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Comunione e Liberazione (CL) ist eine von dem Priester Luigi Giussani gegründete kirchliche Bewegung. Ihre Ursprünge gehen auf das Jahr 1954 zurück. Sie entstand in Mailand und verbreitete sich dann schnell in ganz Italien. Heute ist die Bewegung in rund 70 Ländern auf der ganzen Welt präsent.
Katholische Laienbewegung „Gemeinschaft und Befreiung“
Comunione e Liberazione“ (CL)
Schwarzwaldstrasse 121, 79117 Freiburg, sekretariat at cl-deutschland.de , Tel 0761/2859000
www.cl-deutschland.de, www.gemeinschaftUndBefreiung.de
Die Freiburger Gruppe hat ca 50 Mitglieder
c/o ernst.krozingen@t-online.de, Frau Steinert, Frau Sumser
Kreuzweg am Karfreitag 2012 durch die Freiburger Innenstadt
- Karfreitag 2012 in der Gerberau in Freiburg
- Karfreitag 2012 bei St.Martin am Rathausplatz Freiburg
- Unterlinden in der Freiburger Altstadt am Karfreitag 2012
- Alte Universität am Peterhof – Karfreitag 2012
Kreuzweg am Karfreitag 2008 durch die Freiburger Innenstadt
Es ist wahrlich kein Frühlingsspaziergang. Und manche müssen sich schon überwinden, am Karfreitagvormittag hinter einem einfachen Holzkreuz durch die Innenstadt zu gehen. Schweigend zu zeigen, wie es Romano Christen ausdrückt: „Unser Christsein spielt sich in der Welt ab — und das Kreuz ist nach Jahrhunderten der Gewöhnung heute wieder ein Zeichen des Anstoßes.“ Von der Herz-Jesu-Kirche im Stühlinger über den Innenhof der Universität und den Münster- bis zum Augustinerplatz führt dieser Kreuzweg, den die katholische Laienbewegung „Gemeinschaft und Befreiung“ seit 2003 mitten durch Freiburg geht. „Das heißt auch, gesehen werden zu können“, sagt der 48-jährige Priester, „es ist schon eine Herausforderung zu zeigen, dass es Menschen gibt, die daran glauben: Dieses Kreuz ist ein Zeichen der Befreiung und führt zur österlichen Auferstehung.“ Dieser Kreuzweg ist für Romano Christen auch Ausdruck für den Versuch, das Gespräch mit der Moderne zu suchen, deutlich zu machen: Glaube zieht nicht aus der Wirklichkeit heraus, er ist durchaus eine vernünftige Sache. Diese Idee bewegte 1954 den Priester Luigi Giussani in Mailand die Bewegung „Communione e Liberazione“ (CL) ins Leben zu rufen. Was als Gemeinschaft für Schülerinnen und Schüler begann, ist heute in etwa 70 Ländern verbreitet. Auch in Freiburg, wo rund 50 Menschen zwischen 20 und 50 Jahren fest zu dieser Bewegung gehören. Die – so der gebürtige Schweizer, der in Freiburg erst Germanistik und dann Theologie studierte – versucht zu leben: „Christlicher Glaube ist keine Weltflucht, sondern entspricht dem menschlichen Bedürfnis nach Freiheit und Gerechtigkeit.“ Deshalb stellten sich die CL-Mitglieder auch gern den Fragen der Menschen. Denn: „Jede Frage ist eine Möglichkeit, das Christentum zu entdecken und zu vertiefen.“ Die Gemeinschaft der Bewegung ist für Romano Christen so eine Art Freundschaft, die hilft, diesen Glauben zu leben. Und eben nicht nur für sich. Auch darum dieser schweigende Gang hinter dem Holzkreuz her, den amerikanische CL-Mitglieder am Karfreitag des Jahres 2002 zum Ground Zero in New York erstmals gingen, wo bis zu dem Menschen verachtenden Attentat am 11. September 2001 das Welthandelszentrum gestanden hatte. Mit dieser „Gemeinschaft und Befreiung“ nämlich, meint ihr Geistlicher Leiter für Deutschland, sei dies jedenfalls nicht zu machen – „eine Verkürzung der Religion auf ein Sichwohlfühlen.“
gmk, 20.3.2008, BZ
Viele Bilder zum Kreuzweg auf
Laienbewegung CL geht einen Kreuzweg an Karfreitag in Freiburg >Kreuze1 (20.2.2008)



