzes beim Bahnhof. “Die Kaufkraft in Littenweiler ist ausgeschöpft. Dort würde ein zusätzliches Einkaufszentrum die  Existenz der wenigen noch  bestehenden Läden gefährden” , meinte ein Bürger und erhielt dafür lang anhaltenden Applaus. SPD-Stadtrat Walter Krögner regte an, das Ergebnis einer Bedarfsermittlung durch ein Marktforschungsunternehmen  in eine  abschließende Entscheidungsfindung  einfließen zu lassen. In einem Grundsatzbeschluss unterstützt der Bürgerverein  die aktuellen Bestrebungen  der Reinhold-Schneider-Schule, wegen steigenden Betreuungsbedarfs die Grundschule in einen Ganztagesbetrieb zu erweitern. Kotterer gab bekannt, dass wegen mehreren Unfällen im unübersichtlichen Kreuzungsbereich Alemannenstraße/Kapplerstraße eine spezielle Überquerungshilfe für Radfahrer geschaffen wird.
Wahlergebnisse: Vorsitzender Martin Kotterer, Stellvertreter Franz-Jürgen Zeiser, Schriftführer Heinz Graf, Kassenwart Wolfgang Allgeier, Pressesprecherin Helga Tries, Beisitzer Christof Gerlitz, Günter Hasenfratz, Astrid Schaffert und Martina Mosthaf, Kassenprüfer: Susanne Kuhl und Gerhard Metzger.
Andreas Peikert, 22.4.2008, BZ

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