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Störche im frisch geernteten Getreidefeld im Dreisamtal bei Freiburg 25.6.2023

 

Nachtmediatoren als Night Owls: Auf Augenhöhe in der Partyzone
Feiern, wenn andere schlafen wollen – unterwegs mit Nachtmediatoren in Freiburg
Musik tönt aus Boxen im Seepark im Freiburger Westen, Grillaroma liegt in der Luft. Zwischen Picknickdecken bahnen sich Julia Voswinckel und Sebastian Reimann den Weg. „Hallo, wir sind die Night Owls. Kennt ihr uns? Wir sind da, um zu schauen, dass ihr eine gute Zeit habt und dass es keine Probleme gibt.“ Verständnisvolles Nicken. Schönen Abend – und dann ist die nächste Gruppe dran.
… Alles vom 2.7.2023 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/feiern-wenn-andere-schlafen-wollen-unterwegs-mit-nachtmediatoren-in-freiburg–271882716.html
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Einige Kommentare:
Also ganz ehrlich gesagt – das ist Realitätsverweigerung. Da kennen Sie Freiburg aber wirklich schlecht. Der Sommer hat ja noch gar nicht mal begonnen. Naive Statements als Wunschträume gegenüber denjenigen, die wirklich gewalt(-ige) Probleme machen. Wenn die erste „Night-Owl“ was auf die 12 bekommt, ist es vorbei mit dem „schönen Abend noch“. Vor lauter Angst trauen die sich gar nicht mehr aus dem Haus.
Das Problem ist denen in Frankreich nicht unähnlich, auf anderer Ebene. Dort sind es keine Aussicht auf eine gute Zukunft, hier sind es die Unbezahlbarkeit von Wohnungen für junge Familien. Die Folgen bergen genügend Konfliktpotential, weil sie massive Existenzängste verursachen und da muss man sich über die „leck-mich-Haltung“ (sorry I) im Rathaus gar nicht wundern.
Die jungen Leute wollen also feiern und es ist denen egal, was Obrigkeit, Bürger und „Night-Owls“ sagen. Und die zahlreichen Gewalttäter, die in Gruppen täglich -zig Überfälle verüben, lachen sich ja schlapp und zittern vor Angst. Das würden sie, wenn sie mal eine Nacht Freiburg mit Basel tauschen. Also mit den KaPo’s dort möchte ich nachts um 3h keinen Stress bekommen, das sind andere Kaliber. … A.Sch.
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Zwei interessante Sätze: „Wenn ältere Leute kämen, hätte er Schwierigkeiten, sie zu respektieren, sagt er.“
„“Nach 23 Uhr beginnen allerdings erst die Probleme“ ….
Arbeitszeitende 23 Uhr. F.B.
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Diesem Menschen, der dies geäußert hat: „Wenn ältere Leute kämen, hätte er Schwierigkeiten, sie zu respektieren“ wünsche ich in zwanzig Jahren diese Meute vor seine Haustüre und er sollte dann Respekt einfordern. Die Äußerung zeigt den Sozialisierungsstand dieses „Menschen“. R.Sch.
Ende Kommentare

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Probleme mit Lärm sind in Südbaden vielfältig – und allgegenwärtig
Dort, südlich von Freiburg, ziehen die Weinberge und die schöne Aussicht auf die Rheinebene nicht nur Wanderer, sondern auch Feiernde an. Davon zeugen zum einen Hinterlassenschaften wie Pizzakartons und Flaschen, zum anderen Krakeelen, Motorengeräusche, Musik. Im Gemeinderat wurde darüber jüngst diskutiert, wie jedes Jahr, und wie jedes Jahr ohne klare Entschlüsse.
Gute Nerven und Ohrenstöpsel
Der Gemeindevollzugsdienst ist in Ebringen nur stundenweise im Einsatz und schon gar nicht nachts, für Polizeieinsätze sind die Störungen zu niederschwellig, Hinweistafeln und Absperrungen zeigen nicht die gewünschte Wirkung. Insofern bleiben neben einer gewissen Ratlosigkeit und weiteren Appellen wohl nur gute Nerven und Ohrenstöpsel – und die Hoffnung, dass sich die Partyleute in Bereiche verziehen, die weit genug weg sind von schlafbedürftigen Menschen.
So verhält es sich, wie aus dem Ortenaukreis zu hören ist, auch in ländlichen Gebieten wie dem Schuttertal. Auch dort wird gerne draußen gefeiert. Allerdings verziehen sich ortskundige Jugendliche zumeist in Wälder und Waldhütten, ganz weit draußen und dorfkompatibel.

Wendeplatte entwickelt sich zum Jugendtreffpunkt
Lörrach wiederum hat kaum Jugendzentren, wohl aber Jugendliche, die ihre Freizeit auch nicht nur im stillen Kämmerchen verbringen. So beklagten sich im Mai Anwohner einer Wendeplatte, die sich plötzlich zu einem Jugendtreffpunkt entwickelt hatte. Auf die Frage nach einer Lösung antwortete damals die Stadt Lörrach der BZ, dass der Gemeindevollzugsdienst die Nachbarschaft verstärkt kontrolliere und Jugendliche bei auftretendem Lärm gezielt anspreche. Zudem wurde auf ein Konzept verwiesen, bei dem es – ähnlich wie bei den Freiburger Nachtmediatoren – um Lärm-Prophylaxe geht, um gezielte Gespräche.
Eine für alle zufriedenstelle Lösung scheint illusorisch. Doch nicht nur feiernde Jugendlich sorgen bei manchen lärmgeplagten Anwohnern für Ärger, wie aktuelle Beispiele aus der BZ-Berichterstattung zeigen: Motorrad-, Flug- und Verkehrslärm sind Dauerbrenner. In Kirchzarten etwa ärgern sich Anwohner über piepsende Züge, in Offenburg über gefällte Bäume, in Lahr über Krähen, in Waldkirch über Kirchenglocken.
… Alles vom 2.7.2023 von Karl Heidegger bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/probleme-mit-laerm-sind-in-suedbaden-vielfaeltig-und-allgegenwaertig–271882735.html