Security

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Holzernte: Baumstämme im Schwarzwald bei Freiburg 2/2022

  • Die Bundesregierung sucht Antworten auf kriminelle Clans (11.5.2022)
  • Spiel mit der Polizei: Wenn Hilfswachmänner in Uniform durch die Strassen ziehen (2.1.2019)

Security – Wachschutz

Für Wachpersonal oder Wachschutz wird auf Denglisch von „Security guards“ bzw „Security personnel“ gesprochen. „Securities“ ist etwas ganz anderes: damit werden in der Finanzwelt Wertpapiere, Policen, Anleihen, Optionsscheine oder Wechsel bezeichnet – vielleicht spielte ja ein solcher „ungedeckter Wechsel“ auf die Zukunft eine Rolle bei der Wortwahl?
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Die Bundesregierung sucht Antworten auf kriminelle Clans
Wie sicher ist das Sicherheitsgewerbe?
Deutschland ist ein Übernahmekandidat. Nicht mehr, aber auch nicht weniger macht das neue, vom Innenministerium geplante Sicherheitsgewerbegesetz deutlich. Clan-Strukturen und ihre Auswüchse haben einen wesentlichen Teil des öffentlichen Lebens durchdrungen und treiben dort ihr Unwesen. Die Sicherheit, Funktionstüchtigkeit und das Prestige des Staates und seiner Einrichtungen sind in Gefahr. Das ist die über den Tag hinausreichende Botschaft des neuen Plans zu einem „Sicherheitsgewerbegesetz“, der vergangene Woche öffentlich wurde. Und auch wenn das Vorhaben schon im Koalitionsvertrag der Ampelparteien vom Herbst abgesprochen war, passt es in diesen Tagen wie die Faust aufs Auge.
Anfang des Monats hat ein öffentlicher Clan-Mord in Berlin-Neukölln die Aufmerksamkeit auf das Thema Clans gelenkt. Nur Tage später kam es zu einer Straßenschießerei mit an die 100 Beteiligten auf dem Altmarkt in Duisburg, bei der Rocker und ein türkisch-arabischer Clan aneinandergerieten. Zeitweise hieß es in sozialen Medien, der Clan-Chef sei getötet worden.

Die Welt erfuhr von Polizei und Zollbehörden, dass allein in Berlin mehr als zwanzig Sicherheitsfirmen einen Bezug zu kriminellen Familienclans besitzen. In Nordrhein-Westfalen gibt es eine ähnliche Fallzahl. Diese „Sicherheitsunternehmen“ wechseln demnach oft Adresse und Namen, werden immer wieder geschlossen und neu gegründet. Aber auch solche unseriösen Anbieter konnten und können nach geltendem Recht zu öffentlichen Aufträgen kommen. Denn bisher sind staatliche Stellen dazu verpflichtet, den jeweils günstigsten Anbieter zu beauftragen. Das neue Gesetz soll hier ein Qualitätskriterium ins Spiel bringen.
… Alles vom 11.5.2022 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-bundesregierung-sucht-antworten-auf-kriminelle-clans/
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Einig Kommentare:
„Angeblich haben alle die deutsche Staatsangehörigkeit.“ Na, gottseidank!
Wäre ja schon blöd, wenn sie in die Statistik zur Ausländerkriminalität eingerechnet werden müßten. Durch die Einbürgerung sind sie ja auch viel besser integriert, wie linke und grüne Politgrößen und Landesverweser postulierten.
11.5.2022, R.S.

Die Lachen uns aus und spucken uns ins Gesicht.
Letztens auf der Autobahn A8, ein AMG, voll besetzt mit den bärtigen und kantigen Jungs, fuhren wie die Irren und gefährdeten mehrfach andere Autos. So, jetzt die Frage: Hätte ich die Polizei gerufen und sie angezeigt, dann würden sie meinen Namen inklusive Adresse erhalten (Haushalt mit 3 Kindern). Je nachdem was das für welche wären, dann müsste ich wohl um das Wohl meiner Familie fürchten? Und das wissen sie, da unser Rechtssystem mehr die Täter schützt als die Opfer.
11.5.2022, End

Für Faeser und ihre Partei ist der Begriff „Clan-Kriminalität“ zu verbieten,
da er unter Racial Profiling fällt.
Arbeitsgruppe der Berliner SPD will den Begriff Clan-Kriminalität abschaffen (berliner-zeitung.de)
11.5.2022, W.M.

Die Clans bzw die sogenannten Familienclans
hatten bisher genügend Zeit um sich in unserem Land zu festigen! Der „Nachschub“ dafür kommt jeden Monat in ausreichender Zahl per „Asyl“ (0der auch Illegal) in unser Land! Derzeitig spricht man ja ausgiebig über die Ukrainischen Flüchtlinge,aber über den monatlichen Zustrom von Flüchtlingen und Migranten aus Afghanistan,Syrien,Afrika unsw.spricht fast keiner mehr!? Ich bin mir sicher,dass es immer noch 10.000 und mehr sind! Es ist wirklich ein Witz,dass Clanmitglieder in Sicherheitsbereichen arbeiten können! Vielleicht schaffen sie es auch noch sich als Fahrer für Geldtransporte zu bewerben! Unsere Regierung ist,wie von vielen schon gesehen bzw. erkannt,sowohl auf dem linken wie auch auf dem rechten Auge blind! Ich habe sie nicht gewählt! Nun,es wird noch einiges auf uns zukommen! Gott sei Dank gibt es noch(viele??) kritische Stimmen in unserem Land!
11.5.2022, D.D.
Ende Kommentare
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Wenn der Wachmann die Gangster reinlässt – Sicherheitsgewerbegesetz
Innenministerin Nancy Faeser (SPD) plant erstmals ein eigenständiges „Sicherheitsgewerbegesetz“ für Security-Firmen. Hintergrund sind schwere Straftaten von Clan-Mitgliedern. Dabei spielen Verbindungen zu Wachleuten und Insidertipps aus dem Gewerbe oft eine entscheidende Rolle.
Parallel zur Polizei ist mit der Security-Branche ein Gewerbe entstanden, das mit seinen 260.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von zehn Milliarden Euro erzielt. Zugleich beschäftigen die Justiz schwere Straftaten von Clans, bei denen Verbindungen in die Security-Branche oft eine entscheidende Rolle spielen. Und auch Clan-Mitglieder selbst drängen in die Branche.
… Alles vom 4.5.2022 bitte lesen auf
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus238531811/Wenn-der-Wachmann-die-Gangster-reinlaesst.html

 

 

Spiel mit der Polizei: Wenn Hilfswachmänner in Uniform durch die Strassen ziehen
In vielen deutschen Innenstädten patrouillieren Ehrenamtliche, um gegen Kriminelle vorzugehen – unterstützt von der Polizei. Wie steht es um das staatliche Gewaltmonopol, wenn die öffentliche Sicherheit zunehmend in privater Hand liegt?
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Im Frühjahr 2019 hat die Bayerische Sicherheitswacht ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Zum Geburtstag gab es vom Freistaat ein besseres Pfefferspray und die Absichtserklärung von Innenminister Joachim Hermann (CSU), dass die Zahl der Polizeihelfer in den kommenden Jahren von 1000 auf 1500 steigen solle. In Sachsen sucht die Sicherheitswacht derzeit mit einer Social-Media-Kampagne neue Leute, und auch in Hessen haben sich in letzter Zeit wieder mehr Kommunen entschieden, den freiwilligen Polizeidienst einzuführen, jüngst etwa Offenbach. Auch die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg will künftig wieder mehr Hilfspolizisten einsetzen.
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Doch was wird aus dem staatlichen Gewaltmonopol, wenn zunehmend Privatleute für Sicherheit sorgen? Eine Verschiebung ist längst auch in anderen Bereichen Realität: An Flughäfen kontrollieren Sicherheitsunternehmen die Passagiere, Security-Mitarbeiter prüfen die Taschen der Zuschauer vor Fussballspielen und Konzerten. Allein in Frankfurt sind die Laienpolizisten rund 3500 Stunden pro Jahr im Einsatz. Im CDU-geführten hessischen Innenministerium scheint man sich an der Verquickung von privatem und staatlichem Einsatz nicht zu stören: Die «Gewährung der inneren Sicherheit» sei «eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe», heisst es dort. Ehrenamtliches Engagement sei deshalb «ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit».

Der Mann lächelt: «Nichts gegen euch (Hilfspolizei) , aber ich habe Situationen erlebt, in denen selbst die echte Polizei nicht geholfen hat.»
… Alles vom 2.1.2019 bitt lesen auf
https://www.nzz.ch/international/spiel-mit-der-polizei-wenn-hilfswachmaenner-in-uniform-durch-die-strassen-ziehen-ld.1530032?mktcid=nled&mktcval=107_2020-01-03&kid=nl107_2020-1-3