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- Die Antideutschen sind eine extremistische Sekte mit Breitenwirkung (9.6.2026)
Die Antideutschen sind eine extremistische Sekte mit Breitenwirkung
von Hans-Georg Maaßen
Lange galten die Antideutschen als marginale politische Sekte. Doch ihre Ideologie ist mittlerweile in die Gesellschaft und Parteien eingesickert, bis in die CDU. Das ist fatal, denn das Ziel der Linksextremisten ist die Abschaffung Deutschlands. Ein Gastbeitrag von Hans-Georg Maaßen.
Die SPD-Vorsitzende und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat kürzlich mit einer erfrischenden Ehrlichkeit das ausgesprochen, was viele kritische Bürgerliche der politischen Linken vorwerfen und wofür sie als Verschwörungstheoretiker diffamiert oder vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Bas sagte: Deutschland brauche Migration nicht allein wegen der Fachkräfte, sondern „auch für die Vielfalt in unserer Gesellschaft“. Dabei sprach sie abwertend von den Deutschen als einem „Einheitsbraun“. Bas vertritt damit offenkundig einen ethnisch-kulturellen Volksbegriff, den die politische Linke gerne Konservativen als verfassungsfeindlich vorhält, aber in dem Sinne, dass aus ihrer Sicht alle ethnischen Deutschen Nazis seien. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte diese Aussage nicht gerügt, geschweige denn die Ministerin entlassen. Das erweckt den Eindruck, dass dies offensichtlich die Linie der Bundesregierung ist.
Bas‘ Äußerung ist auch kein dummer Versprecher. Sie offenbart vielmehr die ideologische Triebkraft hinter der systematischen Veränderung unseres Landes. Eine radikale linksextremistische Strömung, die lange als harmlose Randgruppe unterschätzt wurde, liefert dafür das geistige und zum Teil auch personelle Fundament: die sogenannten Antideutschen.
Diese Bewegung zielt nicht auf Reformen, sondern auf die Überwindung Deutschlands als Nation. Sozialistische Auflösung des Nationalstaats und all seiner identitätsstiftenden Elemente und Masseneinwanderung sind für sie das zentrale strategische Instrument, um den „deutschen Volkskörper“ bewusst zurückzudrängen und in eine multikulturelle, postnationale Gesellschaft ohne historisches Gedächtnis und kollektive Identität zu verwandeln.
„Gar kein Deutschland ist unser Ziel“
Entstanden ist diese Strömung in den 1990er Jahren als Reaktion auf die deutsche Wiedervereinigung. Sie sahen in der Einheit nicht Freiheit, sondern die Gefahr eines neuen starken Deutschlands. Bereits im Verfassungsschutzbericht 2006 wurde ihre Ideologie klar benannt: Sie unterstellen dem deutschen Volk „eine innewohnende Anlage zu Faschismus und Massenmord“ und leiten daraus die Forderung nach der „Auflösung des deutschen Volkskörpers“ ab. Ein zentrales Zitat aus ihren Publikationen bringt es auf den Punkt: „Es gibt kein ‚besseres‘ Deutschland, wir wollen kein ‚antifaschistisches‘, kein ‚antirassistisches‘, kein ‚antisexistisches‘ Deutschland – gar kein Deutschland ist unser Ziel.“
Die Antideutschen haben sich entwickelt, Metamorphosen durchlaufen, Verschmelzungen und Grabenkämpfe, diskursive Anpassungen. Auch deshalb sind sie für das ungeschulte Auge zum Teil gar nicht mehr als solche zu erkennen, in ihren Deckmänteln als Rechtsextremismusexperten, Journalisten, Pädagogen, NGO-Leiter oder Professoren. Den Kern ihrer Überzeugung, nämlich, dass Deutschland „weg muss“, haben sie jedoch nicht abgelegt.
Ihre menschenverachtende Haltung zeigt sich in Parolen wie „Nie wieder Deutschland“, „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ und – mit Bezug auf die alliierten Flächenbombardements während des Zweiten Weltkriegs – „Bomber Harris – do it again“ oder „Keine Träne für Dresden“. Es fehlt jede Empathie für deutsches Leid. Dies setzt sich fort gegenüber den Opfern schwerer Gewalttaten von Migranten, ob es sich um islamistische Terroranschläge, Morde oder Vergewaltigungen handelt.
Politik reagiert höchstens mit Empörung auf Antideutsche
Nun gab und gibt es auch in der Strömung der Antideutschen sich bekämpfende Lager und sich weiter entwickelnde und mit anderen Strömungen kooperierende Milieus. Der Kern der Strategie des heute gesellschaftlich dominierenden Lagers verfolgt die Masseneinwanderung und Masseneinbürgerung ohne Begrenzung und ohne ernsthafte Integrationsforderung. Sie soll aus Sicht der Antideutschen die einheimische Bevölkerung demografisch und kulturell marginalisieren. Kritik an Parallelgesellschaften, überlasteten Schulen, steigender Kriminalität oder dem Gefühl, in manchen Vierteln bereits Fremder im eigenen Land zu sein, wird sofort als „rassistisch“ oder „rechtsextrem“ gebrandmarkt. Das dient der Einschüchterung und der Durchsetzung einer Politik, die nationale Interessen systematisch ignoriert.
Aktuelle Beispiele sind Legion – von Berlin über Köln bis Frankfurt, wo deutsche Kinder in vielen Klassen bereits in der Minderheit sind. Der Fall des „Seenotretters“ Axel Steier, der das baldige Ende des „lustigen Lebens als Weißbrot“ ankündigte, ist nur ein besonders ehrliches Bekenntnis zum eliminatorischen Rassismus gegen Deutsche. Statt diesen Hass zu verurteilen, reagierten die Parteiführung der CDU und der heutige Bundeskanzler Merz empört – über meine Kritik daran.
Personen, „Expterten“ und Publikationen aus dem Umfeld der Zeitschrift Jungle World stehen für diese intellektuelle Strömung, die inzwischen weit in Medien, Parteien, Think Tanks und Institutionen vorgedrungen ist. Das Erschreckende ist ihr Einfluss auf den Mainstream: Teile der Linken, Grünen, Liberalen und inzwischen auch der CDU haben Elemente dieser Ideologie übernommen.
Als die CDU 2023 versuchte, mich aufgrund meiner Kritik an der Massenmigration aus der Partei auzuschließen, bezog man sich zum Beispiel zentral auf die „Einordnungen“ und Interpretationen so eines „Experten“, der schon viele Jahre für das zentrale Organ der Antideutschen, also die Jungle World schrieb, und dort über lange Zeit sogar eine eigene Kolumne unter der Rubrik „Antifa“ betrieb https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2025/wie-funktioniert-eigentlich-die-antifa/ . Die rigide Brandmauer-Politik, die Fortsetzung offener Grenzen trotz wachsender Probleme und die Moralisierung jeder Debatte tragen unverkennbar antideutsche Züge: Deutschland darf nicht „zu deutsch“ bleiben.
CDU hat antideutsche Ideen teilweise übernommen
Antideutsche Strömungen sind international eng vernetzt mit Bewegungen, die sich radikal gegen „weiße“ Bevölkerungen und den angeblichen „Kolonialismus“ des Westens richten – von Teilen der Black-Lives-Matter-Ideologie und radikalen Dekolonisierungs-Kampagnen bis hin zu postkolonialen Theorien, die jede westliche Kultur als von Natur aus unterdrückerisch brandmarken. In Deutschland wird diese globalistische Agenda in eine konkrete Politik der Selbstentmachtung und Selbstauflösung übersetzt: Nationale Souveränität wird als überholt und „rechts“ diffamiert, die einheimische Bevölkerung als historisch belastet und demografisch ersetzbar dargestellt, und jede Form von Identitätsbewahrung oder Grenzschutz als „Rassismus“ denunziert.
Wer Deutschland als Heimat unserer Kinder bewahren will, darf diese ideologische Bedrohung nicht länger verharmlosen. Die Bürgerlichen, die diese Strömung jahrzehntelang als verrückte Sektierer abgetan haben – und Teile der CDU, die sie inzwischen selbst internalisiert haben –, tragen Mitverantwortung. Es wird Zeit, diesen Fehler zu korrigieren und die Antideutschen als verfassungsfeindliche Strömung zu bekämpfen.
Es geht nicht um die Leugnung historischer Fehler. Es geht um das elementare Recht eines Volkes, als Volk zu existieren – mit seiner Sprache, Kultur und historischen Kontinuität. Die Antideutschen und die sozialen, politischen und zivilgesellschaftlichen Gemengelagen, die sie beeinflussen, verneinen dieses Recht. Sie wollen kein besseres Deutschland. Sie wollen gar kein Deutschland. Eine humane, aber konsequente Migrationspolitik, die Integration ernst nimmt und Zuwanderung steuert, ist unverzichtbar. Alles andere führt nicht zur Bereicherung, sondern zur Selbstaufgabe.
… Alles vom 9.6.2026 bitte lesen auf
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2026/die-antideutschen-sind-eine-extremistische-sekte-mit-breitenwirkung/
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Dr. Hans-Georg Maaßen war von 2012 bis 2018 Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Zuvor war der 1962 in Mönchengladbach geborene Jurist seit 1991 im Bundesinnenministerium tätig.
https://hgmaassen.com/
