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Blick von Herdern nach Süden über das Münster zum Schönberg am 10.5.2013 – Wiehre links

 

 

Die Barista mit der Biene – Cafesita in Stegen-Dorfplatz
Kurz vor 11 Uhr auf dem Dorfplatz in Stegen. Die Sonne lacht. Der Junior schläft brav auf dem Arm des Papas. Vor einer Woche ist der zweite Sohn von Philipp und Jennifer Reyes zur Welt gekommen. Jetzt wuselt seine Mutter bereits wieder durch ihr Café in der Stegener Ortsmitte. Im März 2024 hat sie das Lokal übernommen und auf den Namen „Cafesita“ getauft. So heißt auch ihre mobile Espressobar; eine Ape 400 aus dem Hause Piaggo, die sie vor fünf Jahren kaufte – und mit der ihre Karriere als Gastronomin so richtig Fahrt aufgenommen hat.
Mit der Branche hatte sie schon früher Kontakt. Während ihres Studiums kellnerte sie im Freiburger UC-Café und hat sich zur Barista ausbilden lassen, ist also Expertin für Espresso und alles, was damit zu tun hat, von den Kaffeesorten, Röstungen, über die Maschinen bis zur Zubereitung von Latte macchiato, Cappuccino, Flat White oder Cortado. Über die Jahre hat sich der berufliche Schwerpunkt nach und nach verlagert. Jennifer Reyes arbeitete als Redakteurin und im Marketing. Reduzierte dann und frönte daneben ihrer Liebe zum Kaffee. Von einem Freiburger Gastronom lieh sie sich eine mobile, vollausgestattete Espressobar – und kaufte sie ihm nach dem halbjährigen Probelauf ab. Seither ist sie die Barista mit der Biene – denn Ape ist das italienische Wort für Biene. Fuhr auf Wochenmärkte, um Beschicker und Besucher mit Koffein zu dopen. Wurde für Events und Feiern gebucht, damit es auch dort frischen Espresso gab.
Aus der Ruhe bringt sie seither nicht mehr viel. Zwar ist die 400er die Ape mit dem stärksten Motor von allen – aber was heißt das schon? Leer wiegt sie 800 Kilo. Bis Espresso- und Spülmaschine, die Kaffeebohnen, das Gebäck und was sie sonst noch so anbietet plus andere Utensilien im Aufbau verstaut sind, ist das Dreirad eine Tonne schwer. Damit die Ape wegen der rappelvollen Ladefläche nicht auf die Hinterräder geht, liegen im Fußraum der Fahrerkabine rechteckige Gewichte, um sie in der Waagerechten zu halten.
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Die Ape
Der dreirädrige Kleintransporter Ape wird seit 1947 produziert. Auf den Markt gebracht hat ihn das italienische Unternehmen Piaggo, bekannt für seine Vespa-Motorroller. Über die Jahre wurden verschiedene Varianten vorgestellt. Jennifer Reyes fährt eine Ape 400, Baujahr 2016. Die Ape 400 wird seit 2006 hergestellt, ist 2014 überarbeitet worden und wird in Indien gefertigt. Mit der Kraft eines dieselbetriebenen, knatternden Viertakters und stolzen 8 PS geht es dann mit maximal 25 Stundenkilometern auf die Reise. Für ein Event in Opfingen war Jennifer Reyes, die mit ihrer Familie seit 2020 in Stegen lebt, schon mal eineinhalb Stunden unterwegs – ein Weg.
Aber auch am Ziel muss sie sich zu helfen wissen. „Bei einer Veranstaltung solle die Ape auf einem kleinen Hügel aufgestellt werden. Da habe ich vier Männer gebeten, sie hochzuschieben.“ Wenn es noch höher hinaus geht, ist es damit nicht mehr getan. Bei einem Fest in bergigerem Terrain stand ein Traktor bereit. Spanngurt um die Fahrerkabine der Ape — danach war die Steigung kein Problem mehr.

Auf diese Art und Weise hat die 37-Jährige viele Leute kennengelernt und sich auch einen Namen gemacht. „Warum machst Du nichts Festes?“, wurde „die Jenny mit der Ape“ mitunter gefragt – und als sich die Gelegenheit in Stegen ergab, hat sie dort das „Cafesita“ eröffnet.
40 bis 50 Plätze drinnen, bis zu 80 auf der Terrasse. Geöffnet ist von Freitag bis Sonntag. Es gibt Frühstück, hausgemachte Kuchen, Flammkuchen, belgische Waffeln, süß, aber auch salzig mit mediterranen Belägen wie Serranoschinken oder Mozzarella. Regionale Zutaten liefern Partner wie der Marken- und der Josephenhof aus dem Dreisamtal oder die Bio-Hofkäserei Roser aus Freiamt. Parallel steht die Ape weiter auf den Märkten in Kirchzarten und Littenweiler, derzeit allerdings ohne die Chefin.
Foodtrucks gibt es von vielen Herstellern, warum bleibt sie trotz all der Mucken und der rudimentären Technik bei der Ape? Mit dem Retro-Look ist das milchweiße Transporterchen ein Blickfang. „Und sie hat ein so süßes Gesicht“, sagt Jenifer Reyes. Und tatsächlich. Die Außenspiegel und Scheinwerfer, beide orange lackiert – Ohren und Augen. Dazu der schwarze Kotflügel über dem Vorderrad als Nase – es ist das perfekte Kindchenschema. Erwachsenen wird warm ums Herzchen. Und die lieben Kleinen wollen nichts sehnlicher, als mal auf der Vorderbank zu sitzen. Oder eine Runde zu drehen.

Beim ersten Stegener „Ape-Treffen mit Dolce Vita“ am 13. Juni in Stegen bekommt ihr Dreirad nun Gesellschaft. Jugendarbeiter Andreas Hummel bringt seine 50er mit dem Pizzaofen mit. Michelbräu nutzt eine Ape, um Bier auszuschenken. Lokale Firmen zeigen ihre Ape. Ein Dutzend oder mehr Apes erwarten Reyes, Hummel und Janik Zipfel vom Musikverein Eschbach, die das Event ausgetüftelt haben. Kaffee, Aperitivos und Eis – Entschuldigung, scusi! – Gelato werden serviert. Es gibt Streetfood. Im Backhäusle wird der Ofen angeworfen, die Jugend des Musikvereins spielt auf – und für einen Samstag liegt Stegen mitten in Italien.
… Alles vom 9..2026 von Peter Disch bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/die-barista-mit-der-biene-warum-es-in-stegen-ein-ape-treffen-gibt

Erstes Stegener Ape-Treffen 13.6.2026 am Dorfplatz
Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt:
​Kühle Erfrischungen: Die Brauerei Michelbräu aus Eschbach schenkt ihre Spezialitäten aus.
​Kaffee & Köstlichkeiten: Das Dorfcafé Stegen verwöhnt Sie mit passenden Leckereien, die perfekt zum italienischen Ambiente passen.
​Ein besonderer Blickfang an diesem Nachmittag sind die kultigen dreirädrigen Gefährte aus Italien. Wir feiern Premiere mit dem ersten offiziellen Ape-Treffen in Stegen. Erwarten Sie eine bunte Vielfalt der sympathischen „Bienen“ (ital. Ape), die den Dorfplatz in ein lebendiges Museum italienischer Mobilität verwandeln.
Dolce Vita in Stegen, Dorfplatz, Samstag, 13. Juni, 12 bis 17 Uhr. Cafesita, Dorfplatz 13: Fr, Sa, So 10-17 Uhr. https://cafesita.de/

Cafesita, Dorfplatz 13: Fr, Sa, So 10-17 Uhr.
https://cafesita.de/

 

 

Apecafe – Dreiradmobil von Gerald Walters

Der italienische Fahrzeughersteller Ape stellt neben der zweirädrigen Vespa (Wespe) auch das dreirädrige Ape (Biene) her, in den Alpen wie in engen Grußstadtgassen als Transportmittel oder mobiler Verkaufsladen unterwegs. Gerald Walter hat in Freiburg eine Ape mit aufmontierter Kaffeemaschine in Betrieb, zum Beispiel auf dem Stühlinger Kirchplatz Schlange
www.apecafe.de

   Ape Cafe im Stühlinger 18.5.2013

 

 

Biosk-Biocafé am alten Messplatz

Mit ihrem Biosk-Biocafés bienet Lars Millentrup und Julien Röslen (35) ein mobiles Kaffeegeschäft am Alten Meßplatz an – mit einem schokobraunen VW-Bus mit weißem Dach.

www.biosk.eu

 

Elephantbeans – Kaffee vom Dreiradfahrrad

Freiburgs erstes Shoprösterei-Café mit Spezialitätenkaffees und Gewürzen aus eigenem Direkthandel. Zudem betreibt die Rösterei Elephant Beans Kaffeecatering mit der eleganten ElephantBar und mit ihrem ElephantBike, einem dreirädrigen Fahrrad.
www.elephantbeans.de

 Hadwig und Christian Storch am ElephantBike 23.6.2013

 

 

Kaffee-Kiste in der Wiehre Urach-/Dreikönigstrasse

Seit 2012 ist die Kaffee-Kiste als Ape-Motordreirad von Peter Flügler (35, Politikwissenschaftsdoktorand) und Katharina Gerold (33) in der Wiehre zu finden – zumeist an der Ecke Urach-/Dreikönigstraße oder auch auf dem Bauernmarkt am Alten Wiehrebahnhof. Auch für Feste kann man das mintgrüne Ape mieten.

www.kaffee-kiste.de

         
Kaffee-Kiste 18.5.2013                            Kaffee-Kiste 2.6.2012

 

 

Kultmobil – Kaffeewagen von Günter Manthey

Günter Manthey will stärker für Einsätze auch an anderen Orten werben, ebenso für die Vermietung seiner Geräte – mit gestaffelten Preisen, je nachdem ob nur die Popcorn- oder Eismaschine, eine seiner Kaffeemaschinen oder gleich die gesamte Ausrüstung ausgeliehen werden. Alles zusammen soll rund 150 Euro kosten. Doch er hat noch viele andere Ideen: Bald soll ein Karaoke-Tag auf dem Markt stattfinden, mit Kindern der Kitas, Schulen und Horte der Umgebung. Mit Kursen über Kaffee will er tiefer in das Thema einsteigen und sich unter anderem auch über fair gehandelten Kaffee informieren, den er bisher nicht im Angebot hat.

„Kultmobil“ von Günter Manthey
Mittwochs 14 – 19 Uhr und samstags 8 -14 Uhr, Markt Rieselfeld (vor dem Glashaus)
kontakt@das-kultmobil.de, Tel, 0176/84496671. www.das-kultmobil.de
Kultur macht den Kaffee kultig
Günter Manthey (63) steht gutgelaunt und gesprächsfreudig an seinem Kaffee-„Kultmobil“ auf dem Markt im Rieselfeld – seit einem Jahr, immer mittwochs und samstags. Dort bietet er nicht nur frische Waffeln, Eis und Kaffee an, sondern vor allem eine Bühne für alle, die sie nutzen wollen: ganz egal, ob für Kasperletheater, einen afrikanischen Tag oder andere Kultur-Ideen….. Alles vom 17.5.2013 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/freiburg-suedwest/kultur-macht-den-kaffee-kultig–71973856.html

 

Tee Peter – Kaffeemobil

https://www.tee-peter-kaffee.de

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