Katzen

Home >Natur >Tiere >Katzen

Unsere Katze wacht im Mai 2009, dass kein Keramikteil gestohlen wird

 

 

Verein der Strassenkatzen Freiburg und Umgebung e.V.
Dorfstrasse 32, 79235 Vogtsburg-Bischoffingen
Tel 07662/947817, Ursula Künze
Frau Anemüller, Tel 0761/484638
www.vereinderstrassenkatzen.de

Spendenkonto 15422408, BLZ 680 900 00, Volksbank Freiburg

Katzen-Bilder

                    

 

 

 Katze plündert Rotschwänzchen-Nest

Drei junge Rotschwänzchen tot am 23.5.2017 - Katze plündert das Nest 12 Tage nach dem Schlüpfen der Vögel

Drei junge Rotschwänzchen tot am 23.5.2017 – Katze plündert das Nest 12 Tage nach dem Schlüpfen der Vögel

 

Es tut schon weh. Am Samstag legte ich eine leere Plastikschale aufs Regal am Durchgang zur Garage und am Montag entdeckte ich darin Bauteile eines zukünftigen Vogelnests. Wir schraubten die Türe fest, damit sie offen blieb und untersagten allen die Nutzung der Garage. Motto „Rotschwänzchen first“. Eine Woche bauten unsere Rotschwänzchen dann. Nach weiteren 10 Tagen Brutzeit lagen vier Eier drin. Dann begannen Frau und Herr Hausrotschwanz mit dem Füttern der Jungen. Doch kurz vor dem Ausfliegen – laut Info nach 17 Tagen – wurde das Nest von Nachbar’s Katze geplündert. Mutter Rotschwanz wurde damit gar nicht fertig: Sie flog noch zwei Tage das leere Nest an, vergeblich, und piepste imerzu ihre Warnrufe, flog sogar ins offene Küchenfenster, um nach ihren Jungen zu suchen.
25.5.2017

Nur gut, dass Katzen bisher keine Bienen fressen
Zu: „Böse Miezen“, Agenturbeitrag (Aus aller Welt, 30. Januar):
Gemäß dieser Kurzmeldung sollen einer Untersuchung in den USA zufolge Katzen eine größere Gefahr für die Artenvielfalt (Vögel, Mäuse …) darstellen als Pestizide oder die Zerstörung der natürlichen Lebensräume durch den Menschen. Von wem (welchem Pestizidhersteller?) eine solch fragwürdig erscheinende Studie in Auftrag gegeben und bezahlt wurde, bleibt im Dunkeln. Demgegenüber haben gemäß einer wohl seriöseren Studie des Umweltbundesamts („Pestizide gefährden Frösche“, BZ vom 2. Februar 2013) Wissenschaftler herausgefunden, dass schon die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in üblichen Mengen bei Grasfröschen zu einer Sterblichkeitsrate von 20 bis 100 Prozent führt. In einer weiteren Notiz in der BZ vom 2. Februar 2013 („Amselbestand stabilisiert sich erstmals wieder“) empfiehlt der Nabu den Erhalt von Lebensräumen wie Streuobstwiesen und naturnahen Gärten. Die Moral von der Geschichte „Böse Miezen“: Gut, dass Katzen keine Bienen fressen, sonst müssten sie auch noch an dem für Mensch und Natur so bedrohlichen Bienensterben schuld sein! Im Übrigen wäre Bund, Ländern und Gemeinden dringend zu empfehlen, ein längst überfälliges Gesetz zu erarbeiten, wonach Freigängerkatzen unbedingt kastriert und registriert werden müssen! Das wäre gut für die Vögel, für die überfüllten Tierheime, vor allem aber für die sich unkontrolliert sehr schnell vermehrenden herrenlosen Katzen, die meist einem bedauernswerten Schicksal überlassen sind.
22.2.2013, Monika Grieshaber, Waldkirch